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Kopfschmerzen nach Lumbalpunktion keine Besserung nach Blutpatch

195 Beiträge - 52454 Aufrufe
 
TanteEmma  sagt am 14.09.2010
Also meine schiefgegangene PDA war Anfang Ferbuar..........danach wie in einem ersten Beitrag beschrieben höllische Kopfschmerzen, Übelkeit , Erbrechen usw. Supturale Hämatome hatten sich zwischenzeitlich zurückgebildet etwas....und dann Anfang August der Hammer....das ganze geht von vorne los.........Nackenschmerzen , Schulterschmerzen, Kopfschmerzen, Druckgefühl und Wummern im Kopf ..........dachte der Kopf platzt mir.........neues MRT ergab dann das die Hämatome von 0,4 auf 1,5 cm angewachsen waren, sofort ins Krankenhaus , haben mir dann den Blutpatch gemacht weil sonst keine Ursache für die Hämatome , das ganze isr jetzt 3 1/2 Wochen her, Hämatome unverändert groß nach gestrigem CT....aber wenigstens nicht noch größer ,weil sonst müssen die den Kopf aufbohren und die rausziehn, muß jetzt sehr gut mich beobachten und sollte alles noch schlimmer werden sofort ins KH. Hoffe natürlich das der Blutpatch wirksam ist und alles irgendwann (hoffe bald ) vorrüber ist. Rate jedem ...........angst hin oder her zu dem Blutpatch damit es ihm nicht so ergeht wie mir .

Lg
tante emma
 
Summer_Rain  sagt am 18.12.2010
Hallo Emma,
wie geht es dir denn mittlerweile? Habe zur Zeit ähnliche Beschwerden und weiß nicht mehr was ich machen soll :-(
 
TanteEmma  sagt am 18.12.2010
hallo .....also mir gehts jetzt im mom. sehr gut, hatteja im august nach dringendem anraten eines neurochirugen aus dem krankenhaus einen blutpatch machen lassen............bis dahin waren supturale hämatome im kopf so groß geworden das sie sehr gefährlich waren, habe dann den blutpatch bekommen, mit sehr lieben, verständnisvollem Arzt und Pflegeperrsonal...........danach gings mir langsam und stetig immer besser.......war jetzt am 16.12. wiederr zur kontrolle und bin so gut wie wieder gesund........hämatome sind fast ganz weg und ich fühl mich auch viel viel besser...bin zwar extrem wetterfühlig geworden.und hab ziemliche nackenverspannungen usw. ....aber der kopf ist fast wieder heeil....gott sei dank !! Also kann dir nur dringend raten den blutpatch machen zu lassen, wirklich.....tut gar nich weh , echt nicht , und es müßte dir ziemlich schnell besser gehn. Wünsche dir von Herzen eine schnelle Genesung und so gute Ärzte wieich sie hatte , die mir mit Rat und lieben Worten zur Seite standen . Alles, alle Gute

Tante Emma
 
Summer-Rain  sagt am 18.12.2010
Habe seit 2,5 Wochen Kopfschmerzen nach der Punktion. Weiß nun nicht, ob ich mir einen Patch setzen lassen soll. Habe große Angst vor den Nebenwirkungen weil die Lumbalpunktion ja schon so blöd war. Bei einem Patch kann ja auch einiges schief gehen..
Auf der anderen Seite möchte ich gerne Weihnachten feiern können, daher wäre ein Patch vor Weihnachten echt schön..
Ach man... weiß auch nicht was das richtige ist. Mal habe ich das Gefühl, es wird alles besser. Dann schmerzt der Kopf wieder heftiger usw.
Erbrechen habe ich zum Glück nicht. "Nur" Kopfschmerzen und meine Kissen fühlen sich hart an im Liegen, war das bei dir auch so?
Hattest du Nebenwirkungen vom Patch oder hat er sehr geschmerzt?

An alle anderen:
Meldet euch doch mal und schreibt, wie es bei euch weitergegangen ist.
 
TanteEmma  sagt am 19.12.2010
hallo also ich kann dir nur zu dem patch raten, hat absolut nicht weh getan weil das blut ja rundrum gespritz wird und nicht so tief ,hatte keine nebenwirkungen außer paar tage leichte rückenschmerzen und bißchen ziepsen an der stelle, aber nix im vergleich zu den vorangegangenen kopfschmerzen , mußte eine nacht im kh bleiben und das wars. Außerdem hab ich den ärzten natürlich von meiner angst davor erzählt, war fast panisch , und die haben mir beruhigungsmittel gegeben und waren überhaupt sehr, sehr fürsorglich und verständnisvoll !!
Also ich bin froh das ich habs machen lassen, und wenn ich gewußt hätte wie einfach und schmerzlos das ganze ist hätt icchs schon gleich im Februar machen lassen , hätte mir und meiner familie viel erspart. Ich rate dir dazu , du wirst sehn wie guts dir bald danach geht und weihnachten müßte es dir schon 1000 mal besser gehn. Also....nur Mut, ist echt nicht schlimm, glaubs mir , denn ich bin ein angsthase und eigentlich seitdem ganzen sehr schmerzempfindlich.
Wünsch dir von Herzem alles gute und das du den Mut aufbringst. WEnn du willst kannst du dich ja gerne nochmal melden .
GLG
Tante Emma
 
SummerRain  sagt am 19.12.2010
Wie stark waren denn deine Kopfschmerzen vor dem Patch? Waren sie zwischenzeitlich mal weg?

