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Nach Gebärmutterentfernung extrem zugenommen und sehr dicken, geschwollener Bauch

157 Beiträge - 122134 Aufrufe
 
Valeriena  sagt am 04.03.2013
Hallo!

Ich bin durch Zufall auf das Forum gestossen weil ich auch so große Probleme habe. Ich habe nach meiner Hysterktomie fast 10 Kilo zugenommen. Alles am Bauch. Ich fühle mich schrecklich. Was kann ich denn nur tun? Ich hatte auch Krebs wie Rauchquartz. Mein Arzt sagt mir, dass ich damit Leben muß. Ich habe schon alles ausprobiert. Ich will mich jetzt bei Weigt Watcher anmelden. Macht das jemand von euch? Marta, mein Arzt hat mir das auch gesagt mit den Organen. Aber ich weiß ja das die Gebährmutter nicht viel wiegt. Wieso sollen die Organe das viele Gewicht denn ausmachen? Bei mir haben sich ja nicht die Organe in den Bauch geschoben. Ich habe ja zugenommen!!!!! Wer einen Tipp für mich hat, bitte gebt mir den.
Ich danke euch allen sehr.
Viele Grüße von Valeriena
 
InHe  sagt am 06.03.2013
Hallo an alle,
ich bin 60 Jahre alt und meine GM wurde am 07.02.2013 per LAVH entfernt wg. carcinoma in situ.
Ich habe immer noch Schmerzen unmittelbar vor Stuhlgang und ohne Verdauungshilfen( indische Flohsamen wirken bei mir sehr gut) geht es gar nicht. Mein Bauch hatte sich vorher, wohl durch die Wechseljahre/Hormonumst., schon sehr verändert und ich habe in den letzten Jahren ca. 5kg zugenommen.
Das scheußlichste ist aber für mich die Depression die sich nicht bessert.
Geht es anderen auch so?
 
Marta  sagt am 06.03.2013
Hallo Valeriena, ja die GM wiegt nur ein paar Gramm. Das ist ja das Seltsame, dass ich die Erklärung meines Arztes nicht verstehe. Ein paar Gramm raus, ein paar VIELE Kilos drauf. Und am Schlimmsten da, wo man es gar nicht braucht und es Jeder sofort sieht. WW hilft auch nicht. Nur der Geldbeutel nimmt ab, aber nicht dein Bauch. Wenn ich wüsste, was man machen kann, hätte ich nicht diese dicke Wampe !!! Also, falls Jemand doch noch was entdeckt, wie man das wieder los wird, nur her mit den Tipps. Bin für alles dankbar und offen, zum Ausprobieren.
 
Nicky81  sagt am 11.03.2013
Hallo zusammen,
ich habe heute vor genau 8 Wochen meine GM entfernt bekommen. Mir geht es sehr gut, was vorher anders war. Ich hatte auch keine andere Möglichkeit, bin mittlerweile auch froh das sie raus ist. Aber..... seither habe ich Stimmungsschwankungen (worauf mich mein Umfeld mehrfach schon ansprach) Ich bleibe auf mein Gewicht trotz Diät und regelmäßigem Sport. War 4 Wochen nach der OP schon wieder im Fitnesstudio, Stepper, Fahrrad und "leichte" Sachen machen. Seit 1 Woche gehts wieder richtig rund. Körperlich geht es mir endlich sehr gut. Ausser eben der Hängebauch, den ich vorher zwar auch hatte, (3x Kaiserschnitt) aber nicht in diesem Ausmaß. Mein Problem, ich habe weder dicke Arme, noch dicke Beine, Hintern hab ich auch nicht, aber ganz viel Bauch :-(
Im Mai muss ich wieder zum Gyn und werde das mal ansprechen. Ich hoffe nicht, das mein Gewicht mehr wird. Bin schon stark übergewichtigt, aber wie gesagt überwiegend am Bauch.
Lg
 
