Der Winter geht, die Frühjahrsmüdigkeit kommt. Eine Tatsache, die bei Millionen Menschen dazu führt, dass sie sich schon beim Aufwachen abgeschlagen fühlen, der Kreislauf schlapp macht oder eine akute Müdigkeit sich breit macht. Eine Frühjahrsmüdigkeit bekämpfen, ist jedoch weitaus leichter als man es im Allgemeinen vermuten würde, denn schon einige wenige Mittel und Maßnahmen vertreiben die Müdigkeit und sorgen folglich für eine Mehr an Energie im Alltag.
Eine Frühjahrsmüdigkeit ist zwar keine Krankheit, sondern lediglich ein Synonym für verschiedene Symptome, die nach der langen Winterzeit auftreten, bereitet jedoch durchaus die eine oder andere Beschwerde. Verantwortlich für eine Wetterfühligkeit, Schlappheit oder gar scheinbar Dauermüdigkeit, ist die Umstellung der Hormone. Diese werden in Form von Melatonin, Endorphine oder auch Testosteron je nach Jahreszeit mal mehr, mal weniger in hohen Mengen ausgeschüttet oder eben in der Produktion reduziert.
Besonders im Winter gehen viele Hormone, so etwa die durch die Sonne beeinflussbaren Endorphine oder das Männlichkeitshormon Testosteron, regelrecht in der Herstellung des Organismus auf Sparflamme. Werden die Tage nun länger und werden durch mehr Sonnenschein begleitet, muss der Organismus Höchstarbeit leisten, um die Umstellung vorzunehmen. Das Resultat zeigt sich dann mit einer Frühjahrsmüdigkeit, die leider sehr häufig auch mit Kopfschmerzen oder Kreislaufproblemen begleitet wird.
Zusätzlich erschwert wird die Arbeit des Organismus durch die Tatsache, dass die Temperaturen gerade in den Monaten März und April sehr schwanken und das Nähstoffdepot im Körper deutlich durch den Winter reduziert wurde. Vitamine oder Mineralstoffe fehlen dank einer eingeschränkten frischen Ernährung in den Wintermonaten und grenzen folglich die Prozesse im Körper ein. Allerdings lässt sich mit wenigen Änderungen und Maßnahmen dafür sorgen, dass die Frühjahrsmüdigkeit und deren begleitenden Symptome deutlich rascher nachlassen als wenn man einfach darauf wartet, dass diese sich verabschiedet.
Wichtig ist nun viel in die Sonne zu gehen und für eine vitamin- und nährstoffreiche, leichte Ernährung zu sorgen. Dank der Sonne wird vermehrt Serotonin produziert, das wach macht, dagegen das Schlafhormon Melatonin reduziert. Neben Wasser und Tee sind nun frische Säfte optimal, die für das Auffüllen der Vitamin- und Mineralstoffdepots unabdingbar sind. Sich regelmäßig zu bewegen und dann zu schlafen, wenn die Müdigkeit am höchsten erscheint, wird in der Kombination mit einer gesunden Ernährung schnell dabei helfen, sich fit und munter zu fühlen und somit die warme Jahreszeit ohne Beschwerden begrüßen zu können.
Letzte Aktualisierung am 10.03.2010.