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Nach Gebärmutterentfernung extrem zugenommen und sehr dicken, geschwollener Bauch

164 Beiträge - 127432 Aufrufe
 
Elabubuella  sagt am 25.03.2014
Hallo Bommelchen

Nach mehreren Untersuchungen und von einem Frauenarzt zum anderen Rennen hat der 7te endlich mal festgestellt das es nicht am Myom liegt sondern das ich auch eine endomitriose habe und diese mir starke schmerzen bereitet!
Ich muss jetzt eine durgehende Pille einnehmen aber besser ist es nicht.

Liebe Grüße
 
roeschen  sagt am 26.03.2014
@Bommelchen
"Kein Arzt entfernt dir nur wegen einem Myom, einfach mal so die GM."
Doch, viele Ärzte machen das. Aber meist nur, wenn die Frauen schon älter sind. Eine Frau mit 28 Jahren, auch wenn sie schon ein Kind hat, da haben viele Ärzte dann doch eher, nennen wir es mal, Bedenken.
Eigentlich sollte immer alles getan werden, um ein Organ zu erhalten. Im Falle der Gebärmutter ist das anders. Sie wird gerne nach erfülltem Kinderwunsch bei Frauen ab ca. 35 als überflüssig angesehen
 
Elabubuella  sagt am 26.03.2014
Es ist nicht mehr die Rede von einer Gebärmutterentfernung!!!
 
Bommelchen  sagt am 27.03.2014
Roeschen,
was raus ist kann nicht mehr Krank werden. ;-)
Mit einem alter von 28 Jahren ist es okay noch zu warten denn man könnte sich noch immer umentscheiden aber ich fühle mich auch ohne GM verdammt wohl.
Das einzige Mango sind die ü. 10kg. Übergewicht aber vielleicht bekomm ich das irgendwie wieder runter. Mal schaun...
Liebe Grüße Bommelchen
 
roeschen  sagt am 28.03.2014
@Bommelchen
es freut mich, dass du dich wohl fühlst. Trotzdem darf man die Gebärmutter nicht als Wegwerforgan ansehen. Medizin und das Wissen darum ist in ständiger Bewegung. Es gibt ständig neue Erkenntnisse. Stell dir vor, früher haben die Ärzte gedacht, die Gebärmutter wandere im Körper herum! Außerdem wäre sie daran schuld, wenn die Frauen hysterisch sind. Hyster =Gebärmutter, Hysterektomie =Gebärmutterentfernung.
Heute weiss man, dass die Gebärmutter weder was mit Hysterie zu tun hat, noch dass sie im Körper herumwandert. Damals war das aber Stand der Wissenschaft!
Was wohl die Ärzte in 200 Jahren dazu sagen, dass heutzutage die Gebärmutter (und teils sogar die Eierstöcke) als nach dem Kinderkriegen als nutzlos angesehen werden und mit dem Hinweis, welchen du ebenfalls genannt hast, was weg ist, kann nicht mehr krank werden, heraus geschnitten werden.
Wir werden es leider nicht erleben.
 