Wusste gar nicht, dass bei einem Patch mehrmals um die STelle rumgespritzt wird... Habe einfach Angst, dass die SChmerzen im Kopf danach noch schlimmer sind oder ein Nerv getroffen wird :-(
 
IchBinEinWok  sagt am 22.12.2010
ich bin echt satt. bin genau vor einer woche wegen einer lb ins krankenhaus.
mittwoch passierte nix,
donnerstag wurde lediglich meine lunge geröntgt.
freitag wurde dann u.a. endlich die lb ausgeführt.

wurde vorher an der stelle betäubt, war dadurch kaum spürbar. bin dann auch wie angeraten 4 stunden konsequent liegen geblieben. habe erst rückenschmerzen bekommen. am samstag fingen dann die kopfschmerzen an, im sitzen schlimmer als im stehen. man hatte mich nicht eindeutig aufgeklärt. man sagte mir, wenn schmerz einsetzen sollte, müsse ich mich nur hinlegen, dann wirds wieder besser. dass ich das aber als zeichen sehen sollte, dass ich lieber weiter strikt bettruhe haben sollte, sagte mir niemand. ich fragte sogar, ob ich übers wochenende nach hause dürfte. ich durfte, aber nicht über nacht. angeblich aus versicherungstechnischen gründen, im nachhinein denke ich, war es die reinste abzocke. dieses kh war schrecklich.
nachdem ich sonntag auch tagsüber zuhause war, schaukelte sich der schmerz bis montag immer weiter hoch. ich bin wirklich kopfschmerzen gewohnt, aber diese schmerzen waren am montag bestialisch, vernichtend. ich habe ernsthaft daran gedacht mit dem kopf voran aus der obersten etage des kh zu springen. dann wurde auch noch den ganzen tag wegen bauarbeiten in den wänden rumgebohrt. der scheiß röhrenfernseher auf dem zimmer hat ständig einen unterschwelligen piepton gesendet und meine bettnachbarin war schwerhörig und war dementsprechend laut. also viele miese bedingungen für so einen tag. von den schwestern habe ich nur gesagt bekommen ich sei selbst schuld, weil ich rumgelaufen bin und es würde nichts gegen die schmerzen helfen. erst als ich nicht mehr aufgehört habe zu weinen, hat man sich erbarmt mir vielleicht doch schmerzmittel zu geben. das waren glaub ich ibuprofen hexal. die kopfschmerzen waren zwar nicht weg, aber endlich auf einem erträglichen niveau. deshalb ein rat: nicht vollquatschen lassen. aus den meisten spicht leider nur die theorie. schmerzmittel können sehr wohl lindernd wirken.
nachdem ich montag und dienstag nur mit warten beschäftigt war, hatte ich beschlossen heute das kh freiwillig zu verlassen. rumliegen und auf ergebnisse und besserung der kopfschmerzen zu warten, kann ich auch zuhause, nur unter sehr viel besseren bedingungen. das kh ist einfach nur schrecklich, das kann ich nicht oft genug sagen. in der einen woche wurde nicht ein einziges mal das bett gemacht. da kommt keiner persönlich ins zimmer. es gibt ansagen über lautsprecher direkt in die zimmer, dass z.b. die patienten, die laufen können, sich ihr essen selbst holen sollen. ich werde auch noch eine beschwerde an meine krankenkasse schreiben, die müssen diesen scheiss ja auch noch teuer bezahlen.

ich habe immer noch kopfschmerzen, aber nach 5 tagen ist das ja noch nicht abnormal. ich warte bis nach weihnachten, evtl. dann lass ich auch ein blut-patch machen. schlimmer gehts eh nimmer.

also wenn man eine lb vor sich hat, sollte man sich vorher gut über das kh informieren. die zeit danach sollte einem nämlich nicht auch noch unnötig schwer gemacht werden.

meine bettnachbarin war mitte 60. die hatte nach mir auch eine lb. sie hatte gar keine nebenwirkungen. man kann es einfach nicht pauschalisieren.

jetzt heißt es für mich erstmal abwarten und tee trinken.
 
TanteEmma  sagt am 23.12.2010
hallo .....also vielleicht liegt die sache bei mi ja auch anders da ich ja " NUR " eine fehlgesetzte Spinalanästhesie hatte, denke aber das das Ergebnis dasselbe ist. Also bei mir war durch diese Spinalanästhesie ein Leck (Loch ) in derDura, dadurch ist Nervenwasser /Gehirnwasser aus diesem Leck langsam und kontienurirlich ausgetreten, dadurch diese wahnsinnigen , schlimmen, bestialischen Kopfschmerzen und dadurch Hämatome im Kopf, bedingt durch diese Hämatome natürlich Kopfschmerzen, Konzentrationsschwierigkeiten , Hör- und Sehstörungen usw. Dasganze war im Februar 2010, wochenlang schlimme Schmerzen mit Übelkeit und Erbrechen, 5 Kilo abgenommen in der Zeit , mir sagte nieemand damals ich dürfte nicht aufstehn im KH oder ähnliches, durfte sogar am nächsten Tag heim.....kein Wort von irgendwelchen Kopfschmerzen oder Komplikationen. War dann erst beim Neurologen der mich zum MRT schickte vom Kopf....dabei wurden dann die Hämatom entdeckt ....das war Ende Februar....man bot mir den Blutpatch an den ich aber zu diesem Zeitpunkt aus angst noch ablehntte. Im April hatte ich dann Kontroll termin zum MRT....mittttlerweile gings mir auch verhältnismäßig "gut ", Hämatone hatten sich auch etwas zurückgebildet und ich dachte okay.....der Rest geht dann auch noch weg, dann allerdings gings Mitte Juli wieder echt schlimm los....wobei ich das nicht mehr mit der Geschichte in verbindung brachte , weil es mir ja solang ( 3 Monate ) recht gut ging , aber irgendwie wurd es immer schlimmer.....ich wieder zum Arzt....neuees MRT.....sofort ins Krankenhaus weil die Hämatome mittlerweile wieder auf lebensbedrohliche Größe gewachsen waren, im KH hatte ich dann wirklich sehr gute, liebe Ärtze , die mi alles sehr genau erklärten, mir die Notwendigkeit eines Blutpatches verdeutlichten, mich beruhigten und mir die Angst nahmen. War dann 5 Tage im KH....hab dann Donnerstag den Blutpatch bekommen, Freitags durft ich heim.....ja und seitdem gings echt bergauf, mittlerweile sind die Hämatome fast ganz verrschwunden und ich hoffe echt das es diesmal endgültig ist, also ....dies war jetzt meine Leidensgeschichte...hoffe es hilft euch weiter.....also ich rate echtzu dem Blutpatch.....er ist wirklich wirklich nicht schlimm und tut nicht weh . GlG ....gebt nicht auf
Frohe Weihnachten