ivchen  sagt am 12.03.2013
Hallo, am 12.11.2013 wurde mir meine Gebärmutter entfernt. Ich hatte die selben Probleme mit dem Gewicht und dem riesigen Bauch. Ich sprach mit meiner Arztin darüber und sie gab mir den Tipp,am Tag mehrmals den Bauch einzuziehen und versuchen, das eine Weile zu halten.Durch diese Übung wird der Bauchmuskel wieder besser durchblutet und er strafft sich wieder! Ich mache das seit 2Monaten und muß sagen, das meine Bauch wieder viel straffer und kleiner geworden ist.Ich bewege mich viel und esse bewußter und das alles zusammen,hat mir sehr geholfen! Vielleicht konnte ich Euch damit helfen? Viel Erfolg und liebe Grüße
 
ivchen  sagt am 12.03.2013
Hallo, die Op war am 12.11.2012 und nicht 2013 ;-)
 
nadine75  sagt am 01.04.2013
Hallo ich bin nadine, so wie ich das sehe sind frauen die immer alles abkriegen, kinder kriegen. gebaermutter raus, Gewichtszunahme, und wer betreut uns dabei, niemand.das mit dem bauch ist natuerlich so eine sache, ich bin auch operiert und am bauch etwas mehr geworden, aber durch verschieden arten von sport geht es schon etwas erfolge zu sehen, vor allem beim sport und tags ueber echt mal versuchen, den bauch anzuspannen, d.h. einziehen, manchmal erwische ich mich selber wie ich meinen bauch wieder haengen lasse, aber es hilft mit disziplin und fleiss und vielen boden uebungen,abends nicht mehr so viel essen nur leichte sachen wie Fisch und keine kohlenhydrate und tagsueber einen apfel essen ihr werdet sehen ein apfel saettigt so stark wie eine portion essen und hat nur 60 kalorien, also motivation disziplin
dann sieht man auch veraenderung. lg
 
schlumerle  sagt am 04.04.2013
Hallo Hexe,
Ich habe meine GM zwar noch, schlage mich aber im Moment mit massiven Blutungen herum. Ich glaube wirklich zu verbluten und muss beinahe stündlich Tampon wechseln. Vor einem Monat hatte ich eine Ausschabung und nehme seitem für die zweite Zyklushälfte ein Gelbkörperhormon zu mir (habe im Jahr zuvor enorm zugenommen). Trotz der Einnahme von diesem HOrmon in der zweiten Zyklushälfte habe ich starke Blutungen bekommen und nehme ich das Gelbköperhormon jeden Tag und zusätzlich noch ein Hormongel mal schaun ob es Linderung bringt.
Was ich nicht verstehe, warum du so auf die Ärzte schimpft und ihnen unterstelltst hier nur Geschäfte machen zu wollen. Homöopathen und natürliche Hormontherapie kosten auch Geld und zwar nicht wenig und ich habe hier oft das Gefühl - auch bereits selbst ausprobiert, dass mit Wattebäuschchen auf die eigentlichen Probleme geworfen wird. So habe ich das Glück mit einer Gynäkologin befreundet zu sein, die auch meine Behandlung macht. Bei der Ausschabung hatte sie überhaupt nichts davon, da dies ein ganz anderer Arzt vornimmt. Bitte ein bisschen vorsichtiger mit solchen Behauptungen.
Wir werden alle nicht jünger und ja der weibliche Körper hat so einige Streiche drauf und dagegen kann man sich nicht immer wehren.
LG
 
Dinah  sagt am 17.04.2013
Hallo Leute,

Im Januar dieses Jahres wurden mir die Gebährmutter und Eierstöcke entfernt. Ich hatte einen riesig geschwollenen Bauch sowie einen Hängebauch, der weit über den OP-Schnitt hing. Da ich seit Oktober letzten Jahres bereits meine Enährung umgestellt habe und bis zur OP bereits 10 Kilo abgenommen hatte, fürchtete ich, dass alles vergebens war und ich wieder zunehmen würde. Mit dem dicken Hängebauch sah ich auch dicker aus, als je zuvor. Hinzu kam noch, dass ich seit der OP auch noch ein Hormongel auftage.
Aber ich hatte Glück, ich habe nach der OP bis jetzt noch weitere 8 Kilo abgenommen und habe im Vergleich zu vorher nur noch einen kleinen Bauch, der hoffentlich auch noch abflacht. Ich versuche das jetzt bald mit etwas Sport. Ich werde im September 50, wiege 65 Kilo und fühle mich wie 20.
Es gibt also doch noch Hoffnung für alle, die sich vor solchen Eingriffen fürchten.
 
