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schmerzen nach operation karpaltunnel

251 Beiträge - 232336 Aufrufe
 
claudi19693  sagt am 02.03.2010
Hallo ihr Lieben,
ich bin morgen dran,ich werde auch am Karpaltunnelsyndrom operiert,und es wird noch was am Ellebogen gemacht,was ich aber überhaupt nicht verstehe,keiner hier beschreibt meine Schmerzen.
ich habe wie ihr alle Kribbeln und Taubheitsgefühl,aber ich habe auch noch extreme Schulterschmerzen ,alles links!
Und Nachts hab ich überhaubt keine Schmerzen,nur tagsüber wenn mein Arm nix zu tun hat!Also im Ruhezustand!
Ich bekomme eine Vollnarkose!
Hab auch tierich Angst!
 
micki  sagt am 08.03.2010
Hallo,

ich wurde am 5.2. am Karpaltunnel rechte Hand (offene OP) u. am Schnappdaumen, ebenfalls rechte Hand, operiert. Ich hatte nur einen Verband u. nach 14 Tagen wurden die Fäden gezogen. KG habe ich nicht bekommen. Die Narben sind wunderbar verheilt, aber jetzt nach über 4 Wochen ist der Handballen bis zum Handgelenk immer noch geschwollen u. schmerzt bei jeder Bewegung. Wenn ich die Hand etwas nach hinten beuge, habe ich einen stechenden Schmerz. Auch schmerzt die Hand vom Handballen bis über die Handbeuge hinweg. Das fühlt sich an, als wäre eine Sehne gerissen. Finger lassen sich wunderbar bewegen, hier habe ich keinerlei Probleme. Um die Narben herum ist alles noch total verhärtet. Nun meine Frage: ist das normal?
 
camin  sagt am 08.03.2010
Hallo,
ich wurde am 27.01. am Karpaltunnel operiert und habe die gleichen
Probleme.Bei mir wurde heute festgestellt dass sich meine Narbe
entzündet hat weil mein Hausarzt mir drei Fäden nicht ganz gezogen hat,die stecken innen noch drin.Am besten noch einmal den Operateur aufsuchen dass der sich die Narbe noch einmal anschaut,habe ich auch gemacht.
 
Angelus  sagt am 11.03.2010
Hallo erstmal,

Ich wurde am 09.03.10 an der rechten Hand nach der offenen Technik operiert. Aber erstmal möchte ich von meiner kompletten Krankeits geschichte erzählen.

Bei mir fing es mit schlimmen Schmerzen in beiden Händen Abends und in der Nacht an, das war Mitte Dez. 09. Erst war es nur Nachts dann verschwand der Schmerz auch Tagsüber nicht. Also fuhr ich Sonntags ins Krankenhaus weil ich die Schmerzen nicht mehr aushielt und beide Hände geschwollen waren. Dort bekam ich den Befund auf Karpaltunnelsyndrom beidseitig.

Tags darauf ging ich zu meinem Hausarzt der mir gleich eine Überweisung an einen Neurologen machte und mir eine Nachtschiene und Vitamin B6 Gaben verschrieb. Aufgrund der Weihnachtsfeiertage konnte ich erst Anfang Januar zum Neurologen gehn. In der Zwischenzeit halfen aber die Schiene und die Vitamin B6 Gaben schon merklich. Die nächtlichen Schmerzen und die Schwellungen verschwanden fast gänzlich also ging ich eigentlich davon aus das ich um eine OP herum kommen könnte.

Beim Neurologen wurden mir auf beiden Seiten die Nervenströme gemessen mit dem Ergebnis linke Hand 8,6 und rechte Hand 9,8. Lt Neurologen und meinem Hausarzt wären bei diesen Werten eine OP unumgänglich. Eine Woche darauf bekam ich dann einen Termin beim Handchirugen wo auch gleich ein Termin für den 09.03.10 gemacht wurde, war zwar nicht begeistert davon das sich das noch so lange hinzog zw. Befund und OP-Termin aber es war nicht zu ändern.

vor der OP musste ich bei meinem Hausarzt dann noch ein EKG und einen Bluttest machen und diese beim Infogespräch mitbringen.

