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Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion keine Besserung nach Blutpatch

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Mischou  fragt am 22.12.2008
Hallo, ich weiblich 48 Jahre 60 Kg vor der Lumbalpunktion, im Augenblick 55 Kg. Am 26.11. habe ich die Lumbalpunktin erhalten am 2.Tag starke Kopfschmerzen bekommen dann nur im Bett gelegen, am 16.12. dann ein Blutpatch erhalten. Seid dem habe ich Kopfschmerzen auch im Liegen mit dazugekommen ist Übelkeit. Heute am 22.12. wurde MRT im Kopf und Rücken durchgeführt ohne Befund. Mein Arzt sagt liegen und viel trinken.
Hat jemand Erfahrungen und kann mir helfen?
Danke Mischou
 
zwurbel  sagt am 28.12.2008
Hallo, Erfahrungen habe ich nicht, aber einen Mann der am 21.12. eine Lumbalpunktion bekommen hat und sich seitdem mit so starken Kopfschmerzen durch die Tage quält. Wir haoffen ständig, das es besser wird, doch ohne Erfolg. Er kann kaum Aufstehen, schleppt sich von Bett zum Sofa und zurück. So langsam resigniert er. Vor allem, weil Ihm vorher alles "als nicht so schlimm" vorhergesagt wurde. Aufgrund dessen, was Sie schreiben, scheint der Zustand ja noch länger andauern zu können oder? Über eine baldige Antwort würde ich mich freuen.
Danke zwurbel
 
Mischou  sagt am 29.12.2008
Hallo, meine Frau liegt nun seid dem 26.11 im Bett. Nachdem die Kopfschmerzen nicht besser wurden hat sie am 16.12. ein Blutpatch erhalten. Mit dem Ergebnis das am ersten Tag danach die Schmerzen weg waren und am zweiten Tag wieder da waren. Sie hat die Schmerzen im Liegen und sofort nach dem Aufstehen noch viel schlimmer. Das einzige was hilft ist liegen und mind. 3 Liter trinken. Ein am 22.12 durchgeführter MRT hat kein weiteres Leck festgestellt, es läuft also kein Nervenwasser mehr aus. Meine Frau ist natürlich auch sehr verzweifelt. Am 25.12. habe ich vom Kkh Vomex bekommen gegen die Übelkeit die sie seid dem Blupatch hat, die helfen zeitweise. Haben aber die Nebenwirkung das einem schwindlig wird aber wenigstens isst sie nun ein wenig. Seid zwei Tagen hat sie ab und zu keine Kopfschmerzen und keine Übelkeit im Liegen! Wenn sie zur Toilette geht hat sie sofort wieder Kopfschmerzen. Unser Prof. hat gesagt flach Liegen und viel sehr viel trinken. Sollte bei deinem Mann auch ein Blutpatch angedacht werden sollte geprüft werden ob überhaupt Nerverwasser durch ein Leck ausläuft. Viel Glück das es bei deinem Mann nicht so lange dauert. Er soll aber NUR aufstehen wenn er zur Toilette geht, also Zähne putzen trinken essen alles im Bett. Jedes Aufstehen macht einige Stunden liegen wieder zu nichte. Also noch einmal viel Glück und nicht verzweifeln auch wenn es schwer fällt.
 
zueckerchristine  sagt am 05.01.2009
Hallo, ja was soll ich jetzt nur machen. Ich bin 41 Jahre alt und habe seid 6 Jahren eine Neuroboriolose. Diese wurde über eine Punktion festgestellt. Auch ich hatte damals sehr starke Kopfschmerzen. Ein Orthopäde hat mir dann geraten eine Infosion mit Kochsatzlösung anzulegen und dann tatsächlich wurden die Kopfschmerzen viel besser. Jetzt stehe ich auch wieder vor einer Punktion und ich habe sehr viel Angst vor den schrecklichen Schmerzen.Jetzt hoffe ich das sie nach 6 Jahren mehr dazu gelernt haben. Aber wenn ich das Lese kommt natürlich wieder die Angst.
 