schlumerle  sagt am 18.04.2013
Hallo,
hab zwar meine GM noch, aber wenn es mit meinen Blutungen so weiter geht nicht mehr lange. Das ist der Grund warum ich hier im Forum bin. Auch ich habe zugenommen, beginnender Wechsel, und fühle mich nicht wohl, aber ich weiß auch warum ich so zugenommen habe - zu viel Gummibären und co. zzgl. "keine Bewegung" ergibt immer mehr Kilos auf der Waage. Die Ausreden muss man sich halt abgewöhnen und seine Ernährung umstellen. Das geht bei WW sehr gut und wer es mag, kann sich hier mental unterstützen lassen. Nein es geht nicht nur Geld im Geldbeutel weg!! sondern auch Kilos. Ich hatte dank dieser Umstellung 21 kg abgenommen, aber dann die Ernährung wieder in die falsche Richtung geändert. Bitte keine Pauschalurteile über WW, manch einer braucht einfach immer die Sitzungen um am Speck dranzubleiben.
 
Cinderella0708  sagt am 21.04.2013
Hallo und Guten Abend...
mir wurde die Gebärmutter in der letzten Woche (am Montag) entfernt, ich bin wieder zu Hause und ich fühle mich soweit ganz gut. Nach der vaginalen Entfernung incl. dem Gebärmutterhals habe ich nach Informationen bezüglich Sex nach dieser OP gesucht und bin komischerweise hier gelandet... Im Vorfeld hatte ich mir schon sehr viele Informationen eingeholt, aber auch jetzt tauchen doch noch Fragen auf! Ich habe zum Glück einen tollen Gynäkologen, den ich schon sehr lang kenne und dem ich zu 100% vertraue... und das ist noch wichtiger als manches, was hier zu lesen ist. Ich habe ihn ausgequetscht, wie ne Zitrone, und er hat sich immer Zeit für mich genommem. Auch was den Hormonhaushalt, Gewicht, Sex und Blähbauch angeht, er ist mein Fachmann... Ich bin noch nicht so erfahren, weil die OP erst eine Woche her ist, aber ich bin zuversichtlich da hinein gegangen, WEIL ich einen tollen Doc habe... Vielleicht haben manche von Euch ein wenig Scham, oder die Ärzte sind an euch als Patientinnen nicht wirklich interssiert. ICh habe die OP schon einige Jahre hinaus gezögert (mit meinem Doc) doch jetzt war es einfach an der Zeit. Was ich mit meinem Beitrag sagen will, redet mit euren Ärzten, wenn der Scheiße ist, sucht euch einen neuen, denn eine solche OP ist KEIN Spaziergang... ICh habe jetzt 6 Wochen Zeit mich zu erholen und zu schonen und mein 15jähriger pupertierende Sohn hegt und pflegt mich wirklich. Noch bin ich mit der OP zufrieden, und hoffe es bleibt so... und noch viel wichtiger, ich kann meinen Doc Tag und Nacht anrufen! Ich wünsche Euch allen viel Kraft und Geduld und so manchem einen neuen guten Gynäkologen... :o)
Ganz liebe Grüße
 
Bella243  sagt am 30.04.2013
Hallo,

ich habe wegen einem Gebärmutterriss bei der Geburt meines 2. Kindes die Gebärmutter entfernt bekommen. Leider war da nichts mehr zu retten. Wurde mehrere Stunden operiert und bekam 4 Beutel Blutplasma, weil ich soviel Blut verloren hatte. Nach fast 5 Jahren habe ich die Sache immer noch nicht verpackt.
Seitdem habe ich Depressionen und kämpfe mit meinem Gewicht. Ich bin zwar immer noch normal gewichtig (1,64 m bei 61,5 kg) aber der Bauch ist schon ätzend. Ich finde von der Seite sehe ich immer schwanger aus. Das ist eigentlich das schlimmste. Er hängt auch ziemlich nach unten. Trotz Sport und ständiger Diät tut sich nicht viel. Hat noch jemand Erfahrungen mit Depressionen nach Gebärmutterentfernung und kennt vielleicht ein Forum zu diesem Thema um sich mit Gleichgesinnten auszutauschen?
LG
 
