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Wer hat diese Op und kann mir helfen?

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Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo JuppSchmitz,

da ich oft in der Frankfurter-Ecke bin würden mich Deine Erfahrungen sehr interessieren. Könntest du Deinen "Heilungsverlauf" etwas dukomentieren? Das würde mich sehr interessieren. Also welche Beschwerden du hattest, wie lange und ob das Schnarchen jetzt besser geworden ist.

Grüße
Snore-Devil

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

hallo jupp
kannst du mir deine erfahrung und ergebniss mal durchgeben?
bin mich am orientieren war schon bei HNO und der nächste schritt ist das labor.

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo an alle überlegenden…

Ich hatte die OP ( Nasenscheidewand begradigen, Nasenmuscheln verkleinern, Gaumensegel straffen und Zäpfchen kürzen ) jetzt vor 10 Tagen. Grund waren Atemaussetzer im Schlaf, Schlecht Luft bekommen, Mundatmung und Scharchen.

Gern will ich meine Erfahrungen bis jetzt und, wenn ich daran denke, auch als Langzeiterfahrung in 6 Monaten oder so noch einmal aufschreiben.

Also die ersten 2 Tage im Krankenhaus fühlten sich unangenehm an, da ja noch die Tampons in der Nase sind und man kontinuierlich durch den offenen Mund atmen muss. Der Hals tat mir zu dieser Zeit komischerweise überhaupt (noch) nicht weh, war nur immer sehr trocken.
Nach 2 Tagen kamen die Tampons raus und mir ging es so erstaunlich gut, dass ich mich schon fragte, warum ich noch 2 Wochen nach der Entlassung krankgeschrieben werde.
Der dritte Tag wurde dann noch besser, juhuuu….
Aber dann… ab dem 4. Tag, gingen ganz plötzlich die höllischen Halsschmerzen los, trotz Schmerzmittel!!! (jetzt wusste ich, warum die Krankschreibung…)
Solch Schmerzen hatte ich überhaupt nicht auf dem Zettel, dachte ich doch, die Nasen-OP wäre der heftigere Part gewesen…^^
In diesem Zustand wurde ich nach 5 Tagen aus dem KH entlassen und schleppe mich seither schon eine Woche lang mit einer Kombi von 3 verschiedenen Schmerzmitteln durch die Tage. Eine echt sehr unangenehme Zeit mit starken Schmerzen.
Ganz schlimm ist es bei mir nach dem Schlafen am Morgen, wenn die Wirkung der Schmerzmittel vergangen ist. Allein das dann nötige Schlucken der morgendlichen Schmerzmittel mit etwas Wasser trieb mir teilweise vor Schmerzen die Tränen in die Augen. Zudem ist meine Zunge sehr stark angeschwollen und tut fast mehr weh, als der Hals selber. Das liegt daran, dass der Mund nachts immer noch größtenteils offen ist und ich mir im Schlaf so oft auf die Ränder der Zunge gebissen habe, dass sie total geschwollen und entzündet ist und sog. Aften bekommen hat. Und obwohl man jetzt durch die Nase schon wieder besser Luft bekommt, liege ich Nachts noch fast immer mit offenem Mund da und sabbere das Kissen voll. Das soll aber Nach und nach besser werden, so der Doc, da sich der Körper daran gewöhnt hat und sich jetzt langsam umgewöhnen muss.
Heute muss ich sagen, dass ich nach 10 Tagen, so glaube ich, jetzt auf dem Weg der Besserung bin. Ich schlafe schon besser, fühle mich nicht mehr so elend und die Schmerzen werden auch weniger. Diese Zeit hatte mein HNO auch so etwa vorausgesagt.
Mein Geruchs- und Geschmackssinn kommen auch so langsam wieder, sind aber noch lange nicht wieder ganz da. Stimme klingt lt. Aussage anderer auch genau, wie vorher.

Was mir geholfen hat: extrem wenig essen (habe sicher einiges abgenommen), wenn essen, dann extrem klein Zerkauen, nichts mit Säure essen, keine Milch, keine Yoghurts, komischerweise kein Eis, keine Tomaten, kein Obst, etc., davon hat man echt höllische Schmerzen, die längere Zeit anhalten!!!
Gut geholfen hat bei mir das Lutschen von Salbeibonbons aus der Apotheke (aber nur ohne Zucker!, da sich sonst die Bakterien im Mund wohler fühlen ;-)

Den bereits hier im Forum erwähnten Tipp, Neo-Angin Tabletten zu lutschen, kann ich nicht teilen… vor etwa 2 Tagen ging es meinem Hals schon einen Tag lang wieder recht gut, dann dachte ich, ich lutsch die Tabletten aufgrund der Empfehlung mal gegen sich bildenden Schleim im Rachen… Danach war es wieder ganz schlimm und gereizt und hat höllisch weh getan!!
Diese ganzen Tipps scheinen nicht bei jedem gleich gut zu wirken und müssen sicher leider von jedem im Einzelfall selbst getestet werden.

Als bisheriges Fazit würde ich sagen, die Nasenscheidewand OP würde ich immer wieder machen lassen, sie ist bei mir wirklich nur 2 Tage schlimm gewesen und nach 10 Tagen kaum mehr der Rede wert und obwohl die Nase nat. immer noch etwas angeschwollen ist und Schleim bildet, bekomme ich schon besser Luft als vorher.
Die Gaumensegel- und Zäpfchen OP hat die größten Spuren und Schmerzen hinterlassen.
Ob ich sie noch einmal machen lassen oder empfehlen würde kann ich so noch nicht sagen… Hat man selber gerade die Schmerzen, sagt man eher: nie im Leben! ...
Jetzt, wo es jedoch anfängt, mir besser zu gehen, würde ich schon sagen, ok, wenn es denn hilft würde ich das wohl wieder machen und empfehlen.

