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Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion keine Besserung nach Blutpatch

196 Beiträge - 55891 Aufrufe
 
Bluemax  sagt am 13.11.2011
Hallo Dissy, das hoffe ich auch und Danke.
Ich habe mittlerweile schon Sorgen das ich nicht so schnell wieder arbeiten kann. Selbst das tippen auf der Tastatur ist ein anstrengender Akt. Ich muss mich voll konzentrieren um alles richtig zu tippen. Die Linke Hand will halt nicht so 100%..
Auto fahren ist ebenfalls immer wieder schön. Hoffe das mir da nicht noch ein Arzt kommt von wegen kein Auto fahren..
Das blöde ist ja das meine Anfangssymptome, also warum ich zum Arzt und ins Krankenhaus gekommen bin nicht besser geworden sind. Im Gegenteil, es ist zeitweise schlimmer.
Es waren Anfangs Taubheitsgefühle im Mund, Zunge, Gesichtshälfte rechts und der rechte Arm, da war es so als ob der Arm einschläft.
Nun ist es noch immer so. Ich habe seitdem keine Medikamente bekommen, weil die Ärzte nicht wissen was es sein könnte.
Es war der Verdacht einer MS, diese konnte aber durch die MRT ausgeschlossen werden und sollte per LP ebenfalls ausgeschlossen werden. Leider hat die LP nicht funktioniert, trotz durchleuchten und 20 mal punktieren.
Es heisst dann schon vom Hausrzt und Neurologen das es eigentlich nicht so lange dauern kann bis das Postpunktionaltrauma verschwunden ist.... ha ha ha..
Mir ist es auch schon zu blöd morgen wieder zum Arzt zu gehen, deshalb probiere ich es wieder mal und hoffe das es gut geht.
Gruß

Heiko
 
Christi  sagt am 14.11.2011
Hallo, Heiko,

du darfst auf keinen Fall arbeiten!
Das Postpunktionaltrauma verschwindet im Allgemeinen frühestens nach 6 Monaten, und in vielen Fällen, so wie bei mir, bleibt es lebenslang. Meine LP ist jetzt mehr als zwei Jahre her, und noch immer kann ich nur liegen, gabe aber trotzdem andauernde Schwindelanfälle, Sensibilitätsstörungen, Schwerhörigkeit, Sehstörungen und Kopfschmerzen, die trotz stärkster Schmerzmittel nie weggehen. Sei der LP bin ich frühpensioniert, mit gerade mal 40 Jahren. Meine Ärzte haben meine Beschwerden auch auf die leichte Schulter genommen. Die Ärzte in Deutschland wollen die entsetzlichen Nebenwirkungen der LP nicht wahrhaben. Im Ausland kennt man sie und macht praktisch kaum mehr LPs.
Sah deinem Arbeitgeber, dass du eine schwere Gehirn- und Rückenmarksoperation hinter dir hast, denn das ist die LP. Und nach einer LP wird niemand je wieder ganz gesund. Es bleiben immer Schäden zurück.
Gute Besserung.
Viele Grüße, Christi

 
Bluemax  sagt am 14.11.2011
Hallo Christi, wir hatten hier ja schon ein paar mal geschrieben.
Ich habe das Gefühl das einen die Ärzte schon als Simulant ansehen, die Wartezeit bis zum Arztgespräch wird scheinbar auch immer länger.
Mir ist aufgefallen das die Linke Seite, also Arm und Bein nicht so wollen wie ich es will.
Bleibe oftmals mit dem Fuß an Ecken und Kanten hängen. Wenn ich am PC schreibe, dann muss ich mich richtig konzentrieren damit ich mit der linken Hand die richtigen Buchstaben treffe.
Mein Neurologe meinte wenn es nicht besser wird dann müsste noch ein Blutpatch gemacht werden.
Nur dann gehen die mir wieder an den Rücken und in den Kanal.
Da bin ich garnicht für.

