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Wiederauftreten einer Halszyste

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Faile  fragt am 10.01.2009
Hallo, ich habe folgendes Problem.
Ich bin 23 Jahre alt und wurde im letzten Jahr 2 mal wegen einer lateralen Halszyste operiert. Beim ersten mal (Februar 2008) war die Zyste entzündet und ca. 4 cm groß, das heißt sie war äusserlich gut sichtbar. Sie ist entschanden nachdem ich eine sehr schwere Erkältung hatte. Aus diesem grund dachte ich zuerst, das nur Geschwollene Lymphknoten sind, doch dann wurde die Zyste immer größer und vorallem Schmerzvoller. Aus diesem Grund bin ich dann doch zum Arzt und ich wurde umgehend operiert. Die OP verlief gut. Man sagte mir, das sie nicht vollständig entfernt wurde, weil es zu entzündet war. Ca. 2 Monate später musste ich zur Nachuntersuchung und hier wurde wieder eine neue Zyste gefunden. Also wurde ich drei Wochen später (Juni 2008) wieder operiert. Nach der OP sagte mir die Ärtzin, dass bei der Operation alles gut gegangen wäre, nur das die Zystenflüssigkeit in mein Gewebe getreten sei und ich deshalb noch mit Antibiotika behandelt werden müsste.
So nun ist ein halbes JAhr vergangen und ich habe das Gefühl, das sich da wieder etwas an meinem Hals gebildet hat. Wie wahrscheinlich ist dass?! Leider ist es mir zur Zeit nicht möglich einen Arzt aufzusuchen, weil ich derzeit ein Auslandspraktikum mache. Aber wie wahrscheinlich ist ein wieder auftreten?! Weil ich nicht jedes Jahr aufs neue operiert werden will, dass ist auf die Dauer sehr belastent.
Könnte mir jemand weiterhelfen?
Vielen Dank
Nina
 
cynthia  sagt am 18.01.2009
Hej Nina.
Bin durch Zufall hier auf deinen Beitrag gestoßen, bzw auch durch Zufall auf die Seite. Ich habe mir das mal durchgelesen. Und ich bin kein Arzt, kann also nicht sagen, was du hast oder so. Ich will dir von meiner Erfahrung erzaehlen. Denn ich habe in meinem Leben schon 5 Operationen an meinem Hals gehabt in meinem Leben. Das ist alles schon laenger her. Jetzt bin ich fast 16 Jahre alt. Die letzte OP war glaube ich vor 8 oder 9 Jahren. Das war eine "Krankheit", die nur sehr sehr selten vorkommt. Man hat mir das damals so erklaert, dass, wenn man geboren wird, im Hals etwas zurueckwaechst, also von vorne nach hinten in den Nacken und sich dort schließt. Bei mir ist das allerdings nicht passiert. Somit habe ich dann mit 4 Jahren ca. so etwas wie einen großen Mueckenstich am Hals vorne bekommen. Also aueßerlich sah er so aus. Gejuckt hat er nicht, weh getan hat es glaube ich auch nicht. Zumindest kann ich mich nicht daran erinnern. Und wenn es besonders weh getan haette, dann wuesste ich es wohl noch. Nun ja, das Ganze hieß dann Ziemgangzyske. Es ist zu 100% falsch geschrieben, was auch mein Problem ist grade. Ich wollte grade danach recherchieren, wodruch ich auch hier drauf gekommen bin, aber ich weiß nicht, wie es richtig heißt. Ich musste dann damals zu einem Arzt, der mir das dann wegoperiert hat. Das einzige Problem neben einer Narbe war, dass es wiederkam. Immer wieder. Insgesamt hat mich dieser Arzt 4 Mal behandelt am Hals wegen diesem. Einmal hatte ich sogar gleich 2 Zysken auf einmal. Ich bin mir nicht sicher, ob das eine Zyske ist, aber ich nenne sie jetzt mal so. Dann hatte ich 4 einzelne Narben am Hals und es kam wieder! Wir, meine Mutter und ich, sind dann ins Krankenhaus damals. Und dort hat mich dann ein anderer Arzt behandelt. Dieser hat mir dann einen ganzen Knochen aus dem Hals genommen (ich koennte mir vorstellen, dass es der war, der nicht zurueckgewachsen ist bei mir) und seitdem habe ich eine große Narbe, aber es kam auch nie wieder. Die Narbe stoert mich weniger, denn niemand ist perfekt und makellos ;).
Ich werde nun mal weiter recherchieren, um herauszufinden, was es wirklich damals gewesen ist. Ich habe nur die Anhaltspunkte, dass es Ziemgangzyske heißt oder so und dass es was mit was zu tun hat, was im Hals normal zurueckwaechst. Mehr nicht.
Nun zu deinem Fall. Also, da es juckt. Ich kann nicht sicher sagen, dass es bei mir nicht gejuckt hat oder dass es nicht weh getan hat, denn wie besagt, es ist lange her. Irgendwo sehe ich dennoch ein paar Parallelen bei uns. Und bei mir ist es immer wieder gekommen, bis mir ein Knochen rausoperiert wurde. Das hoert sich jetzt sicher nicht so schoen an, aber so schlimm ist es nicht.