Odette1  sagt am 10.04.2014
Hallo Mitleidende.
Ja der "Schwimmring" ist eine Folge der GM-Entfernung! Bei der Amputation der GM werden nicht nur die Haltebänder, sondern auch 80% der Blutversorgung der Eierstöcke durchtrennt. Man sagt uns ja unverhohlen, dass wir durch die Hysterektomie vorzeitig in die Wechseljahre kommen. Die ES trocknen in 1 -3 Jahre ein und wir sind nichts anderes als kastriert. Wortklauberei hin oder her - die Folgen sind die Selben, als wenn man einen Mann die Hoden amputiert bzw. die Blutversorgung durchtrennt.
Ich habe auch noch schreckliche Stimmungsschwankungen bis hin zu Selbstmordgedanken. Ich bin mir nicht sicher, ob die Anrede Frau bei mir noch richtig ist. Meine Vulva ist nur noch ein Schlauchmuskel der am Ende gefühllos und grob zugenäht bzw. vernarbt ist. Geschlechtsverkehr meide ich, wenn möglich, da unbefriedigend und unangenehm (gefühllos). Man hat mir das Frausein genommen und die Freude am Leben. Alles nur, wie sich nach längeren anwaltlichen Schreiben herausgestellt hat, weil jeder angehende Frauenarzt 40 GM-Entfernungen nachweisen muss. Also wird herausgeschnitten was geht und die blöden Weiber es nicht merken. Es ist eine alltägliche Gewalt gegen Frauen die niemanden interessiert. Ich hatte für den Eingriff unterschrieben, da mir gesagt wurde so würden keine Narben bleiben - was eine schmutzige Lüge war. Das Gegenteil lässt sich nicht mehr nachweisen. Obwohl alternative gebärmuttererhaltende Methoden wie Laparoskopie nicht angeboten wurden. Ich rate allen Frauen einen Arzt sofort wegen "versuchter Körperverletzung" und "arglistiger Täuschung" anzuzeigen, wenn Alternativen, so wie bei mir, verschwiegen wurden und gesagt wird: "Lassen Sie sich die GM vaginal entfernen und es bleiben keine Narben". Ich musste erleben, dass diese veraltete Hysterektomie eine Frau zum Krüppel macht. Auch dadurch, dass durch das Fehlen der GM der Darm und die Blase nachrutscht, was zu Inkontinenz führt.
 
LoreLei  sagt am 11.04.2014
@Agimaus und @ Odette1 (seid ihr diesselben?) Ich finde es unverantwortlich, wenn hier einige Leute anderen regelrecht Angst machen. Jede Frau ist anders und jede Frau empfindet die Entfernung eines Organs auch anders. Manchen geht es danach gut (so wie mir) und manchen geht es danach schlecht. Ich fühle mich keinesfalls als Krüppel.
Wenn sich hier einige danach nicht mehr als vollwertige Frau fühlen, empfehle ich psychatrische Hilfe in Anspruch zu nehmen.
Ebenso sehe ich die Veränderung des Bauches (ich hoffe nicht, das meiner noch dicker wird, der war vor der OP schon dick). Unstrittig ist, dass einige nach der OP zugenommen haben (sie haben es ja hier geschrieben),aber es muss nicht zwingend dazu führen. Ich kenne einige Frauen, die haben keine GM mehr und sind rank und schlank wie eh und je.
Ich möchte mich noch für die vielen Tipps bedanken (z.b. einziehen des Bauches).
Übrigends habe ich einen männlichen Frauenarzt und wir haben keinesfalls leichtfertig die Entscheidung über die Entfernung getroffen, sondern es war ein Prozess über mehrere Jahre.

Eigentlich wollte ich nur wissen, ob ich nach 5 Wochen wieder Fahrrad fahren darf und bin auf diese Seite gestossen.
 
Zeitschaltuhr  sagt am 11.04.2014
@ LoreLei,
ich durfte damals 8 Wochen nicht Fahrrad fahren. Zum Glück war grad Winter und es hat mich nicht gestört.
Alles Gute für deinen Start ins GM-losen-Leben!

Die Beiträge von Agimaus und Odette kann man getrost unter der Rubrik SONDERMÜLL ablegen. Ich hab übrigens dieselbe Vermutung wie du, Lorelei. Es ist nicht nur die auffällig gleiche Wortwahl, sondern die erneute VÖLLIG falsche Verwendung von Zahlen, Chronologien und Fachbegriffen.

@ Odette, wenn deine Vulva ein Muskelschlauch ist, bist du ein anatomisches Wunder! Und das ist nur EIN Beispiel für den Quark, den du verbreitest.
 
LoreLei  sagt am 11.04.2014
ach...und ich bin auch nicht inkontinent...alles Funktionen in Ordnung :)

Wenn Du den Thread richtig gelesen hättest Odette1 wüsstest Du, dass weiter oben schon mal jemand schrieb, dass das Senken der Blase völliger Schwachsinn ist
 
LoreLei  sagt am 11.04.2014
danke @Zeitschaltuhr, dann warte ich noch :( spazieren gehen ist so langweilig
 
Zeitschaltuhr  sagt am 11.04.2014
Ich fahre auch lieber Rad als zu laufen. Und gerade jetzt, wo die Bäume so herrlich blühen. Aber die restliche Zeit überstehst du jetzt auch noch!
 
