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Probleme nach Gallen OP

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Katha87  sagt am 04.09.2013
Ich habe meine Gallenblase mit 24 entfernt bekommen. Ich hatte vor der Entfernung schlimme Koliken. Ich dachte zuerst an einen Magendarminfekt, doch nachdem ich in der Nacht nicht mehr aufhören konnte zu Erbrechen (teils wegen der Magensäure, teils wegen den starken Schmerzen), tierische Rückenschmerzen hatte, böse Magenschmerzen und Schweißausbrüche, fuhr ich nachts ins Krankenhaus. Dort wurden dann 2 Gallensteine festgestellt und eine entzündete Gallenblase! Ich bekam gegen die Krämpfe erstmal ein hochdosiertes Schmerzmittel und wurde am nächsten Tag operiert. Die Ärzte fragten mich, ob ich zuvor keine Schmerzen hatte, da meine Gallenblase schon so arg entzündet war. Ich kann euch sagen, ich hatte vorher nach dem Essen, so ein Gefühl als wenn man ein zu großes Stück runterschluckt und es dann in der Speiseröhre feststeckt. Ich dachte die ganze Zeit ich hätte zu große Bissen bemacht. Sonst hatte ich keine Schmerzen bis zu der besagten nacht. Aber wer solche Koliken hatte, der ist froh wenn die Gallenblase drausen ist und man keine Angst mehr haben brauch, erneute Koliken zu bekommen. Ich wurde operiert nach dem neuesten Verfahren, der Single Port Methode. Ich war die 6. Person die auf diese neue Art die Gallenbalse entfernt bekommen hatte. Dieses Verfahren ist lediglich ein Schnitt im Bauchnabel, durch den dann Kamera und Schneidewerkzeug hindurchgeführt wird. Durch dieses Verfahren, hat man keine Schnittschmerzen nach der OP und man sieht auch absolut nix. Keine Schnitte am Bauch etc. Die OP dauerte eine Stunde in Vollnarkose. Nachdem ich aufgewacht bin war ich schon relativ fit. Hatte lediglich ein großes Pflaster auf meinem Bauchnabel kleben. ;-) Ich durfte noch am selben Tag ganz normal Essen. Über den Schokopudding als Nachtisch hatte ich mich riesig gefreut. ;-) Ich hatte nach der Op lediglich Probleme mit dem Gas, das einem zum Aufblasen des Bauches reingepumpt wird. Das Tat in den Schulterblättern weh. Es fühlte sich an, als meine Schultern beide entzündet waren. Da kann ich euch nur empfehlen, laufen laufen laufen!! Dann verteilt sich das Gas besser und Trinken trinken trinken mit Kohlensäure, damit man schön aufstoßen muss und das Gas allmählich rauskommt. Also nicht im Bett liegen bleiben sondern laufen laufen laufen dann wird es innerhalb eines Tages besser.
Heute bin ich 26 und ich kann alles Essen. Bei sehr fettigem Essen, kann es lediglich passieren, dass ich am nächsten Tag Durchfall habe. Aber ab und zu gönn ich mir mal einen Döner ;-)
Im Moment bin ich im 4. Monat schwanger und habe etwas Probleme mit der Magensäure. Da sich ja in der Schwangerschaft normal die Gallenblase von Ihrer Größe verdoppelt. Aber da ich keine mehr habe, kommt halt die doppelte Magensäure in meinen Magen, was mir im Moment etwas zu schaffen macht. Dies äußert sich am täglichen morgentlichen Erbrechen der Magensäure. Ich werde euch auf dem laufenden halten wie meine Schwangerschaft ohne Gallenblase weiter verlaufen ist.
 