http://d[Link anzeigen]

Das habe ich grade gefunden.
Hatte meine Antwort eben noch nicht abgeschickt. Ich habe hier an der Seite grade ein Wort gelesen. Halszyste, das war perfekt. Also nicht perfekt, aber das ist zu 99% das was ich damals hatte. Der Link fuer Wikipedia, den wuerde ich an deiner Stelle mal durchlesen, das ist nicht viel. Und man versteht es auch ganz gut. Soweit ich das bei dir beurteilen kann ist es bei dir das gleiche. Da du ja auch den richtigen Namen (laterale Halyszyste) gesagt hast da oben. Welche Zyste ich hatte, weiß ich jetzt nicht. Das schaue ich gleich mal. Zumindest steht dort auch, dass der ganze Knochen entfernt werden sollte und bei mir wurde anfangs das nie richtig entfernt, was ich jetzt mal so logisch daraus schlussfolgere, was auch erklaert, warum ich es immer wieder bekommen habe. Nun musst du natuerlich schauen, ob dir der Knochen entfernt wurde oder nicht. Wenn nicht, dann wuerde ich sobald es geht, wenn es bei dir wirklich wieder schlimmer werden sollte, mit dem Arzt darueber reden. Und wenn er ein guter ist, dann wird er dir sicher auch erklaeren, was es bei dir ist, ob er dir den Knochen rausgemacht hat, und alle weiteren offenen Fragen.


Soo, ich hoffe, ich konnte nun auch dir etwas helfen. Irgendwie hast du mir jetzt durch deinen Beitrag auch geholfen, wofuer ich dir sehr dankbar bin :). Denn dadurch, dass ich das hier gelesen habe an der Seite, habe ich nun das gefunden, was ich damals hatte. Mein Handballtrainer fragte mich letztens, was ich denn am Hals haette, dann habe ich ihm wie jedem wieder das erzaehlt was ich wusste, aber dass ich es halt auch nicht genau wuesste. Irgendwie wurde ich dann neugierig und wollte es jetzt mal recherchieren. Nun weiß ich es :).

Ich wuensche dir noch einen wunderbaren weiteren Auslandsaufenthalt, wo auch immer du bist ;).


Ganz liebe Grueße aus Karlsruhe in Deutschland :).
 
muckele  sagt am 17.02.2009
Hallo, hier ist Marga aus München.( 65 )
Mir wurde vor 14 Tagen meine - mich ein Leben lang begleitende - mediane Halszyste,- im Klinikum " Rechts der Isar " entfernt.
Nach immer wieder in Abständen von 2 bis 3 Jahren vorkommende Entzündungen - welche fast immer mit Antibiotika behandelt werden konnten, war es nun soweit. Antibiotika schlug nicht mehr richtig an, die mediane Halszyste wuchs bis auf 4 cm Durchmesser an. Mein Entschluß: Sie muß jetzt endlich raus.
Ich habe es somit hinter mir. Es ging alles glatt. Nach 4 Tagen konnte ich die Klinik wieder verlassen. Die Narbe ist ca. 8 cm lang und heilt von Tag zu Tag besser.Also an alle Betroffenen, nicht so lange warten, einen Arzt des Vertrauens suchen, und sehr wichtig: Ein Teil des Zungenbeins muß mit weg, damit keine Neubildung entstehen kann.
 
