Wundheilung nach Mariskenentfernung

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YviMaus75  sagt am 15.02.2012
Wenn du nur eine Mariske hast und die nicht allzu groß ist, dürftest du damit keine großen Probleme haben. Die OP selber ist zwar nicht besonders angenehm, aber es gibt schlimmeres. Mir wurde auch nur eine kleine Mariske entfernt und ich hatte nach der OP absolut keine Probleme, keine Schmerzen etc. Klar, Sport darf man eine bestimmte Zeit nicht machen (ich glaub 1 Woche, bin mir aber nicht sicher), aber ansonsten hatte ich keine Einschränkungen.
 
dancehallqueen  sagt am 16.02.2012
Hallo,
ich habe mir auch am Dienstag eine Mariske operativ entfernen lassen. Es wurde weggeschnitten und genäht. Ich habe nach den ganzen Einträgen hier totale Angst bekommen, aber um hier mal andere Leute, welche diese Tortur vielleicht noch vor sich haben, zu beruhigen. Ich habe absolut keine Schmerzen. Weder beim Sitzen, noch beim auf Toilette gehn. Es blutet nicht nach oder sonst irgendwas.
Es geht auch anders :-)
 
Glitzerstern  sagt am 18.02.2012
Hallo zusammen
Das sind ja zum Teil schreckliche Geschichten die ich hier lese.
Mir wurde vor zwei Tagen eine Mariske entfernt. Diese wurde unter PDA Narkose weggeschnitten und die Wunde vernäht. Es zieht etwas und ich spüre die Fäden die mich pixen. Mein Frauenarzt hat die OP vorgenommen und mich darüber informiert, dass die Fäden mich stören könnten. Die lösen sich von selbst. Mir wurde von Sitzbädern abgeraten. Wärme produziert Keime. Wichtig sei, dass der erste Stuhlgang weich sei wegen den Schmerzen. Ist mir trotz leichtem Abfühlmittel nicht ganz gelungen und et tat mir heute auch leicht weh und blutete. Sonst sieht alles perfekt aus. Aber wenn ich all diese Geschichten lese macht es mir schon angst. Ich bin positiv und warte mal ab. Ich muss in 8 Tagen zur Kontrolle.
 
lalu177  sagt am 19.02.2012
hallo ihr bin total verzweifelt habe vor 9 tagen 2 marisken entfernt bekommen unter Vollnarkose habe mich nach der io und das wochenende danach super gefühlt kein blut kaum schmerzen es war auch nichts mehr zu sehen dann fing es an an zu schwellen und es wird von tag zu tag mehr es sieht aus als hätte sich eine neue mariske gebildet so gross ist das ding der arzt sagt es sei evtl nur eine schwellung der op.aber dann wird das doch nicht von tag zu tag grösser=??bin total verunsichert hab auch schmerzen und juckreitz ohne ende an stuhlgang ist garnicht zu denken horror...:-( ich habe angst das ich jetzt wochenlang warte das das weg geht es nicht weg geht und man wieder operieren muss....
 
Magican  sagt am 20.02.2012
Nicht verkrampfen!Positives denken!durch das ständige denken daran an die schmerzen/stuhlgang ect. machst du es nur noch schlimmer!Versuch jetzt ganz ruhig zu bleiben!und sofort deine Ernährung umzustellen!reinige dein Darm, mit gesundem essen, Obst gemüsse!viel ballststoffreiche nahrung!3l klares wasser trinken!un in zwei wochen is alles gute!;) viel erfolg!markise damit meinst du doch hämoride oder!?sorry das ich so zum schluß nachfrag...
Bless
 
Pummelchen  sagt am 21.02.2012
Mir wurde vor jehn Tagen auch eine Mariske entfernt. Jetzt habe ich solche Angst wenn ich Stuhlgang habe, denn es tut noch schlimmer weh wie früher.Wie lange sollen diese verdammten Schmerzen denn noch dauern?
 