Aber ob es hilft oder nicht, kann ich noch nicht sagen, weil der Heilungsprozess noch nicht voll abgeschlossen ist, ich noch immer wegen der Nase und der OP teilweise mit offenem Mund schlafe. Auch das Schnarchen soll ja in den ersten Wochen lt. den Ärzten noch da sein, wenn nicht sogar stärker sein und erst nach einigen Wochen weniger werden. Lt. Aussage meiner besseren Hälfte, soll ich aber die bisherigen Tage schon nicht mehr gesägt haben, sondern nur etwas geröchelt (was wohl an dem Schleim liegt, der noch von der Nase her den Rachen herunter kommt).

Ob es also etwas gebracht hat, werde ich sicher erst in einigen Wochen oder Monaten beantworten können, was ich auch gerne machen will, wenn Interesse besteht.

An alle, die es direkt vor sich haben… Nur Mut und durchhalten… die Schmerzen werden irgendwann weniger, ich hab es bis vor ein paar Tagen auch nicht mehr für möglich gehalten, aber es ist so! 

Gute Besserung!

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo,

also mal grundsätzlich an alle:
Es ist, wie ich schon einmal geschrieben habe, vergleichsweise unerheblich, wie die OP bzw. damit verbunden die kurzfristigen Folgen in Sachen Schmerzen (Schmerzzustand der ersten Tage und Wochen) verlaufen (vorausgesetzt, die OP hat gut geklappt).
Dass vor allem die Gaumensegelstraffung und Zäpfchenverkürzung bzw. -kappung große Schmerzen im Hals und beim Schlucken in der ersten und auch noch in der zweiten Woche bewirken, sollte jedem klar sein.
Entscheidend ist ja die langfristige Wirkung: Weniger Schnarchen - ja oder nein?! Mehr Luft - ja oder nein!
Und hier sieht es bei mir (um endlich mal eine "Langzeit"erfahrung hier in diesem Forum einzubringen) nach ca. 6 Monaten persönlich so aus, dass - nach Aussage meiner Frau - das Schnarchen (wider eigenes Erwarten) scheinbar doch wohl deutlich besser, also weniger und leiser, geworden ist. Von daher hat es sich also vorerst gelohnt.
Ich hoffe natürlich, dass es nicht nach noch längerer Zeit wieder schlechter wird, was angeblich auch schon passiert sein soll, z.B. aufgrund Narbenbildung im Hals (andere Gründe wie Gewichtszunahme oder ähnliches sind natürlich hier erstmal ausgeschlossen, weil sie die OP als solche ja nicht betreffen).
Eines aber muss hier gesagt werden: Mein Zäpfchen wurde so stark gekürzt (eigentlich beseitigt), dass ich, wenn ich den Buchstaben ganz alleine (nicht im Wortzusammenhang) aussprechen will, das "R" leider nicht mehr richtig sagen bzw. rollen kann. Das ist etwas ärgerlich.

Gruß,
fs

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallöchen zusammen,
möchte mich auch mal kurz zu Wort melden und mich für Eure Erfahrungsberichte bedanken.
Am 3 Januar 2011 ist es bei mir auch soweit!!!!!
Begradigung der Nasenscheidewand/ Nasenmuschelverkleinerung/ Gaumenzäpfchen verkürzt.
Sind ja einige gute Tipps zum nachahmen dabei und diese sind notiert und warten auf ihren Einsatz:-)
Habe auch etwas bedenken, aber wo's dem Großteil von Euch positiv ergangen ist, mal abgesehen von "gewissen" Nebeneffekten, die natürlich in Kauf genommen werden müssen, denn schließlich reden wir von einer OP.

Ich würde mich weiterhin von GETTING BETTER inspirieren lassen und seine Berichte weiterlesen, wenn de Lust hast das niederzuschreiben.

Crütze

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hi,
wenn auch noch keine Langzeiterfahrung, so aber doch ein kurzer Zwischenbericht über meine Erfahrungen... zum Mut machen! ;-)
Mittlerweile, jetzt etwa 3 1/2 Wochen nach meinem letzten Eintrag hier im Forum, geht es mir wieder richtig gut. 10-12 Tage nach der OP war aller Spuk vorbei und ich habe jetzt bereits 4 1/2 Wochen "Erfahrung" nach der OP.
Um es kurz zu machen, sowohl ich, wie auch meine "Regierung" sind absolut positiv überrascht.
Sicher trifft das leider bestimmt nicht auf alle Patienten zu, aber bei mir hat die OP zu 100% geholfen!!! *freu freu!!! :-)
Laut meiner besseren Hälfte schnarche ich seit 3 Wochen überhaupt nicht mehr, sondern man hört mich lediglich ganz leise atmen, wie bei jeder anderen Person die schläft auch ( und ich hab vorher Hammer laut gesägt ). Wir können es beide kaum glauben und hätten einen solchen Erfolg nicht erwartet. Natürlich hatten wir gehofft, dass es besser werden würde, aber nicht geglaubt, dass es ganz verschwindet. Ist es aber!... seit 3 Wochen kein Mucks mehr! :-)
Und damit nicht genug... ich wache morgens viel ausgeruhter auf, habe weniger Kopfschmerzen als sonst und bin viel fitter den ganzen Tag über. Die Atemaussetzer früher scheinen den erholsamen Schlaf doch stärker gestört zu haben, als ich dachte.
Kurzum... es ist alles perfekt geworden und ich bin super glücklich es gemacht zu haben! Die 10 Tage Schmerzen nach der OP - so ekelig sie auch waren - waren es allemal wert!
Meine bessere Hälfte kann wieder ruhig schlafen, ich bin fitter denn jeh und kann jetzt auch vor Freunden oder Fremden, z.B. im Flugzeug auf Langstrecken ungeniert einschlafen, ohne Angst zu haben, dass mich eine ganze Kabine hasst ;)