Katzenvater  sagt am 22.02.2009
Bei mir soll eine Lumbalpunktion gemacht werden da ich seit wenigen Tagen eine Fazialisparese habe.
Ich werde das verweigern,nach allem was ich hier gelesen habe.Es ist so gut,dass sich hier der Laie Überblick über die wirklichen Gefahren und eventuellen Folgen eines Eingriffes informieren kann.Bei 75% aller Gesichtslähmungen wird nie eine Ursache gefunden.Der jetzige Zustand ist zwar unangenehm aber sehr wenig schmerzhaft,jedenfalls erträglich.Mit großer Sicherheit erträglicher als alle hier geschilderten eventuellen Nebenwirkungen einer Lumbalpunktion.Ich danke dem INTERNET.
 
dnassall  sagt am 11.09.2009
Wenn ich das früher gelesen hätte, hätte ich zu einer Lp nicht zu gestimmt. Mein Sohn hat ebenso eine Gesichtslähmung seit 2 Wochen ohne Diagnose, deshalb wurde ihm vor4 Tage Gehirnwasser entnommen. Sie haben einen hohen Eiweißgehalt fest gestekkt , der aber nicht in Zusammenhang mit dr Gesichtslähmung stehen soll. Es soll jetzt ein Mrt von der Wirbelsäule gemacht werden, MRT vom Kopf ist ohne Befund. Er ist 20 Jahre alt und hat zur zeit sehr starke Kopf- und Rückenschmerzen.Er ist verzweifelt, weil es keine Besserung gibt und er nicht arbeiten kann. Er kann nur kurz aufstehen und schon fangen die Schmerzen an, deshalb bat er mich im Internt nachzuschauen wie lange seine Schmerzen noch dauern könnten. Nachdem ich hier die ganzen Erfahrungsberichte lese, bin ich schockiert und weiß nicht welche Antwort ich ihm geben soll. Hat jemand einen Rat, wie man ihm weiterhelfen kann. Übrigens er ist noch am gleichen Tag nach der LP nach hause gegangen und liegt zu hause mit Schmerzen.
Vielen Dank für alle Ratschläge
 
Binemaus  sagt am 14.09.2009
Hallo, irgendwie kann einem da wohl keiner helfen. Ich habe selbst Ende August eine LP im Krankenhaus bekommen, zum Ausschluss irgendwelcher Entzündungen nach einem Netzhautinfarkt, da alle anderen Untersuchungen o.B. waren (auch MRT). Nach der LP sollte ich streng 2 Std auf dem Bauch liegen, damit kein Liquor mehr austritt und danach einfach nur liegenbleiben. Trotz strengster Bettruhe traten so heftige Schmerzen im Kopf, Nacken, Schulter und Steiß auf, dass ich gar nicht die Möglichkeit hatte, aufzustehen. Nach 4 Tagen wurde ein Blood-patch gemacht und zusätzlich 4 Dosen á 16 mg Cortison verabreicht. Danach ging es mir besser und ich ging einen Tag später nach Hause. Dort gingen die Schmerzen wieder los, an Laufen war nicht zu denken. Der Neurologe verschrieb mir für eine Woche Cortison. Die Schmerzen wurden geringer. Nun ist die Woche seit Samstag um und die Schmerzen fangen wieder an. Ich kann zwar aufstehen und laufen, bewege mich aber sehr langsam und eingeschränkt. Der Besuch heute beim Internisten hat ergeben, ich solle geduldig sein und Ibuprofen schlucken. Wer weiß, wann das ein Ende hat.
 