nancie2901  sagt am 30.05.2013
Bin auch so verzweifelt nach meiner GM-entfernung....is 4 jahre her und Gewichtszunahme stetig..trotz gesundem essen usw...habe vorher 7 jahre fitnesstraining gemacht..jetzt schwabbelbauch und blasenschwäche...wer kann einem denn da helfen? bin 52 und steh wirklich noch mit kopf und geist im leben..das grösste problem bei mir is die partnerschaft...ihn stört es angeblich nicht, aber ich kann es nicht mehr..will nicht, dass er mich so sieht..alles fürn a...in diesem sinne und dankbar für tips
 
elke63  sagt am 30.07.2013
hallo,
meine GB wurde vor 2 jahren entfernt und seit dem hab ich auch ordentlich an gewicht zugelegt. eine Wahl hatte ich nicht denn sie war stark vergrößert und ich hatte zum schluss unerträgliche schmerzen, selbsteinweisung... eierstöcke noch vorhanden aber sterilisiert vor 15 jahren.
meine BH größe ist von 80-85 B auf 95 D gestiegen / gewachsen wie auch immer ich bin nicht glücklich damit :( hab den versuch gestartet meine Ernährung umzustellen auf Vollkorn... bekomm davon starke Blähungen und einen Wunden hintern, komme auf 5-8 mal Stuhlgang am tag aber abnehmen tu ich auch nichts und ich hab reichlich Bewegung.
sobald ich mehr als 5 Kilo trage bekomme ich für die nächsten tage die Quittung und hab arge bauch und rücken schmerzen, alles zieht nach unten und ist wirklich unangenehm. noch vor der OP sagte mir meine FÄ das ich selbst nach der op WENN es mal dazu kommen sollte ich auch dann, NICHT mehr als 5 Kilo heben darf. nie im leben hätte ich gedacht das es doch dazu kommen würde und dann ging alles sehr sehr schnell.
tipps kann ich auch nicht geben da bei mir nichts hilft, es hält sich hartnäckig :(
 
tiziana  sagt am 13.08.2013
Hallo zusammen.
ich habe meine GM anfangs Juni vaginal entfernern lassen. Es geht mir eigentlich gut. Das Gewicht ist immer noch ungefähr auf dem gleichen Stand. Aber der Bauch!!!! Wenn man mich sieht, meint man ich hätte mind. 5 Kilo am Bauch zugenommen.
6 Wochen nach der OP habe ich eine Bio-Florin Kur gemacht. Diese natürlichen Tabletten sollten die Darmflora wieder herstellen. Dachte der Bauch kommt daher, da sich der Darm breit gemacht.
Wie geht es euch mit dem Stuhlgang? es gibt Tage da habe ich kein Problem und Tage da habe ich so einen Drang und schlussendlich kann ich trotzdem nicht. Dabei habe ich oft das Gefühl, dass ich mir die Blase rausdrücke. Hat jemand einen Tipp?
Ivchen.. deinen Tipp mit dem Bauch mehrmals einziehen werde ich versuchen.
Danke!
 
