Youtube
Folgen Sie uns auf  

Probleme nach Gallen OP

382 Beiträge - 406475 Aufrufe
 
Idefix  sagt am 27.08.2012
Die Hoffnung gebe ich auch nicht auf weil ich ja sehe wie sich alle bemühen auf der Intensivstation.Vom Arzt bis zur Schwester.Zweifel habe ich nur insofern da der Arzt mit dem ich spreche auf der Station nicht der Chirug ist.Für mich sieht es das so aus als ob auf der Intensivstation außer den wirklich schwerkranken auch schon mal die Formtiefs von Chirugen landen.Da die ganze Thematik aber was neues ist will ich auch nicht vorschnell urteilen bis ich mit den richtigen oder zuständigen gesprochen habe. Nichts ist schlimmer als mit fundierten Halbwissen eines Laien aufgrund von Eindrücken zu urteilen.Ist halt ein gewöhnungsbedürftiger Anblick jemand so liegen zu sehen der immer weniger wird.
 
bella73  sagt am 27.08.2012
also die ärzte die die intensivstation betreuen, sind anästhesisten. diese sind für die intensivmedizinische versorgung zuständig. während die chirugen halt nur für die operationen zuständig sind. wenn man auf die intensiv kommt, ist der schweregrad der erkrankung oder verletzung schon sehr hoch. nur dort ist die form der besonderen überwachung (rund um die uhr) und behandlung (intensive pflege) möglich. wenn es um dem momentanen zustand geht, sollte der anästhesist weiterhelfen (er ist nun der behandelnde arzt)....aber wenn es um fragen geht wie um einen weiteren eingriff wird dieser auf jeden fall mit einem chirugen oder einem fachmediziner zusammenarbeiten. daher würde ich diesen auf jeden fall drauf ansprechen ob bereits von diesen fachärzten weitere maßnahmen angeordnet wurden.
lg
 
HDBoy2  sagt am 08.09.2012
Ich hatte vor gut einer Woche 'meine' Gallen-OP. Da die Galle schon chronisch entzündet war - unddass schon drei Monate nach den ersten Beschwerden - war die OP komplizierter. Auch die Größe meines Fettgewebes kam erschwerend dazu. Aber der lt. Oberarzt der Heidelberger Klinik konnte so gerade noch einen Umstieg auf einen offenen Bauchschnitt vermeiden, so dass es beim laperoskopischen Eingriff blieb. Vier Tage hatte ich eine Drainage an der Seite und eine Lasche im Bauchnabel. Nach insgesamt fünf Tagen Krankenhaus wurde ich dann entlassen.
Essenstechnich hatte ich bislang keine Probleme - am Tag nach der OP hab ich schon relativ normales Essen bekommen, auch zu Hause hab ich schon fette Sachen gegessen. Ich hoffe das bleibt so.
Leider hat sichzwei Tage nach Entlassung ein Abszess im Bauchnabel gebildet, so dass die Fäden dort schon gezogen wurden und die Wunde jetzt in der Klinik täglich gereinigt und verbunden werden muss. Hat jemand Erfahrung damit, wie lange die Wundheilung bei sowas dann dauert?
Insgesamt bin ich dennoch zufrieden - auch mit der medizinischen Betreuung. Schätze ivh war in einer anderen Klinik als die, von der HDFatBoy hier immer berichtet...
 
Bommelchen  sagt am 08.09.2012
Hallo!
Auch ich habe die Galle vor 3 Jahren entfernt bekommen. Hatte keine Eier, Kraut oder alles was blähte nicht mehr vertragen. Als die Galle raus war, ging es mir Super und ich konnte wieder alles ohne Probleme essen.
Liebe Grüße Bommelchen
 
amles  sagt am 11.09.2012
Bei mir war es so ähnlich und ich bin 7 Wochen täglich im Krankenhaus gewesen, es wurde gespült und verbunden....muss aber nicht zwangsläufig bei jedem so lange dauern....
vielleicht geht es bei Dir ja schneller was ich Dir wünsche.