roland  sagt am 23.09.2009
hallo zusammen! also ich bin erschrocken u erstaunt wie ähnlich die schmerzen sind.ich habe seit 4wochen kopfschmerzen sobald ich sport treibe bzw mich in irgendeiner weise körperlich anstrenge. habe dann meinen hausarzt aufgesucht. der stellte einen sehr hohen blutdruck(172/132) fest. liegt allerdings bei uns im erbgut(mutter u großvater). zur sicherheit schickte er mich zum neurologen. ct u hirnströme wurden überprüft-alles in ordnung. nun sollte die lumbalpunktion aufschluss geben. hierzu wurde ich zu einer anderen praxis überwiesen. es war von einem tag bettruhe die rede nach der lp. dass ich danach nicht autofahren kann/darf erfuhr bzw merkte ich auch erst nach der lp. mein auto stand im parkhaus u ich musste mich von der ausruhliege um 2 personen kümmern die mich u mein auto abholen.das war letzten donnerstag. nachdem ich 2stunden zu hause im bett lag konnte ich kaum aufstehen vor rückenschmerzen. die kopfschmerzen wurden auch immer schlimmer. konnte bis freitag abend nur gebückt gehen u schleppte mich durch die wohnung..wusste auch gar nicht wie ich liegen sollte vor schmerz. samstag u sonntag entwickelten sich die schmezen dann noch weiter: mein ganzer rücken tat weh, nackenschmerzen als würde knochen auf knochen liegen, sogar mein hintern tut weh. montag musste ich wieder arbeiten obwohl ich noch beschwerden hatte. der tag war die hölle(handwerker). ich war kurz davor zusammenzubrechen. habe den behandelden arzt angerufen-ich solle nochmal vorbei kommen. mir liefen die tränen vor schmerz. ich solle mich gedulden, viel trinken u mich ausruhen. das loch von der punktion sei noch nicht verschlossen u der druck im kopf habe sich noch nicht aufgebaut.(würde bei 5% der patienten so sein, meißt bei zierlichen frauen) ich bin aber männlich u eher weniger zierlich. habe eben nochmal da angerufen u wurde wieder vertröstet. ich bin die ganze woche krankgeschrieben u verpasse 2tage meisterschule die ich nebenbei noch mache. mein chef flippt aus wenn ich nächste woche nicht arbeiten kann.wenn es morgen nicht besser ist soll ich mich wieder melden.warum sollte sich das loch auf einmal von heute auf morgen schließen? "ich melde mich morgen" habe ich gesagt...
 
Binemaus  sagt am 23.09.2009
Hallo Roland, hast Du denn überhaupt einen Patch machen lassen?
 
Binemaus  sagt am 23.09.2009
Sorry, Patch heisst, es wird nach der LB, wenn diese Beschwerden auftreten, die Du hast, mit Deinem eigenen Blut das Loch "zugeklebt". Da das Hirnwasser keine Gerinnung hat, kann es das nämlich nicht.
 
roland  sagt am 24.09.2009
@binemaus:nein, wurde(noch) nicht gemacht. habe mich dahingehend mitlerweile informiert, wusste also was damit gemeint ist. ehrlichgesagt weiß ich auch nicht ob ich das unbedingt möchte. ich meine wenn gar keine andere möglichkeit besteht wird mir wohl nichts anderes übrig bleiben. da mir aber die nadel von der lp schon ordentliche schmerzen zugefügt hat bzw ich im nachhinein bis heute noch starke rücken-und nackenbeschwerden habe überlege ich ob ich nicht noch abwarten soll. wenn dieser patch gemacht wird kann ich mit sicherheit nochmal ne ganze woche flachliegen. zumal ich am überlegen bin ob ich das dann nochmal in der gleichen praxis machen lassen soll. oder meinst du es wäre vielleicht besser ins krankenhaus zu gehen. ich frage mich auch wie der arzt die gleiche stelle treffen will?? es wird doch eher noch ein zweites loch gestochen! u was ist mit der ganzen nervenflüssigkeit, die mir in den rücken läuft? wird die vom körper wieder aufgenommen u ausgeschieden? ist der mangel an nervenflüssigkeit auch der grund für meine anhaltenden rücken- und nackenschmerzen oder nur für die kopfschmerzen?wie geht es dir jetzt denn eigentlich? hast du noch beschwerden? wurde noch was bei dir gemacht?
 
Binemaus  sagt am 24.09.2009
Hallo Roland, der Patch wird nicht in die gleiche Stelle gestochen, das Blut wohl rundherum um das Loch in der Dura verteilt, damit das verklebt. Aber, ich habe alles im Krankenhaus machen lassen und es war auch nicht besser. Nach der Entlassung konnte mir keiner helfen- weder der Neurologe, noch mein Internist. Die Schmerzen waren so schlimm im Schulterbereich, dass ich dachte, man hätte mir einen Wirbel ausgeränkt, bis runter zum Steiß. Die Schmerzen zogen sich dann bis in die Beine. Kurze Rede, langer Sinn - meine Physiotherapeutin hat einen riesen Bluterguss in Steißhöhe ertastet, der von außen nicht sichtbar ist. Dieser hat mir einen Nerv blockiert, der hoch läuft bis in den Kopf und runter bis in das linke Bein. Außerdem waren mein 1. und 7. Wirbel verschoben. Seit Montag mache ich Übungen, um den Bluterguss zu verringern und habe eine Wärmeflasche am Steiß. Mir geht es von Tag zu Tag viel, viel besser (ohne Medikamente). LG
 
