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Nach Gebärmutterentfernung extrem zugenommen und sehr dicken, geschwollener Bauch

164 Beiträge - 126810 Aufrufe
 
Kirsten65  sagt am 17.03.2017
Ich habe 5Bauchop 3kaiserschnitt,1gebärmutter Verkleidung,1gebärmutter dann dich raus....Das war 2001dannach noch 7,Mal Verwachsungen Entfernungen bis 2016eierstöcke raus müssten.Ich bin von 60kg rauf auf 90kg Sport darf ich nur Schwimmen gehen ,nicht mehr wie 2kgtragen .....Bin mit 51voll in den Wechseljahren... Ernährung normal wie seit40jahren.....Jetzt nehme ich ein homongel nehme langsam ab ....Der Sex geht auch wieder,die Depression lassen Nach....Ich habe mich jetzt nach 16jahre abgefunden das ich keine Gebärmutter habe.....Aufgrund meine 13, bauchop kann ich nicht mehr groß artig Sport treiben habe den ganzen Bauch mit Narben die auch von innen sind .....Wir müssen positiv denken....Ich kann das jetzt erst nach soviel Jahren......Jede op war für mich ein Risiko weil ich 2mal beim Aufwachen Probleme hatte aufzuwachen ......
 
Annia  sagt am 17.03.2017
Hallo ihr Lieben. Ich möchte allen Hoffnung machen!!! Ich habe nach meiner GB Entfernung (über Bauchschnitt ohne Eierstöcke rauszunehmen) nicht zugenommen. Nehm jetzt Estradiol-gel. Esse sehr sehr bewusst und wiege genauso 51 kg wie vorher . Es ist jetzt ein halbes Jahr her. Hatte die ersten drei Monate einen "Trommelbauch" prall und dick. Hab gedacht, oh nee. Aber dann habe ich angefangen, lediglich Situps und Bein-ups zu machen. Ganz leicht mal 10 Stück auf der Couch. Jetzt bin ich bei je 100 am Tag. Einfach mal zwischendurch machen. Und mein Bauch ist wie früher. Glatt und fest und flach. Ich bin übrigens 50 Jahre alt. Also gebt nicht auf. Ich bin sicher, das schafft ihr auch!
 
Lavendelstock  sagt am 11.05.2017
der Beitrag ist zwar schon etwas alter, möchte aber auch meine Erfahrungen dazu abgegeben. Mir wurde vor 3 Jahren die GM entfernt ES sind noch drinnen. Habe seit der OP fast 20 KG zugenommen, von vorher KG 38 auf jetzt traurige KG 44/46 bin sowas von wütend.. ich sehe aus wie ein Hängebauchschwein.., obwoh lich an der Ernährung nichts geändert habe, die Ärzte reden sich billig raus, mein PArtner hat mich verlassen weil er meinen Anblick nicht mehr ertragen konnte.. Keine Diät oder Sport funktioniert. Ich werde mich jetzt unters Messer legen lassen u. mich stylen lassen, ich will endlich wieder ein normales Wohlfühl Gewicht haben.. uns Frauen wird vorher viel dummes Zeug erzählt was auch verschwiegen wird, ist das die Blutzufuhr durch die Amputation abgeschnitten wird.
 
speedi27  sagt am 11.05.2017
Hallo genau diese Info hätte ich gebraucht. Ich habe auch ca. 20 kg zugenommen. Mein Essverhalten habe ich geändert und zwar esse ich deswegen weniger, aber die Kilos halten sich trotzdem.
Es muß da etwas im Körper passiert sein, wenn soviele Frauen das mitteilen.
 
Jodelbiene  sagt am 07.06.2017
Hallo, mir wurde vor 6 Jahren die Gebärmutter entfernt und habe seit dem auch 40 kg zugenommen. Ich kann mich nicht mehr im Spiegel ansehen weil ich nie dick war. Kann mir jemand weiterhelfen.
Gruß Jodelbiene
 
Annette68  sagt am 26.07.2017
Hallo, also ich hatte meine GM Entfernung vor 3 Wochen und habe keinerlei Beschwerden. Ich habe aber auch nach 6 Tagen mit Beckenbodengymnastik angefangen. Mir geht es richtig gut und ich habe sogar abgenommen, obwohl ich das gar nicht vor hatte.
Es kommt halt drauf an wie man mit der OP umgeht.
 