Tante Emma
 
BlinkiBill  sagt am 31.12.2010
Hallo,

habe am 24.12. meinen Sohn geboren. Die Entbindung wurde mit einer PDA gemacht. Schon nach der Geburt fingen die unsagbar, höllischen Kopf und Nackenschmerzen an - ich war nicht in der Lage klar zu denken geschweige denn mein Kind zu versorgen bzw. mich überhaupt über mein Kind zu freuen. Am nächsten Tag wurde dann ein Blutpatch gemacht (10 ml) dieser brachte garnichts!! Ein Tag lang lag ich im Delierium und bekam von meiner Außenwelt so gut wie nichts mit - die Schmerzen waren unerträglich!! Am 3ten Tag nach der Geburt wurde nochmal ein Blutpatch gemacht - dieser wirkte nach ca. 2 Stunden und meine Schmerzen waren schlagartig weg!!! Ich konnte mich endlich um mein Kind kümmern und genießen - ich war wie auf Wolke 7. Dann kam der nächste Morgen.... und wieder waren Sie da - die höllen Schmerzen!!! Ich bekam Infusionen, Spritzen, Schmerzmittel - alles wirkte nicht... Ich hatte mich dann selbst entlassen denn im Bett liegen konnt ich auch zu Hause und ich dachte in meinem eigenen Bett wird´s vielleicht besser denn mittlerweile war ich auch ziemlich verpannt. Der Tag zu Hause war die Hölle und ich quälte mich durch den Tag. Am nächsten Tag (Tag 5)hielt ich die Schmerzen nicht mehr aus und wir fuhren ins Krankenhaus. Dort bekam ich eine Infusion und eine Spritze. Die Kopfschmerzen waren dann fast weg - ich war wieder so happy!!!! Heute (Tag 6) sind meine Kopf/Nackenschmerzen fast weg - allerdings habe ich jetzt tierische Rückenschmerzen!!!!!!!!!!!! Die Ärzte meinten eine Infusion sei nicht möglich ich solle Schmerzmittel einnehmen....
Ich hoffe und bete wirklich dass die Schmerzen morgen weg sind und es mir wieder besser geht - ich geh echt am Stock und das schlimmste ist, ich kann meinen Kleinen nicht selbst versorgen - sogar abstillen musste ich da ich nur noch mit Medikamente vollgepumt bin. Ich kann jedem nur von einer PDA abraten!!!!!
 
IchBinEinWok  sagt am 31.12.2010
Also ich bin mittlerweile wieder beschwerdefrei. 7 Tage nach der Lumbalpunktion hatte ich noch ab und zu ein leichtes Ziehen in Stirn und Schläfen. Wirklich unangenehm war es nur noch, dass mein Gehirn irgendwie fühlbar war. Ich hatte das Gefühl spüren zu können, wie es sich im Kopf bewegt - echt gruselig. Bücken konnte ich mich auch noch nicht ohne Ziehen im Nacken. Aber nach 10 Tagen hatte ich alles überstanden. Naja, Verspannungsschmerzen halt, aber die sind nach 2 Tagen auch weg gewesen. Ich hoffe ich muss nie wieder zu einer LP.

Ich wünsche euch allen gute Besserung und einen guten Rutsch in ein hoffentlich gesünderes Jahr 2011.
 
schmerzambu123  sagt am 27.01.2011
Hallo zusammen !
Kopfschmerzen nach der Lumbalpunktion mussss nicht mehr sein!!!
Fragen Sie Ihren Neurologen vor der Puntion ob er diese mit einer Atraumatischen Kanüle durchführt??? Dies sollte der Fall sein,
Wenn nicht bekommen Sie garantiert so starke Kopfschmerzen das Sie mindestens 2 Tage das bett hütten müssen!!!!

Eigentlich ist es heut zu Tage unnötig Patienten derart zu peinigen.

MFg
scmerzambu123
 
Sarah1234  sagt am 29.05.2011
Ich bin 17 und schlank.Ich habe vor 12Tagen Nervenwasser entnommen gekriegt und lag mit 3Tage im Krankenhaus.Hatte da schon sehr starke Rückenschmerzen!
Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde habe ich plötzlich sehr starke Kopfschmerzen bekommen und habe diese seit 9Tage und es wird immer schlimmer.
Wenn ich liege geht es aber wenn ich dann aufstehe ist es schrecklich!
Ich habe dann ein sehr starkes stechen im Kopf und mir wird schwindelig!
Mit meinen Rückenschmerzen wird es auch nicht besser kann mich nicht mehr richtig bücken muss dafür immer in die Knie gehen!
 
