Probleme nach Gallen OP

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cameidas  sagt am 16.03.2013
Danke, dass Du Dir die Zeit genommen hast, mir zu schreiben! Ein post-OP Ultraschall zeigte nichts auffalliges (kein OP-Besteck, lol.....keine Lecks etc) - es heisst einfach: abwarten, es dauert. Verstopfung plagt mich, da sehe ich aber, dass die Meisten vom Gegenteil gepeinigt sind.... Ich denke, mein Magen ist einfach jetzt am Schmollen von all den allopathischen Hämmern, die ich bekam....... Diclophenac/Voltaren/Schlafmittel - das nehme ich NIE! Fühlt sich an, als hätte mir jemand in den Solarplexus geboxt: ein dumpfer Schmerz tief innen drin.... Ja, ich esse Reis/Kart.brei/Toast/gedünstete Karrotten und Gemüse, dass nicht bläht....
 
Cornelia198  sagt am 16.03.2013
Ich glaube nicht, daß dein Magen wegen der Medikamente schmollt. Die Verdauung funktioniert im Moment nicht so, wie sie es sonst tut, weil da einiges von der Operation her noch geschwollen und empfindlich ist. Das verengt natürlich auch den Darm, da geht dann auf einmal nicht mehr so viel durch. Außerdem mußt du bedenken, daß die Gallenflüssigkeit jetzt ständig in den Darm tröpfelt, ohne die Zwischenspeicherung in der Gallenblase und ohne den Filter Nahrungsbrei. Daran muß der Darm sich auch erstmal gewöhnen, und das kann eine ganze Weile dauern.

Mir haben sie im KH immer ein Abführmittel gegeben, ohne daß ich das überhaupt wußte (ich dachte, das wäre das Schmerzmittel), um die Verdauung wieder in Gang zu bringen. Erst als da nach 5 Tagen wieder was kam, kam das Thema Entlassung auf die Tagesordnung. Frag mal deinen Arzt, ob du mit einem Abführmittel nachhelfen kannst. Z. B. Milchzucker dürfte funktionieren.

Was Lecks angeht: die müssen nicht unbedingt im Ultraschall sichtbar werden. Bei mir kam eins raus, weil in eine meiner beiden Drainagen auf einmal Gallenflüssigkeit in ziemlichen Mengen ablief. Es war ein winziges Loch im Gallengang, das dann in einer (ERCP) mit einem Stent verschlossen wurde. Nur mal so als Beispiel. Beobachte mal weiter deine Verdauung und geh zum Arzt, wenn da über 5-6 Tage garnichts kommt.
Gute Besserung!
 
cameidas  sagt am 16.03.2013
Danke, werde ich tun!
 
Fliega  sagt am 22.03.2013
Hallo, ich habe speziel nach diesen Problemem gesucht und dein Fall gelesen, auch bei mir war es alles andere als leicht,viel mehr bezahle ich nun mit schmerzen weil ich mich zwei Jahre nicht um die Gallen Probleme ekümert habe und die Schmezen ertragen haben,ich wurde im Letzten Jahr dezember wegen Gallensteinen Operiert es wurde eine ganze Kette aus 17 Steinen entfernt ich wurde mit den Worten sie müssen sich SOFORT einen neuen Termin holen um die gesamte Galle mit 72 gezählten steinen entfernen zu lassen,doch die Angst vor der nächsten OP hat mich die weiteren schmerzen ein weiteres ganzen Jahr gequält,jetzt Januar erneut zusammen gebrochen 12 Janunar entfernung 8 weiteren in dden Gang gehüpften Steien entfernt,13 januar ein TAg später die gesamte Galle entfernt,da die Operation 6 stunden wegen Qomplikationen abgebrochen,und ein Stend wurde eingeetzt der den Gallensaft in die richtige richtung leitete,weiter schmerzen ohne ende 1 Februar wieder eingeliefert mit extremsten schmerzen jetzt der KNALLER,der stend wurde enfernt,da ich gegen Kontrastmittel allergisch reagiere wurde es bei der ersten OP nicht benutzt nun befanden die Ärzte unter druck den grund der schmerzen zu finden und ihr glaubt es nicht es wurde Kontrastmittel eingestetzt und neben dem eigendlichen GAllengang hat sich durch den druck der steine ein eigener Gang gebohrt aus dem nochmals 8 Steine entfernt worden sind,nun sind fast ein Monat vergangen und ich habe immer noch starke schmerzen beim Atmen und becken es fühlt sich an wie ein starker Muskelkarter ein wenig angst zum Arzt zu gehen hab ich jetzt schon da ich 8 Chemos hatte und total kaputte venenhabe ist es immer eine Qual mir eine Nadel zu setzt weil sie beim einstechen sofort platzen! Ich wünsche dir gute besserung und wollte mal fragen ob sich deine Schmerzen nun gelegt haben oder ob du immer noch Probleme hast? mir wurde auch nie erzählt was ich jetzt noch essen darf und nicht,komisch,
Alles Liebe und Gesundheit weiterhin!
 