Warum  sagt am 26.07.2017
Die Gebärmutterentfernung halte ich ausser bei Krebs für ein „kriminell-lukratives Geschäftsmodel?“
Daher ist es schade, dass ihr nicht schreibt WARUM ihr eine Totaloperation hattet.

In Deutschland werden 3 x so viele Gebärmutter-Totalamputationen durchgeführt wie in den anderen europäischen Ländern. Von männlichen Ärzten doppelt so oft wie von weiblichen. Die unnötigste, rückständigste, folgenschwerste und lukrativste ist dabei nach meinen Erfahrungen die vaginale GM-Totaloperation, besonders nur wegen Myomen!
UNNÖTIG und RÜCKSTÄNDIG: Weil es besonders bei Myomen moderne minimalinvasive gebärmuttererhaltende Methoden gäbe wie fokussierten Ultraschal, Embolisation, Laparoskopie und viele mehr.
FOLGENSCHWEHR: Beim vaginale Herausschneiden der GM, die mit der Blase verwachsen ist, werden im „Blindflug“ (ohne zu Sehen was im Bauchraum los ist) ganz im Gegenteil wie bei gebärmuttererhaltenden minimalinvasiven Methoden Nerven und Haltebänder durchtrennt, was den Beckenboden instabile macht. Inkontinenz, Blasensenkung, Verstopfung usw. sind die Folge, weil Därme nachrutschen und den Platz der GM einnehmen. Schlimmer noch, die Blutzufuhr zu den Eierstöcken wird teilweise oder ganz unterbrochen, was einer „Kastration der Frau“ gleichkommt mit all ihren Folgen. Eine Frau schrieb hier: " Geschlechtsteil ist nur noch eine Attrappe“.
LUKRATIV: Weil die Kassen für eine folgenschwere vaginale Totaloperation ca. 5.500€ bezahlen und für die gebärmuttererhaltenden minimalinvasiven Methoden nur ca. 1.500, wie im Internet nachzulesen ist. Mit der gebärmuttererhaltenden Laparoskopie ist demnach zu wenig verdient, die anderen minimalinvasiven gebärmuttererhaltenden Behandlungsmethoden werden nicht in der Gynäkologie, sondern in der Radiologie gemacht was zur Folge hat, dass das Honorar futsch ist. Zudem müssen angehende Frauenärzte 40 GM-Totaloperationen und 2 Brustamputationen nach- bzw. vorweisen. Folglich wird gutgläubige Frauen vorgegaukelt, dass die Totaloperation notwendig sei. Das geht auch aus den seltsamen Aussagen „kastrierter Frauen“ hervor, wenn sie sagen: „Was bin ich froh, dass ich die GM los bin!“…….Ein Indiz, dass die Frau mit Krebs-Angst usw. gefügig gemacht wurde.
30 Jahre plagte ich mich mit 4 Myomen herum die mich bei der Periode fast umbrachten. Seit meinem 18 Lebensjahr hörte ich nichts anderes als: „Wenn Sie es nicht mehr aushalten, so lassen sie sich die GB entfernen“. Ich wurde belogen und mit Krebs eingeschüchtert. Kein Frauenarzt kam auch nur auf die Idee (warum wohl?) das man mir die Myome minimalinvasiv und gebärmutter- erhaltend entfernen könnte. Auch in der „Myom-Beratung“ im Klinikum Passau wurde mir 3-mal immer nur gesagt ich sollte mich der vaginalen Totaloperation unterziehen.
Aufgrund des Artikels „Sind Frauen weniger als Tiere“, hier im Forum auf Seite 3, bin ich aus purer Angst und Panik in die Radiologie eines anderen Krankenhauses gegangen. Dort hat man mir ohne mich zu zerschneiden und zu verstümmeln mit einer Embolisation von meinen Myomen erlöst. Ich kann nur jeder Betroffenen raten, glauben sie nichts was ihnen gesagt wird, gehen sie los und holen sie sich eine 2 und 3 Meinung…meiden sie dabei „Lehrkrankenhäuser“, weil man dort mit einer hohen Wahrscheinlichkeit schon mit einer „vaginalen Totaloperation“ auf sie wartet, wegen des Honorars und der 40 gebrauchten Totaloperationen für die Facharztprüfung, wie hier im Forum öfter geschildert wird.
Nach dem was ich erlebt habe, halte ich vaginale Totaloperationen für ein kriminelles schmutziges wie lukratives Geschäft. Es geht nicht um ihre Gesundheit, es geht um das Honorar und da scheint jedes Mittel recht zu sein. Und da hat die Schreiberin aus Seite 3 offenbar recht. Im Tierschutzgesetz steht, dass man Tieren keine unnötigen Schmerzen zufügen darf….wohl aber ungestraft Frauen.
 