Allen, die es noch vor sich haben wünsche ich, dass die Schmerzen schnell vergehen und das Eure OP einen eben solchen Erfolg bringt, wie bei meine;)

P.S.: Mein Zäpchen wurde nicht nur etwas verkürzt, sondern ist nahezu gar nicht mehr zu sehen und ich habe überhaupt keine Probleme, das "R" zu sprechen oder zu "rollen", auch meine Stimme ist absolut gleich geblieben.
Lediglich bei ganz Säurehaltigen Flüssigkeiten, wie z.B. starkem Rotwein, merke ich die Stelle noch manchmal ein ganz wenig. Dies sei aber normal, so mein HNO, da die Wundheilung erst nach ca. einem halben Jahr zu 100% abgeschlossen sei, auch wenn man vorher nahezu gar nichts mehr merkt. Ist aber wirklich nicht der Rede wert.
Was auch noch prima hilft, sofern man die Nasenscheidewand dabei hat, ist die sog. Emser Nasendusche. Hat mir mein HNO verschrieben und obwohl es etwas blöd ist, das Ding anzuwenden, hilft es doch super, den ganzen "Rotz" loszuwerden ;)

Puh... ist jetzt doch wieder ein halber Roman geworden und hat sicher wieder den einen Kollegen hier generft, aber ich glaube Leute, die es noch vor sich haben ist damit vll ein wenig Mut gemacht ;)

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Schönen guten Tag aus dem Main Taunus Kreis. Ich habe meinen OP Termin am 4.3 in der DKD ind Wiesbaden und habe dazu auch noch einige Fragen. Bei mir wird die Nasenscheidewand begradigt und die Schwellkörper verkleinert. Zudem soll auch das Zäpfchen gekürzt werden. Dieser Eingriff gilt wohl als "Schönheits OP" und wird daher von der Kasse nicht bezahlt , ich soll 510 Euro dafür bezahlen. Keine Mandelentfernung und Gaumensegelstraffung sondern nur die Zäpfchenkürzung. Meine Kasse benötigt einen KV zur Prüfung der Kostenübernahme, den mir mein Arzt aber nicht ausstellen möchte weil es sich hier um vergebliche Liebesmühe handeln würde da die Kasse diesen Eingriff nicht bezahlen würde. Wie waren denn da eure Erfahrungen?

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo zusammen,
hatte am 1.2. meine OP (Nasenscheidewand, Nasenmuscheln, Gaumensegel mittels LAUP). Die OP erfolgte durch Dr. Thomas Fischer als Belegarzt im Maingau-KH in Frankfurt. Nach zwei unangenehmen Tagen (keine Luft durch die Nase)wurden die Nasentampons gezogen (fühlt sich an, als ob einem das Gehirn rausgezogen würde)und ich durfte nach Hause. Gut mit Schmerzmitteln ausgestattet (Ibuprofen 400 und Novaminsulfon) hatte ich auch in den folgenden Tagen immer nur dann Schmerzen, wenn ich es mal ohne Medikamente versucht habe. Nach 4 Tagen begann der erwatrte Schmerz am Gaumen, der auch heute am 5. Tag nach der LAUP noch anhält. Dank der Schmerzmedikamenten-Kombi ist dies aber kein Problem. Denke ab übermorgen werden auch die Halsschmerzen nachlassen und ich kann wieder ohne Schmerzmittel auskommen.
Die Nase machte nach dem Ziehen der Tampons nur wenig Probleme. Die Schwellungen gingen von Tag zu Tag zurück. Allerdings ist auch heute am sechsten Tag noch so viel geschwollen, dass ich überwiegend noch durch den Mund atmen muss.
Alles in allem eine etwas unangenehme OP die man aber mit guten Schmerzmitteln aushalten kann.

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hier kurz meine Erfahrungen:

ich wurde letzte Woche Donnerstag operiert, heute ist Mittwoch. Bei mir wurde das Gaumenzäpfchen gekürzt und das Gaumensegel gestrafft. Mandeln sind weiterhin vorhanden. Die OP verlief ambulant und unter Vollnarkose, sie wurde mit Laser durchgeführt. Die OP war absolut sensationslos, das Berichtenswerteste war dieses faszinierende "Lichtausknipsen" bei der Narkose: "Denken Sie an was Schönes" => ich guck die Deckenlampe an => wunder mich über einen komischen Geruch, den ich wahrzunehmen glaubte (Narkotikum kam aber über die Vene), die Lampe verdoppelt sich und kriegt einen Farbrand => ich war weg. Das Narkotisieren dürfte kaum zehn Sekunden gedauert haben. Wirklich faszinierend.