Fliega  sagt am 22.03.2013
Hey, es hört sich an als hätten sie ein stein im Gallenweg übersehen!
 
Fliega  sagt am 22.03.2013
Hey, es hört sich an als hätten sie ein stein im Gallenweg übersehen!
 
Schierl  sagt am 28.03.2013
schönen guten Morgen

Ich hatte 2009 eine Gallen Op ist zwar sehr gut verlaufen habe dennoch immer wieder kehrende Schmerzen ich kann keinen BH anziehen da ich sonst ein durchbohrenden Schmerz erleide genau diesen Schmerz erleide ich öfters ich war bei sämtlichen Ärzten hab Untersuchungen gemacht und alle sagen sie nur das gleiche es ist nicht´s zu sehen oder eine Verwachsung
hat jemand Erfahrung damit,hören diese Schmerzen irgendwann auf oder muss ich mit diesen Schmerzen so weiter Leben
 
Cornelia198  sagt am 28.03.2013
Komisch... weil ein BH ja viel höher ansetzt als die Gegend, wo die Galle mal gesessen hat. Die sitzt ja unterhalb des Rippenbogens halbrechts. Bist du sicher, daß das von der Gallen-OP kommt?
Googele mal nach Postcholezystektomie-Syndrom, das ist ein Bündel von Symptomen, die nach einer Gallen-OP auftreten können.
Alternativ: tritt das bei jedem BH auf? Oder nur bei Bügel-BHs? Sonst versuch´s mal mit Sport-BHs, die ja keinen Bügel haben, die dürften eigentlich nicht so wehtun.
 
sig69  sagt am 03.04.2013
Ich habe nach der Gallen OP keine Beschwerden aber erfahren das man durch einen Eingriff einen Knick Penis bekommen kann was bei mir zutraf.Habe aber keine Schmerzen oder Behiderugen beim Sex.Können dadurch Krankheiten wie Prostata entstehen.
 
Schnupi28  sagt am 13.04.2013
Ich hatte vor 4 Tagen meine Gallenblasen Op. Hatte auch tierische angst vor der OP, aber als ich dann in dem Bett lag und diese scheiss egal pille bekommen habe war mir echt alles egal, ich hatte keine angst mehr wurde nur müde und auch als ich auf dem op tisch lag war die angst total weg. Naja nach der Op ging es mir ganz gut war noch recht müde und auch schmerzen waren zum aushalten, hatte immer schmerztabletten bekommen, apetitt hatte ich nicht mehr so. Nach zwei tagen wurde ich entlassen mit abschluss untersuchung (ultraschall). Zuhause ging es mir erst mal scheisse durch die lange autofahrt und das sitzen, danach war mir erst mal übel. Heute am vierten Tag nach der op hab ich immer noch dieses gas in mir was ich an den schultern merke da es doch noch recht schmerzt, die naben fangen jetzt an zu jucken ist ja schon mal ein gutes zeichen das es heilt sagt man immer :) . Naja habe aber immer noch am bauchnaben wo das größte loch war ein ziehen und halt da wo die Galle saß, ab und zu habe ich heute das gefühl das da wo die galle saß so eine kälte ist , wie soll man sagen es fühlt sich kalt an der stelle an nur innerlich äusserlich gar nicht.Was könnte das den nur sein?
Essen kann ich so noch nicht viel traue mich noch nicht so, war gestern noch mal zur kontrolle beim arzt und er sagte auch ich kann schon wieder alles essen. Gestern abend habe ich schokolade ausprobiert jedenfalls ein stückchen und ich war froh das ich es es vertragen habe :) , meine geliebte joghurt letta vertrage ich leider nicht mehr und meine fanter auch nicht mehr aber gibt ja schlimmeres :) . Naja jetzt will ich hoffen das die schmerzen noch etwas nach lassen und es nur noch berg auf geht auch mit dem essen.
 