pc89  sagt am 15.09.2013
Hallo zusammen!
Lese seit längerem irgendwelche Foren über Gallenblasenkoliken und/oder Entfernung der Gallenblase. Habe dadurch fast schon Panik bekommen ;) Hatte mir sogar überlegt sie drin zu lassen da ich vor der OP angefangen habe mich vegan zu ernähren und seit dem keine Probleme hatte. Jedoch wurde bei mir eine Schrumpfgallenblase festgestellt und aufgrund der Tatsache dass Gallensteine, generelle Probleme mit der Galle und dem Verdauungstrakt bei mir in der Familie liegen, habe ich mich entschlossen die Gallenblase entfernen zu lassen.
Auch wie du Katha87 hab ich sie mit 24 raus bekommen und mir wurde immer gesagt "Was?! Sie sind aber noch so jung!"...und "Das ist Routine. Wenn die draußen ist is alles ganz normal"...naja auf jeden Fall Termin gehabt, OP gut überstanden. Jedoch hatte ich von diesem OP-Gas irrsinige Schmerzen und ich Depp hab nichts gesagt, weil ich leider den Helden spielen wollte. Dh. die Schmerzmittel haben so gut wie nicht geholfen. Die Schmerzen waren hauptsächlich in den Schultern, sobald mein Oberkörper in aufrechter Position war. Trotzdem bin ich am Tag nach der OP ca 5 stunden im Hof spazieren gegangen (hat das pupsen und rülpsen gefördert^^). Hat insgesamt ca 6 !!!! Tage gedauert bis es nicht mehr weh tat vom Gas(Alles andere war ein sch... dagegen (außer die Koliken hald davor^^)). Am 3ten Tag entlassen worden und der Stuhlgang hat sich innerhalb einer Woche normalisiert. Bis ich dann Süßkartoffeln gegessen habe (Schonkost: eine der Hauptnahrungsmittel sollte kartoffeln sein, aber dass die Süßkartoffeln eigentlich kaum verwandt mit der normalen Kartoffel sind wusste ich natürlich nicht...). Hatte dann Nachts starke Schmerzen im mittleren Oberbauch. Hin und her gewälzt bis ich oft pupsen musste. So ging der Schmerz auch weg. Seit dem habe ich Durchfall (fast schon 2 Wochen) und alle paar Tage schmerzen in der Nacht (wobei die Intensität des Schmerzes von mal zu mal nach lässt) oder abends Sodbrennen.
Seit 3,4 Tagen habe ich abends IMMER Sodbrennen und Nachts wache ich immer wegen Schmerzen auf...Hab die letzten 2 Wochen jeden Tag Tomaten und ein ganzes Stück Tofu am Tag gegessen und anscheinend liegt es an den Tomaten und/oder Tofu, da ich es seit gestern weg lasse und mein Stuhl nun normaler aussieht (trotzdem diese Nacht noch schmerzen gehabt).
Hab auch wieder mehr hunger seit heute (?).
Aufgrund des besseren Stuhlgangs habe ich heute gleich mal Fleisch probiert. Bisher keine Probleme, aber mal die Nacht abwarten.

Hat da jemand gleiche Erfahrungen gemacht mit den Schmerzen durch Blähungen in der Nacht/generell? Wann geht das vorbei? Bzw kann das an einzelnen Nahrungsmittel liegen? Und geht das dann iwann vorbei (Durchfall und Blähung durch bestimmte Nahrungsmittel)?

Sorry für den langen Text, aber war immer sehr dankbar für genaue Berichte von anderen Menschen mit ähnlichen Problemen ;)
 
pc89  sagt am 15.09.2013
Ach ja @ Katha87:
Dass du keine Angst vor Koliken mehr haben brauchst, entspricht nicht so ganz der Wahrheit. Bei schlechter Ernährung oder eventueller Prädisposition für Gallensteine kann es in den Gallengängen immer noch zu der Entstehung solcher kommen. Und dann die Gallengänge immer noch kontrahieren können, kann es dadurch immer noch zu Koliken kommen.
Leider ist die Entfernung der Gallenblase keine Garantie oder eine Freibrief keine Koliken mehr zu bekommen :(
 
TinchenM  sagt am 02.11.2013
Hallo,

ich hab vor 17 Tagen die Gallenblase rausbekommen. Vorher hatte ich mehrfach Koliken, und bei einer Gallenblasen- und Bauchspeicheldrüsenspiegelung ((ERCP)) hat man gesehen, dass ich eine Schrumpfgallenblase hatte, die viele Steine und Grieß enthielt und stark entzündet war.
Also hat man mir zu OP geraten. Die sollte mit der Schlüssellochtechnik gemacht werden. Ich hatte auch keine große Angst. Um 9 Uhr begann die OP, und um 14 Uhr wachte ich mit wahnsinnigen Schmerzen auf. Die Gallenblase war mit allen sie umgebenen Organen verklebt gewesen, und der Operateur brauchte mehr als 4 Stunden, um sie zu lösen. Er musste einen Bauchschnitt machen.
Die Schmerzen waren nicht auszuhalten und ließen erst gegen Abend etwas nach.
Später stellte sich heraus, dass man vergessen hatte, mir ein Schmerzmittel in den Tropf zu geben.
Ich hatte einen Drainageschlauch, und im Beutel sammelte sich viel gelb-braun-grünliche Flüssigkeit, vermischt mit Blut. Erst auf Anfrage am nächsten Tag sagte man mir, dass der Chirurg, weil er die Strukturen im Bauch nicht erkennen konnte, mir aus Versehen den Hauptgallengang durchgeschnitten hatte. Dabei war Gallenflüssigkeit in den Bauchraum gelaufen. Er hatte den Schnitt notdürftig zusammengenäht.
Am ersten Tag nach der OP wurde mein Urin rot-gelb-braun, am nächsten Morgen war es noch schlimmer. Ich hatte einen Gallenstau.
Am Tag darauf wurde eine ERCP gemacht. Dabei wurde ein Stent in den Hauptgallengang eingesetzt. Der war durch die Naht bei der OP verengt.
Nach der Spiegelung wollte man mich zuerst auf die Intensivstation verlegen, weil mein Kreislauf Probleme machte, aber der stabilisierte sich dann.

