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Wundheilung nach Mariskenentfernung

113 Beiträge - 209634 Aufrufe
 
Never_ever  sagt am 26.01.2013
NIE WIEDER!
Habe Donnerstag 2 Marisken entfernen lassen wegen starkem Juckreiz und eingeschränkter Hygiene. Auf diese Höllenschmerzen (trotz Tilidin 50 mg/4mg Retard) war ich nicht vorbereitet. Habe auch nichts bekommen, um den Stuhl aufzulockern... Zum Glück habe ich Lactulose-Sirup im Haus. Aber selbst damit - die Schmerzen auf Toilette sind nicht zu beschreiben. Nach "erfolgreicher" Sitzung habe ich mit zitternden Beinen und Übelkeit bestimmt noch 15 Minuten auf der Schüssel gesessen, bis ich überhaupt wieder in der Lage war, mich in die Dusche zu schleppen.
Eine lokale Schmerzsalbe wollte der Chirurg mir nicht geben, um die Wunden nicht "zuzukleistern".

Gestern Nacht aus lauter Verzweiflung ein Kamillensitzbad gemacht - das war sehr angenehm. Noch eine Tilidin plus 2 Ibu 600 eingeworfen, um einigermaßen schlafen zu können. Vor Schmerzen mehrfach wach geworden. Ich habe drei kleine Kinder zu versorgen und fühle mich kaum in der Lage dazu.
Nun lese ich hier, wie grausam lange der Heilungsprozess verläuft - o mein Gott! Und dazu dieser süßliche Geruch - fast wie damals der Wochenfluss nach den Entbindungen... bäh.

Fazit: So schlimm kanns gar nicht jucken, dass man diese Hölle auf sich nimmt! Überlegt euch gut, ob es euch das wert ist.
 
Ulrike1965  sagt am 27.01.2013
Hallo, das tut mir leid, dass es soviele schlechte Erfahrungen gibt hier.
Trotzdem möchte ich Mut machen, diese OP durchführen zu lassen, denn es muss nicht so schlimm sein.
Ich wurde am Freitag operiert, ambulant, örtliche Betäubung. Als Schmerzmittel hatte ich nur Ibo400mg, aber selbst diese brauche ich heute schon nicht mehr (nach 2 Tagen!). Es blutet noch ein wenig und nässt, aber nicht so schlimm. Morgen habe ich eine Nachuntersuchung, mal sehen, was der Doc sagt. Achja, bei mir wurde genäht.
Euch allen viel Glück und gute Besserung!
L.G.
Ulrike
 
stella1212  sagt am 03.04.2013
Hallo,
ich habe mit Interesse eure Beiträge gelesen. Ich trage mich mit dem Gedanken mir eine Mariske entfernen zu lassen. Habe zwei, die eine ist aber nicht so groß, dass sie mich stört. Die andere aber hat jetzt Ausmaße angenommen, die mich einfach nur noch stören. Sie jukt nicht und schmerzt nicht, aber es sieht einfach schrecklich aus. Habe mich gerade frisch verliebt und hab natürlich Angst, dass die Mariske meinen Partner stört(beim Sex z.B.)Habe Hemmungen....
Aber wenn ich das so alles lese, frage ich mich natürlich ob sich so eine OP lohnt. wenn ich hinterher mehr Beschwerden habe als vorher bringt es mir nichts. Wohne im Raum Münster. Was soll ich machen, wer kann mir einen Rat geben?

Liebe Grüße
S.
 
Mopsfan13  sagt am 10.04.2013
Hallo Dennis, ich habe nächsten Dienstag auch einen Termin bei Herrn Dr. Moser zur Entfernung zwei Marisken auf 6 und 12 Uhr. Sind deine Wunden gut abgeheilt? Er sagte mir das mit dem Laser die Wunde nicht so tief sein wird. Ich bin verunsichert und habe nun Panik!
 