ICH WÜNSCHTE, ES GÄBE GENAU SO EFFEKTIVE UND ZUVERLÄSSIGE SCHMERZMITTEL!!!

Womit wir beim Thema wären: ich halte mich nicht für sehr wehleidig, leide aber ziemlich unter den Schmerzen, die ich gegenwärtig habe. Der OP-Tag und die nächsten beiden Tage waren eigentlich okay, ich habe dann sogar abends trotz der trockenen und damit kratzigen Ränder Brot gegessen.

Dann fingen die Schmerzen an (Samstag). Der Verzögerungseffekt war auch prognostiziert worden, aber der Arzt hatte gemeint, dass ich dafür ja dann Schmerzmittel bekäme, die ein, zwei Wochen nehmen würde, womit sich das Thema dann auch erledigt hätte. Der OP-Erfolg würde sich schlussendlich nach sechs bis acht Wochen eingestellt haben, wenn das Gewebe vollständig "durchgestrafft" ist.

Ach so, noch einen kurzen Einschub: was die ersten zwei, drei Tage ziemlich ätzend war, war die Tatsache, dass mein gekürztes Gaumenzäpfchen leider auf ein Vielfaches seiner ursprünglichen (Über)Größe angeschwollen war, so dass ich unter positionsabhängigem Brechreiz gelitten habe. Tatsächlich habe ich mich einmal sogar übergeben müssen, wobei der ganze Müll auch durch die Nase rauswollte. Magensäure und Bröckchen ergeben eine optimale Kombination mit einer OP-Wunde...

Schlucken konnte ich am ersten Tag quasi gar nicht, was aber weniger an den Schmerzen, sondern viel mehr am Beatmungstubus lag, der meinen Kehlkopf ziemlich mitgenommen hatte. Ich habe daher erst einmal eine halbe Küchenrolle vollgesabbert, weil die Speichelproduktion nicht nach unten weg konnte.

Okay, zurück zu den Schmerzen:

Tja, obwohl ich keinerlei Drogenvergangenheit habe und auch sonst alles andere als ein Tablettenschlucker bin, habe ich leider gelernt, dass unterschiedliche Menschen unterschiedlich gut auf Schmerzmittel ansprechen und ich zu jenen gehöre, bei denen sie offenbar nur wenig nützen. Ich will mir nicht vorstellen, wie es ohne die Schmerzmittel wäre, aber auch mit den Schmerzmitteln ist es wirklich fürchterlich. Ich nehme inzwischen nicht weniger als 2x 100mg Diclofenac (Beipackzettel spricht von 150mg täglich als Höchstdosis für einen Erwachsenen), dazu kommen 4x 40 Tropfen Novaminsulfon (Beipackzettel spricht von 120 Tropfen Tageshöchstdosis für einen Erwachsenen) und zur Abrundung drei bis vier Paracetamol am Tag. Und trotzdem tut es einfach nur höllisch weh.

Gestern habe ich unter üblen Schmerzen ein Schüsselchen Haferflocken runterbekommen, heute habe ich anderthalb Scheiben Brot geschafft. Am besten geht noch Milchkaffee. Nach einer Paracetamol ist mit dem Kaffee das Tagesminimum an Schmerzen erreicht (mit meistens am frühen Morgen, wenn mich die Schmerzen nicht mehr schlafen lassen, eingenommenen 100mg Diclofenac und 40 Tropfen Novaminsulfon im Hintergrund...) Wenn ich etwas essen kann, dann in diesem Moment. Eigentlich ist es mir mit dem Essen aber sowieso vollständig vergangen. Wer braucht das schon?

Nachts wache ich von den Schmerzen auf und sabbere mein Kissen voll, weil ich nicht schlucken kann/will. Jedes einzelne Schlucken verlangt volle Konzentration. Einmal musste ich niesen, danach habe ich erst einmal vor Schmerzen geschrien. Sprechen ist auch ziemlich stark eingeschränkt. Alles, was eine Betätigung des Nasenraumes verlangt, geht gar nicht (z.B. Rotz aus der Nase in den Rachen ziehen, Rachen leeren beim Zähneputzen).

Der Schmerz hat sich inzwischen von einem allgemeinen Höllenfeuer zu einem Grundbrennen mit plötzlichem örtlichen Stechen gewandelt. Auch mein Rachen sieht optisch gewandelt aus. Ich kann nur hoffen, dass die Heilung schnell voranschreitet. Immerhin habe ich schon etwas abgenommen, allerdings habe ich immer noch wenigstens 12 kg Übergewicht (gegenwärtig 91kg, was vielleicht die etwas höheren Dosen Schmerzmittel relativiert).

Heute habe ich die Äußerung einer Ärztin zugetragen bekommen, dass ich mir dringend andere Schmerzmittel besorgen sollte, weil diejenigen, die ich habe, offenbar nicht für mich geeignet sind. Eigentlich (!) sollten die immensen Dosen, die ich nehme, alles ausknipsen. Tja, eigentlich...

Leider hat der operierende HNO heute gar keine Sprechstunde, die meines Hausarztes war auch gerade vorbei, als ich das gehört habe. Ich hoffe, morgen etwas unternehmen zu können.

Noch an die Schnell-wieder-arbeiten-Woller: ich bin selbständig und Büroarbeiter. Die Schmerzmittel kombiniert mit der andauernden Unterzuckerung wegen des Nahrungsmangels lassen die Konzentration stark leiden, ich empfehle, wirklich die zwei Wochen möglichst komplett freizuräumen (ist mir leider nicht gelungen). Hinzukommt der üble Mundgeruch, der durch die Wundbeläge entsteht. Kundenkontakt und dergleichen kommt also nicht infrage.