LG amles
 
SunCat  sagt am 03.10.2012
Nach den vielen negativen Kommentaren muss ich auch mal was dazu schreiben:
Mir wurde die Gallenblase am 14.9.2012 enfernt, mit großem Bauchschnitt. Am 16.9. wurde die Drainage entfernt und am am 18. konnte ich bereits nach Hause. Die Schmerzen waren auszuhalten. Die Klammern hat mein Hausarzt dann am 24. entfernt. Die Narbe verheilt super. Schwer heben darf ich nicht und krank geschrieben bin ich auch noch.
Essenstechnisch hab ich jetzt schon viel ausprobiert und ich vertrage alles: scharf, fettig, gebraten etc.
Zur Heilung muss ich allerdings dazu sagen dass ich seit dem Abend vor der OP Arnica C30 nehme. Täglich 5 Globulis.
Alles in allem ein voller Erfolg. Ich würde es jederzeit wieder machen lassen.
 
hiblu  sagt am 19.10.2012
Hallo
Bei mir wurde im Dezember 2009 die Gallenblase entfernt. Vorher hatte ich gut 1 Jahr immer wieder Bauchschmerzen und es war mir tagtäglich
nur noch schlecht. 1 Woche vor Weihnachten wurde dann eine Notoperation gemacht. Dabei wurde mir ein Haselnussgrosser Stein entfernt. Nach nur 3 Tagen Spitalaufenthalt durfte ich nach Hause. Ich fühlte mich super und konnte auch die Feiertage ohne Uebelkeit und Schmerzen geniessen. Erst nach etwa einem halben Jahr haben sich wieder Beschwerden eingestellt. Dort wo die Galle war, habe ich oft einen Druck wie Seitenstechen. Auch Austrahlungen in die Nieren und in den Rücken kommen dazu. Dazu habe ich auf der Zunge oft einen grünlichen Belag. Im Spital musste ich dann in die Röhre und es wurde auch eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Alles ohne Befund.Oft kommt auch Angst auf, es könnte doch etwas anderes sein. Inzwischen kann ich auch nicht mehr alles essen, oder auch auf Kaffee muss ich verzichten. Doch trotz allem hat sich die OP gelohnt. Es geht mir besser wie vorher. Ich kenne sehr viele Leute die diese OP gemacht haben und heute ohne Beschwerden leben.
Allen die es noch vor sich haben, wünsche ich toi, toi toi
 
geschaedigter  sagt am 19.10.2012
Hi hiblu,

wenn es dir besser geht freut es mich für dich. von mir kann ich das nicht behaupten. im februar 2010 in heidelberg die gallenblase rausbekommen und seitdem nur noch brutalste schmerzen. unzählige nahrungsmittelunverträglichkeiten. seitdem arbeitsunfähig wegen schwerster schmerzzustände. alle nur denkbaren untersuchungen gemacht- alle ohne befund. mehrere chirurgen, die ich konsultiert habe gehen davon aus, dass dieser stümperhafte chirurg mir eine erhebliche nervverletzung im bauch zugefügt hat. bin schon öfters mit schmerzkrämpfen einfach so zusammengebrochen. essen nur
noch unter größten schmerzen möglich. seitdem schon mehr als 20kg abgenommen. das verursachende krankenhaus meinte lachend ich solle zum psychologen gehen. unvorstellbare arroganz gepaart mit inkompetenz. heute weiss ich, dass die op bei mir eine reine geldmacher-op war, da andere ärzte mir bestätigten, das meine gallenblase absolut gesund war und die op völliger schwachsinn war. das schicksal eines privatpatienten eben, ich könnte dieses krankenhaus in die luft sprengen und den chirurgen dazu. er wird seine gerechte strafe noch erhalten. dieser mann hat mir bis zum heutigen tage unendlichen schmerz zugefügt. es besthet auch keine aussicht mehr auf besserung. mein leben wurde von diesem mann völlig ruiniert- und das in meinem noch relativ jungen alter. ich hasse ihn dafür.

alles gute
 
amles  sagt am 19.10.2012
Ohwei, wenn ich das alles lese von hiblu u. geschädigter, dann will ich ganz still sein....zwar habe ich auch meine Probleme, aber im Moment geht es ganz ordenlich...

@hiblu,
finde es auch komisch wenn die Zunge grün belegt ist. Das ist doch ein Zeichen der Gallenflüssigkeit...die wird doch jetzt direkt von der Leber in den Darm gegeben, weil ja der Speicher (Gallenblase) nicht mehr vorhanden ist. Sprech doch mal die Ärzte gezielt darauf an.


