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Wer hat diese Op und kann mir helfen?

187 Beiträge - 117472 Aufrufe
 
arabello  sagt am 11.05.2016
Hallo Nadikizz,

Wenn das wirklich alles, was du an Schmerzmitteln bekommen hast, solltest du deinen Arzt mal Nachts in eine Nebenstrasse zerren. Da fehlt mindestens Diclo, Ibu, Tramal und zum abrunden Paracetamol.

Und ja, hatte nun zwei Eingriffe und würde auch keinem raten Gaumensegel / Mandeln mit Nasentamponaden zu kreuzen. Ist die Folterkammer zusätzlich zur Hölle, durch die wunde Schnauze atmen zu müssen. I can't get no sleep

Letzte Woche hatte ich die Korrektur-OP am Gaumensegel, da meine Straffung vom vergangenen August zu straff wurde und ich beim Sprechen nur noch würgen musste.
Die Korrektur ist dem bisherigen Anschein nach gelungen, aber die Handwerker waren grob unterwegs, so dass die Schmerzen in der Zunge (vermutlich durch Intubation) ähnlich heftig und anhaltend waren wie die eigentliche Wunde. Immerhin ist die taube Stelle auf der Zunge nicht mehr ganz so taub, nach einer Woche.

Mein Fazit nach der zweiten OP: FINGER WEG VOM GAUMENSEGEL
sofern es nicht keine wirklich harte medizinische Indikation, wie z.B. Schlaf-Abnoe gibt.

Allein wegen dem Schnarchen sind es die Schmerzen, aber vorallem die zahlreichen Nebenrisiken schlicht nicht wert.

Wenn ich die gesamte aufgewendete Zeit und Krankheitstage zusammenzähle, hätte ich lieber drei mal die Woche eine Stunde Sport auf den Plan gesetzt und durch den Gewichtsverlust das Schnarchen bekämpft.
 
Lars1980  sagt am 15.05.2016
Hallo,

bei welcher Kasse bist Du?
Wie hast du es gemacht das die Kasse es Bezahlt?
Mein HNO macht das als Private Leistung.
Mit freundlichen Grüßen
Lars
 
