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schmerzen nach operation karpaltunnel

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Herbi  sagt am 17.02.2011
ich bin total erstaunt über eure Beschwerden.meine erste Hand-OP war am 19.01.2011,gestern am 16.02.2011 wurde die linke Hand operiert.Wie auch bei der ersten OP,null Schmerzen während,abends,in der Nacht noch am nächsten Tag.Ich bin einfach nur begeistert.Vielleicht muss man sich den Operateur genau aussuchen.Ich kann nur die Handchirugie unter der Leitung von Frau Dr.med.Mittag-Bonsch im Klinikum 74564 Crailsheim empfehlen.Rechte Hand nach fast 4 Wochen wieder voll einsetzbar.
 
Lilli2191  sagt am 22.02.2011
Hallo,
ich litt monatelang unter Taubheitsgefühl in den mittleren 3 Fingern der rechten Hand, konnte nur mehr mit Carpal-Orthese (steife Schiene) schmerzfrei schlafen und mein Arzt meinte, wollen wir mit physikal. Therapie das Ganze hinaus zögern oder gleich operieren? Am 26. Jänner wurde ich dann unter Lokalanästhesie operiert. Die gesamte OP verlief in sehr entspannter Atmosphäre, obwohl ich vorher sehr nervös war. Das gesamte Team war sehr nett, im OP hat man gewitzelt u. sich normal unterhalten, die Ärztin hat sehr viel kommentiert, was sie gemacht hat, u. ich hab mich -den Umständen entsprechend- wohl und sehr gut aufgehoben gefühlt. So ganz nebenbei wurde auch ein lästiges Ganglion entfernt. Das Ganze hat knapp 20 Min. gedauert, dann war ich wieder draußen aus dem OP: Nach einer Erholungspause erhielt ich dann ein köstliches Mittagessen, u. am späten Nachmittag des selben Tages ging ich mit einem dicken Verband nach Hause. Vor dem Schlafengehen nahm ich vorbeugend eine Schmerztablette. Die Hand nciht zu benützen, war sehr gewöhnungsbedürftig. Die Wunde heilte gut, Schmerzen hatte ich die ganze Zeit nicht, nur ein leichtes Ziehen. Die Nähte kamen nach 14 Tagen raus - soweit alles bestens. Das einzige dabei - das Taubheitsgefühl ist, trotz Schonung, bis heute nach wie vor vorhanden! Habe gehört, bei manchen dauert es etwas länger. Der Kontrollarzt lässt mich nach 6 Wochen erst wieder arbeiten (reiner PC-Job),da ich keine Faust machen kann. Ich war so froh, dass alles so glatt über die Bühne gegangen ist, nur der einzige Wermutstropfen ist eben das nach wie vor vorhandene Taubheitsgefühl - bleibt zu hoffen, dass es sich bald vertschüsst.
Kann wirklich nur jedem Mut machen, sich für die Routine-OP zu entscheiden - allein in Österreich werden 16.000 an CTS operiert.
An dem Tag, als ich operiert wurde, waren wir zu viert mit dem selben Leiden. Die Dame neben mir hatte die Symptome u. auch Schmerzen bereits 3,5 Jahre, murkste mit physikalischer Therapier herum, die nur kurzfristig Linderung brachte, ihr Arzt hatte ihr immer von der OP abgeraten, nach einem Arztwechsel, weil sie mit der Hand schon ncihts mehr tun konnte, riet dieser gleich zur OP.
 
nixi1973  sagt am 08.03.2011
Ein Hallo an alle,
also gut das ich schon operiert bin sonst hätt ich es mir wahrscheinlich nochmal überlegt.
Ich wurde vor 4Wochen operiert. Nach langem Suchen hab ich mich für eine endoskopische OP bei einem Orthopäden entschieden, die Ich nur empfehlen kann. Hatte nach der OP nur eine Schiene und ein Pflaster, am Tag danach schon mit Gymnastik begonnen und es wurde jeden Tag besser. Nach 5 Tagen bin ich wieder in die Arbeit und muß auch viel am PC schreiben. Nach 10Tagen Fäden raus und nächste Woche machen wir gleich die 2. Hand. An der Narbe hab ich nur ein bischen ein anderes Gefühl das aber mit der Zeit verschwinden wird. Keinerlei Schmerzmittel, nichts...alles bestens und meine Hand ist schon 98% einsetzbar. Also ich kann eine OP nur empfehlen!
 