Preisfrage: Würde ich es nochmal machen? Ja, würde ich, denn die Schmerzen werden sicherlich vorbeigehen! Es mag absurd klingen, aber trotz des nächtlichen Aufwachens wegen der Schmerzen meine ich, tiefer zu schlafen (wenn ich denn schlafe). Vielleicht sind es ja auch nur die Schmerzmittel, aber diese typischen Kopfschmerzen, die ich sonst beim Aufwachen immer hatte, sind weg. Ich schnarche noch etwas, aber bereits jetzt deutlich leiser. Ich bin guter Dinge, dass sich das Schnarchen dann in ein paar Wochen auch endgültig legen wird. Ich habe ursprünglich so stark geschnarcht, dass man sich schon aus Nachbarzimmern beschwert hat. Gesund ist das für niemanden, für mich nicht und für mein direktes Umfeld auch nicht. Zwei Wochen Schmerzen sind nichts im Vergleich zu massiv gesenktem Herzinfarktrisiko, besserer Konzentrationsfähigkeit, niedrigerem Schlafbedürfnis und harmonischerem Familienleben. Außerdem stimmt mich optimistisch, dass ich glaube, den Schmerzhöhepunkt heute hinter mir gelassen zu haben. Es kann nur noch besser werden!

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

zu Hunger vom 8.7.2010

Bei mir wurde am 24.10.2011 die Nasenscheidewand, die Polypen sowie das Gaumensegel (starker Schnarcher !) in München, Diakonie Hess-Strasse operiert. OP verlief in 40 Minuten herovrragend und ich wurde bereits nach 3 Tagen (2 Nächten) wieder nach Hause geschickt, weil ich zunächst nicht die geringsten Sc hmerzen hatte und mich topfit fühlte.

Aber dann kamen am Donnerstag (4. Tag nach OP) die Rachenschmerzen, so daß ich nur mit Einnahme von Schmerzmitteltabletten (IbuHexal 600) "einigermaßen" schlucken, essen und trinken kann. Schmerzen ziehen bis in die Ohren und ich verziehe bei fast jedem Schluck oder auch z.B: gähnen das Gesicht. Und das jetzt bereits seit 8 Tagen, und die Besserung soll angeblich erst nah ca. 14 Tagern lt. HNO eintreten, wenn der Wundschmerz am Gaumensegel allmählich nachlässt...

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo,
bei mir soll nach LAUP das Gaumensegel gekürzt werden und die Bänder gestrafft werden.
Hab ein Video darüber bei youtube gesehen, der Patient saß da bei vollem Bewusstsein, hat wahrscheinlich ne örtliche Betäubung bekommen.
Der hat auch keine Miene verzogen. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass das nicht weh tut, ne Vollnarkose wäre mir schon lieber.
Wie war das bei mit Narkose und wenn örtlich wie waren die Schmerzen?

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hatte am 24. Oktober 2011 eine "Pansinus"-OP (Nebenhöhlen, Nasenpolypen, Nasenscheidewand-Begradigung sowie Gaumensegel-Verkleinerung wegen sehr starkem Schnarchen und Atem-Apnoe. Meine Frau musste desöfteren ins Kinder-/Gästezimmer ausziehen, weil sie kein Auge mehr schließen konnte.

Durch die chronische Nebenhöhlen-Infektion und die Polypen hatte ich eine permanente Infektion der Bronchien - und damit verursacht derart starke Asthma-Anfälle, daß mir bei plötzlichen Hustenkrämpfen während des Autofahrens schwindelig wurde und ich Sternchen tanzen sah. Nach COPD wart dies bereits Stufe 3 auf der Tabelle...

Die gesamte OP wurde in einer Klinik von meinem HNO Arzt (mit Belegbetten) in ca. 40 Minuten durchgeführt. Bereits nach 2 Tagen wurde ich nach Hause entlassen...

Von der OP im Nasenbereich hatte ich (ausser Gefühl von Schnupfen) nicht die geringsten Komplikationen

So und nun zur Frage Gaumensegel:
Beim Gaumensegel begannen 4 Tage nach der OP dann die Schmerzen an der vernähten Wunde, die dank IbuHexal600 grade noch einigermaßen erträglich waren. Überwiegend habe ich mich von Tee, Pudding, Bananen und sonstigen weichen Sachen ernährt, weil diese viel besser und schmerzfrei geschluckt werden konnten. Dank dieser Schlankheitskur habe ich in 2-3 Wochen zwar ca. 5 Kilo abgenommen, was bei meinem Gewicht aber nicht störte.

Egal, ob beim Gähnen oder Schlucken kam täglich Dutzende Male der Schmerz, den ich bis in die Eustachysche Röhre spürte. Besonders beim Gähnen hatte ich schnell einen Trick gefunden, den Mund NICHT aufzureissen - sondern leicht auf die Zähne zu beissen, amit war die Dehnung im Rachen sehr gering - und damit auch der Schmerz!

Nun, nach ca. 8 Wochen ist alles ok und ich kann beliebig essen - und würde in einem solchen Fall wie bei mir SOFORT raten, den Eingriff machen zu lassen, egal, ob es nur wegen Ehefrieden im Schlafzimmer - oder der starken Gefährdung wg. Erstickungsgefahr ist.