Hexe1301  sagt am 11.04.2014
Hallo ihr Lieben,
Hier die neusten Neuigkeiten von einer "kastrierten"....
Mein "Rettungsring" lichtet sich! Ich habe in den letzten sechs Wochen knapp 9 Kilo verloren und mein Bauch wird(ich konnte es nicht glauben ) schlank! Also denke ich, es gibt Hoffnung ;)
Wer sagt eigentlich, dass die ES in ein bis drei Jahren austrocknen? Mehrere Ärzte haben mir erklärt, dass nach der GM die ES weiterhin aktiv sind, denn sonst müsste ich ja Hormone schlucken....?!? Tu ich aber nicht. Ich habe auch jetzt, nach über einem Jahr seit der GME, immer noch meinen Eisprung! Also noch kein Dörrobst....Lach...ach ja und ich bin auch nicht inkontinent! Alles sitzt immer noch da, wo es soll. Regelmäßige Arztkontrollen bestätigen das!
Auch ohne GM bin ich eine vollwertige Frau, genau wie alle anderen Mädels, die sich aus guten Gründen für die Entfernung entschieden haben! Lasst euch bitte nichts anderes einreden!!!.....oder ist ein Mann, kein vollwertiger Mann mehr,weil er sich sterilisieren lassen hat und das aus FREIEN Stücken????
 
roeschen  sagt am 14.04.2014
@Hexe1301
ich staune immer wieder, wieviel Unwissen bei den Frauen besteht. Die Eierstöcke müssen nicht zwangsläufig nach einer gewissen Zeit "eintrocknen" bzw. ihren Dienst einstellen. Es hat viel mit dem Operateur zu tun, wie die Hysterektomie im Einzelnen abläuft, wie die Blutversorgung der Eierstöcke während der OP ist etc.
Es ist aber trotzdem so, dass nach der Hysterektomie eine Unterversorgung der Eierstöcke gegeben ist, da die Blutversorgung dann anders läuft. Soweit ist das einleuchtend, oder?
Dadurch altern die Eierstöcke schneller und die Frauen kommen dann früher in die Wechseljahre, als sie es mit Gebärmutter getan hätten. Soweit einleuchtend, oder?
Zum Thema Inkontinenz: Da geht es um JAHRE später, nicht um die Zeit direkt nach der OP. Es ist nunmal so, dass der Platz, den die Gebärmutter eingenommen hat, nach der OP "frei" ist und nach und nach "eingenommen" wird. Der Schwerkraft folgend rutscht nunmal alles nach unten. Soweit einleuchtend, oder?
Je nach Beckenboden, ob eine Frau gutes Training macht oder eben nicht, kann es nur Inkontinenz kommen.
Mit der Empfehlung zu einer Hysterektomie sehe ich es wie mit dem Rauchen. Blos weil ich 3 Raucher kenne, die ihr ganzes Leben lang qualmen was das Zeug hält und keine gesundheitlichen Probleme haben, würde ich trotzdem nie jemandem das Rauchen empfehlen, da meine Empfehlung schließlich nicht beinhaltet, dass es derjenige genau so gut verträgt, wie diejenigen, die ich kenne.
 
Zeitschaltuhr  sagt am 14.04.2014
@ roeschen,

wenn du diesen Strang schon missbrauchst für deine "Aufklärung", solltest du erwähnen, dass Inkontinenz multifaktorielle Ursachen haben kann. Als solche wären angeborene Bindegewebsschwäche, schwere Geburten und Östrogenmangel. Diese Ursachen treten bei Frauen mit intakter GM ebenso auf wie bei Frauen ohne GM. Das erhöhte Risiko von Inkontinenz nach einer Hysterektomie betrifft vorrangig Frauen deren GM VOR der Menopause entfernt wird, weil niemand sagen kann wie sich das Bindegewebe NACH derselben verhält. Deshalb werden Senkungs-OPs mit Einsatz von Netzen auch ungern bei Frauen durchgeführt, die noch menstruieren.
Das Beckenbodentraining allein bringt nur begrenzt Erfolge. Wenn das Bindegewebe oberhalb der Muskulatur nicht standhält, können die Organe Blase, GM und/oder Darm so oder so nach unten drücken. Der Hysterektomie den schwarzen Peter zuzuschieben, ist also in DIESER Form ungerechtfertigt.