Popopee  sagt am 09.03.2012
An alle, die nach ihrer OP so sehr leiden!
Ich bin innerhalb von 5 Monaten vier mal am Po operiert worden.1998 das letzte Mal was an den Hämorroiden machen lassen, einige Wochen nacheinander immer eine mit Gummibandligatur. Bis auf den ersten Tag, wo ich starke Schmerzen hatte und schon im Auto in der Kühlbox ein Kühlgelkissen dabeihatte, worauf ich mich immer sofort setzte, war das alles recht entspannt. Nun, nach so vielen Jahren, bildete sich plötzlich eine Analrandvenenthrombose.Die tat höllisch weh und mein Hautarzt schnitt sie dann nach drei Stunden Wartezeit ohne Betäubung auf, quetschte sie aus, packte mir Kompressen zwischen den Hintern und entlies mich. Ich bin kaum noch nach Hause gekommen. Auto fahren ist nach so einer Prozedur kaum noch möglich. Zu Hause angekommen, war ich nur noch am Heulen. Dann gingen die Schmerzen erst richtig los, zwei Tage noch unter Tränen gearbeitet, dann rief ich den Hautarzt wieder an, der meinte, mein Mann sollte das jeden Tag ausdrücken, hab es dann selber unter tierischen Schmerzen versucht, Endresultat: zwei haselnussgroße Dinger am Hintern, ab zum Proktologen, am Freitagnachmittag, nur Vertretung, die mir dann zu einer kreisrunden OP riet,Iboprofen 600 mitbekommen und Montag auf einem Schwimmreifen sitzend in die Türkei geflogen, gebucht ist gebucht, dort eine Woche kalt ausduschen, weich sitzen, besser noch liegen, Schmerzmittel und abends Cocktails, dann ging es mit den Schmerzen, dann nach 8 Tagen wieder zum Proktologen, nochmals 2 Wochen auf den OP- Termin gewartet, war dann nach 4 Wochen fast abgeschwollen, aber grosse innere Hämorroiden machten OP nach Longe unerlässlich. Am dritten Tag wurde ich aus dem Krankenhaus entlassen, Stuhlgang wollte nicht kommen, hab wie eine Wilde gepresst, weil vorher durfte ich nicht gehen. 20 Tropfen Tramadol und 20 Tropfen Novalgin sollten Linderung bringen, dauerte aber immer eine Stunde, oder halfen auch mal garnicht, sodass ich nach 2 Stunden noch mal 30 Tropfen Novalgin nachschob, ansonsten 10 Tage lang nachher nur noch 40 Tropfen Novalgin, weil ich von Tramadol riesige Kreislaufprobleme bekam, durch Agiolax Abfürmittel musste ich bis zu 11 mal am Tag auf die Toilette,später durch indische Flosamen ersetzt, die mir besser bekamen, Schmerzen, in die Wanne hiefen, weil ich mich dort besser feshalten konnte als in der Dusche, dann wieder auf den Schimmreifen auf der Couch oder in das Bett legen max. 2 Stunden Schlaf in der Nacht, oft im Krankenhaus und der Praxis angerufen, weil ich kurz vor der Wiedereinlieferung stand, aber Angst davor hatte, dann nicht mehr so leicht zur Toilette zu können, wie zu Hause. Nach 10 Tagen waren die Schmerzen vorbei. Zurück bleib ein Analrandfibrom, was zunehmend wehtat und 2 Klammern hatten sich nicht gelöst, also Anfang Januar nächste OP, im Dezember wollte ich nicht wegen Mandarinen und Süßigkeiten, harter Stuhlgang. Übrigens: Esst um himmels Willen in den ersten Wochen außer einem Apfel am Tag nichts Saures, also in erster Linie kein Obst, Gemüse ja. Das muss alles wieder durch den Hintern durch und verzögert die Wundheilung, macht auch bei Lebensmittelunverträglichkeiten das Analjucken! Außerdem juckt es, weil es heilt, mehrere Wochen!
Leider hat mich ein anderer Arzt operiert, der nicht genau hinhörte, was ich gemacht bekommen wollte, nämlich den "Zipfel" am Po und die Titanklammern, die sich noch nicht gelöst hatten. So hatte ich am nächsten Tag beim Verbandwechsel einen riesen Krater am A... und der Zipfel war immer noch da! Es war eine Mariske entfernt worden, die Gott sei Dank nicht direkt am Poloch war, sodass ich keine grossartigen Beschwerden beim Stuhlgang hatte, alse neuen OP- Termin machen, dauerte dieses Mal mit Verschiebung ärztlicherseite wieder 5 Wochen. Am 13. Februar bin ich, hoffentlich zum letzten Mal an diesem blöden Fibrom direkt am Poloch operiert worden und habe immer noch Beschwerden, ungefähr 4 Stunden nach dem letzten, oft 4-5 maligen fülligen Stuhlgang ist dann endlich Ruhe.Habe jetzt die Flosamen weggelassen, weil ich dann große Mengen Sthlgang habe un d so oft muss, sodass ich manchmal Analkrämpfe bekomme, die den ganzen Tag über andauern. Die Schmerzen beim Sthlgng sind kaum noch vorhanden. Sie kommen immer erst einige Minuten später und dauern dann Stunden an. Aberes ist nicht mehr ganz so schlimm wie in der ersten Woche!Sitzen ist blöd, besonders beim Arzt will ich ja dann doch nicht mit meinem Schwimmreifen auftauchen, nehme mir aber hin und wieder ein Kissen oder ein Gelkisen, eingewickelt in ein kleines Stoffbeutelchen und setze mich darauf. Frauen aufgepasst! nicht so dicht an den Blasenausgang packen, sonst Blasenentzündung! Dusche ca 5mal täglich, manchmal öfter, je nach Stuhlgang, anfangs Kompresse mit Alsolsalbe oder Panthenolsalbe drauf, zwischendurch 2 mal relativ kaltes Sitzbad mit Tannolact und hinlegen, Kühlgelkissen im Stoffbeutel direckt zwischen den Popo packen, wenn zu kalt, nur kurz, warten und dann wieder. Noch ein Rat: Bei der zweiten ambulanten OP bekam ich Tilidintabletten, darf man zwar kein Auto fahren, aber nach 45 Minuten ist man wiklich mal schmerzfrei. Davon braucht man auch nur 2-3 täglich, geht dann nicht ganz so auf den Kreislauf und soll ja auch nur die ersten Tage genommen werden.
Ich bin deswegen seit dem 30. November dauerhaft krankgeschrieben, vorher nach Longo OP 6 Wochen. Ich habe das große Glück, einen guten Arbeitgeber zu haben, der mich ein Jahr lang beobachtete und mir dann zu einer Auszeit riet. Am 17.04. fahre ich zu einer psychosomatischen Kur, für mindestens vier Wochen und bin dann hoffentlich wieder voll einsatzfähig!
Ich wünsche Euch allen viel Kraft und Gottes Segen bei der Bewältigung dieser so schwierigen Zeit! Er hilft zwar nicht immer so, wie wir es uns vorstellen, aber durch diese Auszeit wurden mir schon einige Dinge klar, die ich in meinem Leben ändern möchte!
Liebe Grüße, Sylvia.
 