Nach 8 Tagen wurde ich entlassen. Zunächst ging es mir gut, aber bald wurde mein Bauch immer dicker. Der Arzt sagte beim Fädenziehen, ach, das ist
nur Luft.
Vorgestern war ich beim Hausarzt zur Sonographie - der ganze Bauch ist voller Flüssigkeit, wahrscheinlich Wasser. Nun muss ich Dienstag wieder ins Krankenhaus, um das Wasser abzuziehen.
Und als wenn das noch nicht genug wäre, habe ich jetzt wieder rot-gelb-braunen Urin, also wieder einen Gallenstau.
Nun soll wieder eine ERCP gemacht werden, aber da ich schon zwei ERCPs und die große OP innerhalb kurzer Zeit hatte, kann es schiefgehen, d.h., das Wechseln des Stents könnte misslingen oder ich könnte kollabieren.
Ohne ERCP hab ich keine Überlebenschancen. Aber auch, wenn es klappt, kann der Gallenstau jederzeit wiederkommen, wenn der Stent wieder verstopft, weil sich bei mir immer viel Grieß bildet. Und die nächste ERCP kann tödlich sein, vor allem weil ich schon 63 bin.
Hat jemand Ähnliches erlebt? Ich bin ziemlich am Ende.

Viele Grüße, Tinchen
 
Cornelia198  sagt am 05.11.2013
Mir ist es damals ähnlich ergangen wie dir, Tinchen, aber bei mir ist es wohl besser ausgegangen. Ich hatte, ohne es zu wissen, bereits eine schwer vereiterte Gallenblase, die in den Bauchraum durchgebrochen war. Während der OP, die eigentlich nur eine minimal-invasive Entfernung der Galle sein sollte, wurde das entdeckt und auf Bauchschnitt umgestiegen. Auch bei mir war hinterher ein Loch im Gallengang, das mit einem Stent verschlossen werden mußte, aber das ist alles sauber abgeheilt, und heute, 2 Jahre später, habe ich keine Probleme mehr.

Es muß durchaus nicht sein, daß die 3. ERCP irgendwelches große Unheil anrichtet, ich habe nämlich auch 3 davon hinter mir. Was ich dir aber raten würde, wenn das akute Problem, das du im Moment hast, gelöst ist: hol dir eine zweite Meinung, und zwar von einer Klinik mit einer richtig guten Gastroenterologie! Wichtig wäre vor allem, zu klären, wie das weitergehen soll. Es kann ja wohl nicht sein, daß sich immer wieder Gallenstaus bei dir bilden und immer wieder mit ERCPs gearbeitet werden muß.
Außerdem: selbst wenn du während der ERCP kollabierst: du wirst währenddessen überwacht mit Fingersensor, die werden sofort merken, daß mit dir was nicht stimmt! Und im Krankenhaus hast du alles nahebei, was du brauchst, um versorgt zu werden, bis hin zur Intensivstation! Allerdings würde ich das an deiner Stelle auf gar keinen Fall ambulant in einer Arztpraxis machen lassen!
 
TinchenM  sagt am 10.11.2013
Hallo,

vielen Dank für deine Antwort.
Schön, dass bei dir alles gut geworden

Bei mir ist ja nicht nur ein Gallenleck, sondern auch ein Gallenstau. Man weiß nicht, wo der Stau ist, in welchem Gallengang. Davon gibt es ja mehrere, und nicht alle sind durch eine ERCP zugänglich. Auch wenn man den Bauch wieder aufschneidet, kann es sein, dass man den Stau nicht finde, da alle Strukturen miteinander verwachsen und verklebt sind.
Mein Urin wird immer dunkler und mein Stuhl ist fast farblos, ein deutliches Zeichen, dass sich Galle massiv irgendwo staut.
Man hat mir noch kein Wasser aus dem Bauch abgezogen, man hat Angst, ich überlebe das kreislaufmäßig nicht. Mit Wasser im Bauch kann man aber nicht operieren. Und mit so viel Galle im Blut kann man nicht lange überleben.

Viele Grüße, Tinchen
 
Cornelia198  sagt am 13.11.2013
Mann, das klingt ja wirklich übel!
Meistens ist es in solchen Fällen ja so, daß die Ärzte einem die Alternativen erklären und die Risiken und den Patienten entscheiden lassen, ob er das Risiko auf sich nehmen will. Selbst wenn du in der OP kreislaufmäßig abschmierst, denke ich, daß die in der Lage sind, das in den Griff zu kriegen! Für mich klingt es aber so, als ob Nichtstun die schlechteste Lösung ist. Hast du denn mal einen zweiten Arzt dazugezogen, also zweite Meinung? Das kann doch so nicht einfach weitergehen!
Ich wünsche dir alles Gute und daß sich eine Lösung für dein Problem findet!
 