Die Blutversorgung der Eierstöcke wird bei vorhandener GM von 2 unterschiedlichen Arterien geährleistet - Eierstockarterie und Uterusarterie. Letztere wird bei der Hysterektomie zwangsläufig abgesetzt. Die Eierstockarterie bleibt unangetastet. Das ist NICHT vom Operateur abhängig, sondern nach heutigem Stand der Medizin das gängige Vorgehen.

Ich habe hier nirgendwo ein EMPFEHLUNG zur Gebärmutterentfernung gelesen. Niemand kann pauschal sagen, ob die Hysterektomie für die Einzelne die richtige Entscheidung ist. Manche Frauen haben einen langen Entscheidungsprozess hinter sich, andere entscheiden sich eben schneller. Jede Betroffene hat IHRE persönlichen Gründe, die schlicht zu respektieren sind.
Hast du jemals die Situation erlebt, wo du kein Blut mehr sehen kannst, weil die Menge jeden normalen Rahmen sprengt und/oder warst unter Krämpfen kaum in der Lage das Haus zu verlassen, geschweige denn zu arbeiten?

Dein Vergleich zum Rauchen ist um Meilen neben der Spur! Dass Rauchen gesundheitsgefährdend ist, weiß inzwischen jedes Kind.
Wenn aber eine Frau keine Unternehmungen mehr planen kann aus Angst vor unberechenbar einsetzenden (Sturz-)blutungen oder jeden Monat einige Tage im Job mentstruationsbedingt ausfällt, ist es ihr gutes Recht, dem ein Ende zu setzen und anschließend LAUT zu sagen: "Das Leben hat mich wieder!"

Der Effekt früherer Wechseljahre wurde inzwischen auch nach Endmetriumablationen beobachtet. Dabei wird KEINE Arterie durchtrennt. Der Grund dafür ist die Rückkopplung zum Gehirn - es wird keine Endometrium mehr aufgebaut. Also ist die zyklische Vorbereitung auf eine Schwangerschaft (=Hormonproduktion) überflüssig.

Was ist so schlimm daran, wenn Frauen, die nach einer Hysterektomie anderen Frauen, die wiederum aus IHREN persönlichen Gründen heraus vor der OP stehen, die Ängste nehmen? Darf im www nur schwarz gemalt werden?
 
roeschen  sagt am 15.04.2014
Zeitschaltuhr
schön, dass du so informativ geschrieben hast. Haben bestimmt einige Frauen wieder was gelernt.
**Was ist so schlimm daran, wenn Frauen, die nach einer Hysterektomie anderen Frauen, die wiederum aus IHREN persönlichen Gründen heraus vor der OP stehen, die Ängste nehmen? Darf im www nur schwarz gemalt werden? **
Nein, nicht schwarz, aber auch nicht nur weiß!!
Wenn man jemandem die Ängste nimmt, ist ja soetwas wie ein Zureden zur OP. Kann auch sein, dass nur ich das so empfinde.
**Dein Vergleich zum Rauchen ist um Meilen neben der Spur! Dass Rauchen gesundheitsgefährdend ist, weiß inzwischen jedes Kind.**
Ja, INZWISCHEN weiss das jeder. War früher anders. Irgendwann wird das heute das "früher" sein und wer weiss, was dann an Erkenntnissen über die weiteren Funktionen der Gebärmutter (ausser Kinder auszutragen) vorliegen, die es heute noch nicht gibt. Darum geht es. Ein Organ nicht zum Wegwerforgan zu erklären.
Dass viele Frauen teilweise keine andere Möglichkeit haben, als sich die Gebärmutter rausoperieren zu lassen, ändert ja daran nicht. Oder findest du schönreden gut?
 