Vorgestern war also der Tag meiner OP. Nach ca. 1 1/2 stündiger Wartezeit ging es los. Ich wurde vom Anästhesisten gefragt ob ich neben der der örtlichen Betäubung (Armplexusanästhesie) noch ein Beruhigunsmittel haben wollle, das ich aber ablehnte. Mithilfe einer Art Nervendetektors wurde mein Arm dann anschließend betäubt und ich wurde ca. 20 Minuten später in den OP-Saal gefahren, dort wurde dann mein Arm noch abgebunden und die Hand und der Unterarm wurde noch mit ich denke es war Jod oder sowas ähnliches eingerieben.

Die OP an sich ging ganz schnell, war vielleicht eine Sache von 20 Minuten. Mir wurde vor dem Gesicht ein Tuch gespannt damit ich nicht sehen konnte was da ablief, was ich persönlich ein wenig schade fand, denn ich hätte gerne zugeschaut.

Danach kam ich in einen Art Aufwachraum, wo ich noch ca. eine Stunde lag. Da ich ungededuldig wurde und meine Begleitperson schon da war, ging ich vorzeitig. Musste mich aber am selben Tag noch in der Praxis meines Chirugen einfinden um erstmalig den Verband gewechselt zu bekommen. Einen Tag später wurde dann nochmal der Verband gewechselt und es wurde die Narbe nach etwaigen Entzündungen untersucht. Zudem wurden meiner Finger auf Beweglichkeit und Gefühl geprüft beides war in Ordnung. Am Freitag hab ich dann den nächsten Termin beim Chirugen.

Ich werde euch euch auf dem Laufenden halten wie es bei mir weiter geht.

mfg

Mario
 
tashy  sagt am 18.04.2010
hallo..ich hatte am freitag rechts eine CTS spaltung ..auf meinen wunsch unter vollnarkose .. ab samstag hatte ichwiexder gefühl in der ganzen hand ..bissel schmerzen die ich mit dafalgan und brufen einigermassen in den griff bekomme...ich bin soweit zufrieden ..aber ich liess die OP auch von nem handchirurgen durchführen ..denke das a und o für ein gutes gelingen ..ach ja ..ich hatte ne offene spaltung und werde im juni auch an der liken hand operiert ..lg tashy
 
teddybr0_7  sagt am 25.04.2010
Hallo, ich wurde am 30.9.09 CTS operiert. Plexus wirkte nicht und ich war bei vollem Bewußtsein, als meine Hand aufgeschnitten wurde. Als ich aufschrie, bekam ich eine Vollnarkose. Aber dies war nicht alles. Nach der OP spürte ich Daumen, Zeige-u. Mittelfinger nicht mehr. 3 1/2 Wochen wurde ich vertröstet. Es wird schon wieder, ich soll mich nicht so anstellen, eine Laune der Natur usw. Ich besorgte mir alle Befunde und ging in ein anderes Krankenhaus. Dort wurde festgestellt, daß der Medianusnerv an 6 !! verschiedenen Stellen eingeschnitten wurde. Die Nervenenden wurden wieder zusammen genäht.Der Mikrochirurg sagte mir gleich, daß es sehr lange dauern würde bzw. nicht sicher ist, bis und ob sich der Nerv wieder regeneriert. Ich habe alles dem Patientenanwalt übergeben und nun für mich die größte Frechheit - es wäre nicht sicher ob es sich um ein ganz normales Operationsrisiko handelt oder um einen Ärztepfusch. Vor der OP muß man ja einen Aufklärungsbogen unterschreiben und da wird auf Risiken hingewiesen. Im Juni habe ich die Verhandlung und wenn dies Kein Ärztepfusch ist, verliere ich das Vertrauen auf Gerechtigkeit. Bis heute spüre ich meine Finger nicht und kann sie auch nicht beugen. Dies alles rechts, wo ich doch Altenfachbetreuerin bin. Mit Sept. verliere ich meinen Arbeitsplatz - mit 53 fehlen mir noch einige Jahre für die Pension. Über jede Antwort würde ich mich freuen. Ich bin verzweifelt. Elfriede
 