oliver123  sagt am 12.03.2011
hallo,

ich hab mich jetzt nach zweieinhalb jahren mit dem wissen einen verengten karpaltunnel zu haben an beiden händen endlich operieren lassen. begonnen hat alles als ich mich selbständig gemacht habe und viel körperlich gearbeitet habe. erst fing es mit nächtlichem einschlafen der hände an, was sich mit schienen aber sofort beheben ließ. ein jahr später habe ich bemerkt das meine finger, vor allem der mittel u. ringfinger,sich mal mehr mal weniger taub anfühlten und eine allgemeine schwäche in den händen auftrat. noch ein dreiviertel jahr später fingen meine handballen öfter bis dauerhaft an zu krampfen. so langsam komme ich um eine operation nicht mehr herum dachte ich. da es wenn man selbständig ist schwer ist krank zu sein, habe ich angefangen genau zu planen und konnte mich dieses jahr am 21. januar operieren lassen.
ich war sehr aufgeregt am operationstag aber die schwester und der arzt waren sehr nett zu mir. ich bekam eine betäubungsspritze in die achselhöhle. als die spritze zu wirken begann verkrampfte sich meine hand immer mehr. ich machte die schwester darauf aufmerksam worauf sie antwortete, daß dies nicht normal sei. es fühlte sich auch sehr unangenehm an. trotzdem wurde die operation durchgeführt unter sehr unangenehemen gefühlen. aber ich habe es durchgestanden. die beiden haben sich auch wirklich mühe gegeben mich zu unterhalten und abzulenken. an den ersten tagen nach der op hatte ich noch schmerzen die mit paracetamol und voltaren auszuhaltend in den griff zubekommen waren. zwei drei tage später wurde mein handballen nochmal dick was ich mit bravem arm hochhalten und noch einer voltaren sogar schon bis zum nächsten morgen einstellte. eigentlich wurde alles von tag zu tag ein bischen besser.
jetzt sind aber mittlerweile sieben wochen vergangen und so richtig gut ist das hier alles noch nicht. eigentlich sollte ich laut meinem arzt schon nach sechs wochen wieder arbeiten können. aber meine handballen krampfen immer noch ein wenig unangenehm sobald ich mal eine selterkiste trage, einfach nur diesen text hier schreibe oder sonst irgendwas handwerkliches tue. die schwäche in den händen ist noch da und die narbe ist auch noch recht hart, obwohl ich vieles für sie tue. ich creme sie regelmäßig mit einer fettsalbe ein, mache meine handübungen und gehe zur Krankengymnastik. zusätzlich habe ich das gefühl das die narbe auf den nerv drückt. ich hoffe tag für tag das sie weicher wird und meine hand wieder funktioniert. Ich will ja so bald wie möglich wieder arbeiten. wie meine hand körperliches arbeiten zehn bis zwölf stunden am tag durchhalten sollen, ist mir in meinem jetztigen zustand noch absolut schleierhaft.
bei meiner anderen hand scheint es besser zu laufen:
überschneidend habe ich meine linke hand vor zwei wochen auch operieren lassen. Bei ihr: keine krämpfe bei der op, wenig schmerzen nach der op, bis jetzt noch keine harte narbe und bei diesem text schreiben keine krämpfe. auch die schwäche in der hand scheint schon nachzulassen. zumindest, wenn ich sie mit der rechten heute vergleiche. im verlauf so nach zwei wochen muss ich sagen alles bestens. die wird schon wieder.
nur was jetzt mit meiner rechten? wird das noch? kann das sein?
wie lange kann so etwas dauern? ich will sie doch nicht noch einmal aufschneiden lassen!?
wenn es einem von euch ähnlich ergangen ist, wäre ich für eure erfahrungen und gedanken sehr dankbar.

gruß oliver
 
stine  sagt am 21.03.2011
Hallo!

