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Nebenhöhlen-OP

108 Beiträge - 109120 Aufrufe
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Fanty  fragt am 27.01.2010
Wie lange darf man nach einer Nebenhöhlen-OP keinen - Sport machen ?
 
plisken  sagt am 23.02.2010
Ich bin begeisteter
Ausdauersportler (Laufen, Mountanbiken, Speedskaten etc.). Hatte meine NNH-OP am 09.02.10. Nach gutem OP-Verlauf wurde ich nach 5 Tagen aus dem Krankenhaus entlassen. Abgesehen davon, dass das Ganze doch mit relativ unangenehmen Schmerzen verbunden ist, hätte ich keine Lust irgendeinen Sport zu treiben.
Hoffe nun nach der 3. Woche, soweit fit zu sein, um langsam mit kleinen Trainingseinheiten beginnen zu können.
Fazit: Sport frühestens nach ca. 3 Wochen; beginnend mit kleinen Trainingseinheiten.
 
Mirabo97  sagt am 02.03.2010
Hallo,

was wurde bei deiner OP gemacht? Ich bin am 12.03. mit der OP dran und habe riesen Ängste davor, da ich im Moment auch große Schlafprobleme habe.
Ich habe schon seit November mti der NNH zu tun. War hundert Mal beim Arzt und der hat mir immer nur irgendwelche Nasentropfen verschrieben, dann endlich Antibiotika --> hat dann auch nicht geholfen --> dann kam aufgrund der NNH noch eine Lungenentzündung dazu. Wegen all dieser Sachen habe ich nun Schlafprobleme und Ängste bekommen.
Meine Nasenscheidewand ist Gott sei Dank gerade. Aber ich habe trotzdem große Angst vor der OP. Wie war es bei dir danach? Hattest du auch Tamponaden in der Nase??? Ich habe gehört, dass man in die Nase auch irgendwelche Plättchen geben kann. Denn wenn ich dann noch die Tamponaden in der Nase habe, dann kann ich auf gar keinen Fall schlafen.
Ich bin jedenfalls seit Wochen total verzweifelt.
Vielleicht hast du ja Zeit und Lust mir auf meine Zeilen zu antworten.
Viele Grüße aus Berlin
Jeannette
 
UKD1106  sagt am 06.03.2010
Hallo Jeannette.Ich wurde am 2.3.10 an den Nasennebenhöhlen operiert.
Wenn Du schon so oft beim HNO Arzt warst und dort so wie es scheint
nicht richtig behandelt wurdest,so kann ich Deine Verzweifelung
verstehen.Ich selbst leide unter einer chronischen NNH Entzündung und
wurde vor der OP gründlich untersucht,d.h.es wurde auch eine CT Aufnahme gemacht um zu sehen was überhaupt los ist.Und nicht wahllos
drauflos therapiert.Das man vor der OP Angst hat ist normal aber völlig
unbegründet.Klar Risiken gibt es immer.Aber ich habe darauf geachtet,
das die Klinik Erfahrung hat und das der Arzt einen vernünftigen
Eindruck auf mich gemacht hat.Dieses ist ja leider auch nicht immer
der Fall.Das erst einmal dazu.Von der Op selbst bekommst Du dank
der Narkose nichts mit.Du wachst auf und hast wahrscheinlich 4
Bändsel aus der Nase herausgeführt bekommen die dann mit einem
Pflaster an der Nase fixiert werden.In der Nase befindet sich die
so genannte Tamponade.Der Wundverband wenn Du so willst.Dieser ist
sehr weich und lässt sich später gut entfernen.Und nun das unangenehme.Durch diese Tamponade ist die Nase natürlich auf einer
ziemlichen Länge verschlossen und es baut sich ein Druckgefühl
(kein Schmerz)im Kopf auf.Dieser Druck ist sehr unangenehm und wird
Dir wohl auch etwas die Ruhe nehmen.Aber nach ca.2 Tagen wird Dir
die Tamponade entfernt und Du wirst begeistert sein.Ich wurde wie
gesagt am Dienstag operiert und schon am Donnerstag wieder entlassen!
Das man sich danach noch sehr schonen sollte versteht sich natürlich
von selbst.Ich hoffe das ich Dir ein wenig helfen konnte.Sollten
noch Fragen da sein,dann melde Dich ruhig.Ansonsten keine Angst,das
ist wirklich nicht schlimm.Gruß,Dieter
 