ohnegm  sagt am 18.09.2017
Liebe Gebärmutteroperierte,
ich bin auf diese Seite gestoßen, weil auch ich mich über die Gewichtszunahme nach der Gebärmutter OP bei mir gewundert habe.
Es ist sehr aufschlussreich gewesen, eure Beiträge zu lesen. Ich möchte hier einmal mein Wissen und meine Erfahrungen anbieten. Vielleicht hilft es ja der einen oder anderen. Um es vorweg zu nehmen: ich werde mich zu meinen Äußerungen auf keinerlei Diskussionen einlassen und möchte auch nicht bewertet werden.
Bei mir war die OP mittels LASH vor einem Jahr, ES sind erhalten geblieben. Ich bin 47 Jahre alt, habe ca. 5 Kilo "gewonnen". Die OP war damals lebensnotwendig, wie bei allen anderen hier auch. Ich habe mich ungern, voller Angst, aber dennoch letztendlich bewusst dafür entschieden, in Dankbarkeit Abschied genommen von meiner GM und auch intensiv getrauert.
Gegen den Blähbauch gab es nach der OP 6 Lymphdrainagemassagen von der Frauenärztin auf Rezept. Bei so einer OP wird der Bauch mit Gas aufgebläht wie ein Luftballon. Dieses Gas muss wieder raus, denn es tut weh. Da darf es noch ein Folgerezept geben. Rückenschmerzen können in der Folge auftreten, denn das Becken kann sich bei so einer OP verdrehen. Dieser Beckentorsion kann der Physiotherapeut oder Osteopath entgegenwirken. Der Hausarzt gibt (möglichst zu Quartalsbeginn) ein Rezept für manuelle Therapie. Beide, Hausarzt oder Physiotherapeut können auch eure OP Narben entstören manuell mit Wärme oder mit Spritze. Jede Narbe kann ein Störfeld sein.
Das eigentliche Thema hier ist die Gewichtszunahme. Wer über 30 ist, ist kein junges Mädchen mehr, sondern eine erwachsene Frau, körperlich und geistig. Leben ist Veränderung. Mit der OP greift man der Natur vorweg. Sie hat für alle Frauen eine gewisse Gewichtszunahme vorgesehen, früher oder später. Wichtig ist die Ernährung. Ich praktiziere ausschließlich die tiereiweißfreie vitalstoffreiche Vollwertkost nach Dr.Bruker und fühle mich sehr wohl damit. Bei der GGB in Lahnstein bekommt ihr eine Adresse von ausgebildeten Gesundheitsberatern in eurer Nähe, welche euch dazu (preisgünstig) aufklären können. Besonders über den Unsinn von allerlei kursierenden Diäten, welche gerne bei Gewichtszunahmen angeboten werden, aber außer Frust nichts bringen. Hier die Telefonnummer 02621/917017.
Wer sehr unter der Gewichtszunahme leidet: wo ist in deiner Nähe eine finnische Sauna? Trau dich einmal in der Woche dorthin.
Bei Fettleibigkeit empfahl schon Pfarrer Kneipp einen Kurzwickel pro Woche. Laken und Wolldecke gibt es vielleicht in jedem Haushalt. Der Wickel wird im Bett für 1,5 h angelegt. Er regt den Stoffwechsel sehr an, wirkt auch positiv auf den Herz-Kreislauf und dem Bluthochdruck entgegen. Bitte nehmt nur 3 Mahlzeiten am Tag ein, mit mindestens 4-5 h Pause dazwischen. Diese Pause benötigt der gesamte Verdauungsvorgang. Vielleicht stoppt euch ein Zettel an der Kühlschranktür vor Zwischensnacks. Auf diesem Zettel darf eine bunte große Zahl stehen mit eurem (realistischen!) Wunschgewicht.