Gruß Heiko
 
fourkids  sagt am 26.11.2011
hallo habe mir eure beiträge gelesen mir geh es seit drei wochen auch so erst hat es mit leichten schwindel anfällen angefangen und jetzt habe ich ständig kopfschmerzen und und der nacken tut mir auch weh ich war sogar jetzt 3 tage im krankenhaus die haben ein MRT gemacht und sagten das sie vermuteten das es von der pda kommt die ich am 18.8 bekommen habe sie meinten ich solle mein ortopäden aufsuchen und mit ihm weietrsprechen was man mache kann aber sie meinte auch das man da sowieso nicht machen kann außer sich ausruhen dannn würde sich das legen !mh ich weiß nicht langsam bin ich echt nervlich am ende ich weiß selber nicht mehr was ich machen soll ! würde mich über ne antwort freuen!Lg tanja
 
Christi  sagt am 27.11.2011
Hallo, Tanja,

von einer richtig gemachten PDA bekommt man keine Kopfschmerzen und auch keinen Schwindel, denn es wird nur in den Rückenmarkskanal, nicht in das Rückenmark, gespritzt. Im Rückenmarkskanal sitzen Nerven, die werde betäubt, deshalb spürt man keine Schmerzen. Die PDA führt zu einer vorübergehenden Lähmung der betreffenden Muskeln, die schon mal 24 Stunden anhalten kann. Es können auch Rückenschmerzen auftreten, die manchmal längere Zeit andauern. Es kann aber nicht zu neurologischen Störungen wie Kopfschmerzen und Schwindel kommen.

Relativ häufig geschieht es aber, dass bei einer PDA die sogenannte Dura, die harte Haut, die das Rückenmark umgibt, durchstoßen wird, und dann wird aus der geplanten PDA eine Spinalanästhesie, d.h., das Mittel wird direkt ins Rückenmark gespritzt. Dabei tritt, wie bei der LP, Liquor aus. Das führt zu einem Unterdruck im Kopf und erzeugt Schwindel und Kopfschmerzen.
Die Dura wird durchstoßen, wenn z. B. der Anästhesist unerfahren ist, wenn es schnell gehen soll, wenn der Patient keinen richtigen Katzenbuckel macht und vor allem, wenn der Patient sich bewegt, auch wenn er nur einen tiefen Atemzug tut oder vor Schmerz ein wenig zuckt.

Du musst jetzt sofort auf einem Gespräch mit dem Anästhesisten bestehen und dein Hausarzt muss die Herausgabe des Operations- und Anästhesie-Berichtes dringend anfordern. Man hätte dir sofort sagen müssen, dass man eine Spinalanästhesie gemacht hat und dass du danach mindestens eine Woche flach auf dem Rücken liegen und sehr viel trinken musst.
Wenn der Arzt sagt, das MRT zeigt, dass es von der PDA (und er meint natürlich: falsch gelegten PDA) kommt, dann hat man ein Leck festgestellt, durch das immer noch Liquor tropft. Dann sollte schnellstens ein Blutpatch gemacht werden. In den meisten Fällen hilft das.
Also lass durch deinen Hausarzt oder Orthopäden alle Hebel in Bewegung setzten um zu wissen, was genau bei der PDA geschah. Von selber geben Ärzte niemals zu, etwas falsch gemaccht zu haben, man muss sie, gegebenenfalls mit Hilfe eines Rechtsanwaltes, dazu zwingen.

Was für eine Operation hattest du?
Ich wünsche dir, dass du bald keine Beschwerden mehr hast, aber du musst kämpfen!

Viele Grüße,
Christi
 
TanteEmma  sagt am 28.11.2011
also auch ich würde dringend zueinem Blutpatch raten, und zwar schnellstmöglich. Beimirwar die Ausgangssituation dieselbe , hatte dann durch den Liquorverlust Hämatome im Kopf usw, meine Beiträge hierzu findest du hier.Wünschee alles gute und baldige Genesung

Tante Emma
 
Bluemax  sagt am 28.11.2011
Hallo. Bei mir ist das nun schon so 5-6 Wochen her..
Ich habe immer noch jeden Tag Kopfschmerzen und Schwindelanfälle sowie Rückenschmerzen.
Derzeit nehme ich wieder Novalminsulfon, so ca. 60-70 Tropfen am Tag.
Ich habe ehrlich gesagt sehr große Angst vor einem Blutpatch, da gehen die ja wieder in den Rücken.
Bei mir war es ja eh nicht möglich, bzw. sehr schwer.
Dann müsste ich ja wieder ins KH und dort per Durchleuchtung das injiziert bekommen..

Ich weiß nicht..