Lisa1234  sagt am 29.05.2011
Ich habe vor 12Tagen Nervenwasser entnommen gekriegt und lag mit 3Tage im Krankenhaus.Hatte da schon sehr starke Rückenschmerzen!
Als ich aus dem Krankenhaus entlassen wurde habe ich plötzlich sehr starke Kopfschmerzen bekommen und habe diese seit 9Tage und es wird immer schlimmer.
Wenn ich liege geht es aber wenn ich dann aufstehe ist es schrecklich!
Ich habe dann ein sehr starkes stechen im Kopf und mir wird schwindelig!
Mit meinen Rückenschmerzen wird es auch nicht besser kann mich nicht mehr richtig bücken muss dafür immer in die Knie gehen!
Was soll ich machen?
 
Christi  sagt am 24.07.2011
Hallo an alle,

viele der schlimmsten Beschwerden und Schmerzen, die ein Mensch haben kann, werden in den industrialisierten Ländern durch Ärzte verursacht. Besonders schlimm ist dies, wenn die Beschwerden durch diagnostische Maßnahmen verursacht werden.

Eine LB bringt nur in wenigen Fällen Klarheit über ein Krankheitsbild, in über 90% aller Fälle kann man die Diagnose mit anderen Mitteln stellen.

Eine LP führt in der Regel zu monatelangen, in einigen Fällen zu lebenslangen Kopf- und Rückenschmerzen. Die Selbstmordrate nach einer LP ist sehr hoch.

Auch eine sog. Atraumatische Kanüle hat keinerlei positiven Einfluss, die Nebenwirkungen sind dieselben wie bei einer normalen Kanüle. Sehr viel hängt von der Geschicklichkeit des Arztes ab. Er muss sich für eine LP viel Zeit nehmen, aber gerade Zeit ist in unseren Krankenhäusern Mangelware. Da heißt es 'Machden Sie den Rücken krumm' und in derselben Sekunde wird gestochen. Dann wird der Patient allein gelassen und weiss nicht, was er machen soll. Wenn man Glück hat, sagt einem noch jemand, dass man liegen und trinken soll. Dann geht man nach Hause, und von da an ist das Leben nur noch eine einzige Qual, auch wenn man tagelang liegenbleibt und viel trinkt.

Meine LP war am 21. April 2009, und seitdem überlege ich jeden Tag, ob und wie ich mir das Leben nehmen soll. Zweimal wurde ein Blutpatch gemacht, es hat überhaupt nichts gebracht, sondern die Schmerzen nur noch verstärkt. Hausarzt und Neurologe zucken mit den Schultern und wollen mir weismachen, dass ich die Einzige bin, die Probleme hat. sie meinen, die Schmerzen seien psychisch bedingt, was auf gut Deutsch heißt, ich bilde sie mir ein.

Übrigens, ich bin Privatpatientin. Ich wurde schlechter behandelt als Kassenpatienten. Die Schwester, die bei der LP assistierte, sagte mir als Allererstes: 'Ich hasse Privatpatienten'. Soweit zur Zweiklassen-medizin in Deutschland. Die gibt es wirklich, aber nicht so, wie die meisten denken.
Meine LP war völlig überflüssig, sie hat keinerlei Hinweise auf eine Krankheit ergeben und meine Beschwerden nicht erklärt.
Gerade als Privatpatient sollte man äußerst wachsam sein, wenn einem eine diagnostische Maßnahme aufgedrängt wird.

Ich bin 42 und seit über zwei Jahren ein Wrack. Ich weiß nicht, wie lange mein Mann und meine beiden Kinder es noch aushalten mit einer sich ständig vor Schmerzen krümmenden Frau und Mutter, die sich ständig übergibt. Während ich dies schreibe, habe ich schon zweimal wieder brechen müssen. So geht es Tag um Tag, Jahr um Jahr.
Ich bin christlich geprägt und schrecke daher vor einem Selbstmord noch zurück, aber irgendwann werde ich es tun. Diese Möglichkeit zu haben ist das Einzige, was mir bis jetzt die Kraft zum Weiterleben gegeben hat.

Mein Rat: Lasst euch genauestens erklären, warum eine LP notwendig ist und ob das Ergebnis die Therapie beeinflusst. Seid besonders wachsam als Privatpatienten. Wenn man eure Beschwerden nicht ernst nimmt, druckt alle Patientenberichte im Internet von der LP aus und zeigt sie den Ärzten. Wenn denn wirklich eine LP sein muss, besteht daruf, mindestens einen Monat krankgeschrieben zu werden.