Um ihren Beckenboden sollten sich alle reifen Frauen kümmern, egal ob operiert oder nicht, denn euer Bauch ist eure Mitte, körperlich und geistig betrachtet. Beckenbodentraining: das effektivste ist die CANTIENICA Methode. Kuckt auf der Seite im Netz nach Kursen in eurer Nähe. Die Kasse zahlt es nicht. Ihr müsstet mit 10,-€ pro Woche rechnen. Aber sie zahlt bei PILATES und Yoga. das ist auch sehr gut. Wer Schmerzen hat: LNB nach Liebscher und Bracht ist ein Gewinn, wird aber nicht bezuschusst. Eine von diesen Methoden reicht!
Wenn die Seele leidet: es gibt Beratungsstellen bei der Caritas und bei der Diakonie, auch Heilsarmee. Kostenlos für Menschen in Not. Wer sich dorthin noch nicht traut und ca. 7,-€ übrig hat: Der kleine Taschenheiler von der Journalistin Gabri A. Möller ist sehr hilfreich, wirklich in 2 h durchgelesen und verstanden. Die ISBN 9781521168714.
Sehr einfühlsam und ganz anonym ist die Seite der Psychologin Doris Wolf im Netz.
In jeder Frauenarztpraxis ist es möglich einen Aushang zu nutzen zur Gründung einer Selbsthilfegruppe für Gebärmutteroperierte Betroffene. Jede Stadt oder Gemeinde, auch Schulen bieten Räume an für solche Treffen. Gemeinsam könnt ihr euch Gastredner (Ärzte, Therapeuten, Heilpraktiker usw.) einladen zu euren Themen. Wenn sich auch nur noch eine einzige weitere Frau findet, so ist diese Eine vielleicht schon ein Gewinn für euch.
Mir tut tanzen gut. Auch ohne Mann. Da gibt es wunderbare Frauenkreistänze, Tanztherapeuten sucht im Netz. Bauchtanz ist auch ganz fein, je größer der Bauchumfang dabei ist, umso besser, weil erwünscht. Wem die Lieblingshose nicht mehr passt: gönnt euch Röcke, Kleider und Stiefel in der aktuellen Konfektionsgröße.Die Betonung liegt auf "gönnen"!
Singen streichelt ebenfalls die Seele, egal ob im Auto, zu Hause oder im Chor. Die Frauen mit einem großen Leib haben dabei oft die allerschönsten Stimmen. Prominente Vorbilder gibt es einige.
Bitte schimpft nicht so auf die Ärzte. Es sind Handwerker wie der Klempner, Tischler und der KFZ-Mechaniker. Sie tun nur ihre Arbeit und das, was notwendig ist. Unterstellt ihnen auch keine Geschäftemacherei, denn das hilft euch nicht. Nach der Reparatur müsst ihr alleine weiter sehen, wie ihr am besten zurecht kommt und zufrieden seid, so wie beim Auto, Bad oder Möbelstück auch. Jede OP ist ein Eingriff, danach seit ihr nicht mehr unversehrt. Arrangiert euch neu, verantwortlich seid ihr ganz allein für euch. Kein Arzt oder Ehemann oder die Krankenkasse, nur ihr allein. Habt den Mut euch einmal nackt vor den Spiegel zu stellen (im warmen Raum) und betrachtet euch ganz aufmerksam. Wenn euch dabei zum Weinen ist, dann tut genau das und ausgiebig. Denkt einmal, euer Körper wäre ein Kind. Würdet ihr denn mit einem Kind schimpfen, wenn es weint? Würdet ihr sauer auf das Kind sein oder es vielleicht trösten wollen? Wie? Durch streicheln, mit Worten, hin und her wiegen? Tut das bitte mit eurem Körper, er ist wirklich sehr traurig, weil ihr ihn nicht mehr mögt, so wie er jetzt ist, mit Narben und Kummerspeck. Die OP war schon schlimm genug für ihn. Warum könnt ihr ihm nicht einfach sagen "JA, ich BIN operiert. Das war damals die richtige Entscheidung für MICH." Es ist nämlich immer eure Entscheidung, wie ihr euch fühlen möchtet, jeden Tag wieder neu. Anstrengend ist es und es erfordert Disziplin. Die ist zwar lästig, aber notwendig.
Alles Gute für Euch!!!!
 