Adeno  sagt am 27.04.2013
Hallo Ihr Lieben
Ich habe oft schon diese Seite besucht um mich zu informieren welche Schicksale diese OP so verursacht hat.
Ich hatte meine vor 2 Tagen, die OP selbst war wirklich ein Witz, selbst der Betäubungsstich war kaum spürbar, höchstens tatsächlich ein Pieksen. Hatte 2 Stück, 6 und 12 Uhr. Wurde unter örtlicher Betäubung gemacht, während der OP erzählte mir mein doch sehr kompetenter, netter Arzt er schneide die chirurgisch versteht sich, mit einer Schere ab. Die Wunden wurden mit keinen Schimmer wie das Gerät heißt, jedenfalls wurden mit dem die Gefäße wohl verschlossen damit es nicht zu nachblutungen kommt.
Danach war ich den gesamten Tag schmerzfrei. Am nächsten Tag höchstens ein pieksen, wenn ich mich zu schnell bewegte.. so als ob nichts gewesen wäre. Ich nehme drei Mal täglich Voltaren Plus und schmiere eine Hydrocortison Salbe drauf (beides von ihm verschrieben). Der Stuhlgang ist ne Geschichte für sich, selbstverständlich macht das schmerzen und die Schwellung stört, aber eine OP so ganz ohne Leiden hätte ich mir sowieso nicht vorstellen können. 15 Min später und nach Einnahme meiner letzten Voltaren für heute gehts auch wieder gut. Die kleine Blutung macht mir keine Sorgen, immerhin sind das Blutgefäße die da einfach durchtrennt werden, irgendwo will das Blut ja hin.
Man sollte das entspannt sehen und die Hoffnung in sich tragen.. Ich hoffe sehr, dass die Heilungszeit keine 12 Wochen wie vom Arzt erwähnt in Anspruch nimmt, aber dies ist ja doch von Fall zu Fall wohl unterschiedlich.
Irgendjemand Erfahrungen wie viele Wochen es dauerte bis eure Wunde als "verheilt" angesehen werden konnte?

Nur Mut, die OP ambulant und unter örtl. Betäubung, es funktioniert und ihr setzt euren Körper nicht den Brutalitäten einer Vollnarkose aus.
 
Martini22  sagt am 28.04.2013
Meine OP ist nun 1 Jahr her und leider nicht vergessen. Von den 2 chronischen Fissuren ist eine weiterhin offen..und das obwohl ich nie Probleme mit zu festem Stuhl habe. Am Ende der verbliebenen Fissur hatte sich letztendlich eine hypertrophe Analpapille gebildet..die erschwert die Darmentleerung um einiges weil ja immer etwas im wege ist..ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass diese Fissur eines Tages doch noch heilt..benutze dafür Diltiazem..ich habe Angst, dass die chronische wunde zu einer Fistel führen könnte und bete, dass mir zumindest das erspart bleibt! Mit der Fissur an sich kann ich leben, da ich keine schmerzen habe..allerding würde ich gerne die Analpapille entfernen lassen, da diese schon sehr stört. Allerding macht das erst Sinn wenn die Fissur abgeheilt ist..wobei ich mir nicht sicher bin ob diese Papille umegekehrt nciht die Fissur am Abheilen hindert..Es ist schön zu hören, dass es viele 'Fälle' gibt in denen die Marisken OP unkompliziert verläuft..es sollte ja auch vom logischen her kein großer Eingriff sein. Ich denke ich hatte Pech...Bei mir wurde vermutlich gefuscht, da in einer OP ringsum 4 Marisken entfernt wurden..die verbliebenen Hautbrücken zwischen den Wunden waren zu klein, so kam es zu den Einrissen...Irgendwann ist mein 'Po' hoffentlich wieder unversehrt..ich hoffe und bete :-)
 
bellina  sagt am 08.05.2013
hallo zusammen,
habe mehrere marisken, seit jahren, die mich "nur" optisch stören - ich habe ansonsten keine Probleme damit - allerdings würde ich mich gerne aus ästhetischen Gründen operieren lassen. Ich schäme mich vor meinem Mann.