Erstmal ist es irgendwie beruhigend zu wissen, daß ich mit meinen Beschwerden nicht allein bin.
Am 04.02.11, also vor ca. 6 1/2 Wochen wurde an meiner rechten Hand eine CTS OP durchgeführt. Es lief alles soweit gut, aber leider ist meine Hand noch lange nicht wieder einsatzfähig (bin Köchin in einer Kantine). Rechts neben der Narbe hat sich ein verhärteter Strang gebildet und auch rundrum ist alles irgendwie ein wenig verhärtet. Die Muskeln des Handballens schmerzen bei vielen Bewegungen bzw. Griffen teilweise stark, manchmal fühlt es sich an wie ein Muskelkrampf. Ich kann meine Hand nicht aufstützen, habe das Gefühl, im Handgelenk ist alles zu kurz und es schmerzt. Wenn ich den Mittelfinger belaste, schmerzen die Sehnen im Handgelenk.
Meine Hausärztin riet mir, die Verhärtung in der Hand Richtung Handgelenk auszustreichen, was ich dann auch tat. Habe es aber nach zwei Tagen wieder sein lassen, weil die Hand brannte, auch im Ruhezustand schmerzte und heiß wurde.
Kommentar meiner Ärztin lautet immer nur: Sie müssen Geduld haben.
Aber die Aussage reicht mir nicht. Werde morgen wieder zu der Handchirurgie fahren, bei der ich mich hab operieren lassen. Bin gespannt, was die mir erzählen.
Werde dann nochmal berichten.
LG und gute Besserung an alle Betroffenen
 
nixi1973  sagt am 28.03.2011
Siehe Text vom 8.3.11
Meine linke Hand wurde nun ebenfalls operiert und ist Gott sei Dank genauso gut verlaufen wie die rechte. War nach 5Tagen wieder in der Arbeit und es ist alles bestens. Zur Narbenbehandlung habe ich die Contractubex Salbe die ich 2-3x am Tag schmiere und in einer Achterbewegung einmassiere und dann einen Softball d55 und einen Igelball. Mit diesen 3 Hilfsmitteln komm ich super zurecht und kann sie nur jedem empfehlen! Karpaltunnel ist nun abgeschlossen aber leider hab ich seit einer Woche eine Bandscheibenvorwölbung und nun geht der nächste Schitt los..................
 
Knoppers  sagt am 11.04.2011
Wie man es macht, macht man es verkehrt. Die erst Karpaltunnel-OP wurde bei Vollnarkose im Krankenhaus gemacht und ich Kuh moserte hinterher über die 3,5 cm lange Narbe. Probleme hatte ich keine!
Beim nächsten Mal wird alles anders, dachte ich. Also im November 2010 die gleiche OP links, aber bei örtlicher Betäubung. Narbe 1,5 cm. Seitdem (immerhin mehr als 1 Jahr und 4 Monate her) habe ich rechts neben der Narbe Schmerzen, als ob eine Sehne verletzt wurde (Taubheit ist weg). Der Druck in diese Region (ganz toll bei Computerarbeit) tut weh und weder Ultraschall, noch Voltaren, noch Massagen mit Igelball helfen grrr. Eine kleiner Tipp: lasst euch die Fäden nicht zu schnell ziehen. Die Wunde platzt sonst auf. 14 Tage müssen sein.
 
