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Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion keine Besserung nach Blutpatch

228 Beiträge - 85734 Aufrufe
 
tinte  sagt am 28.04.2015
statt eine Klinik zu suchen, würde ich dir empfehlen, viel zu schlafen und dich auszuruhen. Ich musste 2 Monate liegen und dann war es plötzlich wieder gut. Es gibt leider sehr wenig Ärzte, die sich mit dem Problem auskennen, also übe dich lieber im abwarten und gib deinem Körper zeit (und stimme nie wieder, wenn es nicht superdringend ist, so einer Untersuchung zu!!!)
 
silla64  sagt am 29.04.2015
Vielen Dank für deine Antwort. Ich fühle mich so von den Ärzten im Stich gelassen. Vom Liegen fühle ich mich schon ganz schlapp, aber wenn ich aktiver werde, merke ich sofort dass der Kopfdruck stärker wird. So schnell lasse ich keine LP mehr an mir machen. Naja, dann werde ich mal weiter hoffen, dass es besser wird. Sind ja erst 6 Wochen...
 
NetteausBerlin  sagt am 01.06.2015
Hab nach langer Zeit mal wieder hier vorbei geschaut und festgestellt, dass einige den Namen der Klinik wissen wollten, die ich empfehlen kann. Dr. Möller Hartmann Ludmillenstift in Meppen.
Liebe Grüße an Euch
und haltet durch, es kann nur besser werden;-)
 
silla64  sagt am 08.06.2015
Hallo ! Danke für den wertvollen Tipp! Wie geht es dir mittlerweile? Sind die Beschwerden alle zurückgegangen? Bei mir war die LP am 25.03.2015, und seitdem habe ich einen Kopfdruck, Ohrendruck und eine Sehverschlechterung. Gestern habe ich mal einen einigermaßen guten Tag gehabt, und so hoffe ich erstmal weiterhin, dass die Beschwerden nachlassen. Liebe Grüße. Silvia
 
NetteausBerlin  sagt am 09.06.2015
Hallo Silvie,
nach 4 Jahren kann ich sagen, es geht mir viel besser. ich habe meine Teilrente durch und gehe 4 Stunden am Tag arbeiten. Kann leider nicht lange im Auto sitzen, dann bekomme ich einen fiesen Druck im Kopf. Das Wetter spielt auch eine Rolle. Direkte Sonne auf den Kopf, vertrage ich immer noch nicht. Ich vermeide Erschütterung, Fahrrad fahren oder springen. Steige in keinen Flieger, wegen dem Druckausgleich. Ich komme fast ohne Schmerzmittel aus und denke nicht mehr jeden Tag an meine Erkrankung. Die richtig schlimme Zeit hat ein halbes Jahr gedauert, danach hatte ich nochmal ein Jahr mit den ganzen Auswirkungen der Medikamente zu tun. Danach Entgiftung, Ernährungsumstellung und es ging Berg auf.
Liebe Grüße an Euch Alle die Nette
 
silla64  sagt am 10.06.2015
Hallo Nette! Vielleicht wäre ein Blutpatch doch für dich besser gewesen. Du hast ja schon noch nach vier Jahren Einschränkungen. Du hast ein spontanes Liquorleck gehabt? Kann man denn bei dir immer noch die Flüssigkeit im MRT der HWS und BWS sehen, so dass der Unterdruck im Gehirn entsteht? Bei mir ist der Kopfdruck auch das Hauptproblem. Seit gestern sind die Beschwerden wieder schlimmer geworden.Ich bin bald ratlos....Liebe Grüße, Silvia
 
DieNetteausBe...  sagt am 15.06.2015
Liebe Silvie,
ich habe seit 2 Jahren kein MRT mehr machen lassen. Ich hatte 2011 8 MRTs Kopf bis LWS. Einige mit besonderen Sequenzen also noch um einiges lauter. Ich lag da eine Stunde drin. Seit dem hab ich leichte Panikattacken wenn ich nur daran denke. Die genaue Lecklage konnte nie gefunden werden, nur eingegrenzt.
Die Nebenwirkung eines Blutpatches gerade höhe HWS sind nicht ohne. Septische Meningitis, Querschnittslähmung ein neues Leck. Alles hat halt auch Nebenwirkungen. Ich Lasse ein Blutpatch machen, wenn es mir plötzlich sehr viel schlechter geht. Ansonsten vertraue ich auf meine Selbstheilungskräfte und meine positive Einstellung. Ich glaube auch, dass eine gesunde Ernährung als positive Auswirkung auf die Regenerierung unseres Körpers viel zu wenig Beachtung geschenkt wird.
Versuche trotz der Beschwerden den Mut nicht zu verlieren. Gerade beim Kopfdruck spielt auch der Luftdruck oder körperliche Belastung eine große Rolle. Geh nicht in die direkte Sonne und versuche Dich mehrmals täglich hinzulegen und zu entspannen. Ich bin wieder auf ein Daunenkissen umgestiegen, weil ich da schön weich und nicht zu hoch liege. Osteopathie kann ich sehr empfehlen, die KK übernehmen meistens 80 % der Kosten. Bei sehr starken Kopfschmerzen 2 Tassen Kaffee trinken. Bleib weiter tapfer, liebe Grüße die Nette
 