Fazit: Konsiliarisch andere Ärzte fragen, die auch mir zur Op geraten haben - Danke! Fühle mich jetzt viel besser!

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Mein Mann hat vor ca. 10 Jahren eine Gaumensegeloperation mit Mandelentfernung durchführen lassen. Die ersten Jahre schnarchte er weniger, jedoch konnte er das „r“ nicht mehr richtig sprechen, auch ist die Stimme etwas höher und weniger voluminös geworden. Jetzt nach 10 Jahren, hat er immer mehr das Gefühl, dass sich Schleim und Essensreste im hinteren Rachenraum ansammeln! Mit allen möglichen Methoden versucht er beides zu entfernen, indem er zurzeit ständig durch die Nase hochzieht und komische Geräusche beim Schlucken macht. (Er meint, Nase putzen hilft nicht.) Leider ist er Dozent und kann das vor seinen Schülern nicht machen. Er leidet schrecklich darunter. Wir sind total hilflos! Das Problem belastet ihn so stark, dass er manchmal gar nicht mehr leben möchte. (Da ist also immer so ein störender Fremdkörper im hinteren Rachen!) Da das Schnarchen ein paar Jahre nach der OP wieder schlimmer wurde, schlafen wir sowieso in getrennten Räumen ... Ich rate jedem dringend von Schnarchoperationen ab!!! Ich suche sehnlichst Hilfe!!! Was kann man gegen diese schrecklichen Nebeneffekte der Operationen machen?

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

An stern1001,

das, was Sie da schreiben, tut mir sehr Leid für Sie und Ihren Mann. Vorab: ich kann Ihnen nicht helfen. Eher haben Sie mir geholfen, bzw. mich beunruhigt, weil ich die OP seit zwei Jahren hinter mir habe und mich eben sehr für die Langzeitfolgen interessiere. Da sind Sie jetzt - endlich - praktisch die Erste hier, die dazu mal etwas zu sagen hat.

Auch ich kann das "r" eigentlich nicht mehr sprechen. Schnarchen soll besser, sprich weniger, geworden sein (aber vielleicht wird´s ja in ein paar Jahren wieder schlimmer. Gut, man soll positiv denken).
Aber auch ich merke, dass der allgemeine Zustand im Rachen vor der OP schon besser im Prinzip war. Z.B. kommt es mir so vor, dass ich jetzt leichter einen entzündeten Hals bzw. Erkältung bekomme und dass mir beim Schwimmen (beim Kraulen mit Mund zur Seite offen) eher Wasser in Nase und vor allem auch Hals/Rachen fließt als vorher. Außerdem auch, dass eher mal was in der Nase ist. Verrückterweise bin auch ich Lehrer und fühle mich daher von Ihrem Bericht doppelt angesprochen.

Zwar habe ich Ihnen jetzt leider nicht helfen können, hoffe aber, dass Sie noch Hilfe finden. Berichte von Ihnen würden mich weiterhin interessieren.
Viele Grüße,
fs

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo.
Ich weiß, dass ich 3 Jahre zu spät bin mit der Antwort.
Hatte die OP vor 8 Tagen. Heute erstes mal schmerzfrei essen.
Die ersten 3 Tage sind ein Horror. Dann kommt eine etwas erträglichere Phase. und der 8. Tag ist genial.

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hallo, ich bin nächste Woche dran, Mandeln bleiben drin, nur dass Gewebe wird per Laser gestrafft und das Zäpfchen etwas gekürzt. Danke für eure Infos, ich sag mal Bescheid wie es bei mir lief ...

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Alex, bei mir genau dasselbe in 4 Wochen, schreibe bitte definitiv täglich einen Bericht wie es dir geht!

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

So, OP war am Donnerstag unter Vollnarkose. Heute (Samstag) bin ich aus dem Krankenhaus entlassen worden, Schmerzen halten sich in Grenzen - beim Schlucken tut es noch weh sonst nicht mehr. Schmerzmittel habe ich mitbekommen, bisher jedoch keinen Bedarf gehabt "nachzutanken". Der Doc sagte es ist alles gut gelaufen und ich soll nach Ostern zur Nachuntersuchung kommen. Bei Schmerzen natürlich früher ... soweit erstmal von mir. Viele Grüße Alex

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hallo lieber mausal,
ich schnarche wohl so laut, dass meine neue liebe jetzt schon ins wohnzimmer ausweicht, was echt frustrierend ist, wenn morgens wieder alleine aufwacht.
ich habe mich jetzt entschlossen, diese op in angriff zu nehmen.
da ich aber selbständig bin, kann ich mir keine fehltage und schon garkeinen stimmverlust oder eine andere ausprache leisten.
wie genau war es bei dir.
jetzt schon vielen lieben dank für deine antwort.
lg wera aus frankfurt

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hi all!

Dieser kurze Bericht entsteht, während einer schlaflosen Nacht mit Halsschmerzen.

Bei mir wurde, wie bei den meisten Schreibern hier, ebenfalls die Nasenscheidewand begradigt, die Nasenmuscheln verkleinert und eben diese LAUP durchgeführt. Dies war am 10.04.2012, Mittags - Waldkrankenhaus Erlangen. Operateur war Dr. Kittel, der in Erlangen eine HNO-Praxis betreibt. Die Operation hat mich 250 EUR gekostet, jedoch ist dies der "alte" Preis, den ich 2010 ausgemacht hatte. Ohne, daß ich es gefordert hätte, hat Dr. Kittel den alten Preis belassen. Aktuell kostet die OP bei ihm trotzdem nur faire 350 EUR.