Kicki  sagt am 05.03.2009
Hallo,mein Name ist Kiki.Ich bin 30 Jahre alt,und habe auch so meine Erfahrungen mit Halszysten.Allerdings ist es eine lange Geschichte,ich versuche mich kurz zu fassen.Vor knapp 6 Jahren bekam ich plötzlich starke Schmerzen an meinen Hals.Ich fühlte einen kleinen Knubbel,wie als wenn mich was gestochen hat.Ich ging zum Hausarzt.Verdacht auf Drüsenfieber.Ich bekam Antibiotika und musste nach ein paar Tagen zur Kontrolle.Mein Hausarzt bemerkte(so wie ich auch)das der Knubbel gewachsen war.Er überwies mich zum HNOarzt.Nach einer Ultraschalluntersuchung sagte er mir das es eine Halzzyste sei und sie müsste rausoperiert werden.Ich bekam gleich die Überweisung fürs Krankenhaus.Ich machte umgehend einen Termin zur Untersuchung.Tja,wie soll ich sagen,es begann ein schrecklicher Abschnitt in meinen Leben.Nach Sämtlichen Untersuchungen und Blutentnahmen wurde ich nach Hause geschickt.Tage später(der Knubbel wuchs und wuchs)fuhren meine Mutter und ich ins Krankenhaus und hörten uns die Diagnose an.Ich hätte einen Herzfehler und mein Lymphknoten würde darauf reagieren.Mama und ich konnten es nicht fassen.Wir pochten darauf,den Knubbel genauer unter die Lupe zu nehmen,da mein HNOarzt ja eine Zyste festgestellt hat.Ich wurde nochmal auf den Kopf gestellt.Ulltraschall,Blutprobe und punktion des Knubbels.Nochmal ein paar Tage später bestätigten mir die Ärzte Laterale Halszyste.Ausser Antibiotika bekam ich aber nichts.Die Tage vergingen,es wurde immer grösser und schmerzhafter.Mein Mann brachte mich öfters ins Krankenhaus,aber wieder nur Tabletten.Ich fuhr nichtsahnend in den Sommerurlaub(unter Schmerzen.)Als wir nach 5 Tagen wieder zu Hause waren ging es mir immer schlechter.Ich konnte meinen Hals kaum bewegen,kaum essen und kaum sprechen.Mein Mann brachte mich am Sonntagnachmittag in die Notaufnahme.Der Arzt war sehr unfreundlich,hat mich dann aber endlich stationär aufgenommen.Da lag ich nun.Eine Woche verging,ich kam nur 3mal Täglich an den Tropf,das wars.Dann verging noch eine Woche.Mein Hals hatte einen Knubbel der einen Tennisball ähnelte.Meine Mutter machte richtig Stress.Aber die K.schwestern meinten nur,ihre Tochter ist über 18,sie dürften keine Auskunft geben.Ich drehte durch und machte Dampf.Ich lag nun schon zwei Wochen imKhaus,lief schon 8 Wochen mit dem Ungetüm herum.Ich kam nun doch in die Röhre.Der Radiologe war geschockt,die Zyste hätte besser gestern als heute entfernt werden müssen.Einen Tag später wurde ich operiert.Man entfernte mir das Megading,und ich fühlte mich wie neu.Der Oberarzt sagte mir,das es höchste Zeit war,die Zyste drückte schon auf die Schlagader.Ich konnte doch nichts dafür,ich habe immer Druck gemacht.Ich habe eine Narbe die vom Kehlkopf bis zum Ohr geht,aber das finde ich nicht so dramatisch.Und nun kommts,ich habe am 16Dezember wieder solche Schmerzen bekommen,tja,ich fühlte genau an der gleichen Stelle wieder so einen Knubbel,6Jahre nach der Op.Ich bin sofort unter Tränen und Panik zum HNOarzt.Der meinte nach dem Ultraschall das er noch nichts genaues darüber sagen kann.Wir müssen abwarten.Wir haben Anfang März,ich gehe alle 4 Wochen zur Kontrolle,immernoch abwarten.Den nächten Termin habe ich im April,und ich denke darüber nach,noch einen anderen HNOarzt aufzusuchen.Ich habe Angst,das der gleiche Mist von neuen beginnt.Wir müssen ja immer glauben was man uns sagt,ob es richtig ist,weiss ich nicht.Ich bin jedenfalls froh,diese Seite gefunden zu haben und mir mal alles von der Seele schreiben konnte.Ich wünsche allen Betroffenen,gute Besserung und bleibt hart im nehmen,gruss Kiki
 