Odett1  sagt am 15.04.2014
Danke Roeschen,
dein Beitrag ist sehr sachlich und verständlich.
"Zeitschaltuhr" ist offenbar der Kettenhund dieser Seite die keine andere Meinung gelten lassen kann - sie redet nur den Ärzten zum Mund, die aus finanziellen Gründen oder mangelnder Weiterbildung nur die Unterleibstotaloperation kennen und machen.
90% dieser schrecklichen vaginalen Verstümmelungen sind gemäss Fachliteratur unnötig. Männliche Gynäkologen verordnen sie doppelt so oft wie weibliche! Ausserdem wird in Deutschland 9 x so oft diese veraltende wie frauenverachtende OP-Methode angewendet wie in allen anderen europäischen Ländern. Da sollte "Zeitschaltuhr" einmal darüber nachdenken/nachlesen warum das so ist.
Wenn sie Krebs oder eine andere schwerwiegende Gründe hatte sich die GM herausschneiden zu lassen, so ist das ja in Ordnung und ihre Sache.
Mir aber geht es einzig um die Schweinerei, dass man Frauen wegen einer Kleinigkeit, wie etwa gutartigen Myomen, zusätzlich auch noch unnötig die GM herausschneidet und Frauen mit nicht vorhandenen Krebs Angst macht um sie gefügig zu machen.
Der operierende Gynäkologe lässt sich wegen einer kleinen Karies ja auch nicht gleich den ganzen Zahn reissen. Er lässt sich wegen einer Dornwarze sicher auch nicht gleich den Fuss amputieren? Auch lässt er sich wegen Probleme beim Wasserlassen (Schwachstelle bei Männern wie bei uns GM) nicht gleich die Prostata amputieren - warum darf man Frauen dann sofort alles herausschneiden? Warum redet "Zeutschaltuhr" dann diesen in meinen Augen frauenfeindlichen Methoden das Wort? Warum will sie unbedingt, dass sich gesunde Frauen nur wegen eines gutartigen Myoms mit einer unnötigen wie scheusslichen und folgenschweren vaginalen Hysterektomie auch noch die gesunde GM herausschneiden lassen?
Sicher geht es einem Menschen auch wieder gut, wenn ihm der Fuss amputiert wurde...aber ist das ersterbenswert, wenn es ohne Amputation auch geht?
Genau so ist es auch unnötig die GM vaginal zu amputieren, weil es mit einer Laparoskopie möglich ist ohne Narben und ohne Spätfolgen punktgenau nur das Myom GEBÄRMUTTERERHALTEND zu entfernen.
 
Hexe1301  sagt am 15.04.2014
@roeschen:einleuchtend ist, dass "einleuchtend" wohl Dein Lieblingswort ist....nicht einleuchtend ist, dass hier immer noch am Thema vorbeigeredet wird, denn hier geht es nicht mehr um die GME! Langsam bin ich es echt leid, mir ständig diese tollen(und tollen ist ironisch gemeint) Beiträge von euch ach so super informierten Frauen durchzulesen. Warum macht ihr nicht euer eigenes Forum auf und lasst uns über das sprechen bzw. schreiben, was für uns "Kastrierten" zur Zeit wichtig ist? Und nur weil wir uns ohne GM wohlfühlen, nein Sorry, ich verbessere mich....uns das Recht rausnehmen, uns wohlzufühlen, sind wir noch lange nicht für eine GME! Es kommt immer auf die Situation drauf an. Und wenn es nunmal dazu führen kann, weiterzuleben, dann geb ich lieber dieses sch.... Organ auf als das Lachen meiner Kids nie wieder zu hören! Ich habe mich richtig entschieden und ich bin glücklich, so wie Zeitschaltuhr auch und wenn ich gefragt werde, werde ich damit nicht hinter den Berg halten! Ich fühle so und das ist meine Meinung. Was andere daraus machen, ist ihr Problem!
....UND VIELLEICHT KÖNNEN WIR JETZT ENDLICH MAL ZUM THEMA ZURÜCKKEHREN!!!