Boller  sagt am 24.03.2012
Ich kann dich beruhigen. Mir wurden gestern ambulant zwei recht große Marisken entfernt. Nachdem ich einige Einträge hier gelesen hatte, war mir vorher verdammt mulmig. Kurz gesagt: Das Ganze war ein Witz.

Okay, die Spritzen sind nicht der HIT, aber es gibt weitaus Schlimmeres. Piekst halt heftig, aber der Schmerz ist nach drei Sekunden vorbei. Danach nochmal ein tiefes Brennen, wenn die Dinger mit dem Hochfrequenz-Kauter abgeschmurgelt werden, aber auch das ist schneller vorbei, als man Kartoffelsalat sagen kann. Anschließend hat es noch ein, zwei Stunden gezogen, aber seitdem bin ich komplett schmerzfrei. Die Wunden nässen noch (wird laut meinem Proktologen auch noch ein paar Tage so bleiben) und manchmal piekst es, wenn ich mich ganz normal wieder so bewege, als wäre gestern nichts gewesen. Sitzen auf einer Pobacke geht auch. Liegen und gehen sowieso.

Ich habe die Dinger nicht aus kosmetischen Gründen entfernen lassen, sondern weil ich durch darüber liegende Hämorrhoiden und den mechanischen Reiz immer wieder Blutungen und Schmerzen hatte. Alles vorbei. Klasse. Bei gleichen Fällen kann ich also nur raten, sich nicht verrückt machen zu lassen. Ich bin auch kein Rambo sondern ein ziemlicher Angsthase, aber die drei Minuten hält jeder durch. Hingehen, machen lassen.

Gute Besserung!
 