MrPink  sagt am 23.07.2016
Ich hatte vor 5 Tagen eine OP mit der Celon-Methode bzw. CAUP - Nasenmuschelverkleinerung, Nasenscheidewandbegradigung, Nasennebenhöhlen, "Fenstern", Gaumenbogenplastik mit Zäpfchenverkleinerung sowie Verkleinerung der Gaumenmandeln. Es war meine allererste OP und ich hatte etwas Bammel. Ich ging Montag Mittag ins Krankenhaus, bekam eine "Dormicum"-Tablette, die schläfrig macht und angstlösend wirkt. Dann wurde mir im Handrücken ein Zugang gelegt und ich wurde mittels einer Atemmaske betäubt. 70 Minuten später war die OP vollbracht. Als ich aufwachte, hielten sich die Schmerzen in Grenzen, den Gaumen habe ich zunächst gar nicht bemerkt und bei der Nase was vor allem die Tamponade unangenehm, aber es ließ sich alles gut aushalten, zumal ich im Berliner Bethel Krankenhaus gut betreut wurde. In der ersten Nacht wurde mir übel, aber das würde mit einem Tropf geregelt. Gegen die Schmerzen bekam ich Novalgin und Diclofenac sowie Ibuprofen. Dazu gab es ein Magenmittel, Pantropazol, ein Antibiotikum sowie Lutschtabletten gegen Pilzbefall. Unannehm war die Tatsache, nur durch den Mund atmen zu können, was mich meist nach 2h mit ausgetrocknetem Mund und aufgeplatzten Lippen aufwachen ließ. Hier hat sich Vaseline auf den Lippen sehr bewährt. Am 2. Tag wurde die Tamponade in der Nase entfernt, was entgegen allem was ich darüber gelesen hatte nicht schlimm war. Ich glaube es war von Vorteil, dass in meiner Nase noch so viel Sekret und flüssiges Blut war und die Tamponade nicht eingetrocknet war. Es blieb eine verstopfte Nase, mit Verkustungen, den OP Nähten an der Scheidewand sowie einem Silikongestell, das ich heute, 6 Tage danach immer noch drin habe. Bis hier war alles ganz ok gelaufen und es ging auch einigermaßen ok weiter. Weil ich es als sehr störend empfand habe ich meine Nase geschnäuzt, was befreiend wirkte und glücklicherweise keine neuen Blutungen zur Folge hatte. Die Nase blutete einfach so hin und wieder, aber nicht doll. Ich musste fortan auch im abwechselnd alle 3 Stunden zwei Salben in die Nase drücken. Am 3. Tag wurde mir die Nase abgesaugt, was durch den Schlauch, der in die Nase geführt wurde schon unangenehm war. Am Donnerstag morgen, dem 4. Tag würde ich entlassen. Wichtig war der Hinweis, dass ich nicht schwerer als 5kg heben durfte, mich nicht in der Sonne aufhalten und nicht heiß duschen durfte. Da ich seit der OP ausser 3 Löffeln Pudding, einem Trinkjoghurt und einer Scheibe Toast (die ich bitter bereut habe) nichts gegessen hatte, war das ch nicht nur einige Kilo leichter, sondern auch sehr klapprig auf den Beinen. Ich fuhr direkt zu meinem HNO-Arzt, wo ich mir eine Krankschreibung sowie Rezepte holte. Auch hier wurde nochmal die Nase abgesaugt. Inzwischen hatte sich meine Gaumenwunde verändert und war trotz der Tabletten von einem Pilz befallen worden, der (für andere) riechbar ist. Mein Mund fühlte sich total trocken und klebrig an, da der Körper eine Art Kleber auf die Wunde legt. Nach dem Arzt ging ich zur Apotheke, um meine Mittelchen zu besorgen. Das war sehr nervig, da ich mich kaum noch auf den Beinen halten konnte und ich erst nach der 3. Apotheke alles bekommen hatte - fast alles, denn das Schmerzmittel für extreme Situationen, Tramadol, hatte mein Arzt vergessen aufzuschreiben. Ich trank dann noch einen Eisshake, was gut tat und gut ging und fuhr nach Hause, um mich hinzulegen. Die starken Schmerzen, die mir für 4 Tage nach der OP prophezeit wurden, kamen tatsächlich, allerdings habe ich sie nur alle paar Stunden vor der erneuten Einnahme der Medizin gespürt und mich dann wieder weggeballert. Statt Novalgin und Ibuprofen nehme ich nun Metamizol-Tropfen, die wirken, aber scheußlich schmecken und mich unangenehm sedieren. Die Tramadol-Tropfen habe ich mir über einen Anruf beim Arzt und einen Fahrradkurier besorgt. Als die Schmerzen gestern Abend stark wurden, habe ich die auch genommen und sie wirken, machen aber auch leicht verwirrt und langsam im Kopf. Jetzt, Samstag Abend geht es mir eher aufgrund der Medizin nicht so gut, ich fühle mich schlapp, unwohl und "matschig" und müde. Bis hierher warmes aber alles weniger schlimm als ich befürchtet habe. Montag soll das Silikonteil aus der Nase entfernt werden, davor graut mir etwas.
 
coolmak  sagt am 30.09.2016
Hallo!

So, ich hab jetzt mal alle Erfahrungsberichte durch.

Ich habe bisher nur eine Überweisung in eine HNO Ambulanz eines Krankenhauses meiner Wahl. Auf der Überweisung steht "Rhonchopathie, Septumdeviation - Septumplastik + UPPP erbeten". Es wirkt so als würde mich der HNO problemfrei in die Hölle schicken....zumindest nach all diesen Erfahrungsberichten hier.
Im Krankenhaus werden sie vermutlich alles nochmal untersuchen und da wird erst klarer werden was für eine Operation ich tatsächlich bekommen werde, aber nachdem ich letztes Jahr so ein Gerät vom Lungenfacharzt mitbekommen habe dass die Schnarchgeräusche und die Sauerstoffsättigung im Blut misst und dabei raus gekommen ist dass ich ein "gesunder" Schnarcher bin (mit Apnoe, aber eben nicht so stark dass die Sauerstoffsättigung runterfällt) könnte ich mir vorstellen dass vielleicht doch nur die Nase operiert wird. Und das wäre mir an sich ganz recht glaub ich.