Ach ja und ich bin es leid, mich hier dauernd für meinen Schritt rechtfertigen zu müssen! Mein Körper, meine Organe! Ich wurde nicht gefragt, ob ich auf dieser Welt leben will also entscheide ich wenigstens, wie und womit ich leben will. BASTA!
 
Zeitschaltuhr  sagt am 16.04.2014
@ Hexe, du sprichst mir so aus dem Herzen, ich könnte dich knuddeln dafür.
Für mich zählt der Zustand nach Hysterektomie und nichts anderes. Die IndikationEN spielen heute keine Rolle mehr.
Es geht mir gut und das bekommt auch jeder zu hören, der mich danach fragt. Rechtfertigung kommt überhaupt nicht infrage. Ich habe mich als mündige Frau dazu entschlossen und diese Mündigkeit lasse ich mir von NIEMANDEM absprechen.

Leider werden solche Äußerungen gerne torpediert von Leuten, die keine Ahnung von unseren Beschwerden VOR der GUT überlegten Entscheidung zur OP haben, fundamentalistisch am Erhalt des Organs festhalten und damit lediglich auf der Suche nach Bestätigung ihrer Ansichten sind. Warum gibt es hier eigentlich kein Ko**smiley oder Smileys überhaupt?
 
roeschen  sagt am 16.04.2014
Mädels, warum regt ihr euch eigentlich so auf? Warum fühlt ihr euch angegriffen und genötigt, euch für eure Entscheidung zur Hysterektomie zu rechtfertigen? Im Grunde gehts ganz simpel nur darum: Eine Gebärmutterentfernungen KANN Auswirkungen haben, auch wenn es während und nach der OP keinerlei Komplikationen gibt. Diese Auswirkungen werden von Seiten vieler Ärzte und auch Patientinnen heruntergespielt, verniedlicht oder gar als nicht existent dargestellt.
Das ist nicht in Ordnung.
Soviel Verstand habt ihr doch, dass ihr das versteht.
 
Hexe1301  sagt am 16.04.2014
Du hast es immer noch nicht begriffen @ roeschen....Thema hier ist: GESCHWOLLENER BAUCH NACH DER GME! Also verschohnt uns doch endlich mit euren Infos, macht ein eigenes Forum und lasst uns doch bitte endlich in Ruhe! Ich kann es echt nicht mehr lesen, es hängt mir so zum Hals raus.....
 
roeschen  sagt am 16.04.2014
@Hexe1301
Weisst du, solange der Forenbetreiber hier nicht einschreitet, kann ich in diesem Thread schreiben. Ich glaube kaum, dass du da etwas zu bestimmen hast. Und wenn es dich nervt, ja dann lies doch einfach drüber! Oder hast du dich soweit nicht im Griff?
Schönen Tag noch.
 
Coco74  sagt am 20.05.2014
Hallo Hex1301.... :-)
Ich habe meine GM 08.13 raus bekommen...
Nach der OP habe ich ein Paar Kilo abgenommen...ich denke aber das lag daran, das im KH nicht so wirklich Apetitt hatte...
In den den 9 Monaten habe ich so ca....Hmmm, 15 Kg zugenommen.. Ich hab gelesen, das du Erfolg hattest :-)...und knapp 9 Kg abgenommen hast...
Kannst du mir sagen, was du anders gemacht hast...das du Erfolg hast...?
 