Anmaro  sagt am 03.05.2011
Hallo liebe "geHANDicapte",
auch ich möcht meine Geschichte gerne erzählen und vielleicht euren Rat finden.
Seit Ende Januar hatte ich starke Schmerzen in der linken Hand, im Daumen Taubheit, und im ganzen linken Arm bis zur Schulter krampfartige Schmerzen. Es gab keine Position, in der die Armschmerzen nachgelassen haben. Also bin ich zum Hausarzt, von dem zum Neurologen und dann zum Handchirurgen. Habe beidseitig das KTS und wurde Anfang März links unter Vollnarkose operiert. Die Schmerzen im Arm liessen direkt nach, die Taubheit im Daumen jedoch nicht.
Vor vier Wochen wurde dann rechts operiert, wo es bis dahin keine Beschwerden gab - unter lokaler Betäubung. Ca. zwei Wochen nach dieser OP fing es an im Daumen taub zu werden und ich bekam wieder diese krampfähnlichen Schmerzen im gesamten rechten Arm.
Ausserdem sind an beiden Narben seitig diese verhärteten Stränge und es zieht und reisst in der ganzen Hand, wenn ich mal die Finger spreize.
Ich arbeite im Büro und es fällt mir von Tag zu Tag schwerer einen Stift zu halten bzw. überhaupt am PC zu arbeiten.
Habe Ende Mai einen neuen Termin beim Neurologen - aber vielleicht kennt das einer von euch und kann mir schon mal den ein oder anderen Hinweis geben. Ibuprofen hilft nix und auf Voltaren reagiere ich allergisch...
 
nawaho1511  sagt am 12.05.2011
Hallo,
wie gut das ich mich erst jetzt durch dieses forum wälze,denn ich weiß nicht ob ich meine KTS-Op rechts dann noch hätte machen lassen.Man ließt ja nur negatives.Auch ich hatte die gleichen symptome:Taubheit,dauer Schmerzen,nachts keinen Schlaf mehr u.s.w,und das seit 2Jahren.Bis es nicht mehr ging.Bin dann doch endlich mal zum Artzt.Die Neurologin empfahl eine Op.Gegebenenfalls auch erst eine Schiene,welche ich ersteinmal vorzog,denn wer läßt sich gerne Operieren.Aber diese 6wochen,welche ich die Schiene tragen sollte hätte ich mir sparen können.Im gegenteil,ich empfand es dadurch sogar noch schlimmer.Denn nach der 1Woche konnte ich die Schiene kaum noch tragen.Weil es einfach nur noch weh tat.Also bin ich daraufhin zum KH in die Handchirurgie und habe einen Termin für den 10.5.bekommen.Das ganze wurde unter Vollnarkose gemacht und war eine offene KTS OP.Bin morgens um 10 operiert worden und war um 13 Uhr wieder zu Hause.Der OPtag war fürchterlich.Auch ich hatte nach der OP höllische Schmerzen.Die ich auch nur durch IBO 600(alle 3 stunden)etwas lindern konnte.Meine Finger mochte ich überhaupt nicht bewegen.Aber ich merkte schon eine erleichterung,der Druck war nicht mehr so stark.Auch hatte ich gefühl in den Fingern.Am 2tag ging es schon besser.Und heute am 3Tag nach der OP kann ich meine Finger eigendlich schon wieder recht gut bewegen,zwar nicht so viel,aber immerhin.Die Schmerzen sind erträglich.Morgen muß ich wieder zum Doc,zum Verbandwechsel da werde ich dann zum erstenmal sehen wie die ganze Sache aussieht.Ich bin sehr gespannt.Denn wie man hier von einigen gelesen hat war es am anfang ja auch gut,und der Scheiß kam erst später.Aber trotzallem würde ich jedem empfehlen diese OP nur in einem KH von einem guten Handchirurgen machen zu lassen.Da sollte mann sich im vorfeld gut drüber informieren.Da kann ich in Düsseldorf nur den Prof.Dr.Gras in der Diakonie empfehlen.Ich habe mich dort sehr gut aufgehoben gefühlt.
LG noch an alle leidensgenossen
Nawaho1511
 
big7family  sagt am 15.05.2011
Hallo
Also wenn ich das hier alles so lese,traue ich mich gar nicht erst zum Arzt zu gehen.Seit längerem hab ich schon das Problem das mir Nacht die Hand bis zur Elle taub wird,fängt immer erst mit nem kribbeln an und wird dann taub es dauert dann ewig bis da mal wieder leben drin ist.Letzte Woche ist es mir das erste mal auf der Arbeit passiert.Was soll ich denn jetzt machen,vielleicht könnt Ihr mir ja mal ein paar Tips und Ratschläge geben.Lieben Dank!!