corolla  sagt am 12.05.2010
hallo Bin am 1.3.2010 am offenen kapartunnel operiert worden.Habe seitdem schwellung an der narbe. auch ist die hand druckempfindlich z.b.aufstützen,drehen.kann mir jemand sagen wie lange es dauert.mein arzt sagte ich müsste geduld haben.aber wie lange noch????
mfg
 
teddybr0_7  sagt am 13.05.2010
Hallo, ich habe den Beitrag vor dir geschrieben, dies mit dem Ärztepfusch. Bei mir hat sich bis heute nichts geändert. Also Schmerzen dürftest du eigentlich nicht mehr haben. Ca bis 3 Wochen hat man zwar bei bestimmten Bewegungen noch ein Ziehen im Handgelenk. Ich an deiner Stelle würde vom Arzt verlangen, daß ein CT und ENG gemacht wird, denn mit "Geduld haben" kommt man auch nicht weiter. Melde dich nochmals, wenn du bei einem anderen Arzt warst. Und bitte Daumen für meine Verhandlung im Juni drücken
 
sauer1  sagt am 16.05.2010
Ich wurde vor 2 Wochen an der linken Hand op. Schmerzen traten plötzlich nach längerer Behandlung (6 Wochen) wegen Fingerbruch (Fehlhaltung lt. Neurologin beim tragen der Schiene) auf.
Werte lt. Neurologien so hoch das sofort OP erfolgen mußte.
1 Tag nach OP konntze die Hand wieder geschlossen werden. Habe jetzt nur noch leichte Probleme mit dem Wundschmerz. Bin der Ansicht die OP war die richtige Entscheidung. bereits am Abend nach der OP wieder ohne Schmerzen eine ruhige Nacht zu verbringen war diesen Schritt wert.
 
teddybr0_7  sagt am 16.05.2010
Ich freue mich für dich, daß alles so gut gelaufen ist. Für mich war die Entscheidung zur OP die falsche Entscheidung (lies meinen Beitrag vom 25.04.2010) habe die Hoffung, daß alles gut wird total verloren.
Alles Gute und einen schönen Sonntag teddybr0_7
 
Julia85  sagt am 16.05.2010
@ Corolla mach die mal keine Gedanken was alle schreiben. Bei dem einen gehts schneller, andere brauchen länger.
Ich wurde am 17.12.09 operiert. Heute kann ich erst sagen das ich fast Schmerzfrei bin. Heute kann ich auch sagen das es ein super Arzt war, das Gefühl hatte ich allerdings schon gleich nach der OP.
Also nach der OP hatte ich auch keine Schmerzen, aber es dauert halt alles bis es wieder alles "richtig" funktioniert. Ich hatte genau die gleichen Probleme wie du sie nennst. Wenn ich mich z.B. abstützen oder abstemmen wollte, hatte ich ein ziehen in der Hand. Mein Arzt hat mir aber damals gleich gesagt, das es länger dauern wird bis das wieder in Ordnung ist. Ist halt ein Eingriff, bei dem etwas verändert wird, daran muss sich auch deine Hand erstmal gewöhnen.
Zudem war meine Hand auch immer noch etwas angeschwollen, genauer gesagt neben der Narbe. Ist nun aber auch weg !!! Ein bisschen dicker ist die Hand neben der Narbe noch, aber das wird auch so bleiben.
 