Irgendwie kommt es mir fasst irre vor Nase und Rachen gleichzeitig zu operieren...es macht mich jetzt schon wahnsinnig wenn ich Schnupfen und starke Halsschmerzen habe beim schlafen.

Außerdem hab ich echt Angst davor kein rollendes "R" mehr über das Zäpfchen sagen zu können. Ich war schon mal bei einem Sprechtraining und ich weiss wie man das "R" über die Zunge bildet....aber das ist ja schon ein harter Eingriff wenn ich nachher nicht mal mehr mit einer Logopädin zur alten Aussprache zurückkomme!

Gibt es eigentlich von irgendwem Erfahrungsberichte wenn man diese Operation zweiteilt? Also wenn man nur die Nase macht (Nasenscheidewand begradigen, mögliche Polypen entfernen, möglicherweise Nasenmuschen verkleinern) und dann erst falls notwendig eine UPPP macht?

Mir kommt es so vor als wäre die UPPP beinhart während die Nasen-OP im Vergleich dazu recht locker ist....
 
rondack  sagt am 14.11.2016
Hallo,

bin Tag 5 nach OP LAUP....(Zäpfchen und Gaumensegel)
Nur was ich überhaupt nicht verstehe: dieses Wick Sulagil Spray, oder Xylocain Spray, warum verschreibt das denn keiner der Ärzte??? auch meiner nicht;
 
BaumBorke  sagt am 20.12.2016
Ja, ich bin auch erstaunt, dass es hier mehrere gibt, bei denen das gesamte Nasen-Rachen-Programm in einer OP abgehandelt wird.
Als ich mit OSAS-Diagnose zu OP-Beratung war, meinte der Klinik-HNO-Arzt, dass man 'hier' (in der CVK Charité Berlin)
auf keinen Fall beide OPs Nasenscheidewand/NNH u n d UPPP in einem macht. Das wäre für den Patienten (selbst unter Berücksichtigung von dann 2 Narkosen) nicht zumutbar.

Ich hab also vor über 1 Jahr die Nasen-OP hinter mich gebracht.
Sehr harmlos alles (3 Nächte) bis auf den nervenden Trubel in der Spreewald-Klinik (m.M.: zu viel Personal mit unkoordiniertem Treiben).
Gefühlt ist kein Unterschied im Luftbekommen und ebenfalls nicht beim Schlafen/Schnarchen zu vorher.

Nun steht die UPPP an.
Ich musste nochmal zu einer Voruntersuchung (diesmal in Charté Berlin Mitte). Die OP wird im Januar sein.
 
Dani83  sagt am 20.12.2016
Hallo,

nach einer Mandel OP, wäre dann die Kombi Fentanyl-Schmerzpflaster und das Spray Wick Sulagil am effektivsten?
 
coolmak1  sagt am 22.12.2016
hab das passwort nicht mehr gewusst...bin coolmak.

hab am Montag nur die Nasengeschichte gehabt. Teile der Nasenscheidewand weggeschnitten, alle Nasenmuscheln verkleinert, untersten 2 Nasenmuscheln gebrochen und zur Seite geschoben.

Seit Dienstag sind die Tampons draussen, nächste Woche Dienstag kommen die Schienen raus.

Hatte keinerlei Schmerzen, bin seit gestern nach 2 Nächten draussen.
Mir reichen die 38.2 Grad Fieber wegen denen ich derzeit nicht schlafen kann.
Im SMZ Ost dürfte auch keiner die Op nach Nachfrage gleichzeitig mit Gaumensegel machen.

Das sind perverse Ärzte glaub ich die das machen....ein Weg durch die Hölle ist denk ich vorprogrammiert.