Wenn ich das jetzt allerdings Alles so lese weiss ich nicht, ob ich mich traue
 
Mimimaus  sagt am 09.07.2013
Nachdem ich die z.T. sehr schlechten Erfahrungen mit den Marisken OPs hier gelesen habe, die auch mir vor der OP wirklich erhebliche Angst eingejagt hat, möchte ich gerne meine positiven Erfahrungen mitteilen.

Mir wurde vor 5 Tagen eine Mariske ambulant unter kurzer Vollnarkose weggeschnitten und an zwei Stellen genäht. Die OP selber dauerte ca 10 Minuten, mit Vollnarkose ca 20 Minuten. Auf der Rückfahrt saß ich auf einem Kinderschwimmring (gibts z.B. im Kaufhof für 2,99€). Ich habe recht wenige Schmerzen, und nehme Ibuprofen nur, um einer Entzündung vorzubeugen. Wenn überhaupt, dann sind die Schmerzen eher ein Zwacken, oder wenn es mal schlimmer ist, so als ob einem jemand fest da unten hin kneifen würde... (wobei das wahrscheinlich noch keiner gemacht hat :D)Stuhlgang tut weh, ist aber durchaus ertragbar. Man muss darauf achten, dass er weich ist, dann gehts quasi wie von selbst. Liegen finde ich nicht immer angenehm, am besten ist wohl auf dem Bauch. Sitzen geht bei mir ziemlich gut (auch schon am Tag nach der OP)- ich sitze meistens mit meinem Gewicht verlagert auf einer Pobacke. Stehen ist super, bücken eher nicht so. Tagsüber habe ich fast keine Schmerzen. Ab und zu vergesse ich sogar, dass ich das habe. Ansonsten gibts ja betäubende Cremes und Schmerzmittel...

Ich denke, dass die Heilung jetzt stärker in Gang kommt, denn es juckt manchmal ziemlich stark. Duschen und Sitzbäder sind da sehr wohltuend und ich versuche die Wunde trocken zu halten. Ach ja, generell entspanne ich den Schließmuskel so weit es geht, damit die Wunde nicht so gereizt wird.

Ich hoffe, das macht einigen Mut. Es ist nicht bei allen so schlimm, wie hier beschrieben wurde. Ganz im Gegenteil, ich glaube sogar, dass es bei der Mehrheit nicht so schlimm ist. Denn wie immer im Leben "beschwert" (wobei ich denke, dass alle Berichte hier ihre Berechtigung haben - deswegen die " ")oder erkundigt man sich doch meistens nur, wenn etwas nicht stimmt oder zu stimmen scheint oder man beunruhigt ist. Also, auch wenn es immer mal Probleme geben kann bei so einer OP, die Wahrscheinlichkeit, dass es gut geht, ist wesentlich höher :)
 
kakadu  sagt am 27.07.2013
Hallo Leidensgenossen,

meine Marisken-Entfernung geschah vor 4 Wochen "ambulant" unter Vollnarkose. Nach dem Rausch wurde ich zur Toilette geführt. Als ich mich erhob, stand ich in einer Blutlache. Darauf wurde ich stationär aufgenommen. Ich hatte nur meine Handtasche dabei, weil mich mein Mann 2 Std. später abholen könne.
Am folgenden Morgen hatte ich so starke Schmerzen, dass der Operateur mir anbot, ein paar Tage in der Klinik zu bleiben. So bekam ich 2 Tage gezielt Schmerzmittel (Tropf und Spritzen). Nach der Entlassung nahm ich starke Schmerzmittel, die mich einigermaßen schmerzfrei machten. Der erste Stuhl war die Hölle. Ich hätte schreien können. Ich mochte nicht essen aus Angst vor der Entleerung. Flohsamenschalen in Wasser eingeweicht, die sich zu einem schleimigen Brei entwickeln, haben mir sehr geholfen. Außerdem habe ich mich von Schmelzflocken und Nahrungsergänzungsmitteln ernährt. Jeder Stuhlgang war von fürchterlichem Brennen begleitet. Bei einer Nachuntersuchung nach 14 Tagen fragte ich den Operateur, wie lange ich noch diese Höllenschmerzen aushalten müsse. Noch 8 bis 14 Tage, war die Antwort. Ich war mit den Nerven am Ende! In der folgenden Nacht hatte ich wüste Träume. Da muss ich wohl einiges verarbeitet haben. Der nächste Stuhlgang war schmerzfrei! Seitdem habe ich nur noch kleine Probleme. Auf ein völliges Ausheilen warte ich aber noch. Auf den Flohsamenschleim (3 mal täglich ein Teelöffel auf ca 200 ml. Wasser) werde ich noch lange nicht verzichten. Inzwischen esse ich wieder normal, nur etwas weniger. Die "Flöhe" helfen den Magen kalorienfrei zu füllen!
 