Gisela1968  sagt am 18.05.2010
Hallo

na da bin ich ja nicht die einzige, bin 2004 an der rechten Hand operiert worden, alles ging gut konnte nach 6 Wochen wieder arbeiten. und so entschied ich auch meine linke Hand im März 2009 machen zu lassen, bin nach der Op wach geworden hatte schmerzen und ich konnte meine Hand nicht bewegen,ich nahm Ipo 600 und es half nur etwas, da sich kurz nach der op Nabengewebe gebildet hat, schickte mein Chirurg der auch 2004 meine rechte Hand operiert hatte, mich zum Krankenhaus (Handchirurgie)ich bekam sofort einen Termin, der Chirurg im Krankenhaus sagte mir das er die Hand nochmal operieren müsste, und erklärte mir genau was er mit meiner Hand machen würde, das Nabengewebe wurde entfernt und aus meinen Unterarm wurde ein sehne genommen die in der Hand Innenfläche wie eine fächer ausgerollt wurde, und vor der Op bekam ich noch eine Kanüle im Hals( auf der linken Seite so wurde mir jeden Tag nach der Op der ganze arm betäubt, so das ich nach der Op keine Schmerzen hatte, und mit der Therapie anfangen konnte, nach 7tage bin ich entlassen worden, bekam viel Schmerzmittel mit, die ich auch noch brauchte.Das war im Juni2009. Nun bin ich schon seit 14monaten krankgeschrieben,hatte eine Therapie nach der anderen. kann meinen Daumen bewegen(nach ca.8wochen nach der Op) und in den drei Fingern habe ich immer noch ein Taubheitsgefühl und ein Brennender schmerz, nun meinte gestern der Neurologe das das Gefühl wieder kommen könnte aber es könnte bis zu zwei Jahren nach der letzten Op dauern, bin fertig da es auch um mein Arbeitsplatz geht(arbeite im Altenheim in der Wäscherei)und da brauche ich meine Hände. würde mich gerne mit jemanden austauschen den es auch so ging...
 
teddybr0_7  sagt am 18.05.2010
Hallo Leidensgenossin ich habe meinen Beitrag am 25.4. geschrieben und arbeite als Altenfachbetreuerin ich bin jetzt seit 15. Sept. 09 wegen der Karpaltunnel OP im Krankenstand. Ich bin beim Land angestellt und mein Dienstverhältnis wird am 15.Sept.2010 gelöst. Ich hatte schon vor ca 10 Jahren re eine CTS OP. Lief alles super. Durch das viele Heben und Tragen in meinem Beruf haben die Schmerzen letzten Sommer wieder angefangen und die Neurologin hat mir zu einer sofortigen OP geraten,wenn ich meinen Beruf noch länger ausüben möchte. Ich liebe meinen Beruf und hatte auch keine Angst vor einer neuerlichen OP. Doch nach der OP spürte ich Daumen, Zeige- u. Mittelfinger nicht mehr und konnt sie auch nicht beugen. Die Ärzte sagten es würde länger dauern, weil der Medianusnerv so verwuchert war. Als nach fast 4 Wochen inein anderes KH ging wurde bei einer neuerlichen OP festgestellt, daß der Nerv 6 mal eingeschnitten wurde. Der Arzt riet mir alles dem Patientenanwalt zu übergeben - tat ich dann auch. Inzwischen war ich auf Reha - es hat sich nichts geändert und der Prim. meinte, daß die Gelenkskapseln versteift seien. Die Ergotherapeutin meint daß der Nerv die Beugemuskeln nicht versorgt und dadurch die Finger steif und taub sind. Gestern war ich bei einem gerichtl.beeideten Sachverständigen, der meint daß die Sache mit den Fingern überhaupt nichts mit der CTS OP zu tun hat, sondern durch die Armplexusanästhesie der Nerv dauerhaft geschädigt wurde. Was jetzt wirklich stimmt, ich weiß es nicht. Wie du, brauche ich ebenfalls meine Hände um meinen Beruf ausüben zu können. Du weißt ja selbst, wie stressig es in einem Altenheim ist. Ich versuche nur meinen Humor nicht zu verlieren und warte auf die Verhandlung am 22.Juni. Kopf hoch es muß ja irgendwie weiter gehen.
 