@geschädigter,

kann sein oder auch nicht, eine OP wegen dem Status Privatpatient. Ich würde mir den OP-Bericht vom Krankenhaus geben lassen...sollte man generell.
Was ich nicht verstehe ist, wie können andere Ärzte sagen, die Gallenblase war gesund? und es wäre völliger Schwachsinn gewesen sie rauszunehmen.

Deine Wut kann ich sehr gut verstehen und wenn Ärzte Dir sagen, es war unnötig u.s.w. dann wäre doch die Überlegung das Krankenhaus zu verklagen auf Schmerzensgeld oder?

Ich wünsche Euch beiden alles Gute und hoffe, es gibt doch noch einen Weg der Euch Erleichterung bringen kann.

 
Bambi110  sagt am 30.10.2012
Hatte seit 4 Jahren Schmerzen im brustwirbel und wurde die ganze Zeit nur eingerenkt und mit starken Schmerzmittel vollgepumpt. Am 2.10.12 kam ich mit akuten Koliken ins kh und am 4.10. wurde mir die Galle entfernt. Man hatte mit lap. angefangen und musste dann leider doch einen großen Schnitt machen, weil Galle und Gänge etc. massiv entzündet und vereitert war. Muss auch nochmal ins kh nach Düsseldorf um weitere Steine in den Gängen zertrümmern zulassen. Man bekam die einfach nicht raus. Meine Narbe schmerzt und der Bauch ist taub. Um die große Narbe herum ist es hart zum Teil beweglich. Hoffe das geht weg wollte im Dez. nach Ägypten fliegen. Hat jemand da Erfahrung, also mit fliegen nach so einer op? Lg
 
Cornelia198  sagt am 03.11.2012
Daß die Narbe schmerzt und der Bauch taub ist, ist relativ normal nach einer Gallen-OP mit großem Bauchschnitt. Ich hatte auch so eine und hatte noch monatelang diesen Ärger. Es liegt daran, daß natürlich die Bauchdecke mit allen darin eingelagerten Nerven durchgeschnitten worden ist, und bis das alles, auch die feinen Verbindungen der Nerven wieder zusammengewachsen sind, das braucht seine Zeit. Geh mal von 3-4 Monaten aus. Das mit dem Fliegen sehe ich nicht als großes Problem, weil dann die OP schon mehr als 8 Wochen her sein wird, das sollte reichen. Wenn du trotzdem unsicher bist, frag mal deinen Hausarzt dazu.
 
Mirabelle  sagt am 06.01.2013
Hallo. Mir wurde die Galle im November 11 entfernt. Direkt nach der Op hatte ich keine Beschwerden. Erst seit ein paar Wochen habe ich Völlegefühl, Brennen in der Gallengegend und auch einen sehr trägen Darm (Verstopfung). Hat noch jmd mit Verstopfungen zu kämpfen? Lese nur von Durchfällen.
 
jungeoma  sagt am 10.01.2013
Hallo,ist zwar schon alles etwas älter hier,aber trotzdem.Ich habe vor 6 Jahren meine Galle rausbekommen,ohne Bauchschnitt.Habe bis heute noch des öfteren nach bestimmten Lebensmittel Durchfälle nd wenn ich am Abend etwas Schokolade esse,habe ich am nächsten Morgen Magenschmerzen.
Meine Mutter hat nun die Galle rausbekommen mit Bauchschnitt und Ihr geht es leider nicht so gut.Sie bekommt schlecht Luft und hat Schmerzen.
 
jungeoma  sagt am 10.01.2013
hallo
auch ich habe diese probleme.meine op ist nun6 jahre her.immer im wechsel mal verstopfung dann mal Durchfall,je nachdem was ich esse.
 
