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Rückenschwimmen 

Lesezeit: 2 Min.

Der Schwimmstil - Rückenschwimmen...

Was ist Rückenschwimmen?

In einer gestreckten Körperhaltung liegt der Schwimmer flach mit dem Rücken im Wasser. Der typische Rücken- Schwimmstil ist ein asymmetrischer Schwimmstil, ähnlich dem Kraulen. Die Arme werden wechselseitig und gestreckt über den Kopf ins Wasser eingeführt, unter Wasser abgeknickt nach vorne gezogen (in einem gebeugten Arm hat man mehr Kraft) und wieder gerade über den Kopf nach hinten eingetaucht. Die Beine machen, wie beim Kraueln, eine Auf- Abbewegung aus der Hüfte heraus, wobei sie im Kniebereich ehr locker bleiben sollten. Wichtig ist vor allem, dass die Beine in lang gestreckter Position gehalten werden.
Eine weitere Variante ist der Stil "Altdeutsch- Rücken". Bei diesem Stil bewegen sich die Beine wie bei dem Brust- Stil. Die Armbewegung bleibt jedoch dieselbe.

Für wen ist Rückenschwimmen geeignet?

Rückenschwimmen eignet sich besonders für Menschen die ihre Wirbelsäule beim Sport entlasten wollen. Gleichzeitig wird durch die (gelenkschonende) Bewegung im Wasser Übergewicht abgebaut und eine gewisse Haltungsschulung ergibt sich durch das Rückenschwimmen (durch die eigene Körperspannung und den symmetrischen Bewegungen) von selbst. Rückenschwimmen ist somit für alle geeignet, die Rücken-Probleme haben, abnehmen wollen oder die Rückenmuskulatur stärken möchten. Auch Kindern, die schon schwimmen können, empfiehlt sich Rückenschwimmen, da sich dieses positiv auf die eigene Körperhaltung auswirkt.

Welche Vor- bzw. Nachteile hat Rückenschwimmen?

Vorteile:

- Rückenschwimmen ist ein ausgezeichnetes Mittel zur Haltungsschulung
- Beim Rückenschwimmen wird die Wirbelsäule sowie die Bandscheiben entlastet
- Die Rückenmuskulatur wird gekräftigt und der Brustkorb gedehnt
- Kinder können den eigenen Beinschlag sehen und dadurch besser kontrollieren und lernen
- Durch die ungehinderte Atmung ist es schneller zu erlernen als andere Techniken
- Anweisungen vom Beckenrand können besser wahrgenommen werden
- Bei einem ruhigen Schwimm- Tempo entspannt sich der gesamte Körper

Nachteile:

- Eine Orientierung im Wasser ist kaum möglich, wodurch oft die Angst eines "Aufpralls" entsteht
- In einem überfüllten Becken ist Rückenschwimmen kaum möglich
- Das Gesicht wird oft von Wasser überspült. Dies ist für viele ein Grund zur Unterbrechung
- Kindern fehlt am Anfang oft die Kraft in den Arme

Fazit:

Rückenschwimmen eignet sich hervorragend für Menschen mit Rückenproblemen, da einerseits die
Wirbelsäule entlastet wird und gleichzeitig Muskulatur im Rücken aufgebaut wird, welche diesen auf Dauer stabilisiert. Besonders Rückenschwimmen ist eine leicht erlernbare Schwimmart, da sie durch die "freie Atmung" besonders für Anfänger angenehmer empfunden wird, sobald die Angst vor der Orientierungslosigkeit verloren geht. Gleichzeitig hat allgemeines Schwimmen den Vorteil, dass es das Herz sowie den Kreislauf trainiert.

Letzte Aktualisierung am 28.07.2008.
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