eminenz  sagt am 28.05.2010
Hallo,
ich wurde am 23.03.10 am Karpaltunnel operiert, nachdem ich fast vier Jahre Schmerzen ohne Ende hatte, als Folge einer Sehnenscheidenentzündung, die durch die Arbeit mit einem Freischneider zustande kam. Die Wunde verheilte sehr schlecht, d.h. ich bekam erst nach 3 Wochen die Fäden gezogen. Der Arzt meinte, das wäre bei Hand-OPs normal, sah für mich aber nicht normal aus. Ich habe seitdem wesentlich mehr Schmerzen als vorher, Nachtschmerzen, sowie auch tagsüber ständig. Zudem tut mir das Handgelenk weh und am oberen Ende der Narbe habe ich rechts daneben einen ziemlich dicken , harten Knubbel, der auch sehr schmerzt. Der Arzt geht nicht darauf ein, und meint, das wäre alles normal, es würde halt dauern. Ich war jetzt noch bei einem Neurochirug, der mir damals die Nervenströme gemessen hat, dieser war auch sehr unfreundlich und hat mich quasi als Hypochonder dargestellt, obwohl ich bei der Messung sah, daß die Werte schlechter als vor der OP sind. Ich bin am verzweifeln. ich kann die Hand nicht richtig gebrauchen, es ist schlimmer als vorher. Der Daumen hat gar keine Kraft mehr. Ich kann mich nicht aufstützen. Mir fallen sogar manchmal Sachen aus der Hand, was vor der OP nicht der Fall war. Ich habe den Eindruck, daß die beiden Ärtze gegeneinander arbeiten statt mir zu helfen, weil sie beide diese OP machen und ich bin der Leidtragende. Ich werde versuchen einen Gutachter aufzutreiben, wenn sich das ganze nicht in den nächsten Wochen deutlich verbessert.
 
_Anja_  sagt am 02.06.2010
Hallo Ihr Lieben,
mir geht es geht es genau so, ich wurde heute vor genau Drei Wochen KTS rechts Operiet, bei mir war eine vollnakose, der anistisist hat mir nach der OP gesagt das ich wärend der Nackose erbrochen habe und von daher intubiert werden mußte, darauf hin wurde die nakose verstärk.
nach der OP schmerzte mir die hand so heftig das ich direkt im KH (HandChirogie) Novalgin tropfen bekam.
danach wurde mein verband gelockert und man sah da die schmerzen wurden aprupt besser.
ich habe auch 5 tage ne gibs schiene getragen und danach noch 11 tage ein verband ich muß sagen die schmerzen waren nicht richtig stark aber ohne schmerzmedis nicht auszuhalten auf dauer, als medikation hatte ich 3*1 Iboprophen 600 mg, so und nun kommen meine beschwerden danach.
Drei Wochen Später
1. Die narbe an sich fühlt sich bei jeder bewegung an als würde sie jeden moment wieder aufreißen.
2. wenn ich über den daumenballen mit nen finger drüber gleite habe ich da so nen eingeschlafenens gefühl drin.
3.etwa 1cm um von jeder seite umdie naht herum habe ich eine Verdickung, die bei jeder bewegung und bei jeder berührung mit eien gegenstand schmerzt.
4.unterhalb des handballens habe ich eine viereckige verdickung von ca 2*2 cm die bei jeder bewegung der hand schmerzt.

so scheiße das jetzt Klingen mag aber ich bin froh das ich mit dem Problem nicht aleine bin.