ewunia  sagt am 22.10.2013
Guten Morgen, ich 49 Jahre alt, sportlich, praktiziere intensiv seit Mai'12 Yoga wurde am Freitag 18.10.13 operiert, LASH-Methode nun mal musste die Gebärmutter (ohne Hals) durch einen kleinen (etwa 8 bis 10 cm) Schnitt in Bikinizone raus genommen werden (sie war zu hart). OP gut abgelaufen (tolle Ärzte :),am Samstag hab mich schon alleine versorgt, die Schmerzen (CO2 in Rippenbereich) waren am Sonntag weg, in Unterleib-Bereich keine Schmerzen, keine Blutungen, keine Nähte nur zusammen geklebt + Pflaster für 10 Tage. Bin ab Montag zu Hause, es geht mir immer noch sehr gut, ruhe mich viel aus. Ab 3 Woche hab vor arbeiten zu gehen und ab 4 Woche (hat der Professor gesagt) darf wieder mit Yoga anfangen :D (Beckenbodenmuskulatur wieder weiter trainieren :). Mein Bauchumfang nach 4 Tagen ist wieder so wie vor OP, dh. keine Hängebauch, nur noch die blaue Flecken weisen auf OP hin. Vor OP habe mich noch sehr intensiv um meine Bauch + Beckenbodenmuskulatur gekümmert. Ich würde allen Frauen wenigstens nach OP empfehlen Yoga zu praktizieren (Hatha und Vinyasa Yoga). Es bringt wunder :) die Muskeln werden fester, die Sehnen länger und ist man entspannter, auch Sex ist besser :)....
Portrait Dr. med. Wolfgang Hirsch, FRAUENÄRZTE AM POTSDAMER PLATZ DR. KIEWSKI / DR. HIRSCH, Mutterschaftsvorsorge - Intimchirurgie - Schamlippenverkleinerung, Berlin, Frauenarzt
Dr. Hirsch  sagt am 01.11.2013
Die Gewichtszunahme ist nicht die typische Folge einer Gebärmutterentfernung, kann aber durchaus bei einigen Patientinnen auftreten. Deswegen sind auch wir der Meinung, dass eine Gebärmutterentfernung nicht erfolgen sollte, wenn es nicht absolut erforderlich ist. Bei Butungen ist zum Beispiel die Endometriumablation möglich, die in Berlin nur zu selten eingesetzt wird. Auch die Gabe von Esmya bei Myomen ist oft sehr erfolgreich.
 
Hexe1301  sagt am 11.11.2013
Hallo ihr Lieben,
Ich habe gezielt nach dem Thema gesucht und bin jetzt hier gelandet....
Meine GE ist mir im Februar diesen Jahres entfernt wurden. Ich hatte extreme Blutungen. Meine "Regel" dauerte im Durchnitt 3-4 Wochen...erst wurde versucht, es mit einer Ausschabung und Schleimhautverödung in den Griff zu bekommen, half aber nicht. Selbst wenn ich mal nicht meine "Tage" hatte und dann mal wieder Sex haben durfte,konnte ich gewiss sein, spätestens danach blutet es wieder. Mir ging es nicht nur körperlich sondern auch psychisch immer schlechter! Nach der GE wurde mein Zustand besser. Das einzige Manko nun: dieser dicke Bauch,der einfach nicht mehr weggehen will. 6 Kilo Gewichtszunahme, obwohl ich kaum der Esser bin und auch Chips und Süßes links liegen lasse. Vor ein paar Tagen waren wir mit Freunden weg. Als ich mich fertig machte und mich im Spiegel ansah, kam das große Heulen (wortwörtlich!). Ich sehe aus, als ob ich im 6. Monat schwanger wäre... :(
Ich kann eure Verzweiflungen und euren Kummer wirklich sehr gut verstehen. Es geht mir genauso und keiner weiß wirklich Rat....
 
Rauchquarz  sagt am 11.11.2013
Meine OP ist inzwischen ein Jahr her und mein Bauch hat eigentlich nicht überproportional an Umfang zugelegt.

Allerdings ist mir unlängst etwas klargeworden, was der ein oder anderen evtl. weiterhilft: Nach der OP hatte ich erhebliche Darm- und auch Magenprobleme, insb. kollikartige Schmerzen zumeist gleich morgens vor dem Aufstehen. Die Schmerzen führte ich auf den Kaiserschnitt zurück. Div. Frauenärzte erklärten mir, der Darm müsse sich erst "neu legen". Meiner soll sich quasi dorthin ausgedehnt haben, wo sich früher die GM befand.

Vor zwei Wochen hatte ich erneut massive Magen-Darm-Schmerzen, die fast die Intensitität jener nach der OP erreichten. Diagnose diesmal: Zu viel Luft in Magen und Darm. Mit entsprechendem pflanzl. Medikament war das glücklicherweise rausch gegessen.

Was ich damit sagen möchte: Vielleicht hat sich der Darm auch bei Euch anders gelegt, so daß der Bauch während des Verdauungsvorganges zwangsläufig entsprechend dicker wird. Achtet vielleicht einmal darauf, wann und nach welcher Art Mahlzeit das der Fall ist und lasst Euch bei Gelegenheit vom Arzt abhorchen.
 