zwergenzwerg  sagt am 13.02.2013
Hallo,

ich habe vor ca. 4Wochen meine Galleblase entfernt bekommen
 
zwergenzwerg  sagt am 13.02.2013
fortsetung:-)
ich habe vor ca. 4Wochen meine Gallenblase entfernt bekommen, nachdem ich jeden zweiten Tag mit Koliken zu kämpfen hatte:-( Ich habe lange drüber nachgedacht. Wenn man so liest was da alles auf einen zukommt nach so einer OP? Mittlerweile bin ich froh das ich es gemacht habe und kann es nur jedem raten! Es ist so ein tolles Gefühl zu wissen man kann endlich mal einfach alles Essen, ohne eine Kolik befürchten zu müssen!
Das schlimmste waren die schmerzen nach der OP. Durch das Kohlendioxid das die da einem in Bauch pumpen, hat man danach heftige Rückenschmerzen, die kaum auszuhalten waren:-( Konnte die erste Woche kaum gehen, da die Narben übels wehtaten. Aber von wegen danach Diät halten und darauf achten was man isst??? Man macht sich nur so verrückt und man hört soviele negative Meinungen das das einfach nur eine Kopfsache ist! Habe anfangs schon ein wenig daraquf geachtet und mich fettarm ernährt, konnte aber 1Woche nach der OP alles ganz normal Essen! Ob fettig oder nicht fettig ich vertrage alles! Ich war sehr erstaunt!! Stuhlgang hat sich nach 4Wochen auch reguliert und es ist alles so wie vorher! Man sollte sich da nicht so reinsteigern, sonst hat man ja erst recht Durchfall! Selbst Alkohol habe ich über die Faschingszeit gut vertragen:-)
 
elta  sagt am 16.02.2013
Ich bin im 6. Lebensjahrzehnt und männlich. Schon seit meiner Jugendzeit habe ich Verdauungsprobleme. Wie mein Vater und meine Mutter. Immer wieder mal hatte ich Beschwerden unterhalb des rechten Rippenbogens (heute weiss ich, dass dort die Gallenblase sitzt). Ende 2011 fing es dann an, dass ich mich schlapp fühlte, wie bei einer Grippe. Das ging über viele Wochen. Der Hausarzt behandelte mich mit verschiedenen Antibiotiika; es wurde immer kurzfristig etwas besser und dann wieder schlechter. Im April 2012 dann nach dem Abendessen (es gab Butterbrot mit Radieschen) dann starke Kolliken und Atemnot; smeine Frau fuhr mich zur Notaufnahme im Khs. Verdacht auf Herzinfarkt und Gabe von Blutverdünnung. Anhand der Blutwerte dann Diagnose: angehende Blutvergiftung infolge einer Gallenblasenvereiterung. Setzen eines Stents (über Magensonde) und 6 Tage Intensivstation, dann noch 4 Tage Khs. Empfehlung des Arztes: Zur Vermeidung ähnlicher lebensgefährlicher Situationen Entfernung der Gallenblase. Diese erfolgte im Mai 2012. Operation standardmäßig verlaufen (minimal invasiv). Am dritten Tage nach Hause. Einnahme von Schmerzmitteln und Antibiotika obligatorisch. Innerhalb von zwei Wochen fast Normalzustand, nach weiteren zwei Wochen wieder einsatzfähig. Essensmäßig zurückhaltend (leine Portionen). Nach einigert Zeit ständig Durchfall, Magenschmerzen, Blähungen, Aufstossen, Übelkeit. Hausarzt: Pankreatin verschrieben, vermeintliche Besserung. Dazu Pantrazol bzw. Omeprazol. Abends Mucofalk. Da keine Besserung, im Dez. zum Internisten mit vollem Programm. Gastroskopie ergab Gastritis (evtl. wg. Pankreatin). Blutwerte bestens. Nehme jetzt nur noch Säurebinder und Mucofalk. Überraschende Besserung für 1-2 Wochen. Konnte komischer Weise das Wirtshausessen besser vertragen, als die Diät- bzw. Schonkost. Je defiger, umso besser. Jetzt, seit 2 Wochen, wieder ständig Magen- und Darmprobleme, aber lediglich weichen Stuhl. Esse z.Zt. viel Gemüse, da meine Frau abnehmen will. Das bekommt mir scheinbar nicht so gut. Ich kann jedenfalls nicht herausfinden, was typisch verantwortlich für die Beschwerden ist.
Ich bin froh, heute diese Seite gefunden zu haben. Sagt sie mir doch, dass die Entfernung der Gallenblase oftmals Folgen hat, die in der Ernährung leigen dürften. Komisch ist nur, dass alle behandelnden Ärzte meinten, die Gallenblase sei aus der Urzeit und würde heute nicht mehr nötig sein. Das trifft nur bei meinem Schwager zu, der auch nach der Entfernung der GB vor einigen Jahren alles, viel und möglichst fett verträgt. Vielleicht sollte ich nicht zu sehr auf meine Linie achten (174, 73 kg)?
 
Petra_NRW  sagt am 18.02.2013
Hallo Elta,

habe mit Interesse deinen Bericht gelesen. Ich kann nachvollziehen, was du alles mit gemacht hast.