pollypop  sagt am 07.12.2009
ich finde halszysten einfach scheiße!!! habe seit ca vier wochen eine und seit ein paar tagen liege ich k.o vor schmerzen. muss auch operiert werden.....
 
squirrel  sagt am 22.03.2010
Hallo - ich bin A.(47) aus Berlin, habe gerade ne Seitenstrangangina und kam durch Zufall hier auf die Halszyste. Doch allerhand betroffen. Auch ich hatte mit ca. 9 Jahren so eine Halszyste und man
diagnostizierte damals auch erst falsch. Schliesslich wuchs das Ding auch mordsmäßig nach innen und aussen. Sie wurde dann auch ganz schnell operiert. Ein Jahr später hatte ich das Ding wieder, wiederholt wurde operiert und ich kann mich erinnern, das der Doc damals sagte, dass sie irgendetwas am Zungenbein getrennt hätten, damit das nicht wieder wächst. Als Kind bekam ich natürlich voll den Schock, dachte ich hab dann keine Zunge mehr und kann nicht sprechen. War aber nicht an dem. Diese doofe Zyste in dann aber wirklich nicht wieder aufgetaucht . toi toi toi. Und gute Besserung allen Betroffenen.
 
Lycopersicon  sagt am 03.06.2012
Hallo,

Eure Beiträge sind zwar schon etwas älter, aber für alle, die sich auch jetzt noch dafür interessieren:
Ich hatte/habe auch eine laterale Halszyste.
Da ich unglaubliche Angst vor einer OP hatte und außerdem der Meinung war, dass es auch anders gehen muss, habe ich es bei einem Homöopathen versucht. Und siehe da, gegen jede schulmedizinische Erwartung ist die Zyste (die vorher Hühnerei groß war) auf einen kaum spürbaren Knubbel geschrumpft.
Damit möchte ich jeden, der sich traut einen anderen Weg zu gehen als den schulmedizinischen, ermutigen, es wenigstens zu versuchen.
 
Joe48  sagt am 15.06.2012
Hallo Lycopersicon,
Deinen Beitrag finde ich sehr interessant. Was hat der Homöopath gemacht?

Gruß

Jochen
 
Lycopersicon  sagt am 30.06.2012
Hallo Jochen,

ich bin dort in Behandlung gegangen. Zuerst hat er eine Erstanamnese gemacht, mich 2 Stunden lang über alles mögliche befragt. Dann hat er eine Medizin rausgesucht, die dazu gepasst hat. Und sie hat angeschlagen.
Das spannende an der Homöopathie ist ja, dass der Mensch als Ganzes behandelt wird und nicht nur ein Symptom. Deshalb werde ich "meine" Medizin hier auch nicht nennen, weil für jeden eine andere "richtig" ist.
Es lohnt sich auf jeden Fall, es zu versuchen, finde ich. Auch wenn man es selbst bezahlen muss, es ist ja jetzt auch nicht unbezahlbar teuer.
Hast Du denn auch eine Halszyste?

Liebe Grüße
Lycopersicon
 
evanrw  sagt am 06.07.2012
ist dein medikament ein geheimnis?sag doch mal,was du bekommen hast,so kann ich meinen arzt wenigstens drauf ansprechen.ich habe eine riesige laterale halszyste seit dezember 2011 und möchte mich nicht operieren lassen.bitte um antwort,vllt.bist du meine rettung.
vielen lieben dank.
 