Martini22  sagt am 11.04.2012
Mir wurden vor genau 1 Woche 4 Marisken in kurzer Vollnarkose entfernt. Wunden wurden offen gelassen. 3 Marisken waren sehr klein und machen bis auf arg schmerzhaftes Brennen beim Stuhlgang keine Probleme. Die größte Mariske jedoch ( war etwa kirschkerngroß ) ist seit der OP immens geschwollen..bzw. die Stelle an der die Mariske war. Die größe und Form der Schwellung ließe sich mit einer kleineren Eichel vergleichen. Kaum schmerzempfindlich aber reccht hart und kompakt. Die Schnittstelle kann ich dort nicht erkennen, weil sie vermutlich auf Grund der starken Schwellung in den After 'gerollt' ist? Leider berichtet kaum jemand von solchen Schwellungen und ich mache mir Sorgen, dass das so bleibt. Mein After ist dadurch fast komplett zu, sodaß es beim Stuhlgang manchmal recht schwierig wird an dieser Schwellung vorbei zu kommen. Wer hat noch Erfahrungen mit solchen Schwellungen gemacht? Meine Marisken waren nur selten geschwollen und dann bei Weitem nicht so groß.
Würde mich über eure Feedbacks freuen. Vielen Dank!!
 
goddes  sagt am 18.04.2012
Hallo,
bei mir wurde vor kurzen eine sehr große Mariske entfernt!Auch ich hab mich von den ganzen Horror Geschichten im www verwirren lassen...aber Leute nur Mut, nur Menschen bei denen es nicht normal war schreiben in solche Foren oder Angsthasen und Jammerer!
Bei mir wurde mehrmals gespritzt und das ist absolut auszuhalten, jede Blutspende tut tausendmal mehr weh! Auch das Schneiden merkt man gar nicht auser bißchen warm! Schmerzen fast keine danach, nur am ersten Tag war das Laufen und Sitzen problematisch, aber nicht der Rede wert! Auch hatte ich wegen den Foren seeeehr Angst vor dem ersten klogang...auch das war ganz normal, wenig blut und sonst wie immer!!!!!!! Danach halt in die Dusche und ins Salzwasse hocke:-)
Man merkt zwar das was gemacht wurde, aber von Schmerz kann man absolut nicht reden! Auch blutet es fast gar nicht oder besser gesagt es blutet nicht!!! Also Leute last euch von den ganzen Foren und Beiträgen nicht verrückt machen!!! Das Einzige was mir unangenehm war waren die vielen hübschen Arzthelferinen in der Praxis und auch die machen und sehen das den ganze Tag:-))
 
Martini22  sagt am 18.04.2012
Hallo Goddes,

ich empfinde es als riesen Frechheit von dir zu behaupten, dass nur 'Angsthasen'/'Jammerer' bei denen irgendwas nicht 'normal' war in solchen Foren posten....Scheinbar ist ja bei dir auch etwas nicht 'normal', denn schließlich hast du ja auch hier gepostet ;-)
Schön, dass du kaum/keine Schmerzen hast, aber jeder Mensch und auch jede Wundheilung ist anders. Ich habe eine Geburt mit Dammschnitt hinter mir und würde mich nicht gerade als zimperlich beschreiben. Trotzdem ist wohl auch die Schwellung bei mir normal..und natürlich die Schmerzen, die ich hatte. Bei mir wurden 4 Marisken ringsum entfernt ( was weitaus gravierende ist als Eine ). 3 Waren nicht geschwollen..eine ist es immer noch ( nach 2 W )..wäre diese eine Mariske nicht hätte ich auch keine Schwellung..und da sieht man's dann auch: Jede Wundstelle ist anders..eine ist geschwollen und braucht länger zum heilen..die andere, die nur 1cm daneben liegt tat von vornerein nicht weh...so ist das nun mal..Jeder hat ne andere Story!
 
YviMaus75  sagt am 18.04.2012
An Goddes' Aussage sieht man mal wieder, dass meist nur das "schlechte" im Gedächtnis bleibt! Allein in den letzten 10 Beiträgen sind einige dabei, die keine "Jammerer" sind und nur positive Erfahrungen berichten! Demnächst einfach auch mal sowas mit einbeziehen, und nicht nur das Negative im Gedächtnis behalten!
 