Danke und Lieben gruß an alle anderen

Eure *anja*
 
waldiwolf  sagt am 09.06.2010
Hallo,
hier mal mein Erlebnissbericht. Einschlafen beider Hände und Kribbeln in den Fingern bis hin zur Taubheit in Daumen, Zeigenfinger, Mittelfinger und halben Ringfinger. Diagnose vom Hausarzt: Karpaltunnelsyndrom. Bestätigung der Diagnose vom Neurologen, der die Leitfähigkeit der Nerven noch durchgemessen hatt. Rechts 5,0 ms und links 6,1 ms verzögert . Wird es nicht operiert, drohen bleibendene Schäden am eingeklemmten Handnerv bis hin zum Muskelschwund am Daumenballen.
Also Karpaltunnel-OP erst rechts von einem Handchirurgen ambulant. Somit kann die stärker eingesetzte Hand länger ausheilen. Narkoseinfusion durch einen Zugang am Handrücken der betroffenen Hand, Beruhigungsmittel durch einen Zugang am anderen Arm in der Armbeuge, beides durch einen Anästhesisten. Der zu operierende Arm wird von den Fingerspitzen aus mit einem Gummiband blutleer gewickelt und dann mit einer doppelten Staumanschette am Oberarm abgebunden. Das einzige was man spürt ist der Einstich der beiden Zugänge(Braunüle). Dauer der ganzen OP mit Anlegen eines Druckverbandes ca. 15 Minuten. Offene Methode mit Kontrolle des Nervus Medianus, sowie Entfernung von Ablagerungen an den Sehnen. Naht mit 7 Stichen auf ca. 4 cm Narbenlänge vom Handgelenk entlang der Lebenslinie. Alle Finger nach dem halbstündigen Ausruhen nach der OP sofort beweglich. Nur geringe Wundschmerzen Nachts, die aber auszuhalten sind.
Nach drei Tagen Verbandswechsel und nur noch leicher Verband durch den Hausarzt. Die leichte Schwellung und ein Bluterguss am Unterarm bildet sich auch sehr schnell zurück, dank der Gabe von Arnica Globuli. Ab dem vierten Tag: Hand strecken und Faust ballen, damit nichts verklebt.
Nach 13 Tagen werden die Fäden durch den Operateur gezogen und nur noch mit einem Pflaster einen Tag lang geschüzt. Dann beginnt die Narbenpflege mit Kernseife und Narbenmassage mit einer Narbensalbe.
Neben der Narbe fühlt es sich etwas Hart und Taub an, aber das wird von Woche zu Woche besser. Training der Hand mit einem Schaumstoffball nach 3 Wochen. In der vierten Woche Beginn mit leichtem Hanteltraining um wieder Kraft in den Unterarm zu bringen.
Vier Wochen nach der ersten OP das ganze auch an der linken Hand.
Nach ganzen 8 Wochen sind beide Hände wieder voll Belastbar.
An das etwas komische Gefühl an den Narben gewöhnt man sich mit der Zeit, schließlich ist ja ein Sehnenband durchtrennt worden, also die Verbindung von Daumen- und Kleinfingerballen. Schon kurz nach der OP schlafen die Hände Nachts nicht mehr ein und das Kribbeln und Taubheitsgefühl verschwindet nach drei bis vier Wochen.
 
gugste  sagt am 11.06.2010
Hallo liebe Mitleidenden!
Ich wurde vor 4 Wochen an der rechten Hand am Karpaltunnel operiert.
Es wurde nur eine Teilnarkose vorgenommen und ging auch sehr gut und schnell. Die Narbe heilt fatastisch und meine Finger schlafen nicht mehr ein. Also alles so weit in Ordnung, aber.....
seit einer Woche tut mir mein Daumenballen gewaltig weh, z. T. habe ich stechende Schmerzen bei manchen Bewegungen. Ich kann beispielsweise nicht den Rückwärtsgang beim Auto einlegen, schalten im allgemeinen tut mir weh, ich kann schlecht Türen auf und zu machen. Auch einen Lappen ausfringen bewältige ich überwiegend mit links. Noch bin ich krank geschrieben, wegen etwas anderem, aber eigentlich sollte ich schon wieder arbeiten lt. Chirurgen. Dabei habe ich einen Computerarbeitsplatz, kann mir das noch nicht richtig vorstellen und ich fahre 110 km zur Arbeit und auch wieder zurück. Hat jemand auch so starke Schmerzen im Daumen. Was wurde bei euch gemacht??? Würde mich freuen, wenn jemand etwas darüber weiß.
Kerstin
 