Nessa  sagt am 01.04.2010
Ich weiß es nicht zu Hundert prozent aber ich glaub es sind 4 Wochen Weil das risko von Nasenbluten sehr Hoch ist. Also als ich meine Polypen aus den Nebenhölen bekommen habe lad ich für eine Woche im (2 Tage mehr wegen Fiber) Krankenhaus und dann war ich für eine Woche zu Hause ohne mich auch nur ein bisschen Körperlich zu belassten weil ich sofort ein Schwindelgefühl hatte. allso nach 2 Wochen nach der OP musste ich zur Kontrolle und mein Köper fand das nicht lustig und o
ich erbrauch.

 
maexchen  sagt am 03.07.2010
Also ich kann bis jetzt auch nur Positives von meiner NNH-OP (FESS wegen cronischer Sinusistis) berichten. Auch ich habe einfach auf mein Gefühl vertraut und mir einen Chrirurgen gesucht der auch genügend Praxis und eine Ordination hat.
Der Eingriff verlief ohne Komplikationen, hat ca. 1-1,5 Std. gedauert und danach hatte überhaupt keine Schmerzen. Es ist lediglich ein Gefühl wie wenn man Schnupfen bekommt in der Nase. Ich konnte trotz Tamponade sogar durch die Nase atmen. Von Außen war nichts zu erkennen, nicht mal eine Schwellung oder so. Lediglich die beiden Tampo-Fäden und das Nasenpflaster haben von dem Eingriff verraten.
Einen Tag nach der OP wurden die beiden Tampos bereits wieder entfernt, unmittelbar danach lief für ca. 10 min anfangs recht heftig Blut aus der Nase, aber das ist ganz normal und hört dann wie normales Nasenbluten nach einigen Minuten von selbst wieder auf.
Ich war insgesamt nicht mal ganz 48h (1 Nacht vor und eine Nacht nach der OP) im Krankenhaus und nehme nun allerlei Tropfen zum Abschwellen und Regenerieren der Schleimhaut. In einer Woche muss ich zur Kontrolle. Dann kann ich vielleicht mehr berichten.
 
line_1978  sagt am 14.07.2010
Hallo Maexchen,
hört sich prima an,
in welcher Klinik hast Du die OP machen lassen ?

Wir sind noch auf der Suche nach dem richtigen Arzt :)

Danke für Deine Antwort

Line
 
SP80  sagt am 30.07.2010
Hallo an alle, vermutlich steht bei mir bald auch solch eine Op an! Leide an Heuschnupfen und hatte das letzte halbe Jahr ins. 4x die Nasennebenhöhlen entzündet. Hatte jetzt ein CT und mein HNO Arzt hat vorgeschlagen, dass wir bis Oktober mit Nasenspray behandeln und danach weitersehen, ob es geholfen hat - ob die Polypen weg sind bzw. auch die Zyste die da noch ist. Ich rede wohl auch durch die Nase - fällt mir aber nicht wirklich auf.

Und wenn nicht - OP! Ist das dann eine Nasenscheidewand-OP?

Wie lange ist man denn ins. arbeitsunfähig?
Hat man nach Ziehen der Teponade über mehrere Tage Nasenbluten? - Ich glaube ich wäre im Dauerkoma, weil ich kein Blut sehen kann!

Für Antworten wäre ich euch dankbar.....

LG S.P.
 
peterw45  sagt am 11.09.2010
Hallo ich habe am Freitag,16.09.2010 die NNH-OP (FESS wegen cronischer Sinusistis) und habe riesige Angst davor, aber auch wegen meiner Vorgeschichte Lungenembolie, Schlaganfall und MS. Nun wird die ganze OP auch noch Ambulant durch geführt worüber ich das erste mal nach meinen KH Aufenthalten, nicht begeistert bin.
Schon allein die Vorstellung die Tamponade in der Nase zu haben, und nicht richtig Atmen zu können bekomm ich jetzt schon Panik.
LG Peter
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 12.09.2010
Bei einer Pansinus-Op (FESS - funktionell endoskopische NNH-Op) braucht man heute in der Regel keine atembehindernde Nasentamponade mehr! Ausserdem kann die Operation ohne größeres Blutungsrisiko unter Heparinschutz durchgeführt werden, wenn Risikofaktoren vorliegen! Dies allerdings nur nach vorheriger Freigabe durch den Internisten! In Ihrem Fall würde ich halbstationäre Betreuung in einer sog. 24 Stundenklinik oder die Op unter stationären Bedingungen empfehlen! Wir behalten solche Fälle über Nacht unter Beobachtung und entlassen am darauffolgenden Morgen in die ambulante Weiterbehandlung!
 