LG
big7family
 
nawaho1511  sagt am 16.05.2011
Hallo,
also ich rate dir,gehe auf jeden fall zum Arzt.Denn es wird auf keinen fall besser.Im gegenteil,es wird immer schlimmer.Ich habe mich auch erst nicht getraut.Habe 2Jahre damit gewartet.Mein Doc sagte nach der OP es war höchste Zeit.Und nun bin ich sehr zufrieden.Die OP ist jetzt 1Woche her.Es dauert zwar alles bis das richtig ausgeheilt ist,aber ich kann nur positives bis jetzt sagen.Die Schmerzen halten sich in grenzen und werden immer weniger.Ich rate dir aber dazu es bei einen Handchirurgen im KH machen zu lassen.Da bist du aufjeden fall richtig.
 
Xitru  sagt am 16.05.2011
Hallo zusammen,

ich hatte vor ca. 2 Jahren die erste CTS Op an der rechten Hand.
Ich hatte keinerlei Beschwerden nach der Op und kurz nachdem die Fäden entfernt wurden find ich wieder zu arbeiten an (selbständiger).
Ich bekam kurz darauf die Rechnung in folge starker Narbenbildung im Bereich des Schnittes. Kurz um letztes Jahr erfolgte die nächste Op da keinerlei Gefühl in der Hand mehr war. Und ich kann euch sagen das war kein Genuss :( wenn wärend der Op örtlich nachgespritzt werden muss weil die Narkose nicht durchkommt. Diese Op ist nun schon einige Zeit her und ich hatte immer beschwerden in der Hand. Zudem gesellt sich nun ein Ganglion im Handgelenk starke schmerzen im Mittelfinger Grundgelenk, ein Schnellender Finger an der rechten Hand sowie Krampfgefühle in den Handballen bei Belastung und die Hand wird blau. Kurz um wer solch eine Op hinter sich hat BITTE Ruhe halten und nicht wie Ich meinen das geht schon, die Rechnung kommt bestimmt. War letze Woche beim Neurologen und beim Chirurgen. Heute bekomm ich bescheid wann ich meinen 3. Op Termin bekomme. Jetzt heißt es einmal Rundumschlag.
Bin gar nicht begeistert aber was hilft es.
Das bei mir ist sicher die Ausnahme und eine solche Op verläuft in der Regel sehr gut und man hat keine Beschwerden. Ich würde diese Op trotz allem wieder machen aber mich auch an die angeordnete Ruhe halten.

Grüße.
 
blondi  sagt am 16.05.2011
Hallo, was ist denn ein Ganglion im Handgelen?

LG blondi
 
katinka13  sagt am 22.05.2011
Ich habe auch seit gut ein halbes Jahr probleme mit einschlafen der Hände in der Nacht.Zum MRT war ich schon. Da wurde die Halswirbelsäule gecheckt,ohne Befund. Am 25. Mai habe ich endlich den Termin beim Neurologen. Auf den warte ich jetzt schon seit 6 Wochen.Am schlimmsten war bisher eigentlich meine linke Hand betroffen.Mittlerweile ist auch meine rechte Hand und Arm stark betroffen. Ich meine so mit Kraftlosigkeit und das Gefühl das sich der ganze Arm verkrampft.Ich denke das kommt davon, da ich auf der arbeit nur noch mit der rechten Hand gearbeitet habe und links die Schiene trage. Obwohl ich sagen muß, die nicht sehr viel bringt. Nachts schlafen mir, trotz Schiene links, beide Hände und Arme ein. Find ich schon komisch!! Kann man wirklich an beiden Händen das Karpaltunnelsyndrom gleichzeitig kriegen?
 
