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Bewegung in jedem Alter tut gut

Jüngere Ausstrahlung dank Sport

09.11.2009 - Bewegung bringt im wahrsten Sinne des Wortes das Leben in Schwung. Auch wenn der innere Schweinhund sich immer genau dann laut bemerkbar macht, wenn man sich endlich zum Sport aufrafft, sollte man diesem allein schon wegen der Glücksgefühle und längeren Gesundheit den Garaus machen. Übrigens ist eine beliebte Ausrede auf die Nachfrage, weshalb man keinerlei sportliche Ambitionen hegt, ist der Hinweis auf das Alter. Doch Tatsache ist, dass Bewegung in jedem Alter gut tut und lediglich die geeigneten Sportarten bedingt.

So richtig fit sind sowohl Männer als auch Frauen bis zum Alter von etwa dreißig Jahren. Die Muskulatur, als einer der Indikatoren gegen spätere Rückenbeschwerden, wächst bei einer regelmäßigen sportlichen Betätigung jährlich rund fünf bis sieben Prozent. Diese junge Zeit also konsequent zu nützen, um die wichtige Muskelmasse ebenso aufzubauen als auch das Herz-Kreislaufsystem in Schwung zu halten, erleichtert die Fitness und Gesundheit jenseits der Dreißig. Besonders gut sind in den Teen- und Twenjahren Sportarten wie Zirkeltraining, Rudern, Aerobic oder auch Joggen.

Hat man in den ersten dreißig Lebensjahren die Grundlagen der körperlichen Fitness gelegt, heißt es nun die kommenden zehn Jahre etwas mehr für das Herz-Kreislaufsystem zu tun. Ausdauersportarten verhelfen zu einem abgesenkten Ruhepuls, der wiederum dem Herz die Gelegenheit gibt nicht allzu stark arbeiten zu müssen. Ein Intervall-Training aus Sprints und Erholungsphasen, so etwa mit Spinning, Sprinttraining, Fußball oder auch Tennis und Volleyball sind hier dann die richtige Wahl. Da auch die Beweglichkeit und Flexibilität in diesem Alter langsam nachlassen, sollte man zudem auch ein regelmäßiges Streching mit in seinen Sportplan aufnehmen, was zu einer bleibenden körperlichen Geschmeidigkeit führt.

So langsam lässt sich der Körper dann ab etwa 40 Jahren gehen. Verzichtet man ab diesem Alter auf Bewegung, dann sollte man sich nicht wundern, wenn sich plötzlich statt definierten Muskeln die ersten Hüftringe aufzeigen. Der Grund: Pro Jahr verringert sich die Muskelmasse um etwa ein halbes Pfund und wird durch die Einlagerung von Fett abgelöst. Ein gezielter Muskelaufbau und eine effektive Fettverbrennung durch Mountainbiken, Schwimmen oder auch Walken, sind dann die besten Indikatoren, diesen natürlichen Vorgang einzugrenzen.

Zu guter Letzt bleibt noch das Alter ab 50, das viele in der bereits erwähnten Ausrede gerne dafür heranziehen, dass sie keinen Sport betreiben. Doch besonders ab 50 aufwärts sollte regelmäßige Bewegung auf dem Wochenplan stehen, denn neben der Prävention gegen Herzerkrankungen, Diabetes oder auch Osteoporose, erweisen sich sportliche Aktivitäten zudem als Energiegeber und Stressblocker. Pilates, Tai Chi oder Yoga sind gerade in einem fortgeschrittenen Alter hervorragende sanfte Sportarten, die neben einem Muskelerhalt vor allem auch die Beweglichkeit erhalten. Dass man dann so ganz nebenbei auch eine deutlich jüngere Ausstrahlung hat, ist übrigens ein nicht zu unterschätzender Faktor, der allein schon ein Grund für viele Menschen ist, die Sportschuhe aus- und die Fernbedienung einzupacken.

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Letzte Aktualisierung am 09.11.2009.

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