Hajo46  sagt am 13.04.2013
Ich will auch noch einmal auf meine Gallen OP im Juni 2012 zurückkommen. Das Magen-DArmsystem ist immer noch nicht in Ordnung; bei "falscher" Nahrung muss ich leiden. Zunächst hatte ich vom Hausarzt ein Mittel für die Bauchspeicheldrüse erhalten, das den Magen stark belastete. Der Internist hat mich gefragt, warum ich dieses Mittel übrhaupt nehme!? Nach der OP habe ich auch einen Säureblocker bekommen und bis vor kurzem täglich genommen.(soll man höchsten für 6 Wochen tun) Ein Heilpraktiker hat mir nun erläutert, dass die Nahrung ohne Säure und ohne Galle nicht mehr aufgespalten werden kann und vom Darm dann Bakterien dazu kommen. Dann vergammelt das Essen im Magen/Darm und verursacht Schmerzen, Blähungen und Durchfall. Möglichst also das Verdauungssystem wie gewohnt arbeiten lassen und bei der Nahrung Umstellung auf bereits aufgespaltene Zutaten, wie Reis, gedämpftes Gemüse usw. Kein Schweinefleisch, kein Fett, dafür Geflügel und Fisch. Alles was gut schmeckt ist verpönt.
 
Petra_NRW  sagt am 13.04.2013
Hallo Schnupi28,

jetzt hast du es ja überstanden. Gratulation :-)

Was das Essen betrifft, so musst du einfach alles ausprobieren. Wie du hier nachlesen kannst, habe ich wirklich eine lange Leidensgeschichte, doch heute geht es mir immer besser. Von der 1. OP bis zur 4. OP bis heute liegen 15 Monate. Aber ich schau nach vorne.

Essen kann und tu ich auch alles. Wenn ich zuviel fettig gegessen habe, bekomme ich schon mal Durchfall, aber das stört mich nicht, da ich es ja nur sehe. Aber solange es schmeckt. Mit der Fanta und deinem Joghurt würde ich es ruhig noch in verschieden Zeiträumen versuchen. Die OP ist ja gerade erst gewesen.

Ich hatte auch das Gefühl im Bauch, dort wo die Galle saß. Bei mir kam noch dazu, dass ich das Gefühl hatte, dass der Darm in das Loch rutscht, wo die Galle saß. Aber auch das hat sich nach einigen Monaten gelegt.

Mach dich jetzt bloß nicht verrückt. Gut Probleme mit dem Sitzen habe ich heute noch, aber du darfst nicht vergessen, dass ich insgesamt 4 Op's hatte. Aber auch dieses Probleme wird von Woche zu Woche geringer.

Auch kenne ich das Gefühl von den Gas im Bauch und den Rückenschmerzen. Da brauchst du halt wirklich noch etwas Geduld.

Aber ich denke mal alles in allem wird es bei dir schon mit jeder Woche besser. Du brauchst halt einfach noch Geduld.

Wünsche Dir weiterhin gute Besserung - alles Gute.