blondi  sagt am 22.05.2011
Ja, kann man. Ich hatte es auch an beiden Händen. Bis jetzt habe ich mich aber nur an einer Han operieren lassen, da es mit der anderen wieder besser geworden ist. Vorher hatte ich eine Arbeit wo ich sehr viel mit den Händen greifen mußte. Da dies jetzt aber nicht mehr der Fall und fast weg ist, brauche ich mir die andere Hand nicht mehr operieren lassen. Meine operierte Hand ist gut geworden, obwohl wenn ich heute nach einem Jahr über die Wunde streiche, ist es wie leichte Nadelstiche.

LG
 
katinka13  sagt am 22.05.2011
Ich bin in der Fahrzeugaufbereitung tätig und beanspruche,im Normalfall, beide Hände stark. Ohne großen Körpereinsatz der Hände könnte man diesen Beruf nicht ausüben. Es wird auch viel mit Poliermaschine und Exzentermaschine gearbeitet. Mal angenommen, ich werde an den Händen operiert.Könnte ich,auf Grund des Berufes, das Karpaltunnelsyndrom wieder bekommen?? Mach mir echt sorgen, daß ich den Beruf vielleicht nicht mehr ausüben könnte, da ich vorhabe, mich in dem Bereich selbstständig zu machen.
@blondi, hast Du wegen den Händen den Beruf gewechselt?
 
blondi  sagt am 22.05.2011
Nein, habe nicht deshalb den Beruf gewechselt. Mein Vertrag wurde nach 2 Jahren leider nicht verlängert. War dann eine Weile zu Hause und siehe da es wurde besser. Habe mir dann trotzdem eine Hand operieren lassen. Heute merke ich an der anderen Hand fast nichts mehr von Taubheit und Schmerzen habe ich keine mehr. Ich denke mal, je weniger die Hände arbeiten müssen, desto besser wird es. Würde aber den Beruf nicht wechseln, sondern erst eine Hand operieren lassen. In dieser Zeit wo du dann krank bist, wirst du sehen das die andere Hand besser wird da sie nicht so beansprucht wird. Mir haben allerdings auch die Schienen an beiden Händen in der Nacht sehr geholfen.
LG
 
blondi  sagt am 22.05.2011
Hatte noch was vergessen. Ein Karpaltunnelsyndrom kann auch nach Jahren wieder auftreten. Kommt aber eher selten vor. Darüber würde ich mir aber keine Gedanken machen. Wie gesagt, würde erst mal eine Hand machen lassen und dann weiter sehen.
Viel Glück und alles Gute.
 
katinka13  sagt am 25.05.2011
So, komme gerade vom Neurologen wieder!Der hat jetzt mal die Nervenleitgeschwindigkeit gemessen.An der rechten Hand und linken Hand liege ich im Grenzwert.Die rechte aber etwas schlechter als die linke.MHM!!!Er sagte, bei den Werten muß nicht gleich operiert werden und sollte es erstmal mit Schienen an beiden Händen Nachts ausprobieren und man könnte Kortison spritzen. Allerdings sagte er auch, daß ich durch meinen Beruf als Fahrzeugpflegerin irgendwann um eine OP nicht rumkommen würde. Und nu???Ich muß sage, der Arzt war echt total nett!!Morgen hab ich jetzt noch einen Termin beim Handchirurg!Mal sehn, was der noch sagt.
Wie waren denn bei euch die Werte? Würde mich echt interessieren!
 