Freu mich schon wenn die Schienen draussen sind.
 
joel9  sagt am 28.02.2017
Ich kann ein gutes Produkt empfehlen, das hat mir geholfen
Website des Produkts, [Link anzeigen]a.cc
 
PlumBum  sagt am 04.06.2017
UPPP-Erfahrung ...
habe auch ich / zu lesen unter "OSAS-OP/Uppp-Nachwirkung: Fremdkörper'gefühl'" - würde mich freuen, wenn sich jemand mit ähnlicher Nachwirkung dort meldet.
DANKE
 
Snorky1  sagt am 04.06.2017
Ich wollte mich mal wieder melden. Meine Op war irgendwann Mitte Februar 2016. Hab auch ausführlich über meine Erfahrungen geschrieben (Snorky).
Ich kann heute sagen das ich die ,,total Operation" nicht bereut habe.
Es fühlt sich etwas eng an beim Schlucken aber sonst alles gut. Insgesamt hat es ca 6 Monate gedauert bis ich wieder vernünftig Schlucken konnte. Man muss da Geduld haben. Bei der Aussprache hatte ich zur Verwunderung meines Arztes Probleme mit -au-.
Zum Beispiel Säu statt Sau. Oder ich bin säuer statt sauer.
Selten wenn ich nicht drauf achte passiert es noch.

Ich hatte als Pottblach plötzlich einen sächsischen Akzent. Jedoch habe ich es ohne Logopädie wegbekommen. Zum Glück :-) Es hat fast ein Jahr gedauert. Man muss tatsächlich neu lernen wie man spricht. Das -r- funktioniert mal mehr mal weniger aber ist nur minimal eingeschränkt. Man spricht es dann wie ein Spanier über die Zunge und nicht aus dem Rachen.

Was das Schnarchen angeht hab ich bis jetzt nix negative gehört von anderen. Im Halbschlaf hab ich mal ein Schnurren gehört aber richtiges Schnarchen nicht.
 
flinders  sagt am 19.09.2017
Meine Erfahrung mit der Zäpfchen-Verkleinerung:
(Mandeln und Nase sind schon vor 10 Jahren gemacht worden)

OP-Tag: ambulante OP, Entlassung ohne Schermzmittel, Fäden sind spürbar, Schmerzen nur bei Schluckn/Essen/Trinken

1.-3. Tag: Schmerzen aushaltbar, keine Schmerzmittel außer entzündungshemmende und schmerzlindernde Gurgellösung (Tantum Verde, sehr gut)

4.-5. Tag: starke Schmerzen beim Essen, die jetzt nicht nur im Rachenbereich sind, sondern sich bis in die Ohren und den ganzen Kopf ziehen. Fäden lösen sich von selbst auf. Nachts nach Schlucken starke Schmerzen. Einmal Novalgin-Tropfen genommen, die haben zwar geholfen, haben mich aber die ganz Nacht wachgehalten und mich sehr unruhig gemacht: lieber Schmerzen als dieses Gefühl!

6. Tag: Tagsüber völlig schmerzfrei, nur beim Essen

Ich kann bisher (6. Tag) noch nicht richtig sprechen, es klingt nasal und kein R ist möglich. Ich habe riesige Angst, dass das nicht mehr wird. Außerdem ein schleimiges Gefühl im Hals.
Beim Essen muss man gar nicht alles pürieren, es kommt auf den Inhalt an: keine sauren Dinge: kein Obst, wenig Milchprodukte, keine Schokoladenhaltige Dinge... möglichst weiches Brot mit Butter, Kartoffelbrei, Eiswasser trinken.

Würde die OP nicht wieder machen: Die Risiken sind einfach zu groß. Mein Arzt überredete mich nach einem Schlaflabor zu der OP: nach 2 Tagen sei ich wieder fit, ambulant, Nebenrisiken keine.
Wie schon bei der Mandelentfernung hatte ich das Gefühl, man will nur Privatpatienten abziehen.
Ich schnarche zwar sehr stark (bin 23 und weiblich...),habe allerdings keine Atemaussetzter, schlafe gut und mein Freund kam bisher auch mit Oropax klar. Wenn ich nicht mehr richtig sprechen kann oä hat es sich daher für mich gar nicht gelohnt.
Arbeit musste ich auch erstmal absagen.
Wenn ich so spreche wie jetzt, nimmt mich kein Schüler enst.
Ob es was gegen das Schnarchen geholfen hat, kann man wohl erst nach 5 Wochen sagen.

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