roland  sagt am 24.09.2009
hallo bine! habe gerade mit dem neurologen telefoniert. er riet mir ins krankenhaus zu gehen u legt mir eine überweisung hin, die ich mir gleich abholen soll. also die kopfschmerzen sind mitlerweile schon weniger geworden. ich überlege jetzt ob ich warten soll oder ins kh gehen soll...habe meine tasche schon gepackt. ich denke die wirbel haben sich vielleicht bei dir verschoben weil du den ganzen rücken verspannt hattest und eine schutzhaltung eingenommen hast.weiß nicht welche entscheidung ich treffen soll..
 
roland  sagt am 24.09.2009
also im krankenhaus wird dann dieser patch gemacht...er sagtemir auch, dass das blut wohl kurz vor die einstichstelle gespritzt wird..kamen die schmerzen nach der op bei dir also von dem bluterguss? also ich meine, wenn der nicht gewesen wäre, hättest du voraussichtlich keine schmerzen mehr gehabt?
 
Binemaus  sagt am 24.09.2009
ja genau, wobei keiner weiß, ob der Bluterguss von der LP kam oder von dem anschließenden Patch (nach 3 Tagen). Weil den hatte ja niemand gesehen. Außerdem bekam ich ja immer zwischendurch cortison, womit alle schmerzen geringer waren. Übrigens wirst Du das auch bekommen, nach dem Patch, wegen der Infektionsgefahr.
Die Wirbel waren dadurch verschoben, dass sich der Assistent des Prof. sich während der Behandlung auf meinen Nacken gestützt hat, damit ich mich nicht bewege. Ich wünsche Dir alles Gute.
 
gittekind  sagt am 07.10.2009
Hallo,ich bin am Montag aus dem Krankenhaus gekommen. Habe letzten Donnerstag, also am 01.10. eine LP bekommen. Verdacht auf ?? Es hat sich eine Rückenmarksentzündung festgestellt und ich habe drei Tage Cortison hochdosiert erhalten. So lange ich im Krk. war, ging das mit den Schmerzen, habe ja auch gelegen die meiste Zeit. Aber jetzt, wo ich wieder zu Hause bin, ist mir schon übel vor Schmerzen. Mein Kopf steht vor dem Platzen, mein Nacken ist so, als wenn ein Wirbel raus ist. Ich bin max. eine halbe Stunde auf, dann muss ich mich wieder hinlegen. Morgen wollte ich wieder arbeiten gehen, aber wenn ich euch so höre, war das wohl ein Fehlversprechen, dass die Kopfschmerzen nach 1 woche vorbei sein sollen.
 
Binemaus  sagt am 07.10.2009
Hallo, Du Arme. Nicht aufstehen!!! Liegen, trinken, liegen trinken, den ganzen Tag trinken. Deine Schmerzen im KH waren nur wegen des Kortisons geringer. Jeder Arzt wird Dich krankschreiben. LG Bine
 
asteria  sagt am 09.10.2009
hallo,
mir steht eine lb bevor, ambulant, wegen rücken- und beinschmerzen
wenn ich all das lese wird mir schon übel....
hat jemand vielleicht auch was positives zu berichten? keine nebenwirkungen o. ä. ??????
versuche sonst auf anderm wege eine genaue diagnose meines leidens zu bekommen, falls überhaupt möglich.
 
july  sagt am 11.10.2009
hallo!!!!
Ich bin 27 Jahre und zweifache mutter.Leider muss auch ich mit diesen unglaublichen kopfschmerzen leben- hatte vor fast drei jahren kaiserschnitt mit spinalanästhesie. und aber der sek. als ich die nadel ins Rückemmark bekam nie mehr wieder los. Leider kannte ich mich nicht aus und war nicht aufgeklärt und ging ohne blood patch heim. Seit diesem Kaiserschnitt diese schmerzen im kopf nicht losgeworden. Monate der untersuchungen vergingen, MRT,MRI,CT;AUgenarzt, usw. Bis man draufkam post spinale mirgräneanfälle. Doch nach so langer zeit kein Blood patch mehr möglich. Meine schmerzen kommen ca. alle zwei monate und dauern ca. zehn tage durch an. Weiss nicht mehr was ich machen soll. Alle schmerzmittel helfen nicht. Hat jemand einen Tipp??
 