kambium332  sagt am 18.10.2013
Hallo, zusammen.
Ich bin 36 und in meiner Familie gibt es eine erbliche Bindegewebsschwäche. Bei mir wirkt sich das in Form von Hämorrhoiden aus. Die erste Ligatur bekam ich vor 8 Jahren. Offensichtlich wurde dies falsch durchgeführt. Direkt im Anschluss bekam ich höllische Schmerzen und konnte auf der Fahrt nach Hause nur noch liegen. Die Schmerzen wurden immer schlimmer. Einen Tag später, beim ersten Gang auf die Toilette, habe ich vor Schmerzen geheult. Ich war davon so schockiert, dass ich nicht mal zur Nachuntersuchung gegangen bin, da der Arzt schon bei der eigentlichen Behandlung recht forsch mit mir umgegangen war. Ich hatte schon damals eine Mariske, die wohl aus einer Fissur herrührte. Der Kommentar des Arztes war nur:"Die hängen ja schon raus.". Und das war eine Koryphäe von der MHH...
Nun ja, acht Jahre später hatte ich hin und wieder Blut im Toilettenpapier. Nachdem ich dann aber plötzlich eine Analthrombose bekam, bin ich wieder zum Arzt gegangen. Dabei wurden dann erneut Hämorrhoiden im 2. Stadium diagnostiziert. Die Thrombose war wohl nur eine Folgeerscheinung. Die Hämorrhoiden wurden bei mir dann erstmals fachmännisch und ohne Schmerzen abgebunden. Mittlerweile schon 3x und eine weitere Ligatur wird noch folgen. Aufgrund der Thrombose ist allerdings eine weitere Mariske übrig geblieben. Das Angebot der Entfernung aller Marisken habe ich dankend angenommen, nicht nur aus ästhetischen sondern auch aus hygienischen Gründen. Das ist jetzt knapp drei Wochen her. Allerdings konnte nur die anfangs beschriebene Mariske entfernt werden, die relativ groß war. Die neue konnte nicht mitentfernt werden, da die Wunde dann zu groß gewesen wäre. Das Ganze fand ambulant statt, wurde im Nachhinein nicht genäht und am schlimmsten waren tatsächlich die Spritzen. Schmerzmittel habe ich im Nachhinein nicht bekommen, aber mir wurde die Rezeptur für eine Salbe mit Lidocain, Bismugallat, Hamameliswasser und Kamille mitgegeben, die ich mir in der Apotheke anrühren lassen mehrmals am Tag dick auftragen sollte. Seit ein paar Tagen kann ich auch wieder normal sitzen, aber ich denke nicht, dass die Wunde nach 3 Wochen komplett abgeheilt ist, so wie der Arzt es meinte. Ich habe hinter dem After noch eine große Kerbe, die relativ tief ist. Ich hätte die Mariske nicht entfernen lassen müssen und wenn ich jetzt zurückblicke würde ich es auch nicht noch einmal machen lassen. Es war schon sehr unangenehm, schmerzhaft und einschränkend. Vielleicht denke ich in ein paar Wochen anders darüber, aber wenn man die Wahl hat und die Mariske nicht so groß wie ein 1 Euro Stück ist, sollte man vielleicht besser darauf verzichten.
 