SP80  sagt am 22.10.2010
Hallo, wie oben beschrieben ist es nun soweit! Mein Arzt rät mir eine Nasen-OP, wo er mir die Nasenscheidewände begradigt und die Siebbeinzellen frei macht...? In der Stirnhöhle würde er nicht reingehen - meinte er.

Wenn ich mir hier so einige Beiträge durchlese, weiß ich wirklich nicht, ob ich so eine OP wirklich machen soll. Einerseits gibt es positive Beiträge und anderseits wieder totale negative.

Die OP wird per Vollnakose durchgeführt und ich wäre zwei Wochen krank geschrieben. Die Tamponade ist natürlich auch dabei - wovor ich die allermeiste Angst habe, wenn sie gezogen wird...:-(

Über weitere Berichte wäre ich sehr dankbar

LG
Portrait Dr.med. Michael GJ Schedler, Germanamerican Hospital, Ramstein, HNO-Arzt, Arzt für Sprach-, Stimm- und kindliche Hörstörungen
Dr. Schedler  sagt am 23.10.2010
Also, eine Nebenhöhlen-Op ist in der Hand eines erfahrenen Operateurs kein Problem heutzutage! Wichtig ist zu wissen, wieviele dieser Operationen der Arzt schon durchgeführt hat und wieviele Komplikationen dabei aufgetreten sind!!
Tamponaden ziehen ist heute auch nicht mehr unbedingt notwendig, vielmehr gibt es verschiedene resorbierbare Tamponaden, die überhaupt nicht gezogen werden müssen! Sollte wirklich eine Tamponade erforderlich sein, so kann man diese in einem kurzen Propofol-Rausch (ca. 5 min),ohne jegliche Schmerzen entfernen! So führen wir das bei uns schon seit 14 Jahren durch! In der Tat kommen viele unserer Patienten (durchschnittlich 500 NNH-Op/Jahr) allein schon aus diesem Grund in unsere Behandlung! Man muss bei Wahl der richtigen OP-Technik und des richtigen Operateurs wirklich keine Angst vor dieser OP haben! Alles Gute.

Docmick
 
SP80  sagt am 25.10.2010
Vielen Dank für den Bericht. Ich werde es bei meinem HNO Arzt ansprechen, ob er dies ebenfalls machen würde mit dem Propofol.

Werde mich zudem einfach noch ein bissi umhören hier bei uns...

LG
 
Mausiii  sagt am 29.10.2010
Hallo ihr lieben,
ich habe mich vor meiner OP bei euch umgelesen und wurde immer ängtlicher. Meine OP war vor 3 Tagen, seit gestern bin ich zu Hause und es ist alles halb so schlimm. Ich denke dass liegt hauptsächlich am Operateur. Meiner hat an die 7000 solcher OPs hinter sich und ist spitze. Man sieht äusserlich nichts und bis auf ein bissl Kopfdrücken und allgemeine Schlappheit geht es mir gut. Die OP ist logischerweise in Vollnarkose, bei mir wurde das Septum begradigt und alle NNH "gefenstert". Bin mit Stöpseln in der Nase aufgewacht und habe immer auf den Druck gewartet der nicht kam. Das grausamste war das Atmen durch den Mund, das macht mich noch immer Nachts wahnsinnig. Aber sonst ist alles easy. Man braucht überhaupt keine Angst haben wenn man den richtigen Arzt hat. Ich gebe gerne Adressen weiter weil ich sooo begeistert bin. Man hat auch keine Schiene in der Nase oder sonst was. OP was Dienstag früh und am Mittwoch morgen wurden die Tamponaden gezogen. Kein Blut nur ein komisches Gefühl und ich hatte Angst durch die Nase zu schnaufen - total doof, war ja nix. Jetzt immer Emulsion rein, jeden Tag zum Absaugen und auf keinen Fall schneuzen, schön rauslaufen lassen oder raufziehen. Auch niesen ist ok, Mund auf und einfach in die Prärie niesen - wie ein Bauer, gar nicht ladylike aber ärztlich verordnet. Also, alles halb so schlimm. Im Wartezimmer habe ich einen Typen kennengelernt, seine OP war unmittelbar vor meiner und er sagt das gleiche. Man erkennt nur das wir die gleiche OP hatten weil wir ständig Taschentücher in der Hand haben, so schlimm läuft die Nase aber gar nicht! Alles gute für die, die es noch vor sich haben!
 