reanma  sagt am 27.06.2010
Hallo. Ich habe leider das selbe Problem momentan. Bin an der linken Hand operiert worden, trotz Narkose habe ich aufgeschrien als der erste Schnitt gemacht wurde. Der Arzt sagte nur tut mir leid und beißen Sie die Zähne nochmal zusammen. Dann habe ich wieder aufgeschriehen. Das Nähen habe ich aber nicht als Schmerz empfunden. Leider kann ich heute nach 8 Wochen noch immer nicht alles mit meiner Hand machen. Der Ortopäde sagte, daß mein Handgelenk sehr empfindlich auch Schmerzen reagiert und hat mich zum Neurologen überschrieben. Da habe ich aber erst Ende Juli einen Termin bekommen. Die Schmerzen sind aber furchtbar, auch heute noch. Die Krankengymnastin sagte daß die Handwurzel total fest ist, weil mein Handgelenk sehr schmerzt und ich sie auch nicht mehr so bewegen kann wie vorher, d.h. eineschränkt bin. Morgen soll ich das erste Mal wieder arbeiten, o gott. Aber der Arzt der die OP durchführte sagte ich soll mich nicht so anstellen und gefälligst mehr mit der Hand arbeiten. Er ist nicht mal auf mein Handgelenk und die Narbe, die schmerzhaft und dick ist eingegangen. Ich finde es eine Frechheit, denn ich habe drei Kinder und habe genug zu tun, aber ich kann meine linke Hand seit ca. 1.1/2 Wochen erst ein wenig benutzen bis dahin furchtbar.
 
blondi  sagt am 08.07.2010
Guten Tag, ich hatte am Montag eine OP der linken Hand am Karpaltunnel. Seit gestern Abend habe ich fürcherliche Schmerzen, allerdings nicht an der Stelle wo operiert wurde. Ein stechen, brennen o.ä.(kaum zu beschreiben) unterhalb des Handelenkes. Kann den Arm kaum bewegen bzw. drehen, so weh tut es. Die Finger sind aber beweglich und in der Handfläche ist alles ok. War heute vormittag wieder beim Arzt aber dieser konnte leider nichts feststellen. Er sagte es hätte mit der OP nichts zu tun. Bin nur für einige Zeit einigermaßen schmerzfrei mit einer Schmerztablette. Läßt diese aber nach geht es von vorne los.
Was könnte das denn sein?
 
blondi  sagt am 09.07.2010
hallo, können wir uns auch telefonisch austauschen?
Siehe meinen Beitrag vom 08.08.10
lg
 
Edel_K  sagt am 18.07.2010
Hallo,
meine mutter hat so ungefähr das selbe problem.
sie hatte vor der Operation schmerzen in beiden armen,nur da wusste noch kein arzt was sie hatte. ungefähr nen halbes jahr später hat sich dann mal nen arzt finden lassen der dann das problem diagnostiziert hatte (der schmerz war dann schon so groß das sie garnichtsmehr allein konnte, nichtmal anziehen).

Kurz darauf am 19.05.2010 wurde sie dann operiert was aber keine wirkliche besserung brachte.
sie beschreibt die schmerzen die sie hat als "brennder schmerz in beiden unterarmen verbunden mit stechen in den armen wie nadeln die je nach intensivität elektrisierend sind" an den beiden unterarmen sind aber nur an der linken hand am zeige und mittelfinger die elektrisierenden schmerzen zu spüren.

arzt sagte das dies jetzt nichtsmehr mit dem karpaltunnelsyndrom zu tun haben wird, nur niemand kann mir sagen was es denn sonst sein soll.

da wir ratlos sind durchsuchen wir auch schon das ganze internet nur ohne erfolg, bis wir jetzt hier gelandet sind.
wir hoffen hier ja etwas erreichen zu können.

ich hoffe ihr wisst rat, ich weiß nicht wielange meine mutter das jetzt noch so aushält.


danke
 
blondi  sagt am 18.07.2010
Hallo, nachdem ich nun auch noch in der Röhre (MRT) war hat man festgestellt das sich Kalk im Handgelenk befindet. Es hatte sich entzündet. Mit Hilfe von Antibiotika und Voltaren Dispers geht die Entzündung langsam zurück.
 