Aeryn2013  sagt am 27.11.2013
Hallo,

ich habe vor drei Jahren (S.3, Aeryn) berichtet, dass mir 2009 die Gallenblase entfernt wurde und ich immer wieder mit Durchfall und Schmerzen unterhalb des rechten Rippenbogens zu kämpfen hatte. Nun bin ich 30 Jahre ALT *trommelwirbel* und es hat sich nicht geändert. Nach wie vor habe ich dieselben Symptome.
Die Schmerzen unterhalb des rechten Rippenbogens treten meist nach fettigem Essen auf (z.B. Mongolisches Buffet). Der Schmerz hält sich hartnäckig 3-4 Tage und dann ist alles wieder normal. Damit kann ich ja noch leben.
Meine Verdauung an sich hat sich auch nicht wieder eingependelt. Eigentlich finde ich das am schlimmsten. Früher war ein mal am Tag Stuhlgang normal. Heute darf ich 3-5 mal am Tag auf Toilette rennen. Wenn ich was gegessen habe lässt es nicht lang auf sich warten...
Teilweise ist es so schlimm, dass ich bevor ich weg gehe nichts esse, da die Gefahr besteht, dass ich unterwegs auf Toilette muss.
Ich glaube ich hätte mich nach anderen Möglichkeiten der Behandlung umgesehen, wenn ich das vorher gewusst hätte.
Gut ich esse heute eigl immer noch alles, weil ich es nicht einsehe, dass mein Körper nicht mehr so will wie ich. Ich hoffe wirklich, dass hier noch eine Eingewöhnung statt findet. Auf jeden Fall werde ich mir noch mal einen Termin bei meinem Internisten holen und der soll mir am besten mal was zur Regulierung geben.
Ich wünsche allen, die sich für eine OP entscheiden keine Nebenwirkungen zu erfahren.
 
Nevergiveup  sagt am 26.03.2014
Hallo, da schau an, jetzt bin ich doch mehr als erstaunt was ich hier alles zu lesen bekomme. Warum habe ich diese Seite bloß nicht schon früher entdeckt? Ich stöbere auch gerade hier. Die durchbohrenden Schmerzen, die kenne ich auch, die Sache mit dem BH auch, das hatte ich aber während den Koliken. Vielleicht empfinden wir Frauen Schmerzen einfach anders als Männer, bei mir sagten sie ja auch damals, die Symptome wären überhaupt nicht typisch für Gallensteine . Ich wußte zum Schluß nicht mehr wie ich die Schmerzen beschreiben sollte, ich habe dann zum Schluß gar nichts mehr gesagt, ich lag nur noch da. Ich weiß nicht, ob Sie die Schmerzen noch ein Leben lang haben werden. Diese Frage stelle ich mir ja gerade selbst. Ich wünsche von Herzen alles Gute.
 
Nevergiveup  sagt am 26.03.2014
Ich kann das nur bestätigen. Das hat mit dem BH auch nicht wirklich was zu tun. Ich nenne das jetzt einfach BH-Symptom, habe ich gerade erfunden :-). Der BH umspannt doch den Brustkorb und im Brustkorb hängen doch die ganzen Rippen, sag ich jetzt mal als Laie ganz naiv, warum sollte der untere Rippenbogen nicht mit den anderen Rippen kommunizieren? Fieber hat man ja auch im ganzen Körper und nicht nur an der Stelle, wo der Stein der Ursache vergraben ist. Man glaubt immer der Schmerz hingegen tritt dort auf, wo die Ursache des Übels sitzt. Das hingegen glaube ich schon lange nicht mehr. Ich glaube Fieber und Schmerz das sind Geschwister oder beste Freunde. Wie man`s nimmt. Und die Kusine von dem ganzen Elend nennt man heute Schmerzgedächtnis.
 
Nevergiveup  sagt am 26.03.2014
Ohje, armes Tinchen, da haben sie wirklich was mitgemacht und es tut mir sehr leid für Sie. Alles was aus den Innereien kommt ist irgendwie immer schlimmer alles andere finde ich. Ich lese hier schon den ganzen Nachmittag und nun ist ja schon 22:00 Uhr vorbei. Ich glaube Menschen wie sie und ich werden auf unsere Fragen hier kaum öffentlich Antworten bekommen, unsere schlechten Erfahrungen schrecken die Experten vielleicht zurück. Ich habe gesehen im Schönheitsportal sieht das schon anders aus :-) :-) :-)
Vieles was ich hier gelesen habe ist auch von 2009 oder 2010. Kaum was von 2014. Ist ja auch egal, ich finde das Portal hier sehr gut und ich hatte einen spannenden Nachmittag. Ich möchte kein Arzt sein, auf jeden Fall keiner der operiert und schon gar nicht an den Innereien und inneren Gefäßen, ich fragte mich damals, ob ich morgens oder abends operiert werden möchte, weil die Ärzte doch soviel arbeiten müssen und dass die Schwestern nur noch rennen müssen das weiß man heute, da kann schon mal ein Schmerzmittel vergessen werden. Für soziales Verhalten wird heute leider keiner mehr bezahlt. Ich spürte teilweise eine richtige Krankenbettflucht, also Türe auf, im Türrahmen stehen bleiben, kurz reinrufen und tschüs. Sich heute für so einen Beruf zu entscheiden ist mehr als mutig, sich berufen zu fühlen reicht schon lange nicht mehr. Viele Mediziner und Krankenschwestern holen täglich das Letzte aus sich raus, andere schaffen das weniger. Liebes Tinchen seit ihrem Blog hier ist ja jetzt eine Zeit vergangen, ich bin zwar keine Expertin, aber Trost ist auch Medizin und ich wünsche Ihnen unbekannter Weise, dass sich alles wieder zum Guten gewendet hat und die Wunden geheilt sind und sie noch recht lange leben dürfen.
 