Martini22  sagt am 24.04.2012
Hallo,
ist denn hier niemand, der eine starke Schwellung nach der OP hatte? Würde gerne eure Erfahrung diesbezüglich hören.
Meine OP ist morgen nun 3W her. Die letzte W ging es mir auch sehr gut. Die Schmerzen beim Stuhlgang waren zu ertragen. Meine Schwellung ging vor ein paar Tagen etwas zurück..hatte aber auch 3 Tage keinen Stuhlgang. Heute mußte ich 2 Mal auf die Toilette und schon war die Schwellung wieder in ihrer alten Größe ( der komplette After ist zugeschwollen ) zurück. Es ist zum aus der Haut fahren. Man macht einen Schritt vor und einen wieder zurück. Bin etwas entmutigt. Ob sich da wohl eine neue Thrombose bildet..und vor allen Dingen habe ich Angst, dass auf Grund der Schwellung am Ende ne riesen Mariske bleibt..schlimmer als vor der OP.
Hat jemand ähnliche Schwellungen erlebt. Ich würde mich sehr über euren Bericht der Heilung freuen.
Vielen Dank!!
 
anna88  sagt am 30.04.2012
Ich hatte vor 4 Tagen eine OP, zwei Marisken wurden entfernt(eines davon war schon ziemlich groß). Vor drei Jahren wurde mir auch eine sehr große Thrombose entfernt, per Laser und die Schmerzen danach kann ich mit der Mariskenentfernung kaum vergleichen. Ich weiß nicht, ob es an dem Verfahren lag, (Marisken wurden mit elektrischem Skalpell abgetragen). Die Marisken-OP war schon schmerzhaft, doch mit Hilfe von recht starken Schmerz-tropfen noch gut zu ertragen. Doch der Stuhlgang ist immer wieder ein Alptraum, ich hoffe sehr, das dass bald nachlassen wird. Die Stelle nässt und blutet noch einwenig, daher verwende ich Kompressen, um die Wunde trocken zu halten. Man sieht auf der Wunde noch zwei knubbel( weiß nicht, ob dass ne Schwellung ist und besser wird) und der Ausgang ist dementsprechend sehr eingeengt. Wer hatte den so ein ähnliches Problem? Gehen die Dinger weg wieder von selber weg, diese Knubbel befinden sich auch da, wo die Marisken zuvor waren.
 
Solave  sagt am 23.05.2012
Hallo,hab mir alles was Du rätst aufgeschrieben,hört sich gut an, danke! Bei mir macht eine Hautärtzin,die auf sowas spetzialisiert is meine Marisken auf 2 mal ambuland ,in ihre Praxis,weg.In lokal-anaestesie Werde mal,trotz die drohende "Schmerz-zeit" , positiv drangehen. Aber super das ich mich über diese Internetseite informieren konnte!!!
 
Martini22  sagt am 07.06.2012
Hallo an alle Mitleidenden...ich melde mich nochmals von der 'Front'...meine OP ( 4 Marisken entfernt, Wunden wurden offen gelassen ) ist nun 9W her. Nach ca 4W post OP ging's wirklich recht gut..habe die ganze Zet wirklich weichen Stuhl gehabt und mir immer Zeit gelassen auf der Toilette...Leider ging das Leiden aber in Woche 6 erst richtig los! Merkte plötzlich, dass ich es mit dem Stuhlgang nicht richtig vorwärts ging ( hatte aber keine Verstopfung, sprich harten Stuhl )..es fühkte sich an als wäre da eine Wand und der Stuhl konnte nicht raus. Wenn es dann klappte ging es nur in Kleinstmengen und es kam ein dünner Strahl raus ( aber weich! ) und unter stärksten Schmerzen! Selbstdiagnose: 1 Fissur zum Damm hin und eine kleinere zum Steiß hin! Dabei habe ich nie gepresst, hatte weichen Stuhl aber keinen Durchfall. Durch die Fissuren hatte ich dann Schließmuskelkrämpfe, daher das Stuhlverhalten. Irgendwann ging gar nichts mehr und ich hab mir 1X Microklist verabreicht und mit Hametum Salbe angefangen. Seither klappt es mit dem Stuhlgang zum Glück wieder aber es schmerzt höllisch! Ich bin so sauer auf meine Ärztin..es muß doch irgendetwas falsch gemacht worden..zu viel weggeschnitten? Falsch geschnitten? Mich machen die Schmerzen echt wahnsinnig und ich hab wirklich kaum mehr Hoffnung, dass ich je wieder schmerzfrei auf's Klo gehen kann. Wer hat denn ähnliche Erfahrungen gemacht. Würde mich sehr über eine Nachricht von 'Mitleidenden' freuen.
Viele Grüße
 