Elbkind77  sagt am 16.10.2009
Hallo!
Bei mir wurde am 29.09. zum dritten Mal ein PRT wg. eines Bandscheibenvorfalls durchgeführt. Nachdem die ersten beiden Male alles gut verlaufen ist, hat die Nadel der dritten Spritze leider den Rückenmarkskanal (Dura) angepiekst/angeritzt, so dass Nervenwasser ausgetreten ist. Einen Tag nach dem PRT hatte ich plötzlich unbeschreibliche Nackenkopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel sobald ich saß oder stand. Im Liegen waren die Beschwerden innerhalb weniger Minuten sofort verschwunden. Nach drei Tagen bin ich das erste Mal in die Notaufnahme des Krankenhauses gefahren, wo man sehr schnell festgestellt hat, dass die Beschwerden durch ein beim PRT verursachtes Liquor-Leck im Rückenmarkskanal herrühren. Durch das auslaufende Nervenwasser wird ein Unterdruck im Gehirn/Kopf erzeugt, der zu den heftigen Kopfschmerzen usw. führt. Ein MRT, bei dem eine Flüssigkeitsansammlung (nämlich das ausgetretene Nervenwasser)im Lendenbereich deutlich erkennbar war, hat dies bestätigt. Da sich solch ein Liquor-Leck normalerweise nach ca. 3 - 4 Tagen, spätestens jedoch nach einer Woche von selbst wieder verschließt, wurde mir zu Bettruhe geraten und man hat mich wieder nach Hause geschickt. Außerdem sollte ich viel trinken (gerne auch viel Kaffee, da darin wohl ein Stoff enthalten ist, der die Schmerzen mindern soll). Auch nach 10 Tagen waren die Beschwerden jedoch leider nicht verschwunden, so dass mein Hausarzt mich schließlich ins Krankenhaus eingewiesen hat, um ein Bloodpatch machen zu lassen. Ich wurde stationär aufgenommen, habe einige weitere Untersuchungen erhalten (CT vom Kopf, EEG, Blutuntersuchungen), um auszuschließen, dass evtl. doch andere Gründe für die Schmerzen vorliegen, und habe dann schließlich am 14. Tag der Beschwerden ein Bloodpatch erhalten. Ich kann nur sagen: "Gott-sei-Dank"! Die Kopfschmerzen waren sofort weg. Man muss nach dem Eingriff mind. 1-2 Stunden liegen bleiben, damit das Blut auch da gerinnt, wo es hingehört und das Loch richtig verschlossen wird, aber es hat super geholfen. Durch den künstlich erzeugten Bluterguss im Rücken hatte ich zwar noch 1,5 Tage etwas Rückenschmerzen, aber im Vergleich zu den Kopfschmerzen vorher war das durchaus erträglich. Gestern, also einen Tag nach dem Bloodpatch, wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen. Heute habe ich nicht einmal mehr Rückenschmerzen.
Vielleicht macht mein Bericht ja einigen von Euch Mut, diesen Eingriff durchführen zu lassen. Natürlich birgt auch dieser Eingriff Risiken (z.B. Infektionsrisiko, versehentlich erneutes anpieksen der Dura etc.), aber dies kommt, wie mir versichert wurde, so gut wie nie vor. Im Grunde birgt ja jeder medizinische/chirurgische Eingriff Risiken. Der Bloodpatch wurde unter hoch sterilen Bedingungen durchgeführt und um einer Infektion entgegen zu wirken, habe ich bei dem Eingriff über einen Tropf gleich ein Fläschchen Antibiotikum eingeflößt bekommen.
Zu den vorhergegangenen Kommentaren oben: Mein Arzt (Anästhesist und Schmerztherapeut)hat mir gesagt, dass es häufiger bei größeren Personen zu diesen andauernden Schmerzen kommt und es hier manchmal länger dauert, bis sich das Liquor-Leck von alleine Verschließt, seltener bei kleineren Menschen. Außerdem sind Rückenschmerzen wohl keine Folge eines Liquorlecks; typisch sind hier eben die starken Nacken-Kopfschmerzen, die sich vom Nacken über den gesamten Kopf ausbreiten sowie die Übelkeit und Schwindel und ganz besonders die innerhalb von wenigen Minuten abklingenden Beschwerden, sobald man sich hinlegt.
 