Hexe1301  sagt am 11.11.2013
Hallo Rauchquarz,
Ich dachte ja auch erst, dass sich der Darm "neu legen" muss und daß es sich mit der Zeit bestimmt bessert....aber der Umfang ist bei mir gleichbleibend, nur etwas dicker nach dem Essen aber nur minimal. Beim Arzt war ich auch schon. Körperlich ist alles ok. Blutwerte seit der OP top. Magen-Darmprobleme habe ich auch bisher keine gehabt, selbst nach der OP nicht. Auch war der Bauch nach der OP nicht so dick wie jetzt, im Gegenteil!
 
ChopperOma  sagt am 22.11.2013
Hallo zusammen,

am 6.11.13 wurde bei mir die Gebärmutter vaginal entfernt, die Blase und vorderer Scheidenwand angehoben. Ich hatte nach der OP. keine Schmerzen. Das einzige Problem welches ich hatte, war das ich mehrere Tage kein Wasser lassen konnte, der Grund war, dass ich ein großes Hämatom an der Blase hatte, und die Harnleiter dadurch abgeknickt war. Jetzt habe ich nur noch ein leichtes Brennen beim Wasserlassen, muss auch nachts öfters zur Toilette.

Mit Stuhlgang habe ich keine Probleme. Bin 57j.
 
Esistfrauenfe...  sagt am 19.12.2013
Gruss Mädels,
ich weiss nun nicht warum Ihr alle euch die GM herausschneiden lasst. Wir schreiben das 2013 und es gibt genug alternative Methoden wie Bauchspiegelung, fokussierter Ultraschall und Embolisation. GM-Entfernung kommt eigentlich nur bei Krebs oder stark blutenden Myomen in Frage. Und selbst da muss es nicht immer sein. Schliesslich ist es eine "Kastration" mit sehr vielen Spätfolgen. Mir haben 3 Frauenärzte (Männer) gesagt ich sollte mir die GM vaginal entfernen lassen, weil dann keine Narben bleiben. Ein Unfug vor dem Hintergrund, dass ich (42) dann Hormone einnehmen muss und Spätfolgen haben kann wie: *Hormonausfall, *vorzeitige Menopause, *Blasensenkung/Inkontinenz,* Verstopfung, *Verlust des uterinen Orgasmus, *Verlust des kompletten Orgasmus, *verkürzte Scheide, *Taubheit in der Scheide, * trockene Scheide, *Schmerzen beim Sex*, Probleme wegen durchtrennter Haltebänder, *Verwachsungen, *Nerven und Blutversorgung der Eierstöcke werden durchtrennt was zu ihrer Eintrocknung/Kastration führt. *Traumatisierung der Frauen, *Eheprobleme, weil Partner mit der Verstümmelung ihrer Frauen nicht klar kommen. *Da die GM im Stoffwechsel eine wichtige Rolle spielt, kommen die Frauen durchschnittlich früher in die Wechseljahre. *Herzkrankheiten nehmen zu. Die Östrogen-Therapien wegen der fehlenden GM lassen das Osteoporose- und das Brustkrebs-Risiko um 36% steigen. *Es kommt zu Scheidenvorfall wegen durchtrennter Bänder.(Auszug Internet und Buch „Pfusch an der Frau“.
Ich habe mir in Dachau eine Embolisation machen lassen. 25 Jahre hatte ich wegen einem kleinem 4,5cm grossen Myom unglaubliche Schmerzen nur bei der Periode. Nach der Embolisation waren sie sofort weg - und ich Schaf habe mich 25 Jahre gequält! Im Spiegel.Online steht, dass ca. 90% aller GM-Totalampu-tation mit zusätzlichem Zerschneiden der Scheide unnötig sind. Grund für die unnötigen OP sind nach einem Artikel der Bundesärztekammer die männlichen Gynäkologen die 50% häufiger diese zerstörerische OP verordnen, weil Sie es ja nicht erleiden müssen.
Würden mehr Frauen die Behandlung eines männlichen Arztes ablehnen, so kämen mehr junge Ärztinnen zum Zug, die Totalamputationen vermeiden und die modernen schonenden alternativen anbieten - so das Ärzteblatt.....denkt einmal darüber nach.
 