anna88  sagt am 08.06.2012
So liebe leute, Meine OP ist nun 7 Wochen her und ich wollte nun den Stand der Dinge mal so berichten. Die ersten 2 Wochen waren ein Alptraum, muss ich zugeben. Nach und nach hat sich die ganze Sache gebessert, nachdem ich einige Verfahren angewendet habe, wo ich mir selbst nicht sicher war, ob es denn was bringt bzw. schlechter wird. Ich habe die Wunde immer schön mit Zinksalbe eingecremt, und eine Kompresse drüber. So blieb die Wunde immer gut trocken. Und ab der zweiten Woche hab ich ach wieder mit dem Analdehner begonnen, es tut zwar anfangs weh, aber dass musste wohl sein, denn die Schließmuskeln waren nach der OP enger wie zuvor. Der Stuhlgang kam anfangs, wie so manche auch berichtet haben, nur in kleinsten Mengen (durch die Schließmuskel, da diese nach der OP nicht leicht zu kontrollieren sind) daher würde es mit dem Dehner auf jedenfall probieren, mir hat es wirklich sehr geholfen. Auch sollte man für einen weichen Stuhlgang sorgen, dies tat ich mit getrockneten Aprikosen die ich bevorzugt bei aldi gekauft habe "soft aprikosen" und Weizenkleie (viel trinken ist angesagt) Ich hab mich nach der OP auch viel bewegt, ich weiß zwar nicht wie es bei anderen war, aber mit hat es mehr linderung verschaffen wenn ich auf den Beinen war. Auch bringt dass den Darm auf trab. Die Wunde sollte auch nicht mit trockenem sondern mit wasser angefeuchtetem Papier gesäubert werden, um die Wunde nicht zusätzlich zu reizen. Noch besser ist es sogar gleich mit warmen wasser drüber zu gehen, dass der schmerz einwenig nachlässt. Ich kann jetzt sagen, dass ich das schlimmste durchgestanden habe. Ich habe so gut wie keine schmerzen mehr nur sehr selten beim Stuhlgang(dass nur, wenn ich zu lang nicht war) Ich wünsche jedem, der dieses Prozedere noch vor sich hat, ganz viel Geduld und Stärke. Ich weiß, viele Ärzte raten so eine OP ab, aber mir hat es wieder ein stück mehr selbstbewusstsein zurückgegeben auch muss ich mich nicht mehr schämen, wenn ich mit meinem Freund intim bin. Dass sind nun leider Sachen, welches aus ärztlicher Sicht außer Acht gelassen wird. Ich bin froh, dass ich es gemacht habe...
 
Martini22  sagt am 24.06.2012
Hallo ihr Lieben, wollte nochmal aus dem 'Krankheitslager' berichten. Leider ist es mit den Fissuren nicht besser geworden. Ich bin jedes Mal froh wenn ich den Stuhlgang hinter mich bringen konnte. Habe jedoch festgestellt, dass es besser ist wenn man jeden Tag Stuhlgang hat als viell nur alle 2 Tage. Gehe ich jeden Tag auf's Klo sind die Beschwerden nicht so stark ( dennoch bei mir auf einer Skala von 1 bis 10 ein 7..das meine ich wenn ich 'nicht so stark' sage :-( )Bin einen Tag nicht gegangen und hatte dafür am nächsten Tag eine große Menge Blut in der Kloschüssel. Das hat mir einen kleinen Schock versetzt! Habe mir vor 3 Tagen einen Fissurstift der Firma Tordxnex bestellt mit der Hoffnung nun eine Lösung für mein Problem gefuden zu haben. Obwohl der Stift sehr klein ist hatte ich starke Schmerzen bei der Anwendung und mußte diese schon nach einer halben Stunde abbrechen. Bin wirklich verzweifelt. Ich habe nie harten oder flüssigen Stuhl. Presse gar nicht beim Stuhlgang und trotzdem scheint die Fissur nicht zu heilen. Möcht mich auf gar keinen Fall operieren lassen. Man sieht ja was dabei raus kommt. Ein eigentlich harmloser Mariseneingriff und alles ist schlimmer als zuvor!
Habe echt Angst.
...Danke für's 'Zuhören' :-)
 