Ich denke mit großem Mitgefühl an alle, die eine LP bekommen haben und wünsche allen viel, viel Kraft, die Nebenwirkungen dieser Untersuchungsmethode durchzustehen.
 
kopfschmerz  sagt am 08.08.2011
Hallo, habe vergangenen Donnerstag Abend, gegen 17.45 Uhr eine LP bekommen. Bin dann bis 20.30 auf dem Rücken liegen geblieben. In der Zeit habe ich etwa 1 Liter Wasser getrunken. Danach habe ich mich hingesetzt und Abendbrot gegessen, bin zur Toilette und mich waschen gegangen und danach wieder ins Bett habe TV geguckt, ein paar Minuten im Internet gesurft. Bin Zwischendurch nur noch zum Tee/Wasser holen und um auf die Toilette gehen aufgestanden. Insgesamt habe ich nach der Punktion bis ich schlafen gegangen bin 2,5 Liter Tee und WAsser getrunken. Am nächsten morgen ging es mir relativ gut. Bin um 7 Uhr aufgestanden. Habe mich geduscht, mir Kaffee und Wasser besorgt und plötzlich nach etwa 30 Minuten diese höllischen Kopfschmerzen. Habe mich also wieder hingelegt. Dann wurde es langsam besser und es gab Frühstück.
Kurz danach habe ich mich auch wieder hingelegt, aber nicht lange. Ich musste dann zu einer Untersuchung in die Augenklinik. Mir war extrem übel, sehr starke Kopfschmerzen.
Die Schmerzen im Rücken waren dagegen NICHTS....

Gegen 11 Uhr/11.30 Uhr war ich wieder in meinem Zimmer, habe kurz mit meinem Besuch gesprochen und mich dann wieder hingelegt. Dann kamm die Ärztin, ich sollte heute nachmittag entlassen werden und kurz danach das Mittagessen.
Dann habe ich wieder gesessen, gegessen, meine Tasche gepackt und mich hingelegt und gewartet, dass mein Freund mich gegen 14 Uhr abholt.
Von da an ging es mir auch ziemlich gut, habe auch relativ viel getrunken, sicherlich 1,5 Liter Wasser und Kaffee und Tee.

Wir sind dann etwa 45 Minuten nach Hause gefahren, bis auf die Einstichstelle hatte ich keine Probleme mehr, ich fühlte mich noch ein wenig benommen. Hier habe ich mich kurz hingesetzt und da es mir relativ gut ging, sind wir dann zum Einkaufen gefahren, haben anschliessend noch eine Tasse Kaffee getrunken mit den Nachbarn und sind dann gegen 16.30/17 Uhr wieder nachhause gefahren. Hier habe ich mich kurz auf die Couch gelegt.
Nach etwa 30 Minuten habe ich Pizza gemacht und wir haben gegessen. Auch hier habe ich sicherlich wieder 1 Liter getrunken.

Ich trinke generell über 2 Liter Wasser pro Tag, auch jeden Tag beim Sport.

Den Abend habe ich auf der Couch verbracht und in der Nacht habe ich sehr gut und sehr tief geschlafen. Sicherlich 10 Stunden oder mehr. Normalerweise schalfe ich nicht sehr fest und auch nur 6 bis 7 Stunden.

Am Samstag ging es mir auch sehr gut, allerdings schon 15 Minuten nach dem Aufstehen kam der "Knall" wieder - Kopfschmerzen ohne Ende! Nachdem ich den Vormittag überwiegend im Liegen auf der Couch verbraucht habe, ging es mir nachmittags ab etwa 14 Uhr relativ gut. Wir haben dann meine Mutter besucht. Dort habe ich zwei Gläser Mineralwasser, und ,5 Liter Cola getrunken. Gegen 16.30/17 Uhr haben wir zusammen gegessen und Kaffee getrunken und es kam wieder ganz plötzlich zu höllischen Kopfschmerzen.

Ich habe mich dann ein paar Stunden hingelegt und dann sind wir nach Hause gefahren. Es ging mir dann relativ gut, gegen 23 Uhr bin ich ins Bett gegangen.

Am nächsten morgen (7.8.) bin ich gegen 7 Uhr wach geworden und auch hier ging es mir relativ gut, kurze Zeit nach dem Aufstehen hatte ich jedoch wieder Schmerzen und ich habe bis zum Nachmittag, ca. 15/16 Uhr auf der Couch gelegen. Dann habe ich etwas gekochtl, wir haben gegessen und danach habe ich gebügelt, geduscht und überwiegend im Sitzen TV geschaut, im Internet gesurft.

Gegen 23 uhr bin ich ins Bett gegangen. Habe auch relativ gut geschlafen und heute morgen um 7 Uhr ging der Wecker. Ich war sehr misstrauisch, aber es kamen keine Schmerzen. Also bin ich um 8 Uhr zur Arbeit gefahren. Um 8.40 Uhr bin ich im Büro angekommen und ich habe mir meinen Kollegen gesprochen, Tee gekoocht, zur Toilette gegangen und gefrühstückt. Gegen 9 Uhr habe ich angefangen zu arbeiten, meine E-Mails zu lesen und plötzlich fing der Druck wieder an. Einige Minuten später habe ich mich jedoch krank gemeldet und eine Kollegin hat mich zu einem Ruheraum begleitet wo ich sicherlich eine halbe Stunde gelegen habe. Dann war der Druck nicht mehr ganz so schlimm. Ich wurde dann bis kurz vor die Grenze gefahren wo mein Freund mich abgeholt hat.

Seit ca. 11 Uhr habe ich auf der Cocuh gelegen. Bin nur aufgstanden wenn ich zur Toilette, etwas essen oder trinken musste. Habe insgesamt 2 Liter Wasser getrunken und eine Tasse Kaffee.

Es geht mir nun relativ gut. Wir haben jetzt halb 8.

Ich habe nun soviele Dinge hier gelesen, dass ich richtig Angst bekomme. Darüber haben mich die Ärzte nicht informiert.
Sie meinten, dass ich nach der Punktion 2 Stunden liegen soll und viel trinken, damit ich kein Kopfweh bekomme.