Lycopersicon  sagt am 07.07.2012
Hallo Eva,

gehe zu einem guten Homöopathen, er wird das richtige Medikament für Dich raussuchen (ein Schulmediziner kann das nicht). Es gibt ca. 50 verschiedene Medikamente, die bei einer Halszyste in Frage kommen hat mein Homöopath gesagt, es kommt darauf an, das richtige für Dich zu finden.
Ich wünsche Dir alles Gute!
Ich war letzes Jahr in der selben Situation und alles ist gut geworden.

Liebe Grüße
L.
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 08.07.2012
Hallo, es gibt viele seriöse Homöopathen, und ich kenne auch einige davon! Aber kein Homöopath mit Berufsethik wird versuchen eine chirurgische Erkrankung, die nur durch saubere Entfernung geheilt werden kann, mit homöopathischen Mitteln zu heilen. Das wäre ungefähr so, als wollten Sie bei Ihrem Auto durch Handauflegen und Aufpolieren einen Getriebeschaden beheben! Die Äußerungen in dieser Richtung sind nicht nur unseriös, sonder auch äußerst gefährlich. Eine laterale Halszyste ist eine gutartige Geschwulst, die aus der Embryonalentwicklung stammt und von erfahrenen HNO-Chirugen problemlos entfernt werden kann! Sogenannte Rezidive gibt es in ca, 5% der Fälle, weil manchmal noch ein sehr dünner Verbindungsgang bis zur Tonsille (Gaumenmandel) auf der gleichen Seite besteht. Bei der unbedingt erforderlichen Nach-Op wird man dann nicht nur die Rezidivzyste, sonder auch die Tonsille auf dieser Deite entfernen! Beides sollte durch einen wirklich erfahrenen Halschirurgen erfolgen, dann ist das Problem gelöst.
Lässt man die Zyste drin, so wird sie sich, gerade bei der Rezidivzyste unweigerlich früher oder später eitrig entzünden und dann häufig schlagartig vergrößern! Die dann notwendige Gabe von starken Antibiotika intravenös und die notfallmäßige Operation sind viel gefährlicher! Außerdem ist dann leider auch die Radikalität, heißt restlose Entfernung der Zyste, durch die Schwere der Entzündung massiv gefährdet und dan sogar weitere Folgeoperationen notwendig. Also, Finger weg von wohlgemeinten guten Ratschlägen durch medizinische Laien in solchen hochspeziellen chirurgischen Erkrankungen! Nochmals: eine Heilung durch konservative Behandlung, seien es Antibiotika, Homöopathie, Naturheilmittel o.ä. ist NICHT möglich. Suchen Sie sich einen guten HNO-Chirurgen und Sie werden gesund!
LG und alles Gute Ihr
Dr.Michael Schedler
 
Lycopersicon  sagt am 08.07.2012
Hallo Herr Dr. Schedler,

natürlich bin ich medizinischer Laie. Und ich möchte niemanden schädigen durch meine Beiträge.
Ich wollte nur gerne meine Erfahrung mit anderen teilen.
Und bei mir hat sich eine laterale Halszyste (superinfiziert durch Punktion und intravenös mit Antibiotika behandelt) durch ein homoöpathisches Mittel zurückgebildet. Und die schulmedizinische Nachuntersuchung zeigt, dass keine weitere Behandlung nötig ist.
Das hatte kein Schulmediziner für möglich gehalten.
Ich finde wichtig, das zu veröffentlichen.