Lieben Gruss

Petra
 
Cornelia198  sagt am 13.04.2013
Hallo Schnupi28,
auch bei mir ist die Gallen-OP schon eine Weile her (November 2011), und mittlerweile geht´s mir wieder so gut wie vorher. Probleme mit dem Essen habe ich keine mehr.
Was das Essen angeht, kann ich mich Petra_NRW nur anschließen: probier aus, was geht. Ich würde dir für den Anfang von blähenden, schwerverdaulichen und "reizenden" Sachen abraten, insbesondere Kohlsorten, Hülsenfrüchte, stark gewürzte Sachen und sehr fettiges Essen. Das ist alles im Moment garnichts für dich. Dasselbe gilt natürlich für Alkohol. Außerdem rate ich dazu, viel gründlicher zu kauen als sonst. Je feiner du etwas kaust, desto besser geht es im Moment durch deinen geschwollenen und empfindlichen Magen-Darm-Trakt durch.
Was die kalte Stelle, wo die Galle saß, angeht: Die Galle sitzt nicht auf Höhe des Bauchnabels, sondern eher rechts oben unter dem Rippenbogen, fast auf einer Höhe mit dem Magen, der links unter dem Rippenbogen liegt. Ich habe von einer Physiotherapeutin den Tip bekommen, mich flach hinzulegen (eine Rolle unter die Kniekehlen entspannt den Bauch!) und dann ganz locker und entspannt tief in den Bauch zu atmen. Das trägt dazu bei, daß sich die Organe ganz in Ruhe so arrangieren, daß das Loch von der fehlenden Galle ausgeglichen wird. Probier´s mal aus!
 
Schnupii28  sagt am 17.04.2013
Ist es eigentlich normal das man nach 1 woche op schmerzen im rechten unterbauch bekommt, beim laufen tut es schon sehr weh. Überhalb der leiste tut es weh und stört echt, muss auch sagen das ich gestern leider zu viel gelaufen bin :(
 
Cornelia198  sagt am 17.04.2013
Schmerzen im rechten Unterbauch halte ich nicht unbedingt für normal. Wenn du aber gestern zuviel getan hast, kann es sein, daß du dir da regelrecht etwas gezerrt hast. Ruhighalten und warmhalten, würde ich sagen, und weiter beobachten. Solange die Verdauung funktioniert und du kein Fieber hast, ist das alles kein Drama. Wenn du Fieber haben solltest, dann ab zum Arzt. Denen ist es nämlich lieber, wenn ein frischoperierter Patient öfter kommt, als daß irgendein Unheil immer schlimmer wird und der Patient sich nicht meldet, weil er denkt, kann ich nicht machen, nicht schon wieder! Aber eine Woche nach OP tut einem eben noch alles weh und man leidet so vor sich hin. Das kommt schon wieder, keine Sorge, aber es braucht Geduld.
 
Minkachen  sagt am 27.04.2013
Hallo ihr, mir wurde vor 2 1/2 wochen die galle entfernt und mir geht es sehr gut, klappt alles wunderbar. Jetzt ist meine frage ist innen schon alles abgeheilt? Mein sohnemann 2 jahre hat sich heute mit seinem ellenbogen bei mir abgestützt genau da wo die galle saß, kann das jetzt dadurch aufgehen?
 
Cornelia198  sagt am 28.04.2013
Das denke ich nicht. Ich habe bei der Entlassung aus dem Krankenhaus 8 Tage nach meiner Gallen-OP (großer Bauchschnitt) meine Ärztin gefragt, ob das aufgehen könnte. Ihre Antwort, ich zitiere wörtlich: "Ich könnte Sie jetzt in den Bauch treten, da würde überhaupt nichts passieren!" :-)
Es ist mit Sicherheit innen noch so einiges ziemlich empfindlich, und du wirst es durchaus gemerkt haben, als der Kleine dir seinen spitzen Ellenbogen da reingebohrt hat, aber für schlimm halte ich das nicht. Daß die Abheilung länger braucht als 2 Wochen wirst du vermutlich selber schon gemerkt haben, an einer OP kaut man halt noch eine Weile. Mach dir nicht zuviele Sorgen!
 