Kathy  sagt am 04.04.2014
die frage ist zwar schon etwas länger her aber naja ist ja trotzdem über google zu finden :-)
also meine gallenop ist jetzt etwa 3 monate und 1 woche her. mir gings nicht sofort nach der OP super toll..ich würde sagen es hat etwa 6 wochen gedauert bis es mir einigermaßen gut ging..also die übelkeit ging dann endlich weg..probleme wie durchfall hatte ich dann..jetzt muss ich sagen die letzten 6 wochen waren ganz super als hätte ich rein gar nichts gehabt so als bräuchte ich meine gallenblase überhaupt nicht. (weil ich mir artischocken präparate in der drogerie gekauft habe. Habe also auch fettige sachen gegeseen (mc donalds, frittiertes usw) war gar kein problem mehr..vorgestern nach vielem rumgerenne und stress in der arbeit, was normalerweise ja nichts ausmacht habe auch nichts schweres gehoben eigentlich..da fing abends plötzlich ein stechen an der stelle an wo die gallenblase war. es tat dann immer grade beim Lachen und husten oder tief einatmen weh. bin in der früh vor der arbeit bei meinem hausarzt vorbeigegangen um zu erfahren ob das normal ist oder etwas schlimmeres was eher behandelt werden sollte...er meinte das stechen oder schmerzen kann immer mal vorkommen die ersten monate bis das ganze gescheit verheilt ist innerlich und mit dem essen sollte ich aufpassen..naja hab ich halt nicht mehr weil es wie gesagt ohne probleme ging. bin dann auch ziemlich müde und schlapp geworden hab mir den darauffolgenden tag von der arbeit urlaub genommen und auch fast komplett durchgeschlafen, mit der verdauung gab es dann auch auf einmal so ein paar problemchen in folge von das ewig gar nichts kam und dann am nächsten tag durchfall..also naja ich hab jetzt wieder ein bisschen runtergeschraubt und esse leichte suppen mit brot (tomatensuppe) und kartoffelpüree und evtl. baby breie..seitdem gehts jetzt schon wieder besser der schmerz ist besser geworden und übelkeit geht wieder zurück. ich denke das kommt davon wenn man sich zu viel bewegt zu viel rumrennt sich zu viel zumutet und eventuell einfach so isst wie vorher..das mag zwar einige wochen ganz super toll sein aber dann ist es halt vielleicht doch mal noch zu viel für die leber oder so..ich weiß es nicht bin kein mediziner. ich hatte das kurze zeit nach der op und habe mich geschont und dann ging es wieder weg. das selbe werde ich jetzt auch tun und kann das nur jedem empfehlen. auch wenn das schon einige monate her ist. mein arzt meinte das dauert noch ein paar monate länger bis das innerlich komplett verheilt ist und bei wetter umstellungen kann so ein stechen auch auftreten da das ja innerlich verwächst.
 