Liebe Grüße
L.
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 08.07.2012
Ich möchte Ihnen auf keinen Fall nahe treten, aber mit meinen mittlerweile 31 Jahren Berufserfahrung in der HNO, davon 11 Jahre als Oberarzt einer Uniklinik und auch heute noch durchschnittlich mehr als 1200 Ops/Jahr in eigener Praxis und Klinik, kann ich Ihnen mitteilen, dass ich solche Verläufe wie von Ihnen beschrieben schon mehrfach unter sorgfältiger Antibiose und Punktion einer infizierten laterale Halszyste gesehen habe. Es gibt Verläufe von mehr als 5 Jahren während denen die Zyste "Ruhe gibt" auch ohne jegliche Homöopathie! Leider ist es in allen Fällen früher oder später zu teils lebensbedrohlichen Rückfällen, bspw. im Rahmen einer schweren Angina oder Virusgrippe gekommen! Die richtige Therapie ist und bleibt die Zyste dann, wenn sie klein und gut abgegrenzt ist, sauber zu entfernen und im Falle von Rezidiven die Tonsillektomie (Gaumenmandelentfernung) auf der gleichen Seite durchzuführen. Wie hier auch in den Forumsbeiträgen feststellbar ist es ja gerade bei den großen, infizierten und verschleppten Fällen zu sog. Rezidiven (Rückfällen) gekommen! Die logische Konsequenz ist die, die Zyste im infektfreien Intervall durch einen versierten Halschirurgen entfernen zu lassen - ansonsten laufen die Pat. mit einer "Zeitbombe" herum, die irgendwann, wenn das Immunsystem genügend geschwächt ist wieder hochgeht. Im Übrigen sollten Sie daran denken, dass Sie niemals "de uno ad omnes" schliessen dürfen und nun glauben, weil es in Ihrem Falle einen (bisher!!) günstigen Verlauf genommen hat, nun auch auf alle anderen zu treffen würde. Vor der Übernahme einer solchen Verantwortung kann ich Sie, aus wirklich langjähriger Berufserfahrung, nur warnen.
LG und alles Gute wünscht Ihnen
Dr.Michael Schedler
 
gerlinde  sagt am 29.07.2012
Habe diese Seite gefunden als ich etwas über Halsfisteln suchte, um mehr darüber zu erfahren.
Meinem Mann wurde gestern eine laterale Halsfistel entfernt. Sie ist Anfang Mai als ein ganz kleiner Knoten erschinen und immer grösser geworden. Wir wussten Anfangs nicht was es ist und sind zu einem Homöopathen, hat aber nichts geholfen so sagte er uns es muss entfernt werden. Ein gleichen Knoten aber fontal wurde ihm vor 22 Jahre entfernt, damls sagte man ihm nicht was es sei. Erst jetz hat uns der Chirurg gesagt das es ein Überrest der Kiemenbogen sei.
Nach den gelesenen Beitrage befürchte ich das diese OP nicht die letzte war. Möchte gerne wissen ob man als Vorsorge etwas tun kann damit diese Fisteln sich nicht mehr bilden, warum und wann diese erscheinen.
LG
gerlinde
 
HeleneBayegan  sagt am 31.07.2012
Bei mir wurde vor zwei Monaten nach einer akuten Laryngitis eine Halszyste per Ultraschall gefunden, CT bestätigte mediane Halszyste, ein MRI soll nun noch mehr Aufschluß bringen, warte schon geraume Weile auf diesen Termin am 13. August. Ein zweiter HNO-Arzt vermutete Reflux und ein SchluckaktVideo bestätigte diesen Verdacht, nehme nun Magenschutz morgens und abends. Letztgenannter Arzt meinte weiters, daß man in dieser 'heiklen' gegend wenn es nicht unbedingt sein muß, nicht herumschneidet. Ich warte auf mit Besorgnis auf das Ergebnis der Magnetresonanz ob es nun eine 'harmlose' Zyste ist oder ...
Ich bin weiblich, 64 Jahre alt und die Zyste (8 mm) macht mir eigentlich keine Beschwerden, nur meine Stimme ändert sich, wenn ich mehr rede. Finde dieses Forum zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch sehr hilfreich, speziell die Antworten des Arztes, danke dafür.
 
giska  sagt am 03.09.2012
Eigentlich wollte ich mich mit diesem Thema gar nicht mehr befassen, weil es mich unheimlich aufregt, was mit uns allen passiert!
Ich habe auch eine mediane Halszyste und werde sie nicht operieren lassen, obwohl ich sehr gelitten habe!!!!!!!!!!!!!
Ich empfehle allen, sich ausführlich mit der Lehre von Dr. Alfons Weber zu beschäftigen, ein um die Wahrheit bemüter aufrichtiger Arzt.
Die Mühe lohnt sich.............