 
TanteEmma  sagt am 29.11.2011
Also kann dir nur sagen der Blutpatch ist überhaupt nicht schlimm, wirklich nicht , hatte auch tierischen Schiß davor und deswegen zulange gewartet, dadurch die Hämatome usw. Mach es schnell, tut überhaupt nicht weh und die spritzen das Eigenblut nicht so tief wie die PDA und nur rund um die Stelle wo das Loch ist, das Blut gerinnt dann und verschließt das Loch und dann gehts dir ratzfatz wieder gut , echt, spreche aus Erfahrung. Lass dir vorher ein Beruhigungsmittel geben, erklär den Ärzten deine Angst und lass es machen, ich rate es dir dringend, und es ist wirklich nicht schlimm, glaub mir, alles was kommt wenn du es nicht machen läßt ist 1000 mal schlimmer, wie gesagt brauche seitdem beidseitig Hörgeräte weil die Hämatome meine Gehörgänge zerdrückt haben und leide seitdem unter schlimmen Angst - und Panikattacken.

Wünsch dir alles Gute und das du den Mut dazu aufbringst, ddu schaffst das .

LG Tante Emma
 
Christi  sagt am 12.12.2011
Hallo,

ein Blutpatch ist nicht schlimm, aber er hilft nicht immer. Bei mir hat es nichts gebessert, weil mein Blut nicht schnell genug geronnen ist und so das Loch nicht verstopft werden konnte. Man hat es zweimal gemacht, aber es war umsonst.
Aber man sollte auf jeden Fall den Blutpatch versuchen. Meistens hildt er.
 
gina-lisa  sagt am 21.12.2011
hallo

so nun wil ich auch mal kurz etwas dazu sagen.

ich habe hier vor meiner lumbalpunktion gelesen, da
war mir nicht so wohl. denn überwiegend schreiben
anscheinend nur menschen die schlechte erfahrungen
gemacht haben - ich schreibe nun etwas positives für die...
die vllt. vor einer punktion hier lesen.

meine punktion wurde nach test aller blutwerte und
eingehender untersuchung am montag stationär gemacht.

die stelle wurde vorher nicht betäubt, man sagte mir,
dass mit haarfeinen nadeln gearbeitet wird und es nicht
weh tut.

SO WAR ES AUCH !!!!!

die ganze prozedur war in etwa so wie eine blutabnahme
dauerte wohl etwas länger - hinterher habe ich mich
zwei stunden ruhig verhalten und viel getrunken bis zum
abend ca. 4 liter.

ich hatte weder kopfschmerzen noch bewegungsschmerz und
konnte deshalb am nächsten tag das krankenhaus wieder verlassen.

ich würde... wenn nötig immer wieder so einer untersuchung
zustimmen und wäre beim nächsten mal auch völlig *angstfrei*

FÜR MICH WAR ES EIN KLACKS !!!!!!!!

liebe grüße - ein schönes weihnachtsfest
und gute besserung den erkrankten.
 
tombom  sagt am 11.01.2012
Hallo allerseits,
mag vielleicht einmal jemand posten dem / der bereits BP gesetzt wurden und wo dieses vergebens war und wie es dann weiterging??

Bei wurden bereits 2 BP im Bereich LWS gesetzt, leider vergebens. Nun wird das Leck mittels Szintigrafie gesucht. Der Verdacht, auch von den Ärzten das es eher im Hals Bereich liegt. Hat jemand Erfahrungen mit dem dortigen setzten eines BP, ist ja nun nicht so ganz ohne. Oder gibt es hier jemanden der auch ohne eine weitere Behandlung (außer Zeit) wieder gesund wurde? Ist jemand hier der auch OP Erfahrungen damit hat??????
Auf Antwort hoffend
Tombom
 