Die Operation wurde unter Vollnarkose durchgeführt. Für Vollnarkosen wende ich den "Trick" an, daß ich vorher schon einschlafe, und mich zur OP auch kaum wecken lasse. Sogesehen läßt sich auch eine Vollnarkose gut durchschlafen.

Zur NasenOP kann ich nur sagen: völlig egal. Die erste Nacht waren die Nasenlöcher mit Watteschläuchen gefüllt. Die wurden aber schon am nächsten Tag gezogen (unangenehm), seit dem ist die Nase beschwerdefrei.

Im Rachen spielt aber das Hauptkonzert. Vorab: ich schnarche jetzt schon nicht mehr. Wie viel jetzt von meinem Gewbe fehlt kannich nicht sagen, weil ich leider keinen vorher-nachher-Vergleich angestellt habe. Sei's drum... Ich möchte nur ein wenig zum Thema Schmerz äußern.

Der größte Schmerz meines Lebens war eine gnadenlos gesetzte Spritze zur Lokalnarkose - in die Ferse. Als mir diese Spritze gesetzte wurde, bin ich in Schweiß ausgebrochen. Auf der Elektrode des elektronischen Skalpells war auch entsprechend eine Schweißpfütze, als ich vom OP-Tisch aufgestanden bin.

Außerdem hatte ich in 2006 einen Bandscheibenvorfall. Mein rechtes Bein war dabi teilweise gelähmt, und ja, Rückenschmerzen gehörten dazu. Der Vorfall ist operiert worden. Nach der OP waren die ersten drei Tage auf Morphium recht lustig. Da ich aber ungern Drogen nehme, habe ich das Zeug sofort abgesetzt, als ich erfahren habe, was ich da schlucke. Danach hatte ich Rückenschmerzen, daß mir bei jeder kleinsten Bewegung die Luft wegblieb. Das waren die drittstärksten Schmerzen, die ich je hatte.

Nun zu den zweitstärksten Schmerzen meines bisherigen Lebens...
Dienstag war also die OP. Keine nenenswerten Schmerzen. Ich nehme aber wie verschrieben Ibuflam 600 und 4 x 40 Tropfen Novaminsulfon. Dobendan Strepsils Lutschtabletten lindern zusätzlich die unangenehmen Gefühle im Hals. Das Mobiltelefon klingelt alle sechs Stunden und die oben genannte Dosis wird eingenommen. Zusätzlich nehme ich vorbeugend Pantoprazol - sollte man bei solchen Magenkillern, wie oben genannte Schmerzmittel sind, immer und grundsätzlich tun.

Mittwoch, Donnerstag, Freitag, Samstag: keine nennenswerten Schmerzen.
Sonntag - es geht los. Die Schmerzen werden schlimm, sind aber mit den o.g. Medikamenten auszuhalten.

Montag: Ende im Gelände. Die Schmerzen sind bestialisch. Ich greife auf meine Diclofenac-Vorräte zurück, die ich wegen meines Rückens halte. Nach einer 50 mg Tablette schaffe ich es, Suppe zu löffeln. Jeder Schluck ist eine Qual. Wasser trinken eine Folter. Besser: lauwarmer Kamillentee. Zehn Schluck Tee bedeutetn zehn Schweißausbrüche - und anschließend verkrampfungsbedingte Kopfschmerzen. Diesen Montag, den 16. April 2012 schreibe ich mir schmerztechnisch auf Platz drei in neine Bestenliste.

ABER... Viele der beschriebenen Nebenwirkungen habe ich nicht:
- meine Stimme und Aussprache sind unverändert.
- mein Atemgeräusch ist aber etwas anders geworden. Schätze aber, daß dies eher wegen der Schwellungen der Fall ist.
- schlucken tut bestialisch weh. Gähnen, reden und husten sind aber problemlos.
- Schleimbildung ist da - und ist sehr lästig.

Wie geht es weiter... Ich hoffe, daß die Schmerzen wie prognostiziert bald abklingen. Gegen leichte Halsschmerzen habe ich ja nichts, aber daß einem bei jedem Schluck das Gesicht entgleist, ist einfachnicht schön.

Wer mal ne Angina hatte, weiß, wie sich diese Halsschmerzen anfühlen. Allerdings ist eine Angina die Lightversion dieser Schmerzen... Möge jeder selbst entscheiden, was einen größeren leidensdruck erzeugt: das Schnarchen oder die OP-Schmerzen...

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

P.S.: Geruchs- und Geschmackssinn sind nach der OP nicht beeinträchtigt. Allerdings lutsche ich derart viele "Dobendan Strepsils", daß der Geschmackssinn wiederum doch weitgehend sediert ist... Soweit auch egal: mit den heutigen Halsschmerzen werde ich sicher nichts essen, muß also auch nichts "schmecken".