PeterK  sagt am 03.11.2010
Liebe Mitleidende,

wegen monatelangem Reizhusten, wiederkehrender NNH-Entzündungen durch Heuschnupfen etc. wird mich mein HNO-Arzt am 15.11. operieren. Die Siebbeinzellen sollen ausgeräumt und irgendwas am Septum gemacht werden. Das ist meine erste OP.

Der Vorteil ist, dass in Großhadern keine Tamponaden verwendet werden, sondern ein blutstillendes Wundgel. Da mein Arzt eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist, habe ich vor der OP eigentlich auch wenig Angst. Nach 3 Tagen soll ich auch schon wieder entlassen werden. Interessieren würde mich allerdings, wie die Genesung nach der OP verläuft und welchen Aufwand man da treiben muss. Ich habe gehört, dass man sich 10 Tage lang die Haare nicht waschen darf, die ersten Tage auch nicht sprechen sollte, sich mehrmals am Tag irgendwelche Spüllösungen in die Nase jubeln muss etc.

Da ich 8 Tage nach der OP einen Behandlungstermin in einer anderen Sache habe, hoffe ich, dass bis dahin das Gröbste überstanden sein wird und ich wieder unter die Leute kann. Wie ist denn diesbezüglich Eure Erfahrung?

Grüße, Peter
 
PeterMN  sagt am 03.11.2010
Hallo,

wegen monatelangem Reizhusten, wiederkehrender NNH-Entzündungen durch Heuschnupfen etc. wird mich mein HNO-Arzt am 15.11. operieren. Die Siebbeinzellen sollen ausgeräumt und irgendwas am Septum gemacht werden. Das ist meine erste OP.

Der Vorteil ist, dass in Großhadern keine Tamponaden verwendet werden, sondern ein blutstillendes Wundgel. Da mein Arzt eine Koryphäe auf seinem Gebiet ist, habe ich vor der OP eigentlich auch wenig Angst. Nach 3 Tagen soll ich auch schon wieder entlassen werden. Interessieren würde mich allerdings, wie die Genesung nach der OP verläuft und welchen Aufwand man da treiben muss. Ich habe gehört, dass man sich 10 Tage lang die Haare nicht waschen darf, die ersten Tage auch nicht sprechen sollte, sich mehrmals am Tag irgendwelche Spüllösungen in die Nase jubeln muss etc.

Da ich 8 Tage nach der OP einen Behandlungstermin in einer anderen Sache habe, hoffe ich, dass bis dahin das Gröbste überstanden sein wird und ich wieder unter die Leute kann. Wie ist denn diesbezüglich Eure Erfahrung?

Grüße, Peter
 
Thorsten  sagt am 09.11.2010
Hallo Peter,
bei mir wurde letzte Wo. ebenfalls eine Pansinus OP durchgeführt inkl. Septumplastik (Begradigung der Scheidewand). Ich lag 4 Tage im Krankenhaus habe nach dem zweiten Tag die Tamponagen entfernt bekommen und am Entlassungstag die Kunststoffstützen fürs Septum. Wieder zuhause pflege ich nun mit oel und Salbe 3-4x täglich und lasse täglich absaugen. Schmerzen habe ich kaum noch und ich gehe davon aus nächste Wo wieder fit zu sein, d.h. 7 Tage nach der Entlassung. Ach ja, am dritten Tag habe ich wieder im Krankenhaus geduscht und gesprochen habe ich sofort nach der OP.
Die erstn drei Tage sind echt Sch.. aber ab dann ist es ok.
Gruß Thorsten
 
volkmar  sagt am 09.11.2010
Hallo Mausiii , 29.10.10
ich habe Deinen Beitrag gelesen und würde gern wissen, wer Dich operiert hat, denn mir steht gleiche OP bevor.
volkmar
 