NetteausBerlin  sagt am 11.01.2012
Hallo tombom,
hatte im März ein Spontanleck,bin ein Tag vorher Fahrrad gefahren.3 Wochen Krankenhaus viele Schmerzmittel.Die ganze Geschichte findest Du hier. Szintigrafie heißt, dass dir so eine radioakt. Flüssigk. in den Wirb.kanal gespritzt wird. Als ich gelesen habe wie selten Lecks so gefunden wurden und das man dadurch eine Infektion oder auch sept. Meningitis bekommen kann, habe ich mich nach alternativen umgesehen. Mit einem besonderen MRT (besondere Sequenzen) wurde bei mir jedoch auch kein Leck gefunden aber man konnte das Gebiet nach den Liquoransammlungen in der Wirbelsäule sehr gut eingrenzen. Da im HWS Bereich sowieso eher kein BP gesetzt wird, weil dort zu viele Nerven entlanggehen, ist mir die genaue Lecklage auch unwichtig gewesen.
In Norddeutschland sollte dann im Oktober ein BP gesetzt werden. Dort arbeitet ein erfahrener Neuroradiologe der unter 3D CT so viel Blut in die Wirb.säule spritzt wie reinpasst, (aber nicht HWS bereich) durch die Blutmenge kommt es in jedem Fall am Leck an. Als ich dort war ist der Arzt leider krank geworden. Da es mir aber immer besser ging war ich jetzt nicht so traurig. Der Chefneurologe hat mir einen kompletten Eingriff eines anderen Partienten am PC gezeigt, dass hat mich überzeugt.
Es gibt aber auch eine Chance auf Selbstheilung, man muss seinen Körper helfen. Gesunde Ernährung, viel Ruhe kein Sport durch leichte Bewegungen wie schwimmen und spazieren beweglich bleiben. Kein Fahrrad, kein laufen usw alles was erschüttern könnte springen usw für eine lange Zeit lassen. Am Anfang habe ich nach Bedarf Muskelentspanner und versch. Schmerzmed. bekommen. Inzwischen brauche ich diese nicht mehr, bin noch etwas Wetterfühl. und habe bei einer Erkältung eher Kopfschmerzen als früher. Mir geht es momentag gut, hab natürlich auch wie alle anderen die Angst das es wieder los geht. Am 30.1. gehe ich zum kontroll MRT die Hämatome waren schon beim letzten mal weg, der Liquor hatte sich an HWS und BWS bereits um 3 mm zurückgebildet. Hoffe das nun alles gut ist. Sollte es mir irgendwann schlechter gehen werde ich wieder meine Koffer packen und nach Nordd.fahren.
Liebe Grüße Die Nette
PS Kopf hoch auch wenn der Hals dreckig ist!!! :-)
 
tombom  sagt am 19.01.2012
Hallo "Nette",

vielen Dank erst einmal für deine Ausführungen. Seit dem 09.01. liege ich in der Hamburger Uniklinik. Am letzten Dienstag wurde die Szintigrafie gemacht und dann wurde ich mehrmals vermessen. Heute Morgen das letzte Mal. Noch haben mir die Ärzte keinen Vorschlag gemacht und auch noch keine Mitteilung ob und wo das Leck gefunden wurde. Das eines da ist, ist unzweifelhaft. Auch annähernd wo. An oder in der HWS genau dort wo wir es nicht so gerne haben. Seit letztem Freitag nutze ich, auf Idee einer Schwester hin, Coolpads. Sagenhaft ich bin seitdem viel mobiler, kann sehr viel länger auf sein 3-4 Stunden. Ohne das der Kopf wegfliegt. Und das allerbeste, das Gefühl mit meinem Kopf sei Fussball gespielt worden ist weg, sprich Hämatome überall, diese scheinen sich zurückgebildet zu haben.
Lebensqualität. Nun harre ich dem Rat der Ärzte was sie gedenken mit mir anzustellen. Magst du mir verraten wo in Norddeutschland du warst?
Viele "nette" Grüße
Tombom (gern auch über PN)
 
NetteausBerlin  sagt am 19.01.2012
Hallo Tombom,
schreib mir mal Deine Email Adresse, dann sende ich Dir den Kliniknamen und Telefon Nummer des Arztes. Bis dahin noch ein Tipp zum durchhalten trinke Kaffee 2-3 Tassen über den Tag verteilt( weitet die Gefäße und hilft super gegen Kopfschmerzen) und wenn es jetzt schon besser wird ist das ein Zeichen, dass dein Körper auf dem richtigen weg ist. Schlafe viel und versuche Dich bewusst zu entspannen, dann kann Dein Körper sich aufs heilen konzentrieren. Eine Schnittwunde oder ein Bruch heilt ja auch wieder zu. Viel Vitamine und Ruhe und keine Angst oder Streß, dann wird alles gut.
Liebe Grüße die Nette
 
tombom  sagt am 20.01.2012
@ Nette,

PN geht hier wohl nicht. Deshalb hier meine Mobilnr. Vielleicht magst du mir Arzt und Krankenhaus zu simmsen. Habe seit gestern Nachmittag ein Schulterzucken der Ärzte. Trotz Szinti kein Leck gefunden?