Sie haben mir vorher nur einen Zettel in die Hand gedrückt und erklärt was gemacht wird. Das haben sie während der Punktion übrigens auch getan. Aber da hat niemand mehr nach dem Zettel gefragt, diesen habe ich nun mit nach hause genommen. Dort stand aber auch nicht drin, dass man so lange Kopfweh hat oder wie man sich ansonsten verhalten soll.

Ich möchte nicht wie andere Wochen- oder Monatelang hier liegen. Ich möchte gerne wieder zur Arbeit gehen und Sport machen. Ich habe mich so gefreut um heute Abend wieder zum Sport zu gehen, leider musste ich meine Verabredung wieder absagen.

Auf einer niederländischen Website die offensichtlich durch einen Arzt der dortigen Uni verfasst wurde, habe ich nun gefunden, dass nach 3-4 Tagen ein Bloodpatch gemacht werden sollte.
Bzw eine Koffeein-Infusion oder Dragees (300 bis 500 mg)
Ausserdem wird das Medikament Finimal erwähnt.

Sollte ich morgen noch Kopfschmerzen haben, werde ich meinen niedergelassenen Neurologen kontaktieren. Dieser ist Belgier. Eventuell gibt es dort noch andere Hinweise zur Behandlung.


Ich wünsche allen hier gute Besserung.

Besonders dir Christi, es ist ja sehr schlimm, dass du schon so lange diese Schmerzen hast. Hast du diese permament? Ist dies von Anfang an so gewesen?

Ich habe vor der Untersuchung jede Menge im Internet recherchiert und nachdem ich diese vielen Berichte gelesen habe, schon starke Bedenken gehabt. Ich habe mich dann entschieden zumindest mich aufklären zu lassen.
Was dann jedoch nur halbherzig bzw. eigentlich nicht so wirklich passiert ist.
Ich habe mich nur für die Punktion entschieden, weil meine Zimmernachbarin, eine über 70 - jährige Dame an dem Tag meiner Einlieferung die Punktion bekam. Sprich Mittwoch mittag. Fast 30 Stunden danach war ich an der Reihe. Es ging ihr aber gut. Sie hatte nicht mal Schmerzen an der Einstichstelle obwohl die wohl auch einen Nerv gestreift haben und mehrmals gestochen haben - genau wie bei mir. Ich habe die Nerven im gesamten unteren Bereich - Hintern - Leiste - gefühlt.Ich war im Zimmer während sie die Punktion gemacht haben. Das hat mir auch Mut gemacht und auch die gleichen Ärtztinnen haben dann die Punktion bei mir gemacht.
 
Christi  sagt am 09.08.2011
Hallo, kopfschmerz,

ja, es stimmt, von den Ärzten wird man über die Punktion (und nicht nur über diese) nur wenig wenn überhaupt aufgeklärt. Mir sagte man in einem Nebensatz, ich solle 'eine Zeitlang' liegen und viel trinken. Das hat aber nichts geholfen. Ich habe die Kopfschmerzen und die damit verbundene Übelkeit von Anfang an gehabt und sie sind permanent, seit über 2 Jahren. Im Liegen ist es ein klein wenig besser (deswegen schreibe ich diese Zeilen auch im Liegen, mit dem Labtop auf dem Bauch), aber auch im Liegen sind die Schmerzen so groß, dass ich kaum an etwas anderes denken kann. Wenn ich aufstehe, sind die Schmerzen so abartig heftig, dass ich kaum etwas sehen oder hören kann und mich immer festhalten muss bei jedem Schritt. Ich nehme dann kaum etwas von meiner Umgebung wahr und muss mich ständig übergeben. Zwei Bloodpatches haben nichts gebracht.

Bei dir scheint es ja weniger schlimm zu sein, aber natürlich musst du wissen, dass die Schmerzen nach 4 Tagen nicht zu Ende sind. Es war leichtsinnig von dir, heute schon wieder zur Arbeit zu gehen. Man rechnet normalerweise mit ca. 4 - 5 Wochen Arbeitsunfähigkeit. Das musst du auch unbedingt deinem Arbeitgeber sagen. Und du musst es auch unbedingt deiner Familie und deiner Umgebung sagen. Eine Punktion ist ein tiefgreifender Eingriff in den Körper, in die Vitalfunktion des Körpers, vergleichbar einer großen Operation an einem lebenswichtigen Organ. Und es braucht Zeit, bis der Körper sich davon erholt hat.
Auch Sport darfst du natürlich noch lange nicht wieder treiben. Warte damit mindestens noch einen Monat.
Ich will dir keine Angst machen, es gibt Patienten, bei denen ist nach 4-5 Wochen alles ausgestanden.

Zu dem Neurologen solltest du auf jeden Fall gehen. Es ist gut, dass er kein Deutscher ist, denn deutsche Ärzte werden immer noch ausgebildet nach dem Motto: 'Patienten müssen Schmerzen haben'. Schmerztherapie ist ein Wort, von dem die meisten Ärzte in Deutschland noch nie etwas gehört haben, und an die Schmerzen der Patienten verschwenden deutsche Ärzte keinen Gedanken, noch nicht mal für den Bruchteil einer Sekunde. Das ist im Ausland ganz anders. Insofern ist es gut, wenn du zu einem ausländischen Arzt gehst. Und lass dich gleich von ihm für mehrere Wochen krankschreiben.

Ich wünsche dir alles Gute und dass die Schmerzen bald aufhören. Ist dir auch permanent übel? Ich hoffe nicht. Berichte mal, wie es dir weiter ergeht.
Gruß, Christi
 
kopfschmerz  sagt am 09.08.2011
Hi Christi, das klingt ja ziemlich schrecklich.