Meine Odysee fing am 27.12.2011 an. Entfernung der Gallenblasen (Endoskopisch). Danach wurde mir auch ein Stand gesetzt. Hier wurde der Gallengang angestochen und mein Bauchraum lief in wenigen Tag mit Gallenflüssig voll. Am 07.01.2012 NOT OP. (Bauchschnitt) Intensivstation. Nach 5 Wochen konnte ich das Khs verlassen. Jedoch verlief der innerliche Heilungsprozess sehr schlecht, so dass ich im April mich in einem anderen KHS einer Hernieoperation unterziehen musste. Meine Bauchdecke war gerissen. (Kann man hier auch nachlesen) Wenn eine schwere Infektion im Bauch war, besteht sehr hohes Risiko, dass die Bauchdecke nicht zusammen wächst. Auch die OP im April ging in die Hose. Warum auch immer, man hat meinen Bauch bis auf 8 cm zusammen genäht. Die verbleiben offenen 8 cm waren der Grund, dass der Bauch nach und nach wieder aufgerissen ist und ich wieder eine komplette Hernie hatte. Im November dann wurde ich wiedermals nun im Krankenhaus Gelsenkirchen bei Herrn Dr. Müller operiert. Hier wurde mir das alte Netz, das mir im April in Duisburg eingesetzt wurde, entfernt und Herr Dr. Müller hat mir meinen Bauch schichtweise wieder richtig zusammen genäht. Der Erfolg war umwerfend. Das hat Herr Dr. Müller fantastisch gemacht. Sicher brauche ich noch Geduld, da mir ein Netz von 30 cm x 30 cm eingesetzt wurde. Da es ein sehr großer OP Bereich ist, dauert die Genesung sehr lange. Die Heilung findet von innen nach außen statt. Auch wenn die Narbe sehr gut aussieht, braucht es von drinnen noch Zeit. Gut diese Zeit nehm und geb ich mir.

Zum Essen: Man hat mir seinerzeit gesagt, essen sie alles und probieren sie aus, was sie vertragen können. Das habe ich auch gemacht. Heute kann ich wirklich alles essen. Sicher wenn ich sehr sehr fettig esse, dann habe ich kurz Durchfall, aber damit kann ich leben. Für mich war das Ganze drumherum schlimm. Aber ich würde dir auch raten, einfach alles ausprobieren und essen und dann wirst du feststellen, was du verträgst oder nicht. Vielleicht wäre zu viel Gemüse (Bläungsgefahr) nicht gerade das Beste. Aber einfach ausprobieren. Linie achten?? Ich denke mal die Gesundheit ist wichtiger als die Linie. Was nützt es Dir, wenn du eine top Linie hast, aber Gesundheit darunter leidet.

Wünsche dir alles Gute und gute Besserung.

Petra
 
ruthchen  sagt am 18.02.2013
Hallo,

ich habe mir jetzt ziemlich viele Beiträge durchgelesen, von anderen "mit-Gallenlosen" ;) Ich habe meine Galle im Dezember 2012 rausbekommen. Ich hatte wie viele am Anfang starke Schmerzen und auch probleme bis das Gas endlich aus dem Körper draussen war.
Viele haben geschrieben das sie nach der Op einiges abgenommen haben.
Meine Frage: Hat irgendwer festgestellt das er nach der Op zugenommen hat? Ich habe mein Essverhalten von Vegetarisch und relativ gesund, nicht wirklich verstellt, ausser das ich öfter auf Kraut oder Zwiebeln verzichte. Ich hab trotzdem seit der Op (ziemlich genau 9 Wochen her) 6 Kg zugenommen! Das ist doch nicht normal oder?
Ich würd mich sehr freuen wenn mir jemand einen guten Tipp geben könnte, da mein Arzt nicht wirklich einen Rat für mich hatte.
Liebe Grüße
 