Die Zyste ist nur eine Folgeerscheinung ,die Ursache eine ganz andere!
 
evanrw  sagt am 06.09.2012
wunderbar,ich habe durch eine punktion beim hno(40ml flüssigkeit)meine gehasste laterale halszyste verabschiedet.nehme nun noch antibiotikum und hoffe auf ewig ruhe zu haben.wer infos möchte,kann mich anschreiben.evanrw@[Link anzeigen]
 
evanrw  sagt am 06.09.2012
muß noch nachtragen,daß meine zyste so entstand:hatte unfall und dabei kann ein blutgefäß geplatzt sein,was zur Verstopfung führte,wobei im nachhinein die zyste entstand.sie war also keine verkümmerte zyste aus der embryonalzeit,das ist ein großer unterschied.
 
Kicki  sagt am 29.09.2012
Hallo nach drei Jahren schreibe ich mal wieder,momentan bin ich mal wieder in Behandlung mit Antibiotika,ich habe mal wieder eine sich entzündende Zyste.Ich war zwischenzeitlich vor drei Jahren mal wieder in der Röhre und man konnte nichts mehr feststellen.Aber jetzt zehn Jahre nach meiner ersten op und drei Jahre nach der letzten MRT habe ich mal wieder son blöden Knubbel im Hals,War am am Mittwoch beim Hno weil ich ganz plötzlich und unerwartet mal wieder was am Hals spürte.nun bekomme ich wieder Antibiotika in der Hoffnung das ich nicht operiert werden muss,Drückt mir die Daumen das das blöde Ding in meinen Hals wieder verschwindet ohne op,Ich habe nämlich richtige Angst das der Stress wie vor zehn Jahren (habe ich in meinen letzten Beitrag beschrieben)wieder passiert,Muss Montag wider zum Doc um es kontrollieren zu lassen,ich frage mich nur immer wieder was das soll das die Teile immer so mir nichts dir nichts wieder kommen,Was zum Geier soll das
 