017648154886
 
nicole1977  sagt am 24.01.2012
hallo heisse nicole bin 34 jahre alt habe schondrei lp bekommenimmer ohne nebenwirkungen amfreitag nachmittag noch eine wegenmeinen nervenwasser,dannwurdeich am samstag mittag aus demkkh entlassen mirwurdenicht gesagtdasich liegensoll,seitsamstag habeichhoellischekopfschmerzendienurimliegenzuertragensind was kann ich machen habe vier kinder
 
TanteEmma  sagt am 24.01.2012
zurück ins Krankenhaus und Blutpatch machen lassen, so schnell wiemöglich , wünsche gute Besserung
 
kopfschmerzen  sagt am 08.02.2012
Hallo hatte am Monatag eine LP, am ersten tag hatte ich keine beschwerden am zweiten richtig kopfachmerzen so stark, dass ich nicht mal aufstehen kann.
Der dritte tag heute auch voll kopfschmerzen aber ich kann wenigstens zur Toilette laufen,schwindel gefühle und übelkeit hab ich auch ein wenig.
Ich hab vorhin den Arzt angerufen die meinten ich soll ins Krankenhaus gehen!
ich warte mal bis morgen ab ob es besser wird.
Kann mir jemand Tipps geben, kann ich Kopfschmerztapletten nehmen?
 
TanteEmma  sagt am 08.02.2012
also kann dir nur sagen das wird nicht besser von alleine, im gegenteil,klar kannst du schmerztabletten nehmen aber die helfen nicht.
Rate dir dringend ins krankenhaus zugehn, die machen dir nen blutpatch, keine angst davor ist überhaupt nicht schlimm, aber danach gehts dir sehr schnell besser, wenn du es nicht machst wirst du noch lange mit diesen kopfschmerzen etc. zu kämpfen haben und evtl. mit noch schlimmerem wie du sicher hier schon gelesen hast, wünsch dir alles gute

liebe grüße

tante emma
 
stephie  sagt am 19.02.2012
ich muss jetzt auch mal einen positiven beitrag hier abgeben.
ich hatte am dienstag eine lp wegen verdacht auf ms, der sich zum glück nicht bestätigt hat.
den tag nach der lp ging es mir gut. ich lag im kkh im bett und habe viel getrunken.

am mittwoch nachmittag, also 1 tag nach der lp ging es dann los: rasende kopfschmerzen, die im liegen schlagartig besser wurden. diese kopfschmerzen hörten auch bis samstag nicht auf. bin donnerstag zwar entlassen worden, habe aber zu hause noch viel gelegen und getrunken. trotzdem kamen immer wieder diese rasenden schmerzen in der stirn und nacken und rückenschmerzen dazu. kein mittel half. lediglich liegen, trinken und 3x tägl. koffeintabletten haben etwas ausgerichtet.

heute am sonntag gehts mir prima, nur noch ganz leichte kopfschmerzen. aber ich kann wieder stehen und gehen. werde mich aber trotzdem noch schonen.

also fazit für alle, die die lp gut überstehen wollen: liegen, trinken und koffeintabletten nehmen. wirkt wunder und die qual ist garantiert schnell vorüber.

viele grüße, stephie
 
Christi  sagt am 23.02.2012
Hallo, Stephie,

ja, bei manchen hilft das, und die Qual ist schnell vorüber. Aber bei fast allen dauern die Beschwerden Monate oder sogar Jahre, und einige, so wie ich, haben schlimme Beschwerden ihe ganzes Leben lang. Die LP ist eine schwere Gehirn- und Rückenmarksoperation, von der sich viele ihr ganzes Leben lang nicht erholen.
Meine LP war vor über zwei Jahren. Ich habe zweimal einen Blutpatch bekommen, aber es hat nichts geholfen. Immer wenn ich den Kopf auch nur ein wenig anhebe, habe ich irrsinnige Kopfschmerzen, außerdem starke Übelkeit und Erbrechen. Ich kann nicht mehr richtig sehen, sondern habe oft Doppelbilder. Meine Hände und Füße kribbeln ständig, außerdem spüre ich meine Füße kaum. ich merke nicht, ob ich den Boden berühre. Es ist, als ob man auf Watte geht. Ich stehe nur kurz auf, um zur Toilette zu gehen. meistens muss ich mich dabei übergeben. Ansonsten liege ich nur flach im Bett, mit dem Labtop auf dem Bauch. Mein Mann und meine Kinder müssen den ganzen Haushalt machen, ich bin ein pflegefall und werde es mein Leben lang bleiben. ich war in drei Klinikne, aber niemand konnte mir helfen. Übrigens hat die LP keinen krankhaften Befund ergeben, sie war also vollständig überflüssig, aber sie hat mein Leben und das meiner Familie zerstört.
Ich kann nur immer und immer wieder vor dieser Untersuchung warnen. Sie ist in den meisten Fällen völlig unnötig. Praktisch alle Krankheiten, die man mit einer LP diagnostizieren kann,kann man auch mit anderen, weniger gefährlichen Methoden diagnostizieren.
Wie ich schon oft hier geschrieben habe: In keinem anderen Land werden so viele LPs gemacht wie in Deutschland. Eine LP ist eine der gefährlichsten Untersuchungsmethoden, die es überhaupt gibt - und eine der sinnlosesten.
Gruss, Christi
 