SHANTINA  sagt am 18.11.2009
HALLO ICH HABE AM 29.SEP.09 NACH 8 WOCHEN KOPFSCMERTZEN EINE HIRNBLUTUNG,AUSGELÖST ,DURCH EIN LIQUORLECK..8 WOCHEN LANG SCHRECKLICHE KOPFSCHMERZEN,WURDE VOM ARZT NICHT ERNSTGENOMMEN,BIS ICH MICH ALLEINE EIGEWISEN HABE,UND MICH GEWEIGERT HABE DAS SPTAL ZU VERLASSEN GOTT SEI DANK.DAS WAR MEINE RETTUNG..DACH EINEN CT HABEN SIE GESEHEN DAS ICH EINE HIRNBLUTUNG HATTE..WURDE MIR 2 BOHRLÖCHER AM KOPF GEMACHT,EIN PAAR TAGE SPÄTER KONTRAST MITTEL IN DER WIRBELSÄULE GESPRITZT,DER KONTRASTMITTEL HAT MIR STARKE SCHMERZEN AUSGELÖST..DIE SPRITZE SPÜRTE ICH KAUM..3 TAGE SPÄTER EINEN BLUTPATSCH DER EINGRIF WAR SCHMERZLOS...SOFORT WAREN DIE KOPFSCHMERZEN WEG..1 TAG SPÄTER STARKE AUGENSCHMERZEN KONNTE DIE AUGEN NICHT MEHR BEWEGEN BEKAM MEDIKAMENTE ALLES NÜTZTE NICHTS,ERBRECHEN KOPF ,AUGEN NACKENSCHMERZEN ,BEKAM MORPHIUM SPRITZEN ,DANACH MUSSTE ICH NUR NOCH ERBRECHEN ...ENDLICH SCHMERZEN WEG,MUSSTE SEHR VIEL COLA TRINKEN...EIN PAAR TAGE SPÄTER NACH HAUSE..4 TAGE GING ES SUPER DAN WIEDER INS SPITAL MIT STARKEN KOPFSCHMERZEN WO NICHT MAL BEIM LIEGEN VERSCHWANDEN.MRI, LECK WAR IMMER NOCH NICHT ZU TROZ BLUTPATSCH..IM SPITAL 1 WOCHE BETTRUHE MIT MEDIKAMENTE,DAN DURFTE ICH WIEDER NACH HAUSE.HABE SEIT DEN IMMER KOPFSCHMERZEN TAG UND NACHT NICHT SO STARKE WIE AM ANFANG ABER DAUERND, AUCH ÜBELKEIT.AM 19 SEP HABE ICH KONTROLLE..WEIS NICHT WIE ES WEITER GEHEN SOLL,HABE ANGST VON EINE NEUE HIRNBLUTUNG ,AUCH EIN 2 BLUTPATSCH MIT VORHERIGE KONTRASTMITTEL SPRITZEN MÖCHTE ICH NICHT MACHEN,ES IST WIE EIN ALPTRAUM...GOTT SEI DANK SIND DIE ÄRZTE UND KRANKENSCHWESTER SEHR LIEB UND MACHEN MIR MUT..ABER DIE ANGST BLEIBT...
 
gismo  sagt am 06.12.2009
Hallo leider habe auch ich schlechte Erfahrungen gemacht was noch viel schlimmer gewesen ist meine Physiotherapeutin hat festgestellt das alles unnötig war ich hatte zwei Brustwirbel ausgerenkt. Dafür habe ich eine Herzkateder Untersuchung hinter mir eine Magenspiegelung 3 MRT und die Nervenwasser entnahme. Und jetzt habe ich seit 9 Wochen Kopfschmerzen und keiner kann was sagen oder will was sagen. Blutpatch ist geplant für den 6.1 da es aber etwas besser geworden ist will ich das nicht machen lassen weil auf dem MRT sieht man kein Leck. Aber die im Krankenhaus sagen das könnte auch so klein sein das man es nicht sieht. Aber die erste Frage war immer Privat oder Kassenpatient so ist das in einer Zweiklassengesellschaft die es ja angeblich nicht gibt. Ich weiß langsam nicht mehr weiter was ich machen soll
 