Janine-Kolik  sagt am 10.05.2013
Hallo ihr lieben,

ich bin auch vor ca 3 Wochen operiert worden -Gallensteine und Gallenblase wurde entnommen. Nach meinem Spitalsaufenthalt ging es mir eine Woche recht gut zu hause. Danach ging ich wieder arbeiten und plötzlich bekam ich jeden Tag solche Magenkrämpfe, dass ich es kaum noch aushalten konnte. Jetzt hab ich Tabletten dagegen bekommen, aber nicht nur der Magen tut weh sondern auch meine ganze rechte Seite :( Ich weiß echt nicht mehr, was ich dagegen tun kann. Esse seit Tagen nur noch Zwieback und Kartoffeln :(
 
Cornelia198  sagt am 13.05.2013
Hallo Janine,
könnte es sein, daß du dich in der Erholungszeit zuhause relativ wenig bewegt hast? Eigentlich ist es notwendig, sich langsam wieder in Bewegung zu bringen. Wenn du sozusagen von 0 auf 100 gegangen bist, als du wieder angefangen hast zu arbeiten, würde das deine Probleme erklären.
Bitte sei dir darüber im klaren, daß du diese OP nicht in den zwei Wochen Rekonvaleszenz zuhause abgefrühstückt hast, sondern daß du damit noch auf Monate zu tun haben wirst.
Wenn´s aber gar nicht besser werden will, sollte mal eine ERCP erfolgen, eine Gallengangsspiegelung, ob da vielleicht noch etwas drin festsitzt und dir jetzt Ärger macht.
 
Sylwuscha  sagt am 31.05.2013
Dienstag rein - Donnerstag raus (aber lieber 3 statt 2 Tage bleiben)

Ich wurde diese Woche am Dienstag - also vor 3 Tagen - operiert (4-Loch, minimalinvasiv). Exakt 12.15 Uhr schlief ich ein. Gegen 15.15 Uhr wurde ich in mein Zimmer zurückgebracht. Alles verlief super. Ich brauchte nie Schmerzmittel, hatte keinen Drainage-Schlauch. Zum Abendessen bekam ich Brühe und 2 Zwieback (die ließ ich aber lieber liegen). Nach mehrmaligen Sitzversuchen gelang es mir 19.30 Uhr ohne Schwindel auf die Toilette zu gehen. Ich lag allein im Zimmer und musste später auch noch mehrfach aufstehen, um das Licht auszuschalten, Jalousien runterzulassen,... Alles ohne Probleme - nur eben langsam. Am Bett half der "Galgen" beim Aufstehen zum Hochziehen. Schmerzen hatte ich nie in Ruhe, sondern nur bei Bewegung - aber eher wie Muskelkater.

Am Tag nach der OP bekam ich normales Frühstück mit Kaffee und 2 Brötchen und auch ein leckeres 3-Gänge-Mittags-Menü (Griesklöschensuppe, warmer Käsekuchen mit Vanillesoße und Obstcoktail).

Ich kann wirklich alle beruhigen - die OP ist halb so schlimm! Das Wichtigste ist, dass man positiv denkt und daran glaubt, dass alles schnell gut wird!

Nach der OP am Dienstag meinte man, dass ich wohl am Freitag entlassen werde. Ich fragte aber sofort, ob ich nicht schon am Donnerstag nach Hause dürfe (auch wegen den 10€ pro Krankenhaustag). Und weil es mir so gut ging, hatten sie nichts dagegen, dass ich am Donnerstag schon nach Hause durfte. Ich bekam meine Papiere schon am Vormittag - blieb aber noch bis zum Mittagessen (bezahlt - ist bezahlt ;-) )

Im Nachhinein muss ich aber sagen, lieber 3 Tage im KH bleiben als 2. Denn nach 2 Tagen haben die Schlaglöcher auf der Straße beim Auto Fahren noch geschmerzt. Heute am 3. Post-OP-Tag war ich mit dem Auto einkaufen und ich hatte schon keine Schmerzen mehr, wenn das Auto wackelte. Außerdem ist es besser im Liegen mit dem "Galgen" am Bett im KH aufzustehen - das hat man ja zu Hause nicht.

Aber alles in Allem ist diese OP nur ein kleiner Eingriff. Ich muss jetzt nur noch abwarten, ob ich irgendwelches Essen nicht vertrage. Bisher hatte ich nie Bauchschmerzen oder Durchfall.