Heute morgen ging es mir wieder relativ gut. Habe nur leichten Druck im Kopf und bin deshalb auch gleich liegen geblieben, schreibe auch jetzt im liegen. Stehe nur auf zum Trinken und zur Toilette. Ach übrigens habe ich gestern auch noch meine Periode bekommen. Da ich immer sehr heftige Schmerzen habe nehme ich dagegen Tabletten. Gestern waren es dann 750 mg naproxen.

Heute Nacht habe ich übrigens auch sehr gut geschlafen.

Mir ist zum Glück nicht schlecht so wie dir. Mir war während der Punktion abscheulich schlecht. Danach so lalala und nur am nächsten Morgen noch. Nun geht es, hatte gestern auch durch die starken Regelschmerzen Übelkeit, das habe ich immer und geht dann mit den Schmerzen weg sobald die Tabletten wirken.

Habe eben versucht meine Hausärtzin und meinen Neurologen zu erreichen. Beide sind bis zum 19.8. im Urlaub.

Ich wollte dort eigentlich nach einem Thrombose-Mittel anrufen, da ich mich ja nicht bewege und in meinem linken Unterschenkel ist so ein leichtes Kribbeln. Ich habe Angst, dass ich eine Thrombose bekomme.

Ich überlege nun, ob ich dann nochmal in der Uniklinik anrufen soll oder lieber zu einer Vertretung gehen soll. Die in der Uniklinik kennen mich ja praktisch schon....

Ich arbeite nicht in Deutschland, weshalb ein deutscher Krankenschein bei meinem Arbeitgeber nicht anerkannt werden muss. Ich muss bei längerer Krankheit zu einem Betriebsarzt und eventuell wird dann auch über reintegrative Massnahmen gesprochen, wenn mein Chef das anordnet eventuell auch früher. Sprich, was kann ich als Arbeitnehmer tun. Zum Beispiel im Liegen arbeiten oder sogar von zu Hause aus. Aber soweit will ich es gar nicht kommen lassen. Im schlimmsten Fall kann mich mein Arbeitgeber nach zwei Jahren kündigen. Da will ich gar nicht dran denken, dass ich überhaupt so lange krank bin...

Ich hoffe, dass es bald wieder besser wird, aber zum Glück geht es mir nicht so schlecht wie dir. Bei mir ist es, wenn auch nur kurz, manchmal in Ordnung und ich muss mich auch nicht permanent übergeben.

Liebe Grüße
 
Christi  sagt am 09.08.2011
Hallo, kopfschmerz,

warte um Himmels willen nicht bis zum 19. 08., sondern geh sofort zum Vertreter oder am besten in die Uni-Klinik. Ist diese in Deutschland? Haben sie dort die LP gemacht? Du musst alles tun, damit dir jemand hilft, der deine Beschwerden ernst nimmt! Denn sonst geht es dir wie mir, und die Schmerzen und die Übelkeit gehen überhaupt nicht mehr weg.
Wenn du eine Trombose befürchtest, so musst du sowieso unverzüglich zum Arzt. Nach jedem Eingriff kann es zu einer Trombose kommen, wenn man sich nicht bewgt. Zum Glück blieb mir eine Trombose erspart.

Warte nicht, geh sofort zum Arzt. Zeig dein Bein, schildere deine Bescherden und lass dich nicht abwimmeln. Viele Ärzte wissen einfach nicht, was nach einer LP alles passieren kann, und die meisten Ärzte lachen nur über die Schmerzen der Patienten. Geh so lange zu verschiedenen Ärzten, bis dich endlich einer ernst nimmt. Mich hat man nicht ernst genommen, und deshalb leide ich noch heute enorm und werde immer leiden. Das möchte ich dir ersparen! Wenn der Arzt meint, ein Blutpatch muss gemacht werden, so lass es machen. Lass dir auf jeden Fall schon mal einen Termin beim Betriebsarzt geben, denn du weisst nicht, wie lange du noch krank sein wirst. Ich hoffe, es wird nur noch 4 Wochen dauern und nicht länger, aber geh nicht zur Arbeit solange du noch Kopfschmerzen hast. Die können dich gnz plötzlich überfallen, und solange du sie noch hast, ist noch ein Leck vorhanden, durch das Gehirnflüssigkeit tropft (innerlich natürlich), und solange das Leck nicht vollkommen verheilt ist, bist du schwer krank. Das darfst du nicht vergessen. Geh auch in Begleitung zum Arzt, allein geht das nicht. Und lass dich nirgends abwimmeln.
Ich war so dumm und habe mich abwimmeln lassen, und jetzt bin ich ein Wrack. Du hingegen kannst wieder völlig gesund werden, wenn du Geduld hast und wenn du Hilfe von Ärzten bekommst, die dich ernst nehmen.

Was hat die Punktion ergeben? Weswegen wurde sie gemacht?
Ich wünsche dir alles Gute.

Viele Grüße, Christi
 
TanteEmma  sagt am 09.08.2011
hallo , habe grade mit großem Interesse eure Berichte gelesen und bin wieder mal schockiert, grade bei Christi, du tust mir sooo unendlich leid mit deinem Schmerz, kann mir gut vorstellen das man da Selbstmordgedanken hat. Warum versuchst du nicht einen neuen Blutpatch, vielleicht hat man bei den ersten beiden nicht die richtige Stelle getroffen und deshalb haben sie nix genützt, würde auf jedenfall nicht aufgeben und weitere Ärtze und Neurologen aufsuchen , das kann ja alles nicht möglich sein , hm.....also wenn Ihr meine Berichte gelesen habt wißt Ihr das es mir ja auch über 1 Jahr lang sehr schlecht ging, mit Hämatomen im Kopf usw., leide seitdem unter schlimmen Angst- Panikattacken, bin in phsychologischer Behandlung, brauche seit nem halben Jahr Hörgeräte beidseitig weil die Hämatome meine Gehörgänge zerdrückt haben, .....also denke ich kann ein Wörtchen mitreden....aber wirklich helfen kann ich leider nicht ,also wünsche euch alles Gute und hoffe für euch das ihr noch fachmännische Hilfe schnell bekommt.