Kathy2  sagt am 04.04.2014
was den meisten jedoch helfen wird und was ich auch selber mache sind die artischocken präparate. ich hatte ja immer noch wochen nach der op übelkeit und mir ging es nicht besser und internist und hausarzt verschrieben mir immer MCP was ich gar nicht mehr gut vertragen habe. Also wie gesagt, ich hab das erste Artischocken Dragee genommen und die Übelkeit ging weg..sofort..Mein Stuhlgang war auch immer sehr hell und Durchfall hatte ich auch immer das hat mein Leben ganz schön beeinflusst zwecks z.B. termine irgendwo..ich hab dann vorher nichts gegessen damit kein unglück im zug oder beim termin passiert..nach dem Artischocken Dragees kein durchfall mehr und der stuhl hatte wieder eine dunkle farbe und konnte wieder fettiges essen ohne probleme..naja ich hatte sie an dem Tag als die schmerzen angefangen haben leider vergessen und war mit nem kollegen schweinebraten essen..vielleicht liegts auch daran..jetzt wenns wieder besser ist vergess ich die bestimmt nicht mehr. ich hab meine beim rossmann von abtei gekauft des war irgendwas um die 4-5 € also mal nicht teuer. ich hab den tipp 4 anderen leuten gegeben einer davon war ein mann von 47 jahren die anderen 3 waren frauen von 23, 55 und 33 jahren und bei denen hat es auch geholfen und bei denen ist das ganze schon länger als ein jahr her und die hatten immer noch die probleme. ich war schon fast zu faul mir die zu kaufen um ehrlich zu sein weil magentabletten und sonstiges zeugs hat ja auch nichts geholfen da dacht ich hilft das bestimmt auch nicht. aber wenn ihr die probleme mit durchfall oder übelkeit noch habt dann kauft euch die dinger. die gibts in jedem drogier markt wie dm, rossmann oder drogerie müller und von allen möglichen marken die teurern von schneekoppe, abtei ist etwas billiger und noch dutzend tausend andere gibts auch in saftform..ich hab jetzt selber die dragees genommen und sind wirlich super...dragees weil ich sie in der handtasche mitnehmen kann, besser als eine saftflasche weil ich brauch es ja auch in der arbeit beim mittagessen, ich hab aber von meinen eltern noch einen saft geschenkt bekommen und noch dragees von einer anderen marke irgendeine billigmarke aber ich hab die anderen noch nciht ausprobiert also kann ich momentan nur zur marke von abtei sagen dass sie super sind. ich nehm aber die anderen auch bevor ich mir wieder neue kaufe wenn die genauso gut oder besser helfen. es ist auch kein medikament sondern nur artischocken extrakt das regt die produktion von gallensäure an..grade bei durchfall oder hellem stuhl heißt es in der regel dass man zu wenig gallensäure zur verfügung hat um es gescheit die nahrung zu verdauen..deshalb werden die fette nicht richtig aufgespalten was dann zu durchfall führt..also zu fettstuhl im prinzip. hat mir mein arzt auch so erklärt weil vorher war ja die gallenblase da die als vorratsbehälter gedient hat bis man etwas gegessen hat..jetzt ist dieser behälter natürlich nicht mehr da und die gallensäure tropft immer in den Darm egal ob essen da ist oder nicht. das ist zu einem ungewohnt für den darm und zum anderen hat man halt nur eine verdünnte und kleinere menge parat wenn man dann was isst..ist ja auch absolut logisch sogar als nicht mediziner..deshalb macht es auch den meisten einige zeit probleme bis der gallengang geweitet ist und das dauert schon etwa ein halbes jahr..und manche haben halt keine oder wenige probleme weil bei denen halt die leber volle kanne gallensäure produziert..aber wie gesagt ich kenns von den meisten leuten dass sie längere zeit probleme haben (über ein halbes jahr oder sogar ein leben lang) und dieses theater kann man mit den artischocken dragees verhindern..und ich meine wer isst schon jeden tag kiloweise artischocken..das wäre der selbe effekt. viel glück und alles gute an jeden mit problemchen und probiert es echt aus.bis jetzt hat es jedem den ich kannte geholfen und mir auch..und wenns wirklich nicht hilft..sind schlimmstenfalls 4-5 € umsonst gewesen und die probleme immer noch da..aber mehr als das weiß ich leider auch nicht habs schon meinem arzt gesagt wie toll das ist weil seine frau nämlich auch die gallenblase rausbekommen hat
 
Lena20  sagt am 15.05.2014
Hallo zusammen,
ich habe vor ca. 4 Wochen meine Gallenblase entfernt bekommen. Ich bin erst vor kurzem 20 Jahre alt geworden und hatte über Monate hinweg starke schmerzen. Die Galenblase war schlimm entzündet und ich hatte schon viele Steine.
Danach hatte ich schon schmerzen vorallem beim laufen aber die schmerzen waren erträglich. Doch jetzt vier Wochen nach der OP leide ich seid einigen Tagen an starker Übelkeit und schlimmen Bauchkrämpfen. Durchfall ist eigentlich mein ständiger Begeliter seitdem ich die Op hatte...
Mein Hausarzt meinte gestern dass, das vollkommen normal ist und hat mir MCP und Buscopan verschrieben. Hilft vielleicht eine stunde und danach hab ich wieder schmerzen... Er meinte außerdem das es ja nicht normal wäre wenn es mir jetzt schon super ging da die OP erst vier wochen her ist..
Habt ihr irgendwelche tipps für mich?
 
Zumbamami  sagt am 23.06.2014
Hallo ihr lieben !
Meine Gallen Blasen op War 2007. Bis heute leide ich unter den Folgen.
So zum anfang....2007 entzündet Galle (laut arzt ). Op erst nach 7 Tage Antibiotika. Obwohl ich sagen muss....die hatten einfach nur keinen platz auf dem op plan. Den nach Einsicht in meine Akte. War bei mir nix entzündet! !! Op Verlauf War ok. Starke Schmerzen über 24 std. Dann wurde ich komplett gelb! Bekam Gelbsucht. Wurde sofort operiert. Dabei kam ein Verschluss des gall3nganges ans Licht. Blieb nur noch eine grosse Not op mit 30 cm bauchschnitt. Gallen stenth wurde eingesetzt. Hatte ca. 4 Drainagen...... mit intensive Station. Mir ging es sehr schlecht. Nach weiteren 2 Wochen unter Morphium dürfte ich heim. Nach weiteren 14 Tagen War ich wieder gelb !!!! Wieder ins Krankenhaus. Wieder op ercep. .. ..neuer stenth. 3 Tage später heim. Habe 1 2 kg abgenommen. ... kaum noch Muskeln. Dachte der spuck sei vorbei. 2010 bekam ich wieder schmerzen.......gelbe Augen. Also an ins Krankenhaus. Stenth Verschluss ! Not ercp....stenth wurde entfernt. Der neue Arzt hat mich dann erstmal aufgeklärt wieviel scheisse die vorher gebaut haben. Mein gall3ngang ist nun nur noch bei 50% offen und kann jederzeit sich verschliessen. Nun führe ich ein leben in angst.. ..den wenn die schmerzen kommen muss ich sofort operiert werden. Ich würde jedem davon abraten .... so eine op machen zulassen und lieber vorher alle anderen Möglichkeiten auszuschopfen.
 