cameidas  sagt am 14.03.2013
Nach alldem, was ich hier lese, ist es nicht ungewöhnlich, nach einer Cholezystektomie Schmerzen zu haben. Ich bin am Tag nach der OP nach Hause gegangen (Zimmernachbarin schnarchte andauernd!!) und fühlte mich richtig gut. 2 Tag später habe ich mein normales Frühstück zu mir genommen: Banane/Mandarine/Joghurt mit Haferflocken, Leinsamen und Kürbiskerne Und seitdem habe ich Vollegefühl, rechtseitig Schmerzen und das Gefühl, jemand hat mir in den Solarplexus geboxt.....Es wurde lediglich gesagt: nichts Blähendes essen......Wusste nicht, dass Müsli bläht - ZUMAL ES MIR IN DER KLINIK AM TAGE NACH DER OP SERVIERT WURDE.....Kann relativ normal herumlaufen, die Schmerzen sind aber immer da. Ultraschall gestern (6 Tage später) zeigte nicht Auffälliges.....Jetzt will ich geduldig sein und schauen, ob es mir der Zeit besser wird. Es ist ja ein Eingriff, mit Vollnarkose und hammerharten Schmerzmittel anschliessend. Für meinen jungfräulichen, nur Homöopathie gewöhnten Magen schon ein Schock, denke ich... Vielleicht ist der deswegen gereizt.....Wer weiss es? Anscheinend sind die Fachleute hier auch überfragt.
 
Cornelia198  sagt am 15.03.2013
Das erste, was mir in deiner Aufzählung aufgefallen ist, ist das Obst. Ich habe damals die komplette erste Woche kein Obst bekommen, weil Vitamin C die Narbenbildung fördert. Außerdem: Leinsamen? Das ist ein Abführmittel, wenn ich das richtig weiß. Ich glaube, du hast ganz fürchterlich übertrieben, indem du versucht hast, ganz normal zu essen. Viel zu früh! Versuch´s mal mit Toast und Tee, Kartoffelpüree oder Reis, mageres Fleisch oder Fisch. Und keine großen Mengen! Geh davon aus, daß in deinem Bauch so einiges hoch geschwollen ist, und daß der Platz im Darm ziemlich eingeengt ist.

Ich hoffe, die Schmerzen gehen wieder weg. Da hast du dir aber was angetan!
 
cameidas  sagt am 15.03.2013
Danke für Deine Gedanken. Gleich zum ersten Frühstück im Krankenhaus gab es Rohobst mit Haferflocken und Joghurt...Kräuterquark...Ich machte halt zu Hause weiter so, es hiess ja, die OP wäre keine so große, man wäre zu 80% einsatzfähig wieder......Bis mir jemand aufklärte. Finde, das Krankenhaus müsste etwas mit auf'm Weg geben. To do and not do! Jetzt halte ich mich ganz klein mit Essen! Lieber gar nichts als "normal"!
 
cameidas  sagt am 15.03.2013
Danke für Deine Gedanken. Gleich zum ersten Frühstück im Krankenhaus gab es Rohobst mit Haferflocken und Joghurt...Kräuterquark...Ich machte halt zu Hause weiter so, es hiess ja, die OP wäre keine so große, man wäre zu 80% einsatzfähig wieder......Bis mir jemand aufklärte. Finde, das Krankenhaus müsste etwas mit auf'm Weg geben. To do and not do! Jetzt halte ich mich ganz klein mit Essen! Lieber gar nichts als "normal"!
 
cameidas  sagt am 15.03.2013
Danke für Deine Gedanken. Gleich zum ersten Frühstück im Krankenhaus gab es Rohobst mit Haferflocken und Joghurt...Kräuterquark...Ich machte halt zu Hause weiter so, es hiess ja, die OP wäre keine so große, man wäre zu 80% einsatzfähig wieder......Bis mir jemand aufklärte. Finde, das Krankenhaus müsste etwas mit auf'm Weg geben. To do and not do! Jetzt halte ich mich ganz klein mit Essen! Lieber gar nichts als "normal"!
 
Cornelia198  sagt am 16.03.2013
Gar nichts ist auch keine gute Idee. Dein Körper braucht die Kalorien für die Heilung, also wirf ruhig ein, was du verträgst. Meine Theorie lautet, daß sich an der Stelle, wo die Gallenblase abgetrennt wurde, durch das Essen eine wunde Stelle gebildet hat, und die tut jetzt weh. Was ist mit deiner Verdauung, funktioniert die normal, oder gibt´s da auch Probleme? Wenn es gar nicht aufhören will, dann laß mal eine (ERCP) machen (Gallengangsspiegelung, ähnlicher Vorgang wie Magenspiegelung), so können die nachsehen, was wirklich los ist.

Jetzt antworten

War dieser Artikel hilfreich?