LG
Tante Emma
 
kopfschmerz  sagt am 09.08.2011
habe gerade in der Uniklinik angerufen und jemand (vermutlich kein Arzt) sagte mir, dass ein bloodpatch nichts nützen würde. Gehe gleich zur Vertretung und lasse mich dort beraten. Kann bis zu 10 Tagen andauern und danach könne man auch nichts machen, die Schmerzen wären dann aber definitiv weg! Hellseher!?

Ausserdem: Sie hören sich ja noch jung an, sie bekommen so schnell keine Thrombose....pfff
 
TanteEmma  sagt am 09.08.2011
also sowas....lass dich nicht abwimmeln oder falsch beraten,lass nicht locker und besteh drauf mit nem Neurologen oder Arzt zu sprechen, jelänger du wartest umso schlimmer kann es später werden.Glaub mir , heute würd ich auch mehr Druck ausüben um fachgerechte Behandlingen zu erzwingen.Bin heilfroh das ich damals das Glück hatte mit dem KH wo ich war, die waren alle sehr besorgt und verständnisvoll, hatten sehr viel Geduld mit mir und haben meine Ängste ernst genommen.Hoffe das du dich durchsetzten kannst und Erfolg hast bei deinen Bemühungen. Alles Gute ,
drück dir die daumen
 
Christi  sagt am 09.08.2011
Hallo, TanteEmma,

deine Geschichte ist auch so traurig! Wie kann ein Arzt nur einen solchen Pfusch machen, dass du Hämatome im Kopf bekommst und jetzt Hörgeräte tragen musst! Du hättest sterben können! Gott sei Dank sind deine schlimmen Schmerzen besser geworden durch das Blutpatch, aber du bist ja auch für dein ganzes Leben behindert und gezeichnet.
Ich glaube, dass durch ärztliche Maßnahmen insgesamt viel mehr Leid hervorgerufen wird als man denkt, und die meisten diagnostischen Maßnahmen sind sowieso unnütz. Ein guter Arzt erkennt an den Symptomen, was ein Patient hat, dazu braucht er keine teure Apparatemedizin! Ich wünsche dir, dass du trotz dieses schrecklichen Leids doch noch ein einigermaßen erträgliches Leben führen kannst. Hast du den Arzt verklagt?

Viele Grüße, Christi


Hallo, kopfschmerz,

lass dich nicht abwimmeln! Schreib eine Notiz über das heutige Gespräch, mit Uhrzeit, dokumentiere alle Gespräche! Dann kannst du, wenn es dir schlechter geht, die betreffende Person, mit der du telefoniert hast, zur Rechenschaft ziehen.
Gib niemals auf, lass niemals locker, geh zum Neurologen, und wenn der dir auch nicht hilft, geh zu einem anderen oder in eine andere Klinik!
In jedem Alter kann man eine Trombose bekommen! Was sind denn das für Auskünfte! Ich kann mich immer so aufregen über solche Menschen, die so leichtfertig etwas daherreden.
Ich wünsch dir alles, alles Gute.

Viele Grüße, Christi
 
TanteEmma  sagt am 10.08.2011
Hallo nochmal, danke für die Anteilnahme , aber du bist ja eigentlich noch schlimmer dran als ich, wenigstens gehts mir wieder recht gut , was man von dir ja nicht grad behaupten kann, was ich nicht versteh ist das ich scheinbar die einzige bin mit den Hämatomen und das find ich irgendwie komisch oder ? Hab immer Angst das die zurückkommen die Hämatome und die vielleicht eine andere ursache haben, von den Ärzten bekommt man ja keine richtigen Aussagen diesbezüglich. Ja und mit dem verklagen kannste vergessen, hab das prüfen lassen obs was bringt und man teilte mir mit da ich ja den Anästesiebogen unterschrieben habe........mehr brauch ich nicht zu sagen ,oder? Haltet mich auf dem laufenden wie es euch weitergeht....bis dahin.....alles Liebe
Tante Emma
 
Christi  sagt am 12.08.2011
Hallo, TanteEmma,

ja, verklagen kann man keinen Arzt, die sitzen am längeren Hebel.
Mir geht es nach wie vor schlecht, neben den starken Kopfschmerzen und der Übelkeit hab ich auch immer wieder Schwindelattacken, die manchmal den ganzen Tag anhalten. Gestern war wieder so ein 'Schwindeltag'. Auch das habe ich vor der LP nie gehabt.
Am besten fühle ich mich, wenn ich flach liege, aber man kann ja nicht jahrelang im Bett liegen. Aber auch im Liegen sind die Kopfschmerzen da, sie gehen nie weg.
ich hoffe, es geht dir weiterhin gut.
Viele Grüße, Christi
 
Christi  sagt am 12.08.2011
Hallo, kopfschmerz,

wie geht es dir? Ich hoffe, es geht dir inzwischen gut und du hast keine Kopfschmerzen mehr und auch keine Thrombose.
Alles Gute!
Viele Grüße, Christi

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