Ich wünsche allen, die die OP noch vor sich haben, einen guten OP-Verlauf und eine schnelle Genesung!
 
venus80  sagt am 11.06.2013
hallo zusammen ich hatte am 14 .1 .12 eine Transvaginale Cholezystektomie seit den an habe ich schmerzen in den bereich ischias hautschmezen und messerstiche schmezen neuro-schmezen hat das jemden auch ?
 
purz24  sagt am 12.06.2013
Hi,
am 6.2.13 wurde mir die Gallenblase entfernt. Seitdem habe ich starke Schmerzen unter dem rechten Rippenbogen, die in den Rücken reinstrahlen. Probleme bereiten mir auch der dolle Husten, der die Schmerzen verstärkt.
Verstärktes Sodbrennen, Magenschmerzen. Kein Durchfall!

Meine Ärztin weiß nicht mehr weiter, ich auch nicht.
 
Cornelia198  sagt am 12.06.2013
Ist mal per Ultraschall oder auch per ERCP geschaut worden, ob vielleicht noch kleine Steinchen im Gallengang sitzen? Ansonsten: ab zum Gastroenterologen mit dir, laß eine Magenspiegelung und eine ERCP (Gallengangsspiegelung)machen, ob sich da was findet. Wenn sich dabei nichts findet und auch die Blutwerte in Ordnung sind, vermute ich das Postcholezystektomie-Syndrom, googele mal danach.
 
BaerbelW  sagt am 16.06.2013
Hallo,

wenn Du solche Schmerzen hast denk mal über Gallenkoliken nach!

Ich hatte nach der OP noch zwei Steine im Gallengangstecken. Die Steine befanden sich meistens in einer Position wo die Galle noch drumrum floss (schmerzfrei) nur manchmal nach einer Mahlzeit klemmten sie sich so ein, dass sie den Gang verstopften und die Galle nicht mehr abfloss. Das Ergebnis: eine Kolik. Die Schmerzen teilweise so schlimm dass ich vor Schmerzen kozte.

Gefunden wurden die Steine erst als ich währed einer Kolik ins Krankenhaus fuhr. Auch in diesem Moment waren die Steine nicht im Ultraschall sichtbar, weil sie in ner dummen Ecke saßen, aber der Rückstau der Gallenflüssigkeit und die Weitung der Lebergänge war sichtbar, so dass die Kolik diagnostiziert wurde.

Am nächsten morgen wurden per DHCP (spiegelung durch den Magen) zwei Gallensteine geborgen die direkt vor der Pappile saßen. Danach keine Probleme mehr.

Gehe einfach mal sofort in die Notaufnahme wenn es wehttut statt am nächsten Tag/Tage später auf Ursachensuche zu gehen.

Ich wünsche Dir gute Besserung,
Bärbel
 
D-Side  sagt am 09.08.2013
Hey hab so ein ähnliches problem.... bin jetzt 21 jahre ALT, hatte letztesjahr anfang des schuljahres meine gallenstein op und ich will nicht schwören aber mir kommt das ziemlich spanisch vor.... der erste der an diesem tag die op hatte dem gehts gut... der zweite, da hat sich der bauchnabel leicht endzündet und bei mir ... naja ich wurde 2 monate wegen der endzündung krank geschrieben sollte ja jetzt alles verheielt sein da es 1 jahr her ist ABER.... mein bauchnabel ist immernoch leicht rötlich, .... riecht auch etwas komisch...... und sticht immer und immer wieder wenn ich laufe z.b. und da tritt eine flüssigkeit aus .... eiter ist es nicht ( soweit ich weis ) die flüssigkeit ist allerdings klebrig und stinkt ! ... wa nachdem die endzündung ( komplett um den bauchnabel ) etwas abgeklungen wa bei meinem hausarzt und der durfte dann erstmal noch 1 / 2 fäden ziehen die die anderen ärzte wo ich operriert wurde vergessen hatten oder übersehen hatten .... weis jetzt allerdings nicht was ich machen kann damit das endlich aufhört und könnte ich die klinik verklagen ? meine Hygiene ist gut ich dusche jeden tag und halte den Duschstrahl auch kurz in den bauchnabel allerdings mit leichten schmerzen

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