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MTB - Mountainbike

 

Lesezeit: 3 Min.

Ist fast wie Fahrradfahren...

Was ist ein MTB bzw. Mountainbike?

Ein Mountainbike (abgekürzt MTB) ist ein Fahrrad, das aufgrund seiner Bauart besonders für Fahrten im freien Gelände und abseits von asphaltierten Straßen ausgelegt ist. Der Rahmen ist besonders stabil und die Räder sind dicker als bei Straßenrädern. Da es nicht für den Straßenverkehr ausgelegt ist, sondern eher ein Sportgerät ist als ein reines Fortbewegungsmittel, wird es von Werk aus normalerweise nicht mit Beleuchtung, Klingel und Rückstrahlern ausgeliefert. Es ist daher auch nicht für den Straßenverkehr zugelassen, sofern diese Sicherheitsmerkmale nicht nachgerüstet werden.

Worauf sollte man bei einem Mountainbike achten?

Da es verschiedene Arten von Mountainbikes gibt, muss man sich vor dem Kauf überlegen, was man eigentlich will. Wer Wert auf Fahrkomfort legt und Rückenprobleme hat, sollte auf jeden Fall zu einem Full Suspension Bike (kurz „Fully") greifen. Dabei handelt es sich um ein vollgefedertes Mountainbike, das auch größere Stöße abfängt und somit die Wirbelsäule entlastet. Auch bei langen Touren sind vollgefederte Mountainbikes besser, da so der Körper nicht so schnell ermüdet. Der größerer Fahrkomfort hat aber auch seinen Preis, gute und langlebige Full Suspension Bikes sind kaum unter 1000 Euro zu haben. Günstiger sind „Hardails" (engl. für „hartes Ende" bzw. „harter Schwanz"). Bei diesen Rädern ist der Rahmen nicht gefedert. Sie sind, aufgrund des niedrigeren Preises, weiter verbreitet als die Full Suspension Bikes.

Mountainbikes kauft man am besten in einem Fachgeschäft, entweder in einem Fachmarkt oder einem Mountainbike-Shop im Internet. Auf keinen Fall sollte man Billigräder aus dem Baumarkt kaufen. Die Verlockung ist zwar groß, bei einem niedrigen Preis zuzuschlagen, zumal diese Billigräder auch oft als „vollgefedert" angepriesen werden. Die Qualität dieser Räder ist jedoch meistens sehr schlecht und sie erleiden sehr schnell Verschleißerscheinungen, bis hin zum Rahmenbruch.

Wie bei allen Fahrrädern muss auch ein Mountainbike auf die Größe des Fahrers abgestimmt sein. Je nach Größe muss eine bestimmte Rahmenhöhe und Radgröße gewählt werden. Welche Größe die Richtige ist, lässt sich am besten vor Ort in einem Fachgeschäft klären.

Das richtige Equipment und Bekleidung

Es gibt eine riesige Auswahl an Equipment für Mountainbiker. Was man auf der nächsten größeren Tour auf jeden Fall dabei haben sollte, ist ein kleiner Werkzeugkasten mit Schlüsseln, Flickzeug und Kettenöl, damit im Notfall das Bike wieder fahrtüchtig gemacht werden kann. Da auch immer mal ein kleiner Unfall passieren kann, sollte man für Verletzungen immer einen kleinen Verbandskasten mit Pflastern, Binden und Desinfektionsmittel dabei haben.

Für den Notfall, aber auch zur Orientierung, sind GPS-Geräte ein sinnvolles Utensil. Sie zeigen nicht nur die aktuelle Position an, sondern können den Biker bei der Routenplanung im freien Gelände unterstützen.

Das wichtigste Bekleidungsstück ist der Helm. Ohne Helm sollte man gar nicht erst losfahren, denn wer im unwegsamen Geländer stürzt und mit dem Kopf auf einen Stein oder gar einen Abhang hinunter fällt, hat nur mit Helm die Chance, ohne größere Verletzungen davon zu kommen. Neben dem Helm sollte man auch immer eine Sonnenbrille tragen, denn es ist sehr schädlich für die Augen, wenn sie den ganzen Tag der UV-Strahlung ausgesetzt sind. Zudem leidet die Konzentration, wenn die Sonne zu stark blendet.

Für wen ist ein Mountainbike geeignet?

Mountainbikes sind für alle geeignet, die Spaß am Fahrradfahren abseits der festen Wege haben und die Natur erleben möchten. Biker mit Wirbelsäulenproblemen sollten aber auf jeden Fall zu einem vollgefederten Full Suspension Bike greifen, um ihr Rückenleiden nicht weiter zu verstärken.

Vor- und Nachteile eines Mountainbikes

Die Vorteile sind die Stabilität und die Möglichkeit, auch im Gelände zu fahren. Auch für den Stadtverkehr eignen sich Mountainbikes, müssen aber dafür entsprechend mit Beleuchtung, Klingel und Rückstrahler ausgerüstet werden. Dafür können Glassplitter oder Bordsteinkanten einem Mountainbike nicht viel anhaben. Der Nachteil eines Mountainbikes ist der höhere Preis gegenüber einem Cityrad.

Fazit

Mountainbikes sind mehr als nur Fahrräder, es sind Sportgeräte. Es macht Spaß, damit im Wald und abseits der Straßen rumzukurven. Da ein Mountainbike deshalb große Belastungen aushalten muss, sollte man kein Billigrad kaufen. Wer ein Qualitätsrad kauft, hat lange Zeit Freude an seinem Mountainbike und fährt zudem auch noch sicherer.

Letzte Aktualisierung am 25.07.2008.
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