Strega  sagt am 09.03.2014
Ich wurde vor 3 1/2 Wochen stationär operiert:
Prolaps, Polyp und Marisken wurden entfernt.....der Marisken-Entfernung hatte ich gar nicht zugestimmt, das hat der Operateur einfach "so" mitgemacht....

Leider ist so ziemlich alles schiefgegangen, was schief gehen kann:

wach geworden bin ich auf der Intensivstation mit irrsinnigen Schmerzen, danach kam dann eine Blasenlähmung und Defäkationsstörungen dazu - also Verlegung in die nächste Urologie..... von da aus in die Chirurgie.....immer noch mit wirklich starken Schmerzen.
Nach nur 1 Woche verlor ich die ersten Fäden (sie sollten 40 Tage lang halten) zusammen mit nekrotischem Gewebe.

Ich habe 2 Wochen postoperativ gelegen...... bin jetzt seit 2 Wochen zu Hause aber alles andere als gesund.

Die Wunden nässen, der Stuhlgang ist die Hölle, meine Lebensqualität ist extrem eingeschränkt, ohne Analgetika ist der Tag nicht zu überstehen.

Kamillesitzbäder helfen etwas....Zinksalbe trocknet die Wunden leicht aus, aber irgendwie ist das Alles noch nicht das Wahre.....
 
konny123  sagt am 25.03.2014
Hallo ihr lieben,

Also was wirklich hilft bei brennen und jucken ist arganol..habe wirklich alles salben und cremes durch abeer nichts hat wirklich geholfen. .

gute besserung euch allen
 
darrel  sagt am 31.03.2014
also ich hatte vor einer Woche ne Fisurrektomie mit Entfernung eines Polypen und 3 Marisken ......ich muss sagen das die schmerzen erträglich sind dafür das es eine op war..... und die Sache mit dem ersten Stuhlgang.....es ist viel kopfzache.....wenn man nur an die schmerzen denkt und diese quasi herbeiruft ist es kein wunder das der Schließmuskel verspannt ist und so schlimme schmerzen entstehen......einfach locker an die Sache ran gehen und net zuviel denken.....dann geht das alles viel entspannter......des weiteren haben sich Stuhl Weichmacher sehr bewährt bei mir......jetzt eine Woche nach der op nehme ich kaum noch Schmerzmittel.die pflege ist natürlich auch sehr wichtig.....mehrmals täglich ausspülen und danach ein Kamille Sitzbad bewirkt wunder.....auf die wunde kommt bei mir nur eine kompresse mit Betaisadonna salbe...... Mach euch net so verrückt das Ergebnis am ende tröstet über den schmerz...... so schlimm ist es echt nicht.....also nur Mut! Leute bei denen die Op gut verlaufen ist,stellen keine Fragen in Foren.Also nicht soviel Googlen.
 
sidislim  sagt am 02.12.2014
..war heute beim Chirurgen, der mir sagte, dass er das Ding nächste Woche operieren/entfernen wird. Sooo nun habe ich das alles gelesen hier und habe Schiss ohne ende ... danach wird das wohl eingeschickt wie er sagte .. ist das normal ? .. bin nun mit einer mega Angst zu Hause und denke mannnn schitt .. wenn das nun bösartig ist .. wie war es bei euch ?
 
ask09  sagt am 26.12.2014
Ich glaube ich habe eine Mariske. Ich habe keinerlei Beschwerden, kann aber den Kopf nicht frei von dem Gedanken bekommen, dass da was an meinem Po ist, seitdem ich es entdeckt hab. Über eine Op hab ich nachgedacht, da ich aber schon zu oft an anderen Stellen operiert wurde , hab ich es schnell wieder gelassen. Ich bekomme halt einfach den Kopf nicht frei davon. Hat vielleicht jemand einen Tipp oder alternativen zur Op , um diese kleine Hautfalte vielleicht dauerhaft loszuwerden ?? Lg
 