Pippi  sagt am 16.07.2012
Hallo,
nachdem ich mich über das Thema Marisken-Entfernung im Netz schlau gemacht habe, bin ich auch auf diese Seite gestosssen.
Heute nun wurden mir zwei Marisken mit einem elektrischen Skalpell entfernt und ich möchte hiermit allen Mut machen, diesen Schritt ggf. locker anzugehen.
Zuerst wurden 3 kleine Spritzen in die Marisken gespritzt zur örtlichen Betäubung. Die erste pickte ein kleines bißchen, die andern Beiden habe ich aufgrund der bereits wirkenden Betäubung schon gar nicht mehr gespürt. Anschlließend wurden mittels eines elektischen Skalpells die Marisken abgeschnitten und gleichzeitig verschweißt. Das hat alles in allem nicht mehr als 5 Minuten gedauert. Es wurde ab und zu ein wenig heiß beim Entfernen, aber das wars dann auch schon.
Ich bekam noch ein kleines Schmerzzäpfchen, ein wenig Zinksalbe auf die Wunde und dann konnte ich nach Hause gehen.
Nach 15 Minuten etwa ließ die Betäubung nach und es pickte ein kleines bißchen. Das war alles, wa ich bisher an Schmerzen hatte. Ich kann ganz normal auf meinem Popo sitzen - gespannt bin ich morgen, wenn ich zur Toilette gehe. Der Eigriff war wirklich lächerlich, obwohl die Marisken auch nicht gerade klein gewesen sind. Es war bei mir allerdings ein rein ästhetisches Problem - ich hatte keine Probleme oder Schmerzen vorher, nur die Hygiene nach dem Toilettengang erforderte etwas mehr Sorgfalt.
Leute, wenn Ihr Euch auch unwohl fühlt, weil der Popo nicht so ausieht, wie er aussehen soll, dann geht es ruhig an und lasst diese Dinger bei einem Proktologen entfernen. Ich ärgerte mich letztlich 20 Jahre darüber und bin durch Recherche im Internet überhaupt erst darauf gekommen, das man ganz einfach etwas dagegen tun kann.
Liebe Grüße
Pippi
 
Littlejean  sagt am 05.10.2012
Hi,
Wurde vor 5 Tagen operiert, mariskenentfernung. Nach der Vollnarkose war mir übel, müsste mich übergeben und auch noch am nächsten Tag eiskalt, trotz decken, Socken, Mütze, Schal. Am 3. Tag die Hölle: Verstopfung! Mir half nur ein Einlauf ( miniklist) . Nie wieder will ich so was erleben. Nehme jetzt lactulose prophylaktisch. Habe immer noch ein ziehen in den pobacken und am Steißbein, laufen geht nicht so gut und tragen auch nicht. Aber es ist alles zu ertragen mit ibuprofen 600. Hauptsache nie wieder Verstopfung. Der Arzt sagte dass die Wundheilung 4 Wochen dauert.

Gute Besserung an alle betroffenen. Das nächste mal Kaiserschnitt und nie mehr spontangeburt.
 
habangst  sagt am 05.10.2012
Hallo pippi, wo hast Du das machen lassen???
 
Brooklyn  sagt am 16.10.2012
Hatte vor 6 Tagen eine Analabszess und Fistel op, was glücklicherweise gleichzeitig Operiert werden konnte.
Wurde dann direkt am nächsten Tag entlassen und schlage mich bis jetzt mit Arcoxia 120mg und Novalgin Tropfen durch. Die Schmerzen sind auch absolute erträglich und kein Vergleich zu den Höllenqualen bevor ich mich entschlossen hab zum Arzt zu gehen.
Dieser Gastroenterologe hat mich direkt zur Prosper Klinik in Recklinghausen geschickt, die haben's echt drauf, kann ich nur weiter empfehlen!
Seit gestern ärgert mich nur dieser unglaubliche Juckreiz, wobei ich da recht zuversichtlich bin, dass dies nur die wundheilung betrifft. Ansonsten hab ich nämlich weder eitrigen Ausfluss noch Rötungen um die Wunde und auch bei der nachkontrolle war der Arzt sehr zufrieden.
3-5 mal täglich ausduschen einschließlich nach dem Stuhlgang (jedoch keine Sitzbäder) helfen mir weiter und ganz wichtig: oft die kompresse wechseln! Brauche pro Tag min. 5 Stück
 