NetteausBerlin  sagt am 24.02.2012
Hallo Christi,
es geht Dir also immer noch nicht besser? Hat man bei Dir das Leck finden können? In welchem Wirbels.bereich ist der Blutpatch bei Dir gesetzt worden? Mein kontroll MRT war auch nicht so berauschend. Flüssigkeiten entlang der HWS BWS hinter dem Spinalkanal. Habe auch wieder Schmerzen in diesem Bereich. Nehme Arcoxia (Entzündungshemmer) die helfen gegen die Kopf und Rückenschmerzen. Ich glaube das alles am Ende gut wird und wenn es noch nicht gut ist, ist es einfach nur noch nicht zu Ende.
 
Christi  sagt am 25.02.2012
Hallo, Nette,

nach mehr als zweieinhalb Jahren glaube ich nicht mehr, dass alles am Ende gut wird. Das Leck hat man in drei Kliniken nicht finden können. Man hat zweimal einen Blutpatch gemacht, einmal im Brustwirbelbereich, einmal darunter. Es hat überhaupt nichts genützt. Das Schlimme ist, dass ich selbst im Liegen Probleme habe. Übel ist mir ständig, und die neurologischen Ausfälle sind auch immer da. Ich trinke viel, nehme Koffeintabletten, Arcoxia und andere entzündunghemmenden Medikamente nehme ich auch. Es hilft nichts. Der Arzt hat einfach mein Rückenmark und mein Gehirn kaputt gemacht. Und dafür gibt es keine Heilung und keine Linderung. Man bekommt ja auch keine adäquaten Schmerzmittel. Es gibt bestimmt sehr starke Mittel, die den Schmerz dämpfen, aber die bekommt man vom Arzt ja nicht. Eine Bekannte meinte, ich solle auf die Palliativstation, da bekäme man genug Schmerzmittel. Aber da nehmen sie ja nur Sterbende.
Es wäre eine Erlösung, wenn ich endlich sterben könnte. Ich halte nicht mehr lange durch.
LPs müssen unbedingt verboten werden!
 
NetteausBerlin  sagt am 25.02.2012
Liebe Christi,
mir fehlen echt die Worte, dass es Dir so schlecht geht, tut mir unendlich leid, leider hilft Dir das auch nicht. Wenn kein Leck gefunden wurde, warum hat man sich für ein Patch im Brustwirbelbereich entschieden? Was hälst Du davon, wenn ich Dir mal die Telefonnummer von dem Doc maile aus der Klinikin in der ich war. Er hat schon ca 15 ausweglose "Leckfälle" behandelt und kann Dir vielleicht helfen. Die Ärzte sind super nett und kennen sich mit diesem Krankheitsbild aus. Du solltest mit der Klinik Kontakt aufnehmen und Deine letzten MRT Bilder, soweit vorhanden hinschicken. Bitte, bitte Du hast nichts zu verlieren, schlimmer kann es nicht werden, gib Dich nicht auf und kämpfe für Deine Familie B I T T E
Liebe Grüße Nette :-)
 
Whoopi  sagt am 09.03.2012
Hallo erstmal,
hab da mal ne Frage bei mir haben sie vor zwei wochen mein Prt daneben gestochen. Danach hatte ich tierische Kopfschmerzen habe mich zwei Tage später in die Klinik begeben die haben mich direkt in die Neurologie überwiesen da hat mann nach 3 Tagen einen Blutpatch gemacht es wurde besser kam aber leider wieder nicht so stark wie es war aberes war da beim Sitzen stehen laufen. Sie haben zwei Tage später nboch ein Blutpatch gemacht. das ist jetzt eine Woche her es geht mir viel besser aber nach ca 4 stunden wenn ich auf bin hab ich wieder Kopfweh es wird besser sobald ich mich hinlege. Diese schmerzen sind bei weiten nicht so bestalisch wie am anfang aber ich hab auch Angst weiter zu belasten möchte wieder arbeiten. Kann mir jemand sagen wie lange sowas dauert ? Bitte um Hilfe
Liebe Grüsse

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