Heilermaus  sagt am 05.02.2015
Hallo Prinzessin,
deine Haut braucht Feuchtigkeitspflege und Schutz vor Nässe.
Mir hat folgendes geholfen:
Morgens 1 Teelöffel Quark mit ein paar Tropfen Propolistinktur auftragen, ein gefaltetes Küchenkrepp und einen Lappen davor, Höschen an 10-15 Minuten einwirken lassen. Lauwarm abspülen. Dann eine parfümfrei Meersalzlotion auftragen. Ich habe die von Budni genommen (Totes Meersalz Handcreme ohne Zusätze). Als die Haut dies gut angenommen hatte, konnte ich auf eine Zinksalbe wechseln (z.B. Penaten). Diese ist besonders nachts hilfreich. Nachts kann auch ein superweiches Wattepad zwischen die Backen gelegt werden. Das saugt den Schweiß etc. auf. Ich reinige mehrmals täglich nur mit lauwarmem Wasser aus einem Kännchen oder durch Po-Abduschen. Dann sanft trockentupfen.
Kein feuchtes Toilettenpapier benutzen. Die chemischen Stoffe darin (auch im sensitiven) sind nicht hilfreich.
Meine Haut ist inzwischen wieder recht gut. Ich habe nur noch wenig Juckreiz. Die beiden Marisken werden Ende März operativ entfernt. Das lasse ich in der Klinik mit Narkose machen.

Für einen weichen Stuhl besorge dir Flohsamen und nehme diese aufgequollen nach Packungsanlage. Gibt es ebenfalls im Drogeriemarkt.
Gute Besserung!
 
lula15  sagt am 25.03.2015
Hallo an alle da draußen. Hab vor sechs Tagen eine Mariske entfernen lassen. Sie tat nicht weh hat mich aber immer sehr gestört. Ich bekam zwei Spritzen und es wurde weggeschnitten die Wunde offen gelassen. Natürlich wurde mein Stuhl am nächsten tag bokkelhart sodass alles extrem gereizt war. Am dritten Tag hatte ich dann auf einmal wie einen dicken Bobbel aus dem Loch hängen. Ich hatte schon Angst es sei eine Hämorrhoide. Am Monatag dann gleich zum Arzt und der meinte das wäre eine Schwellung. Ich müsse die wunde immer gut auseinander machen und Kompresse mit bepanten reinlegen. Nachdem ich bei ihm war war auch wieder nur die wunde zusehen. Seit gestern jetzt wieder so ein kleiner Bobbel oder eine Schwellung keine Ahnung. Ich bin echt überfragt. Geht das weg, kann oder sollte ich mich viel bewegen oder wenig und soll man da wirklich bepanten drauf machen?
 
maus12  sagt am 26.06.2015
Hallo zusammen,
ich hatte vor 4 Tagen eine Marisken OP. An 3 Stellen wurden große Marisken unter Vollnarkose entfernt! Die Wunden wurden offen gelassen. Ich war 3 Tage im Krankenhaus. Und überraschender weise habe ich kaum Schmerzen. Auch beim Stuhlgang nicht... Vielleicht wird des noch schlimmer, aber bis jetzt ist es wirklich überhaupt nicht schlimm. Ich nehme morgens ein Voltaren Zäpfchen und das wars eigentlich...
Ich trinke viel damit der Stuhl nicht zu fest wird und Dusche die Wunde mindestens 4 mal täglich aus.
Also keine Angst vor der OP. Es muss nicht so schlimm sein wie hier oft beschrieben...
 
Thomas085  sagt am 03.07.2015
Hallo Tina,

Wie ist es dir nach der Longo-Op des Mukosaprolapses ergangen?

Gruß
Thomas
 
Blackdevil681  sagt am 13.08.2015
Hallo habe ein problem. Ich hatte Darmkrebs op und 4 Monate halbe leber weg. Seitdem 4 Wochen jetzt schon Durchfall ohne ende. Das zeug ist so aggressiv das di darmschleimhaut entzündet ist und auch noch sich eine mariske gebildet hat. Die aufgerissen ist entzündet und höllisch weh tut. Ich hab schon verschiedene salben probiert nichts hilft. Soll ich mir die mariske entfernen lassen und wird es dadurch besser. ?
 