silla64  sagt am 15.06.2015
Liebe Nette! Das glaube ich dir, dass du im MRT Panik bekommst. Für mich ist das auch eine Qual...Und eine Stunde möchte ich nicht in der Röhre liegen. Vor einem Blutpatch schrecke ich auch noch zurück. Du hast Recht, die Nebenwirkungen sind nicht " ohne". An Osteopathie habe ich auch schon gedacht. Ich werde bei der Krankenkasse mal nachfragen. Deine Einstellung, dass du auf deine Selbstheilungskräfte und Regeneration deines Körpers vertraust, finde ich sehr gut und hilfreich. Mittwoch werde ich den Neurologen aufsuchen, doch der Arzt schaut mich jedesmal ungläubig an. Danke für deine Ratschlägr und deine aufmunternde Worte. Alles Liebe. Silvi
 
Yase2  sagt am 24.05.2016
Wie geht es dir heute kämpfe seit nem jahr ohne ergebniss
 
Markusbernat  sagt am 24.05.2016
ich habe von einem Neurologen damals eine sehr hohe Dosis Kortison bekommen und dann war es echt gut
 
Yase2  sagt am 24.05.2016
Hallo m2006,
Wie hast du die kostenübernahme durchbekommen bei der kk und was hat die behandlung gekostet lg yase2
 
Yase2  sagt am 24.05.2016
Kortison hat dir beim unterdruck geholfen?
 
markus.bernat  sagt am 24.05.2016
ja danach war alles wieder gut , vorher hatte ich Wochenlang Kopfschmerzen
 
Yase2  sagt am 24.05.2016
Wie hoch wahr denn die dosis wie hat sich bei dir der unterdruck geäusert
 
ori  sagt am 06.10.2016
Hallo an alle.
Wenn hier noch mal jemand reinschaut,erzähle ich gerne meine Geschichte.Leide seit zwei Jahren an einem Liquorverlustsyndrom.
lg ori
 
Hampel  sagt am 23.10.2016
Hallo Ori

Würde gerne deine Geschichte hören. Leide auch seit fast 2 Jahren an einem LiquorunterdruckSyndrom allerdings spontan. Hatte also keine Punktion.

LG Hampel
 
Hampel  sagt am 24.10.2016
Hallo Ori

Dein Fall und der Verlauf der Krankheit sind leider nicht ungewöhnlich. Zu wenige kennen sich damit aus. Es gibt ein gutes Forum allerdings auf englisch. Dort erhälst du alle wichtigen Informationen.

Alles Gute für dich weiterhin
 
Hampel  sagt am 24.10.2016
Kann den Namen des Forums hier leider nicht angeben weil alles in deutsch geschrieben sein muss.
 
Worlygirly  sagt am 19.11.2016
Hallo,
Ich bin Mutter von einem 9 Jährigen, bei ihm wurde vor 3 Tagen eine LP gemacht wegen Verdacht auf Neuroborreliose. Aber jetzt hat er auch seitdem diese Kopfschmerzen sobald er nur sitzt. Er hat Angst zur Toilette zu gehen. Die Ärzte haben ihn einfach entlassen und das wird schon wieder. Jetzt lese ich das hier alles und könnte nur heulen, heulen und im Krankenhaus Amok laufen. Wer weiß Rat und kann mir Mut machen. Bin echt nach der Monatelangen Forschung wegen der Borreliose langsam am Ende...und jetzt das....bitte helft mir
 
ori  sagt am 19.11.2016
Hallo...tut mir für den kleinen echt leid,aber nicht gleich verzweifeln.Wichtig ist,daß er jetzt viel Ruhe braucht und möglichst flach liegen sollte,dann müßßten die Kopfschmerzen viel besser sein.Was auch hilft ist Kaffee,falls er den trinkt,viel Flüssigkeit und wenn es ihm gut gut tut den Nacken kühlen,hat bei mir gut geholfen.In den meisten fällen ist der Spuk nach 4-7 Tagen vorbei.
Was sagen denn die Ärzte dazu?
Natürlich liest du hier viele Geschichten,die anders verlaufen sind,so auch meine,aber ich würde erst mal abwarten.Gute Besserung.
lG ori
 