Naddilein22  sagt am 08.08.2014
Für eine Gallenblasenentfernung mittels laproskopischer Operation kann ich nur die chirurgische Ambulanz im Krankenhaus Rechts der Isar empfehlen. Am Besten von Herrn Prof. Dr. Feußner behandelnlassen.
 
Caballero  sagt am 16.08.2014
Also anscheinend dauert das, mir geht's genauso und es wird nicht besser. Es gibt zwar Tage wo ich fast eachwerdefrei bin aber die sind eher rar
 
Mausebiene  sagt am 29.09.2014
Hallo an Alle!
Ich kann auch nichts positives nach meiner Gallenblasenop. berichten.Es wurde auch auf eine offene OP umgestiegen. Danach erwachte ich mit 2 Drainagebeuteln.Einer wurde nach ein paar Tagen gezogen,der andere wurde abgeschnitten und blieb 3 Monate. Nach der Zeit ging es 1,5 Monate gut und dann waren meine Leberwerte extrem erhöht und es wurde eine ERCP gemacht mit Stent. Mein Hauptgallengang wurde bei der ersten OP verletzt. Nach drei monaten dann Stent Wechsel ,dachte alles wird gut,aber mein Stent war nicht mehr da, nun ein Neuer. Mir wurde jetzt zu einer OP geraten,wo der Gallengang an eine Dünndarmschlinge angenäht werden soll. Ich werde noch verrückt. Hat schon jemand diese OP machen lassen ????
 
TinchenM  sagt am 31.01.2015
Hallo, Zumbamami, hallo Mausebiene,

meine Gallenoperation war ähnlich problematisch wie eure, ich habe ja schon darüber geschrieben. Auch ich habe eine Menge ERCPs hinter mir, der Stent verstopfte immer wieder. Auch bei mir hat der Arzt viel Sch.... gebaut. Auch ich stand und stehe noch vor der Entscheidung, den Gallengang an den Dünndarm nähen zu lassen.
Ich habe viel darüber gelesen. Diese OP ist sehr gefährlich und zieht viele Folgeoperationen nach sich. Die Verbindung kann auch immer wieder verstopfen.
Wer eine verpfuschte Gallenblasenoperation hinter sich hat, wird nie wieder ganz gesund. Es kann immer wieder zu Gallenstau, zu neuen ERCPs kommen bis schließlich nichts mehr geht. Dann macht man die große OP, und alles geht von vorne los. Man lebt ständig auf einem Pulverfass.
Ich bin schon 64, ich habe mein Leben gelebt, aber es tut mir sehr leid um alle, die noch so jung sind und unter den Folgen von Ärztepfusch leiden.
 
wally49  sagt am 12.02.2015
Einen Ostheopathen kann ich nur empfehlen. Hatte sehr starke Schmerzen im unteren Wirbelbereich und im Gesäß. Es waren bei mir sehr viele Blockaden im Körper, die der Ostheopath gelöst hat. Bin jetzt wieder schmerzfrei. Kann ich nur empfehlen. Gute Besserung
 
neuling1990  sagt am 25.05.2015
Hallo an alle,

ich hatte Probleme mit meiner Galle seit Sommer 13...ich hab stark mit Koliken gekämpft bis vor einer Woche. Dann wurde ich operiert. Zuerst möchte ich sagen dass mein Hausarzt meinte es wäre der Stress durchs Studium gewesen, dass mir die starken Schmerzen verursacht hat und gab mir magentabletten. Hätte ja sein können. Immer in unregelmäßigen Abständen leidete ich an den Koliken. Oberbauch gebläht, strahlender Schmerz in den Rücken, Schweißausbrüche und Atemnot. Mal haben die Schmerzen 4-5 Stunden gehalten mal nur 30 min.
2 Jahre nach dem Kampf bin ich zum internisten hin und dieser stellte fest, dass ich ganz viele kleine Steine hatte und diese die Ursache waren. Er versicherte mir, dass es ein einfacher Eingriff wäre. habe gesamt 4 Schnitte im bauch. Die Op ging zum Glück ohne Probleme aus und ich stand schon paar Stunden später auf den Beinen. 4 Tage später bin ich nun daheim. Ich habe nur etwas Probleme mit dem Stuhlgang da ich noch schmerzen habe von den schnitten. Ich habe heute hier viele Seiten gelesen und auch Tränen und Angst bekommen ob es vllt doch die falsche Entscheidung war mich für die op zu entscheiden.
Ich dachte ich bin stark genug doch gerade zweifele ich an meiner Entscheidung, da ich niemanden im Bekanntenkreis habe, der/ die genau so gelitten hat wie ich. Keiner der mir zur Rat und Tat steht. Ich habe angst zu essen , da ich nicht weiß ob ich es vertrage und nicht wieder schmerzen bekomme. Ich trinke viel grünen Tee und Fenchel und gehe im Hof spazieren um den Gas im bauch loszuwerden. Ich weiß nicht, warum ich gerade so verzweifelt bin, da ich bis vor paar tagen der Meinung war, dass alles besser wird nach der op.