dawala  sagt am 20.09.2017
Ihre Ansicht ist aber eine Unterstellung. Von dieser sollten Sie sich doch bitte fern halten.
Davon abgesehen gibt es zahlreiche gute Gründe für eine Hysterektomie.

Ihre Antwort nehme ich als abstoßend und widerlich wahr. Um es mal auf den Punkt zu bringen. Denn wozu bitte sollte eine Frau sich jeden Monat dieser eckligen Blutung aussetzen, wenn sie eh keine Kinder bekommen will?!? Solche Frauen soll es tatsächlich auch geben. Zunehmend in einer Gesellschaft, deren männlicher Teil seine Verwantwortungsverweigerung hoch leben lässt.

Zudem hat Ihre Antwort mit dem geschilderten Phänomen nicht das Geringste zu tun.
 
dawala  sagt am 20.09.2017
Meine Hysterektomie war im Januar 2000. Danach habe ich erst mal nicht sonderlich zugenommen. Ich bin täglich sehr aktiv gewesen. Was ich mir leisten konnte da von beiden Arbeitgebern kurz vorher gekündigt - Leider war die rechtwidrige Geschwätzigkeit der Kassenärztlichen Vereinigung gegenüber meinem Arbeitgeber - ambulante Krankenpflege - nicht gerichtsfest nachweisbar.

Von einer Schonung hörte ich nach der Operation auch nur am Rande. Ich habe sie geflissentlich ignoriert. So, wie ich diese Empfehlung auch nach Sectio - Kaiserschnitt - ignorierte.

Ich bin aber allgemein eine Spätzünderin bezüglich gesundheitlichen Veränderungen.
Trotz täglich ca. 250 Treppenstufen steigen und anschließend einem mit Gymnastik durchsetzten langen strammen Spaziergang habe ich dann nach einigen Monaten angefangen massiv zuzunehmen.
Meine Essgewohnheiten hatten sich derweil gewiss nicht entsprechend verändert. Das habe ich mittels aufgehobener Einkaufszettel kontrolliert.
Wie viel Kilo es waren weiß ich nicht da ich auf keine Waage gehe. Auf jeden Fall bin ich von Kleidergröße 38 auf Kleidergröße 46 gekommen.
Mein Bauch schwillt bis heute an. Ein Phänomen, welches ich schon bei meiner Mutter vor Jahrzehnten nach gleicher Operation feststellte. Ich sehe einen Zusammenhang zu Stress. Negativem Stress. Der führt zu einem schmerzhaften Blähbauch. Und dann kann ich auch gerne mal zwei bis drei Tage nicht essen. Halt, wenn der Stress entsprechend groß ist.

Ich halte mich also von allem negativem Stress fern und ruhe viel. Dadurch habe ich tatsächlich gerade auch am Bauch schon auf Kleidergröße 40-42 abgenommen.

Ja. Meine Haut hat sich auch verändert. Sie wurde empfindlich gegen Sonne, bekommt dann sogenannte Altersflecken.

Gute Erfahrung habe ich mit einer Umstellung bei Gewürzen und Kräutern gemacht. Ich nutze heute viel mehr Kümmel, vor allen Dingen Königskümmel, Fenchelsamen und andere, die Verdauung fördernde Gewürze und Kräuter. Zudem trinke ich Brennesseltee nicht nur als Kur sondern auch zwischendrin.
Mein Verdauungstrakt hat sich auf jeden Fall massiv verändert.
Sodbrennen hatte ich früher nie. Heute kann ich auch bei kleineren Portionen als früher damit rechnen.

Festgestellt habe ich ein Wechselspiel zwischen nicht kontrollierbarer Gewichtszunahme und Schwierigkeiten bei sportlichen Aktivitäten. Diese haben mich einige Jahre tatsächlich daran gehindert, so Sport zu betreiben wie ich es seit Jahrzehnten gewohnt war.

Mittlerweile sind ja einige Kilo gepurzelt. Noch kann ich längst nicht all meine sportlichen Aktivitäten leben. Bei den anderen schaffe ich mein altes Pensum auch noch nicht.