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Kleines update von mir zum ersten Bericht vom 31.03.2012:

Am 4.oder 5. Tag nach der OP musste ich abends zu Schmerzmitteln greifen um Schlafen zu können. Tagsüber hatte ich keine Probleme, Gott sei Dank. Ansonsten kann ich nicht meckern, Schluckbeschwerden etc. hatte ich nur am Anfang - sonstige Nebenwirkungen wie ich sie hier lese habe oder hatte ich gar nicht. Der Doc ist auch zufrieden mit seiner Arbeit, nun müssen wir warten bis alles abgeschwollen ist. Zäpfchen sieht super aus, ist nun nur noch halb so groß wie früher ansonsten sieht man ja nix, da der Laser ja hinter der Haut arbeitet. Soweit von mir,

Gruss Alex

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Hi, also ich hatte am 19.04.2912 die UPPP-OP. ist auch alles sehr gut verlaufen. Essen und trinken ging bis 3 Tage nach OP In Klinik so einigermaßen. Am 4 u 5 Tag danach übelste Schmerzen, welche mit IBUprophen kaum zu bändigen waren - seither wird es aber stetig besser. Ob es mit dem Schnarchen besser wird werde ich noch merken u ggf posten.

bis die Tage

Wer hat diese Op und kann mir helfen?
HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Fortsetzung des Schmerzberichts.

Am Samstag, den 21.04. haben die Schmerzen begonnen merklich nachzulassen. Bis dahin war Durchhalten die Parole: 4xVoltaren Dispers, 4x40 Tropfen Novaminsulfon, Wick Sulagil und Dobendan Strepsils haben mich tagsüber am Leben gehalten. Nachts war ich meistens wach. Jeder Schluck gleich Schweißausbruch (egal ob Speichel oder essen) - vor Schmerz.

Samstag nachts konnte ich schon gut schlafen. Ibuprophen hat aber noch nicht geholfen, Voltaren war weiterhin notwendig. Sonntag waren die Schmerzen auf leichte Halsschmerzen reduziert. Ich konnte von Voltaren auf Ibuprophen umsteigen. Novaminsulfon habe ich noch ab und zu genommen, aber ein kleiner Test hat ergeben, daß es nicht sehr viel hilft.

Seit Montag, 25.04. bereite ich mich wieder auf das Berufsleben vor.
Seit heute, 25.04.2012 arbeite ich wieder. Der Hals kratzt und zwickt... Die Regel "Kein Alkohol" habe ich heute auf die Probe gestellt, und einen kleinen Schluck Wein getrunken. Meine Empfehlung: sich an die Regel "kein Alkohol" halten. Es hat ziemlich weh getan. Also mein Vorschlag an alle, deren Hals gerade gelesart wurde - auch nach zwei ganzen Wochen seit der OP: KEIN ALKOHOL!

Die Wunden rotzden, schleimen und suppen dauernd. Man schnarcht und röchelt unter der Last der Schwellung im eigenen Schleim. Aber es wird langsam besser.

Auch insgesamt fühle ich mich auf dem Weg der Besserung. Scharfes oder Saures reizen den Hals sehr. Alkohol brennt höllisch. Sonst kann ich aber recht gut essen - und schlafen. Ich würde die OP trotz allem noch mal machen (falls ich wieder/immer noch schnarchen würde), das erhoffte Ergebnis ist jeden vergänglichen und mit Medikamenten erträglichen Schmerz wert.

Meinen nächsten Bericht schreibe ich dann, wenn es deutliche Veränderungen gibt.

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HNO (Hals-Nasen-Ohren)

Also ich weiß nicht ob ich eine etwas andere OP bekommen habe, aber auch bei mir wurde das Zäpfchen gekürzt und der Gaumen gestrafft. Gleichzeitig wurde eine Speicheldrüse entfernt. Die Mandeln blieben drin.

Ich kann aber diese Schmerzberichte absolut nicht bestätigen. Die einzigen Schmerzen hatte ich direkt nach dem Aufwachen aus der Vollnarkose, aber nach zwei Infusionspackungen waren die Schmerzen weg. Und blieben auch weg. Zwar musste ich 5 Tage im KH bleiben, und sollte zwangsweise die eine oder andere Schmerztablette (Diclofenac) einnehmen und auch zwei Cortisonspritzen tolerieren, aber Schmerzen habe ich nie gespürt.
Auch wurde mir bei jeder Visite angst gemacht, dass jeden Tag die Schmerzen anfangen könnten und alle anderen die diese OP hatten von höllischen Schmerzen berichten würden, aber bald sind 2 Wochen um und ich bin auch ohne Schmerzmittel völlig schmerzfrei. Ich habe ausser einem unangenehmen Fremdkörpergefühl beim Schlucken und den kribbelnden Nähten wirklich nix.
Das einzig schlimme was ich hatte waren zwei kleine "Löcher" im Gaumen, die aber wohl von der individuellen Wundheilung abhängen und bald wieder verschwinden sollen. Aber auch da tut nix weh.

Also ich weiß nicht ob ich durch meine frühere Nierenkolik und einer Schmerzerfahrung die nicht von dieser Welt sein kann nun völlig unsensibel geworden bin, oder es daran liegt, dass meine Ärztin bewusst auf den Laser verzichtet hat (würde ihrer Meinung nach die Schmerzen erhöhen weil das Gewebe verbrannt wird), aber so eine schmerzlose OP hätte ich mir nie im Leben vorgestellt.

Das hilft sicherlich nicht denen die jetzt an den Schmerzen leiden, euch drücke ich natürlich die Daumen dass ihr bald die Schmerzen los werdet, aber an diejenigen die sich davon abschrecken lassen würden, kann ich ruhigen Gewissens die OP empfehlen, da die Schmerzempfindung wohl sehr individuell ist.

Jetzt hoffe ich natürlich dass auch das Schnarchen bald ganz verschwunden ist :)

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