Hexe1301  sagt am 19.12.2013
Ich denke, wir wurden alle über mögliche Folgen dieser OP aufgeklärt und ich denke auch,wir haben uns nicht just for fun unters Messer gelegt! Ich z.B. hatte keine Alternative mehr zur Auswahl, außer, ich pfeif auf mein Leben! Da ich aber gern meine Kinder aufwachsen sehen möchte,hab ich mich für die GME entschieden. Liebe Vorschreiberin, nimm es mir nicht übel aber Du schreibst, als ob wir diese OP nur zum Spass gemacht haben und völlig unüberlegt daran gegangen sind....dem ist definitiv nicht so! Meine ÄrztIN! hat alles versucht, um diese OP zu umgehen. Aber wenn man nur noch extrem starke Blutungen hat und das über Wochen, hat man keine andere Möglichkeit mehr und man sieht auch keinen Ausweg mehr. Wenn man dadurch so eingeschränkt ist, dass man, nur um wenigstens einkaufen zu gehen, Pampers tragen muss, will man irgendwann nicht mehr!
 
Rauchquarz  sagt am 19.12.2013
@esistfrauenfe:
Dazu muss einem erst einmal etwas (freundliches) einfallen.

Meinst Du, wir legen uns mal eben so auf den OP und nehmen die üblichen Risiken wie Narkose, Schmerzen, evtl. Infektion mit Krankenhauskeimen etc. und die speziellen (Ausfall, Schwerbehinderung, mögl. Arbeitsplatzverlust, Gebärunfähigkeit usw.) ohne zu überlegen in Kauf?

Mal abgesehen, dass eine GM-Entfernung wohl kaum als "Kastration" zu sehen ist - klar, beim nächsten Mal behalte ich den Krebs lieber und fühle mich die paar Jahre bis zu meinem vorzeitigen Ende als "vollwertige" Frau-, halte ich Deine Thesen zu Hormonhaushalt und Stoffwechsel für reichlich vage und vermutlich auch ziemlich falsch. Nicht der Verlust der GM kann zum vorzeitigen Eintritt der Wechseljahre führen, sondern die Entfernung der Eierstöcke. Immerhin hast Du aber erkannt, dass der Verlust der GM mit einer "vorzeitigen Menopause" einhergeht. Welch Wunder der Natur.

Zur allgemeinen oder auch speziellen Beruhigung mal eingeworfen: Mich haben im KH durchweg Ärztinnen beraten und betreut. Und zur Dysplasie-Sprechstunde war ich, naiv wie ich bin, auch noch.

Das nächste Mal also bitte weniger plakativ. Unser Päckchen ist schon schwer genug, da muß man nicht noch eins drauflegen.
 
Marta  sagt am 20.12.2013
@Esistfrauenfe..
Also ich weiss ja nicht, wer dich aufgeklärt hat, aber das ist ausgemachter Blödsinn, was du da von dir gibts. Da schwillt mir doch der Hals. Seit wann hat die Gebärmutter was mit Hormonen zu tun? Dafür sind einzig und allein die Eierstöcke zuständig. (Frag den Arzt oder Apotheker!) Und seit wann senkt sich die Blase, wenn die GM entfernt wird? Im Gegenteil. Deswegen hab ich sie mir entfernen lassen. Weil sie sich nach meinen 2 Geburten dermaßen gesenkt hat, hat sie auf die Blase gedrückt und ich litt unter Stressinkontinenz. Nach der Entfernung wurde die Blase angehoben (vorher war gar kein Platz),und wurde mit Bändern fixiert. Ich bin ein total neuer Mensch. Ohne Slipeinlagen, ohne die monatliche Regel (das ist noch mit das Beste daran)...das braucht keine Frau bis ins Alter, zumindest wenn die Kinderplanung abgeschlossen ist. Und noch was...von trockener Scheide oder sogar Verlust des Orgasmus kann überhaupt keine Rede sein. Es war noch nie so intensiv wie heute.

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