Andika  sagt am 18.10.2012
Hallo, hatte vor 10 Tagen Hämmorrhoiden nach- Milligan-Morgen- und 3 große Marisken entfernt bekommen... und wenn ich es besser gewusst hätte...
Ich bin selbst vom Fach, war bei etlichen Milligan Morgan, Longo, Parks usw Op´s dabei und gesehen was wie gemacht wird! Hatte aber nicht mal annähernd d Vorstellung wie weh das tut später und was secundäre Wundheilung an eigener Leibe bedeutet!!
Wie ich sagte, vor 10 Tagen begab ich mich in einer renomierte Enddarm Klinik in Süddeutschland zum Op. Zumindest dachte ich dass es renomiert ist! Aber nach d massenabfertigung war ich anderer Meinung!
Dort bekam ich ein Milligan-Morgan Op bei 8 und 12 Uhr, sowie drei große Marisken wurden mit elektrischen Skalpell entfernt.
Die richtige Schmerzen kamen erst nach meiner Entlassung am 2. Postoperativen Tag! Entlassen worden bin ich mit 3 Rezepten -Voltaren resinat, 10meter rolle Zelltoff, 1 Tube Bepanthen Salbe..
Mir wurde gesagt 4 mal am Tag und nach jeder Stuhlgang ausduschen (richtig in d Hocker gehen und mind 2 Minuten lang!), danach Bepanthen Salbe dick auf Zellstoff auftragen und richtig tief zwischen d Pobacken klemmen, damit d Salbe hinkommt und aber d Wundsekret aufgesaugt wird!
Habe meine Wunde anhand Spiegel angeschaut und war erschrocken.. 3 Löcher um d Anus herum... Aua.. Ich war total deprimiert. Ok mein Arzt sagte ich soll es nicht anschauen, erst in 3-4 Wochen, aber ich musste wissen woher die höllische Schmerzen und d stinkende Wundsekret kommt..
Beim Stuhlgang muss ich leider immer noch weinen trotz Schmerzmittel, aber ich habe mich endlich damit abgefunden! Dank mein Lebenspartner, der auch von Fach ist, bekam ich auch die richtige Schmerzmittel!
4-5x 400 Ibuprofen, 2x Voltaren resinat (wichtig wegen Abschwellung!!!) und Abends zum Schlafen Valoron (Tilidin).
Und jetzt am 10. Tag empfinde ich endlich ein leichtes Besserung! Wundsekret wurde weniger und nicht mehr stinkend, kaum Schmerzen nur beim Stuhlgang! Schmerzmittel nehm ich noch weiter! Entengang hab ich auch noch... ;))
Ich glaube es ist besser wenn man nicht genau weiß was auf einem zukommt! Das aller wichtigste ist aber, richtige Schmerzmitteln und Hygiene!! Das Abduschen ist sehr wichtig und angenehm! Sowie d feuchte Wundbehandlung laut neueste Erkenntnisse, ist besser als d trockene!
An alle arme Mitleidenden: Es wird besser! Wirklich!!
 
Martini22  sagt am 18.10.2012
..also bei mir ist die OP nunmehr fast 7 Monate her und ich habe immer noch Schmerzen..die Fissuren, die aus der Marisken OP resultieren sind natürlich mitlerweile chronisch..ein gutes hat es ja: chrinische Fissuren sind weniger schmerzhaft als akute!! hahaha, dass ich nicht lache :-)..habe mich damit abgefunden, dass ich wahrscheinlich nie wieder schmerzfrei auf's klo gehen kann..sehr bitter, da ich vor der OP beim stuhlgang nie schmerzen hatte!!..abgesehen davon sieht mein Anus nun genauso 'ausgfranst' aus wie vor der OP..ich wünschte, ich könnte die Zeit zurückdrehen...hmmmmmm
 
Knick  sagt am 13.01.2013
Ich habe auch (seit 5 Tagen) eine Marisken- und Hämorrhoiden-OP (Grad 3, Analprolaps) hinter mir. Bis auf ein Druckgefühl und ekligen Schmerzen beim Stuhlgang lassen sich mittlerweile die Schmerzen mit Schmerzmitteln ertragen.
Oben hat jemand Lactulose empfohlen zur Erweichung des Stuhls. Davon kann ich nur dringend abraten, denn das Zeugs kann als Nebenwirkung unerträgliche Blähungen verursachen, bei den frischen Wunden ist das eine Folter, weil man bei jeder Luftblase, die sich durchs Gedärm schlängelt, heulen könnte.

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