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Brustschwimmen

Lesezeit: 2 Min.

Die Erste Schwimmtechnik, die wir lernen...

Was ist Brustschwimmen?

Brustschwimmen gilt als eine der ältesten Schwimmarten, aber nicht unbedingt als die einfachste. Dennoch ist es die Technik des Brustschwimmens, die wir als Erste vermittelt bekommen, wenn es ums Schwimmenlernen geht. Neben einigen Techniken, die eher im Wettkampfsport angewandt werden, ist die Undulationstechnik die weitest verbreitete Technik. Dabei wird durch aufeinander koordinierte Arm- und Beinbewegungen der Körper in eine Art Wellenbewegung gebracht. Mit ausgestreckten und angewinkelten Armen und Beinen in einem bestimmten Rhythmus bewegt man sich vorwärts. Das Tempo hängt davon ab, mit welchem Kraftaufwand die Arme wieder an den Körper gezogen werden, bzw. wie stark die Stoßbewegung mit den Beinen ausgeführt wird.

Für wen ist Brustschwimmen geeignet?

Für übergewichtige Menschen ist Bewegung oft ein Problem. Brustschwimmen dagegen kann durch die Unterstützung der Auftriebskraft des Wassers auch ausdauernd ausgeführt werden. Beim Brustschwimmen werden pro Stunde ca 800 Kcal verbraucht. Ein positiver Nebeneffekt, der eine Diät sinnvoll unterstützen kann. Auch wer für die gesamte Muskulatur des Körpers etwas tun will, ist mit Brustschwimmen gut beraten. Die Rücken- und Armmuskulatur wird gestärkt, auch die Gesäßpartie und vorallem auch die Muskulatur der Oberschenkel wird trainiert. Nicht zuletzt ist Brustschwimmen als Herz- Kreislauftraining besonders zu empfehlen, wobei sich hier eine gewisse Regelmäßigkeit des Trainings positiv auswirkt.

Vor- und Nachteile von Brustschwimmen

Wie bereits erwähnt, wirkt sich Brustschwimmen auf die gesamte Muskulatur des Körpers aus. Wird die Technik richtig angewandt, kann man damit seinem Körper etwas Gutes tun. Wenn man aber Fehler macht, kann das leicht ins Gegenteil umschlagen. Es ist beispielsweise von besonderer Wichtigkeit, den Kopf nicht zu sehr nach oben zu strecken, weil man vielleicht die Haare trocken halten will, oder auch mit dem Gesicht nicht zu sehr mit Wasser in Berührung zu kommen. Die Folge ist eine Überanstrengung der Nackenmuskulatur, was mitunter zu starken Schmerzen führen kann. Auch eine Fehlhaltung der Beine führt zu schmerzhaften Muskelverspannungen und sollte korrigiert werden. Am besten lässt man sich von einem Schwimmlehrer zeigen, wie die Beinbewegung beim Brustschwimmen richtig ausgeführt wird. Es ist nämlich dabei nicht nur auf die richtige seitliche Drehbewegung zu achten, sondern auch auf das richtige Anziehen der Beine. Wer diesen Bewegungsablauf dauerhaft falsch ausführt, bleibt zwar über Wasser und kommt auch vorwärts, aber die Muskulatur verhärtet sich mit der Folge, dass sie schmerzt. Menschen mit Gelenkbeschwerden werden gern als Sportart Schwimmen auswählen, denn durch die Auftriebskraft wird der Druck auf die Gelenke reduziert. Aber Vorsicht bei Kniebeschwerden! Brustschwimmen ist nicht geeignet für Menschen, die Probleme mit den Kniegelenken haben, denn durch die Drehbewegung der Beine wird das Gelenk auf eine Art belastet, die schädlich sein kann. Die Beschwerden können dadurch noch verstärkt werden, besser ist es, auf Schwimmarten auszuweichen, bei denen das Knie nur abgewinkelt wird, aber nicht gedreht, z.B. beim Kraulen.
Ein unschlagbarer Vorteil von Brustschwimmen ist die Tatsache, dass es in jedem Lebensalter ausgeführt werden kann. Kinder lernen als erste Technik Brustschwimmen und damit eine Basis, von der aus die anderen Techniken hergeleitet werden können. Senioren können sogar bis ins hohe Alter Brustschwimmen, da die körperliche Anstrengung dabei auf ein minimales Maß beschränkt werden kann. Auf diese Weise können auch ansonsten unsportliche Personen etwas für ihre Gesundheit tun.

Fazit

Brustschwimmen ist beinahe für Jedermann als Sportart geeignet. Bei bestehenden Beschwerden, wie Gelenk- oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sollte man vorher einen Arzt (Orthopäde, Internist) oder Schwimmlehrer zu Rate ziehen. Eine Beratung durch einen Schwimmlehrer ist auch zu empfehlen, um sich die richtige Technik zeigen zu lassen.

Letzte Aktualisierung am 28.07.2008.
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