LG Neuling1990
 
Cloud  sagt am 25.05.2015
Das wird sich schon geben. Es dauert hald etwas bis sie der Körper an die Tatsache gewöhnt hat dass keine Gallenblase mehr da ist. Bei mir zB waren die schmerzen von dem Gas am schlimmsten.
Probier einfach nur ein bischen was zu essen. Die Ärzte werden dir doch gesagt haben was du probieren kannst. Notfalls machst du dir das was du im Krankenhaus auch gegessen hast ;)
Das wird schon wieder, nur Geduld haben. Hatte nach der OP auch gewissensbisse, hätte ja auch vegan leben können (Hab ich aufgrund der schmerzen dann vor der op auch gemacht).
 
neuling1990  sagt am 25.05.2015
Danke für deine Antwort Cloud,

Ich hab schon vor 4 Jahren meine Ernährung umgestellt weil ich abnehmen wollte und hab 45 kg runter. Ich ernähre mich seitdem bewusst.

ich habe die OP immer vor mich hingeschoben, da ich angst hatte. Hab es dann doch gewagt :)

Mir wurde von Hülsenfrüchten und scharfem Essen abgeraten. Sonst wurde nichts erwähnt :/

Seit heute ist mein Wohlbefinden bisschen gestört. Liegt aber auch bestimmt daran, dass ich zusätzlich noch an Frauenproblemen leide :/

Aber wie du schon sagtest, es dauert eben und ich muss geduldig sein.

Vielen Dank für deine Antwort nochmals
 
Kacenka  sagt am 18.08.2015
Meine Galle würde vor ca. 3,5 Wochen rausgenommen, es war auch dreifache Reise ins Krankenhaus bis sie endlich raus kam. Alles war ohne Komplikationen, nur jetzt habe ich ab und zu einen wellenartigen Krampf, der sich Sekunde lang anfühlt als wenn man leichten Stromschlag in den Bauch bekommen hätte. Hat jemand so was ähnliches auch erlebt? Was kann es sein? Es schmerzt nicht, ist nur ziemlich unangenehm. Und es kommt unabhängig davon ob man gegessen hat oder nicht.
lg Kati
 
Helgefelge  sagt am 25.02.2016
Hallo zusammen, ja die Galle , da kann ich auch was von erzählen.
Vor 3 Wochen hab ich die Gallenblase entnommen bekommen.
Hatte so schlimme Koliken das ich fast nicht mehr Atmen konnte.
Dann ab ins Krankenhaus, Ultraschall - Blutuntersuchung - Station - Schmerzmittel.
Der Arzt sagte , wir können jetzt noch nicht ins OP , Entzündungswerte sind zu hoch.
3 Tage spähter dann das OP. Gallenblase war so entzündet das die OP 3 Stunden gedauert hatte wiel die so an der Leber verklebt war.
Dann dachte ich das wars , Arzt sagte nach 4 Tagen können Sie heim , von wegen.
Am 3 Tag war mir so - Übel - wieder Koliken und ich wurde Gelb , meine Leberwerte waren jenseits von gut und böse.
Ich wurde in eine andere Klinik verlegt weil man hier nicht ein CT mit Kontrastmittel machen konnte. Ergebnis - Verstopfung im Gallengang durch ein 9mm dicken Stein.
Am anderen Tag sollte eine ERCP bei mir gemacht werden.
In der Nacht davor wieder Schmerzen ohne Ende , sie gaben mir sogar Targin , ich war total benebelt. Morgens 3 Stunden vor ERCP hatte ich auf einmal einen drang zum Klo
gelber Durchfall ohne ende. Ich verspührte eine kleine Besserung der Schmerzen.
Dann sollte der Stein entfernt werden , ich wurde nachher wach und der Arzt sagte , alles gut verlaufen , wir habe den Gallengang noch etwas erweitert duch kleines einschlitzen , aber wir haben den Stein nicht mehr gefunden.
Jetzt war mir klar , der Stein hatte sich in der Nacht alleine durchgezwängt bis in den Darm mit der ganzen gestauten Gallenflüssigkeit.
Das meinte dann auch der Arzt. Jetzt bin ich zu Hause , hab aber immer wieder in der Magengrube so ein rohes Gefühl - leichte Schmerzen (mit Übelkeit schleimige Zunge) die auch in den Rücken ausstrahlen, hat einer sowas ähnliches mal erlebt , nehme momentan Vomex gegen die Übelkeit.
Danke Gruß Thomas

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