Hexe1301  sagt am 20.05.2014
Hallo Coco74,
Tja, was hab ich anders gemacht....? Gute Frage! An meinem Essverhalten hat sich eigentlich großartig nichts geändert. Ich bewege mich einfach etwas mehr als früher und verzichte soweit wie möglich auf Süßkram. Natürlich nasche ich hin und wieder aber alles in Maßen ;) Statt großen Portionen esse ich kleinere über den Tag verteilt. Das hab ich vorher allerdings auch gemacht. Mittlerweile sind es übrigens 12,5 kg....ich passe wieder in meine Lieblingsklamotte :))
Ich denke, das ganze braucht einfach viel Zeit und Geduld ;)
 
Coco74  sagt am 21.05.2014
Hallo...Hexe1301 :-)
Man...das ist aber eine verdammt gute Leistung...12,5 Kg...
Was für ein Zeitraum liegt zwischen deiner GM OP und dein jetziger Kg Stand...?
Zeit...ok, da kann man vielleicht dran arbeiten... ABER Geduld.. Das ist eine schwierige Aufgabe. :-)
Ich bin eigentlich immer in Bewegung... Süßkram, hm, nur wenn ich zuviel Energie verloren habe... Essen ist so eine Schwierigkeit von mir, mal hab ich hunger, da esse ich aber nicht all zuviel und es gibt Tage, da esse ich gar nichts...
Ich finde es aber Toll, das du geantwortet hast...
Ich hoffe, das ich meine Klamotten auch bald wieder tragen kann...
:-) LG Coco74....
 
feelein  sagt am 25.05.2014
Liebe Frauen,
ich bin selbst Betroffene einer Hysterektomie 1998. Seit Beginn meiner Menstruation hatte ich kaum nennenswerte Beschwerden. In der Zeit vom 22. bis 36. LJ bekam ich 4 Kinder. Das letzte also 1993. Bis 1998 lief scheinbar alles normal. Plötzlich bekam ich seltsame Beschwerden: eine Schmierblutung außer der Reihe, während der Menstruation plötzlich Krämpfe wie Austreibungswehen. Im 2. Monat nach erstmaligem Auftreten ging ich zum Gyn. Da ich schon immer Hormonschwankungen hatte und schon einige Zeit mit einer Blasensenkung zutun hatte, machte er einen Hormonstatus und schickte mich parallel dazu zum Uro. Der bestätigte die Senkung und empfahl eine korrigierende OP, welche eventuell auch die anderen Beschwerden verbessern könnte. Die Nacht im Krhs. vor der OP hatte ich plötzlich etwas gegen die Entscheidung zur Vollnarkose. Am OP-Tag wurde ich mit einer örtlichen Betäubung operiert. Da bei der Korrektur auch die Haltebänder der GM korrigiert werden mussten, war diese, nach Abtrennung der Blase vorgelagert sichtbar: innen und außen voller Zysten und Myome. Hatten sich wohl in den letzten Jahren gebildet. Ich entschloss mich zur sofortigen Entfernung, da meine Mutter, meine Oma und meine Großtante diese Zysten und Myome hatten. Bei letzteren wurde die Veränderung zu Tumoren zu spät erkannt. Also war ich durch die Entfernung erstmal gerettet. Da im Vorultraschall ein Myom zu sehen war, hat dieses ob seiner Größe die anderen überlagert. Die Eierstöcke waren intakt. Sie verblieben in meinem Körper.- Ich fühlte mich wie befreit. Keine Menstruation mehr, keine Krämpfe oder ähnliches. Keine Verhütung mehr. Seitdem war ich immer zur Kontrolle. Es ist unwahr, dass die Eierstöcke vertrocknen. Bis vor 2 Jahren, ich war 55 produzierten beide noch Hormone. Ich kam damals früher in die Wechseljahre, hatte Schwankungen. Es dauerte, bis sich das nach Tabletten, Hormonpflastern gegeben hat. Das muss nicht jeder Frau so gehen! Nur, weil die GM entfernt wurde, ist man nicht kastriert. Bei einer Kastration werden beim Mann die Keimdrüsen, also die Hoden, entfernt. Bei der Frau wäre das der Fall, wenn neben der GM auch beide ES entfernt würden. Ich jedenfalls habe die Entscheidung nicht bereut, schon alleine aus dem Grunde, dass ich sonst an GMKrebs gestorben wäre. Je offener man Gemütsschwankungen und andere Beschwerden mit dem / der Gyn bespricht, umso wahrscheinlicher kann einem geholfen werden. Liebe Grüße an Alle.

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