Kicki  sagt am 29.09.2012
Nochmals die Kicki hier,wenn sie Herr Dr Schedler das hier lesen würde ich mich sehr freuen,wenn sie mir einen guten Rat geben könnten wie ich nun weiter Vorgehen kann,mein Hno Arzt ist am Anfang immer sehr vorsichtig wenn es darum geht eine op oder eine Untersuchung im Mrt zu machen,er will immer erst alles versuchen mit Antibiotika zu behandeln,wenn ich aber ihre Beiträge lese komme ich wohl um eine weiter op nicht rum,aber wie kann ich das meinen Arzt das klar machen,oder sollte ich mir einen neuen Arzt suchen,was soll ich nur machen ich habe wirklich Angst das das alles so ein Drama wird wie vor zehn Jahren,(habe einen Beitrag vor drei Jahren hier schon geschrieben)was meinen Sie,würde mich sehr über ihre Antwort freuen
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 30.09.2012
@Kicki
Hallo Kicki, es ist richtig, dass Ihr HNO-Arzt zurückhaltend mit MRT Untersuchungen ist, da diese eine teure und oft auch unnötige Maßnahme ist. Die Behandlung mit Antibiotika kann Ihre Probleme leider nicht lösen, da eine rezidivierte (Rückfall-) oder residuale (Rest-)Zyste eine sog. chirurgische Infektion darstellt. D.h. dier Krankheitsursache ist nicht eine Infektion, sondern die Zyste selbst, die wahrscheinlich sogar noch einen Verbindungsgang in die Tonsillenloge (Mandelbucht) dieser Seite hat. Das Einzige , was sie mit Antibiotika erreichen können ist, dass Ihr Immunsystem, Ihr Körper, vorübergehend wieder die Oberhand über die bakterielle Infektion bekommt und die Infektion unterdrückt. Leider ist eine Heilung nur durch die vollständige Beseitigung der Zyste und des evtl. vorhandenen Fistelgangs. Die Operation ist in der Hand eines erfahrenen Halschirurgen nicht sonderlich gefährlich. Wie gesagt, sollte im Falle eines sog. Rezidivs immer auch die Tonsille (Gaumenmandel) der betreffenden Seite,aus o.g. Gründen, mit entfernt werden!
Ich hoffe das hilft Ihnen weiter und wünsche Ihnen alles Gute.
Ihr Dr. Michael Schedler
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 30.09.2012
@Kicki
Hallo Kicki, es ist richtig, dass Ihr HNO-Arzt zurückhaltend mit MRT Untersuchungen ist, da diese eine teure und oft auch unnötige Maßnahme ist. Die Behandlung mit Antibiotika kann Ihre Probleme leider nicht lösen, da eine rezidivierte (Rückfall-) oder residuale (Rest-)Zyste eine sog. chirurgische Infektion darstellt. D.h. dier Krankheitsursache ist nicht eine Infektion, sondern die Zyste selbst, die wahrscheinlich sogar noch einen Verbindungsgang in die Tonsillenloge (Mandelbucht) dieser Seite hat. Das Einzige , was sie mit Antibiotika erreichen können ist, dass Ihr Immunsystem, Ihr Körper, vorübergehend wieder die Oberhand über die bakterielle Infektion bekommt und die Infektion unterdrückt. Leider ist eine Heilung nur durch die vollständige Beseitigung der Zyste und des evtl. vorhandenen Fistelgangs möglich. Die Operation ist in der Hand eines erfahrenen Halschirurgen nicht sonderlich gefährlich. Wie gesagt, sollte im Falle eines sog. Rezidivs immer auch die Tonsille (Gaumenmandel) der betreffenden Seite,aus o.g. Gründen, mit entfernt werden!
Ich hoffe das hilft Ihnen weiter und wünsche Ihnen alles Gute.
Ihr Dr. Michael Schedler
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 30.09.2012
@HeleneBayegan
Hallo, zunächst einmal sorry, aber ich habe Ihren Beitrag leider erst jetzt gelesen. Zu Ihrem Fall: es ist äußerst ungewöhnlich, dass sich eine mediane Halszyste (ein Rest des sog. Ductus thyreoglossus)in Ihrem Alter (>60) erstmals zeigt. Sollte es tatsächlich so sein, so wäre das in der Tat rekordverdächtig, da sich fast alle in den ersten 3 Lebensjahrzenten erstmals manifestieren (auftreten)!
Es war also absolut korrekt und auch angezeigt bei Ihnen ein MRT (sog. Kernspintomographie) durch zuführen. Die mediane Halszyste ist relativ ungefährlich und neigt weniger zu schweren Verläufen wie bspw. die laterale Halszyste. Die Operation ist einfach und schnell von einem versierten Halschirurgen durchführbar. Wichtig ist, dass dabei das Mittelteil des Zungenbeins (sog. Corpus des Z.) mit herausgenommen wird. Es handelt sich um eine zwar kleine, aber delikate Operation, die man am Besten von einem erfahrenen Operatuer durchführen lässt. Das Hauptproblem dabei ist, dass die Zyste eröffnet werden kann und dann evtl. ein Rest verbleibt, der dann nach Jahren zu einem Rezidiv (Rückfall) führen kann!
Für weitere Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.
Alles Gute wünscht ihnen Dr.Michael Schedler
 
evanrw  sagt am 30.09.2012
hallo kicki,ich hatte seit dezember 2011 laterale halszyste,war 2 mal punktieren beim hno,total schmerzlos.
dann hab ich apsi D200 einmalig genommen und lymphdiaralsalbe für 1 woche einmassiert und die zyste ist ganz klein [Link anzeigen]r zystensack verschwindet natürlich nur durch op,aber er behindert mich auch nicht.
ich kenne mehrere leute,die operiert wurden und teils lähmungen im gesicht haben durch die op,weil die gesichtsnerven verletzt wurden,daher bin ich dafür diese op zu vermeiden,falls es möglich ist.
meist ist die zyste schon jahrzehnte vorhanden,nur man bemerkt sie erst,wen sie wächst,wie bei mir nach einem unfall.
ich hoffe,daß ich dir helfen konnte.lg gruß

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