Elbkind77  sagt am 06.12.2009
Mir wurde nach dem MRT von den Radiologen auch gesagt, dass kein Leck sichtbar wäre. Gleichzeitig wurde jedoch in dem Befund auf eine unerklärbare Flüssigkeitsansammlung im unteren Rücken hingewiesen. Später im Krankenhaus wurde mir dann aber (von einem anderen Arzt) genau erklärt, wo diese Flüssigkeitsansammlung herkommt, nämlich von dem Leck im Rückenmarkskanal - eine andere Erklärung kann es dafür nicht geben. Und er hat ja auch Recht behalten. Nachdem ich endlich den Blood-Patch bekommen habe, waren alle Beschwerden sofort weg! An Deiner Stelle würde ich nicht noch einen Monat damit warten. Mein Hausarzt hat mich damals wegen der nicht verschwindenden Beschwerden ins Krankenhaus eingewiesen. Ich habe von Anfang an gesagt, dass ich einen Blood-Patch haben will und hab dieses dann auch am 3. Tag bekommen. Ich bin übrigens auch "nur" Kassenpatient, aber vielleicht bin ich auch einfach nur an den richtigen Arzt im Krankenhaus geraten, der sogar eher sauer auf seine Kollegen war, dass sie ihn nicht gleich am ersten Tag für die Schmerztherapie haben holen lassen...
 
Rapante  sagt am 21.12.2009
Ach herrje... und alle Ärzte sagen, ich sei die Ausnahme :-/

Ich muss regelmässig eine LP machen lassen, die sind jedes Mal ein furchtbarer Horrortrip, weil sie mehrmals bohren und stechen müssen, bis Liquor kommt (bis zu sieben Mal bei der vorletzten LP, bei der letzten "nur" viel Mal). Ich lasse grundsätzlich ein Bloodpatch machen, weil ich die Postpunktionskopfschmerzen nicht noch mal drei Wochen ertragen möchte ABER... dieses Mal hat die Ärztin mit der Nadel wirklich furchtbar gebohrt und gedrückt und es fühlt sich so an, als habe sie den Ischiasnerv erwischt.

Wenn ich liege ist alles gut, wenn ich mich bewege auch (aber wenn ich stehe oder sitze... HÖLLE!), die Kopfschmerzen sind also klassische Spannungskopfschmerzen, neu sind der Druck an der Einstichstelle und unterhalb direkt nach der Punktion uns Hexenschussähnliche Rückenschmerzen, die allerdings nicht ins Bein ausstrahlen.
Was mach ich nu? Und zu welchem Arzt geht man damit... Orthopäde? Neurologe?

Ich werde demnächst wieder alle 8-10 Wochen zur LP müssen, danach kann ich doch nicht jedes Mal zwei Wochen oder länger liegen, wie soll das gehen?
 
Jolantha  sagt am 26.12.2009
Hallo und frohe Weihnachten!

Was ich hier so lese, lässt mich nicht gerade aufatmen. Ich hatte am 22.12. meine LP und durfte am gleichen Tag wieder nach Hause. Erst hatte ich keine Kopfschmerzen, aber nachdem ich abends für zwei Stündchen eingeschlafen bin und dann mal aufgestanden bin, bin ich fast umgefallen vor Kopfschmerzen. Seitdem geht es immer so. Mittwoch hatte ich mal ein paar Stunden Glück und konnte mich frei bewegen. Aber nach der Nacht ist wieder alles so schlimm. Weihnachten verbrachte ich im Liegen und mein Freund und ich können wegen meinen Beschwerden nicht zu seinen Eltern fahren (sobald ich länger als 5 Minuten im Auto sitze, muss ich mich übergeben).

Binemaus schrieb, dass sie einen Bluterguss hatte. Ich hab einen großen blauen Fleck (Bluterguss?) bei der Einstichstelle...ist das normal? Kann das vielleicht die Ursache für meine Schmerzen sein? Und eine Frage noch, gehen diese Schmerzen überhaupt wieder weg? Möchte auch nicht mehr ins Krankenhaus, der Arzt meinte, ich müsse wieder hin, wenn es länger andauert..

Danke schonmal für eine Antwort

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