Famoso  sagt am 28.05.2011
Hallo,ich wurde vor 11 Tagen am karpaltunnel rechts operiert, offene Methode, soweit lief alles gut. Gestern sollten dann die Faden gezogen werden, was nicht funktionierte, wegen zu starker Schmerzen. Der Arzt sagte das es höchstens ziept, es war aber nicht auszuhalten. Ich bin wirklich nicht empfindlich und bei mir sind auch schon öfters Fäden gezogen wurden. Dieses mal war es aber anders, als wenn der Arzt mit einem Messer in der Wunde bohrt. Hatte jemand von euch auch diese Schmerzen beim fädenziehen? Und wie soll das ner beim nächsten termin in zwei Tagen werden? Die Narbe sieht nicht entzündet aus, allerdings ist die Hand innen und aussen angeschwollen...
 
katinka13  sagt am 08.06.2011
War nun mit dem Befund vom Neurologen bei meinem Handchirurg.Dieser mußte zu meinem Leid noch feststellen, daß ich am rechten Arm auch Kubitaltunnelsyndrom habe.Tja, Termin für eine OP steht und ist am 23.06.!Da wird dann gleich beides gemacht Karpal wie Kubital ( Ulnaris).
Mein Chef war gar nicht begeistert, weil ich direkt gleich krankgeschrieben worden bin, da ich unbedingt schonen soll.
Hatte einer von euch auch schon mal eine OP an beiden Nerven??Wie lange werde ich damit ungefähr arbeitsunfähig sein?
 
traeni  sagt am 09.06.2011
Ich habe am 20.06 nen Vorgespräch beim Chirurgen.
Der Besuch beim Neurologen letzte Woche ergab, dass ich an beiden Armen operiert werden muss. Erst der Rechte, dann der Linke (da ich rechts viel mehr Beschwerden habe, dennoch die Werte für links viel schlechter sind).
Ich bin froh wenn ich die Op´s hinter mir habe.
Mein rechter Daumen tut nonstop weh und ständig schlafen mir die Hände ein. Grade links ist das besonders nervig, da ich Linkshänder bin. Wenn ich schreibe, dann ist die Hand nach 5 Minuten taub. Macht in der Schule also keinen Sinn.
Eine Bekannte wurde Ende letzten Jahres an der rechten Hand operiert und hatte danach keinerlei Beschwerden. Ich habe mir beim Selben Chirurgen einen Termin geben lassen.
Doch wenn ich lese, wieviel schief gehen könnte, habe ich echt ein bisschen Angst.
 
Fisch70  sagt am 13.06.2011
Hallo Famoso, bin vor 8 Tagen operiert worden (offene Variante/Vollnarkose). Ich muß Freitag zum Fäden ziehen. Hab jetzt ein bißchen Angst davor, nachdem ich Deinen Beitrag gelesen habe. Ich muß auch ziemlich weit mit dem Auto fahren, da es in meiner Nähe wenig Fachärzte gibt. Das mit dem Auto fahren habe ich bis jetzt noch nicht probiert. Hab da schon etwas Bammel davor, da die Wunde noch sehr schmerzt und seit zwei Tagen kribbelt immer wieder die operierte Hand. Zudem lassen sich die Finger auch noch nicht ganz öffnen, Faustschluß klappt auch nicht. Naja, und von der Farbgebung und Größe ganz zu schweigen. Na, ich hoffe,daß alles gut geht
 
SP80  sagt am 13.06.2011
Ich habe am Mittwoch eine Karpaltunnel-Op. Die neurologische Untersuchung spricht dafür aber wenn ich mir so einiges hier durchlese bin ich mir nicht sicher. Meine Hauptschmerzen sind im Daumen/Daumenballen ab und an wie ein Krampf und dann wieder weg. Nachts schlafen mir aber auch die Finger ein was wieder für ein kts spricht.
Kennt jemand diese Schmerzen? Weiß nicht, ob ich die Op durchführen lassen soll?

LG SP
 
Fisch70  sagt am 19.06.2011
Ich war am Freitag zum Fäden ziehen, es war doch schmerzhafter als ich dachte. "Das Messer in der Wunde" konnte ich sehr gut nachvollziehen. Wahrscheinlich war der Faden mit dem Hautgewebe etwas verwachsen, keine Ahnung. Die Wunde schmerzt noch, ab Dienstag beginnt die Physiotherapie zur Kräftigung der Handmuskulatur. Ich hoffe, dass es ganz schnell wieder aufwärts geht und ich wieder arbeiten kann.

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