Aber die Stressempfindlichkeit kostet ebenfalls viel Energie, wenn nicht sogar mehr. Denn wenn ich nach einem negativen Stresserlebnis im Stundentakt vor Erschöpfung durchgeschwitzt bin, dann sicherlich nicht, weil ich keine Energie verbrauche.

Seit der Operation denke ich viel an meinen früheren Chefarzt der Gynäkologie, Dr. Rüther. Der hat uns Frauen in unserem So-Sein ernst genommen. So ernst, dass er seine Meinung selbstverständlich hinter der Mehrheitsmeinung seiner Schwestern stellte, auch wenn sogenannte Wissenschaft mit sogenannten anderen Ergebnissen aufwartete.

Denn der tatsächliche Skandal ist ja auch hier zu lesen:

Mann nimmt sich heraus, über Frau Grundsatzurteile fällen zu können. Und bildet sich in seinem Wahn ein, sich besser im Frausein auszukennen als Frau selbst.

Sicherlich ist nicht jede Hysterektomie notwendig. Viele Ärzte raten gemäß Geldbeutel in unserem Land. Und nicht nach Hypokratischem Eid.

Ich musste meine Hysterektomie erzwingen. Denn bei mir liegt bzw. lag nun mal der aggressive Gebärmutterhalskrebs auf dem genetischen Code. Da kamen sie mir dann mit ihrer während der Op vorgenommenen Untersuchung. Bei der braucht es nur mathematische Grundkenntnisse, um die Aussagekraft ad absurdum zu führen.
Ich gehöre also der zweiten Generation an, welche diesen sehr aggressiven und sehr schnell metastasierenden Krebs erfolgreich überlebt hat.
 
speedi27  sagt am 21.09.2017
Sie sprechen mir aus der Seele. Ich habe 2005 die GM raus bekommen. 25 kg zugenommen. Durch meine Blutdrucktablette habe ich auch fast keinen Hunger. Es wäre super, wenn die Forschung etwas gegen diese Sache testen bzw. etwas finden würde, da es doch soviele Betroffene gibt. Ich leide sehr darunter.
Liebe Grüsse
 
speedi27  sagt am 21.09.2017
Freut mich für Sie ich habe auch eine Bekannte die hat allerdings viel geraucht und dadurch fast gar nichts gegessen. Aber Rauchen möchte ich deshalb nicht damit anfangen. Gym. habe ich auch gmacht.
 
dawala  sagt am 21.09.2017
Hexe,

in Fällen wie dem Ihren kann ich nur zustimmen.

Aber nicht nur in solchen. Wir haben uns da eine Fachärzteschaft für sogenannte Frauenheilkunde heran gezüchtet, die sich mehrheitlich nicht mal im Gegenwert eines Staubkorns um Frauenangelegenheiten schert.

Ich brauchte die Vermittlung einer Freundin, um eine Ärztin zu finden, die bereit war, mir im Falle, im Gebärmutterhals sitze ein Geschwulst, eine Entfernung zu genehmigen.
Ich habe auf meinem genetischen Code die aggressivste Form des Gebärmutterhalskrebses gehabt. Da gibt es dann keine Glaskugelseherei mehr. Sobald sich dort das kleinste Geschwür bildet heißt es, raus mit dem ganzen Organ. Denn von Beginn der Bildung an streut diese Krebsform Metastasen. Um meine anschließende überlebensnotwendige Bestrahlung musste ich auch kämpfen.
Zum Glück bin ich Krankenschwester und als solche verrufen, weil ich mich fachlich weltweit auf dem Stand neuester Forschung halte, entsprechende Ergebnisse dann im Bedarfsfall auch gegen zugelassene Ärzteschaft in meine praktische Arbeit einfließen lasse.
Und zum Glück durfte ich unter einem Chefarzt der Gynäkologie lernen, der mir schon damals dazu riet, mich von keinem seiner Kollegen vom beschriebenen Weg abhalten zu lassen.

Ausnahmen gibt es also unter den Ärzten. Und es gibt reichlich Literatur rund um die Thematik. Schon lange. Eine gute Buchhandlung hilft bei der Suche.
 
dawala  sagt am 21.09.2017
Hallo steffy,

zur Feststellung eines Teils des Hormonspiegels ist der Endokrinologe zuständig. Das ist ein Facharzt, der sich nur auf unseren sehr umfangreichen Hormonkreislauf spezialisiert hat.

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