Katja17  sagt am 07.02.2016
Hallo Lalu117, ich habe am Montag, den 01.02.16 zwei Marisken entfernt bekommen, am Tag der OP und ein Tag danach war alles gut, aber dann hatte ich ähnliche Beschwerden, Schmerzen, Druckgefühl, und nach dem Stuhlgang sind die Schmerzen extrem. Wie hattest du das bewältigt? Oder Ihr alle?
 
Ingesantos  sagt am 27.06.2016
Meine Marisken Op ist jetzt 2Wochen her.
Ich kann jeden nur von so einer Op abraten.
Nehme immer noch starke Schmerzmittel und ohne Abführmittel geht gar nichts.
Ich hoffe sehr,daß alles wieder gut wird.
Also lässt die Dinger an eurem popo hängen,alles Andere ist Quälerei
 
Riblet  sagt am 27.06.2016
Hallo zusammen,
wer nach OPs und viel Duschen, Salben etc. Juckreiz bekommt wie ich - eine Art von Neurodermitis, dass man nichts sehen konnte, aber hat gejuckt ich dachte ich spring vom Dach. Die Schutzbariere meiner Haut wurde zerstört, mit Zinksalben und Cortisonsalben mag ja sein, dass jemand hilft mir aber nicht.
Mir hat starker Swarzerteebrüh geholfen als Gerbstoff, viel ohne Unterhose oder Baumwolle, sehr luftdruchlässiger Unterhose zu laufen und die Salbe PROTOPIC 0,03% nicht 0,1%, weil der Stoff schon nicht ohne ist: [Link anzeigen]
Außerdem, falls einer gegen Erythromezin allergisch ist, soll auch nicht anwenden. Bei mir war das aber die letze Möglichkeit, wo alles andere fehlgeschlagen ist. Da die Behandlung ca 2 Wochen dauert, habe ich mir das Risiko angenommen.
Danach blieb noch Juckreiz etwas, aber durch Sitzbäder in Tanolac oder Schwarzerteelösung und viel luften, übermäßigen Schwitzen vermeiden, hat mir geholfen. Seife soll vergessen werden, zerstört eigen Hautbarierre. Wenn es gar nicht geht, max 1 x Tag die Seife nehemen. Ich habe keine Beschwerden siet ein paar Jahren aber auch jetzt wenn ich schon 2 x mal am Tag mit der Seife wasche - kommt wieder dieses kribbelnde juckende Gefühl - gleich mit Hamametum drauf - dün und ist ruhe.
Nach dem Stuhlgang versucht möcglichst wenig mit Papier oder Feuchtüchern da rumzuwuseln. Lauwarmes Wasser und abtupfen, hilfet am meisten. Ansonsten Toilettenpapier mit klarem Wasser feucht machen und abwischen. Besser als das was man verkauft und dann nachher noch Pilz etc. bekommt.
Allen, die Wund in dem Bereich sind empfehle ich die Lösung Retterspitz [Link anzeigen] sie habe ich auf die Pads aus Watte nicht diese Always-Dinge, wichtig - Luftdurchlässig, aufgetragen und 3 x Tag für 30-40 min in der Unterhose getragen. Gut bei Wunden, Schwellungen, eitrigen Sachen. Ich hatte riesige Verletzungen nach der Geburt meines ersten Kindes und furchtbare Hemmoroiden, Dammriß, Analriß. Dann hatte ich den Juckreiz. s. Oben.
 
aberisdu  sagt am 22.09.2016
aberisdu
 
Sabrina1633  sagt am 08.12.2016
Hallo, ich kann allen nur hämocalm Öl zur Pflege des anal Bereichs empfehlen.es ist das einzige was mir jemals gegen den juckreiz etc. Geholfen hat.

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