Tintenfleck  sagt am 19.11.2016
Nach 3 Tagen musst du dir noch keine sorgen machen ! so etwas ist ein starker Eingriff in den Körper ! Gib ihm Zeit ! Mehr geht leider nicht !
 
ChristinaP  sagt am 25.08.2017
Hallo, ist noch jemand aktiv in dem Forum?
Ich habe leider auch am 5. Mai eine Lumbalpunktion durchführen lassen. Der Befund war unauffällig. Ich leide jedoch seither unter täglichen Kopfschmerzen. Ich bin 26 habe einen 1Jahre und 3 Monate alten Sohn um den ich mich seit Mai nicht mehr richtig kümmern kann. Da ich aufgrund meines Sohnes nicht permanent liegen kann gehen die Schmerzen meistens erst irgendwann Nachts weg und sobald ich mich bewege sind sie bereits wieder da. Die Lumbalpunktion wurde im Wagner Jauregg Krankenhaus in Linz gemacht. Am nächsten bekam ich Nacken-und Kopfschmerzen, wie ich sie vorher noch nie hatte. Da ich aber teilweise auch im Liegen Schmerzen hatte meinten die Ärzte es käme nicht von der LP. Nachdem ich 2 Wochen nach der LP immer noch solche Schmerzen hatte bin ich wieder ins KH, die schoben es jedoch auf meine Psyche, da es nach 2 Wochen laut der Ärzte nichts mehr mit der LP zu tun haben konnte. Nach etlichen Arztbesuchen, meint ein Neurologe dass ich doch ein Liquorunterdrucksyndrom hätte. Der Meinung bin ich schon lange. Er therapierte mich vor 2 Wochen mit Cortison, welches vorerst gut anschlug. Nachdem es mir besser ging und ich wieder mehr mit meinem Sohn unternommen habe bekam ich die Quittung, die Schmerzen kamen wieder und vor 1 Wochen dachte ich mir mein Kopf explodiert. Nicht einmal Cortison hilft jetzt gegen die Schmerzen. Theophyllin bekam ich auch. Dies bringt meinen Kopf jedoch noch mehr zum Rasen. Nun habe ich mich entschieden ein Blutpatch machen zu lassen. Mein Neuro ist jedoch bis 4.9 auf Urlaub. Bis dahin muss ich noch durchhalten. Er meinte nach so einem langen Zeitraum sind die Erfolgsaussichten vom Blutpatch gering. Hat jemand Erfahrungen damit und kann mich positiv bestärken? Mein Leben ist seit der LP nicht mehr wirklich lebenswert. Wenn ich meinen Sohn nicht hätte, der dadurch auch sehr leidet, hätte ich wahrscheinlich schon aufgegeben. Bitte helft mir.
 
liquor  sagt am 29.08.2017
hallo christina..ein patch kann dir auf jeden fall helfen ,du solltest es auf jeden fall versuchen.ich weiß aus eigener erfahrung,wie belastend diese schmerzen sind.lg
 
ChristinaP  sagt am 29.08.2017
Hallo,

probieren werde ich es auf jeden Fall, da es so nicht mehr weitergehen kann. Ich hab zwar Angst vor Infektionsrisiken wie Meningitis. Hat jemand Erfahrungen mit dem Blutpatch so lange nach der Punktion? (in meinem Fall 4 Monate) Nächste Woche am Di hab ich den Termin. Hat jemand Tipps? Einmal liest man von Bauchlage, einmal von Rückenlage? Die ersten 24 Std. im KH werde ich sowieso sehen, dass ich nur liege, danach hat sich mein Mann frei genommen, dass ich noch mindestens 2 Tage liegen kann. Wie sieht es im Anschluss mit Heben aus? Ich habe ein 15 Monate altes Kind, welches in den letzten 4 Monaten bereits genügend zu kurz gekommen ist.

Ich bin über jeden Tipp dankbar.

LG Christina
 
ori4  sagt am 30.08.2017
hallo christina,hab dir eine private nachricht gesendet lg ori4

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