sugar380  sagt am 21.07.2010
Ich hatte gestern meine 2. CTS-OP und hatte nachdem die Betäubung nachliess auch massivste Schmerzen,die mit Paracetamol u. Kühlen schnell etwas nachgelassen haben. Eine Gipsschiene, wie Einige von euch habe ich nicht bekommen, was bei der ersten OP an der rechten Hand der Fall war (aber auch nur für 2 Tage). Konnte nach der ersten OP nach 3 Wochen auch schon wieder arbeiten (Büro). Wenn ich das hier so lese, brauchen Einige richtige Hammer an Schmerzmitteln. Ich komme allein mit Paracetmol u. etwas Kühlen ganz gut zurecht. Auch sieht man hier viel von Vollnarkose. Ich habe bei beiden OPs nur 'ne Armplexus-Anästhesie bekommen und bin begeistert davon. Die Betäubung hat ca. 12h angehalten (kleiner Pieks in die Achselhöhle - große Wirkung). Muss aber auch sagen, daß mein Chirurg top ist. Ist auch schwer dort 'nen Termin zu bekommen. Liebe Grüße u. alles Gute für alle CTS-Geplagten
 
Reiterin  sagt am 22.07.2010
Bin am 20. April erst rechts und am 6. Juli links operiert worden.
Bei der 1. OP hat die Betäubung wohl nicht gereicht. Beim Schneiden in tiefere Regionen zog ich unbewußt den Arm weg. Es wurde 2 mal nachgespritzt, trotzdem merkte ich jeden Stich beim Nähen. 4 Tage Schiene, und nach 1o Tagen Fäden ziehen ohne Probleme, allerdings ist die Narbe super empfindlich und ich mußte 6 Wochen bei der Arbeit einen Handverband tragen. Jetzt nach 2 Monaten bildeten sich re und li neben der Narbe Bläschen. Es fühlt sich auch an, als hätte ich dicke Blasen in der Hand. heute nachmittag muß ich zum Ultraschall. es könnte sich ein Abszess gebildet haben. Wenn ja, muss wieder aufgemacht werden.
Links dagegen ist die Op gerade mal 16 Tage her. Kein Verband, keine Empfindlichkeit oder Schmerzen. Die Hand ist besser zu gebrauchen als die Rechte nach 2 Monaten.
Alles in allem waren die beiden OP `s völlig unterschiedlich im Verlauf und Nachbehandlung beim gleichen Arzt.
Bin mal gespannt, was heute nachmittag rauskommt.
 
eva1  sagt am 07.08.2010
Hallo, ich hatte am 03.08.10 eine KTS-OP, ambulant mit örtlicher Betäubung. Die OP dauerte keine 5 Min. Ich bekam nur einen Pflasterverband und durfte sofort meine Finger bewegen. Musste 2 Tage den Arm hochlagern auch beim Schlafen - damit die Finger nicht anschwellen. Für die Schmerzen bekam ich 3 IBU 600-Profentabletten, die erste mußte nach eintreffen der OP zu Hause einnehmen. Die zweite für die Nacht und die dritte sollte ich am nächsten morgen einnehmen. Die brauchte ich jedoch nicht, da ich keine großartigen Schmerzen hatte. Und hob die dritte für Nachts auf, hatte keine großen Schmerzen Nachts. Ich hab sehr darauf geachtet, daß die Hand immer hochgelagert war, so schwoll bei mir kein einziger Finger an. Die 3 IBU 600 haben bei mir vollkommen ausgereicht. Mein Hausarzt zu dem ich jeden zweiten Tag gehe, damit er den Pflasterverband wechselt, war total begeistert als er die Wunde zum erstenmal gesehen hat. Er sagte so eine saubere Arbeit. Auch die Sprechstundenhilfe konnte es fast nicht glauben das die OP einen Tag alt ist. Zum Fädenziehen muß ich am 13.08. habe auch sonst keine Schwierigkeiten. Nur eines hat mir
der Chirurg gesagt, da ich in den Fingern bereits anhaltende Taubheitsgefühle schon hatte, werde es bei mir ca. 6 Monate dauern, bis das Taubheitsgefühl ganz weg ist. In 3 Mon. muß ich zur Nachuntersuchung zum Neurologen und der stellt dann fest wie weit sich die Nerven erholt haben. Also ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. Grüße Eva

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