Mausiii  sagt am 09.11.2010
Hallo Volkmar,
ich war bei Dr. Tilman Hilbert, Hirschenweg 1 in Geretsried. Die OP ist dann in Wolfratshausen in der Klinik. Für mich als Münchnerin ist der Weg echt nervig, aber bei dem Ergebnis würde ich auch mehr als 50km einfach fahren :-)
Ich bin immer noch schwer begeister, jeder Besuch von mir kann es nicht fassen dass es gerade mal 2 Wochen her ist. Ein Bekannter kennt diese OP von Familienmitgliedern und konnte es nicht glauben als er mich 5 Tage nach der OP gesehen hat - nix blau, nix geschwollen, ich "fit" (bis auf Kopfdrücken und Nase oft mittelmäßig verstopft ist echt alles ok!)
Wenn du mehr Infos brauchst meld dich, kannst dich gerne auch auf mich berufen in der Praxis, bin mit denen persönlich verbandelt (wobei ich meinen Operateur am Tag vor der OP erst kennengelernt habe).

Liebe Grüße und alles Gute
Nicole (die mit der minikleinen Nase aus München)
 
PeterMN  sagt am 10.11.2010
Hi Thorsten,

"Wieder zuhause pflege ich nun mit oel und Salbe 3-4x täglich und lasse täglich absaugen." -- Muss man das wirklich jeden Tag machen lassen? Und wer kann das durchführen? Ich kann ja nicht täglich ins Klinikum Großhadern fahren, das sind gut und gerne 25 km.

"Die erstn drei Tage sind echt Sch.." -- Blöde Frage: Warum eigentlich? Weil sich alles böse entzündet? Oder weil man durch die Tamponaden keine Luft bekommt? Oder deshalb, weil der Knochen weh tut? Ich hoffe ja immer, dass, wenn es zu schlimm wird, man Schmerzmittel bekommt.

Grüße, Peter


 
volkmar  sagt am 10.11.2010
@ Mausii/Nicole,

Dir vielen Dank für die Info. Komme allerdings aus dem Norden, von daher ein wenig weit.
Gruß
Volkmar
 
Mausiii  sagt am 10.11.2010
Oh! Aber ein "Urlaub" in Bayern lohnt sich :-)
 
PeterMN  sagt am 24.11.2010
Hallo,

habe die Siebbein-OP hinter mir. Die OP war absolut unproblematisch. Es wurden keine Tamponaden verwendet, und ich konnte schon am ersten Tag frei durchatmen. Keine Schmerzen, kein Fieber, gar nichts. Und mein chronischer Husten, mit dem ich mich seit Monaten herumquäle, ist seit einigen Tagen fast ganz verschwunden.

Nur der Hals schmerzte an den ersten zwei Tagen etwas vom Tubus. Am 3. Tage wurde ich entlassen, danach noch 2 Mal absaugen vom HNO-Arzt, und nächste Woche gehe ich noch einmal zur Kontrolle ins Krankenhaus. Und natürlich pflege ich die Nase täglich mit Mandelöl-Salbe und Kortisonspray.

Am ekligsten sind die blutigen Krusten, die täglich aus der Nase abgehen. Das sind ziemlich Kaliber - sowas habe ich noch nie gesehen. Aber ist wohl normal und völlig schmerzfrei. Insgesamt kann ich jetzt freier durchatmen, und ich bilde mir ein, auch besser zu riechen als vorher.

Fazit: Den Prof. Leunig kann man nur empfehlen, der macht seinen Job hevorragend!

Grüße, Peter
 
volkmar  sagt am 24.11.2010
So mein OP-Termin steht nun auch, es ist der 17.12.
Ich habe dann die riech- und geschacksfreie Zeit auch so langsam satt und freue mich auf einen guten OP Verlauf.
 
Josi  sagt am 30.11.2010
Hallo,
also ich habe mir letztes Jahr im Oktober die Mandeln entfernen lassen, weil diese überdemensional groß waren.
Naja seid dem habe ich totale Probleme mit den nasennebenhöhlen,die erste op war im Juni.
Es wurden die Nasenmuscheln verkleinert und die siebbeinzellen wurden frei gemacht.
Naja die tamponaden fand ich nur schlimm, als die gezogen worden sind, denn das Geräusch im Kopf war einfach furchtbar.
Ich wurde nach sechs Tagen aus dem krankenhaus entlassen aber musste trotzdem jeden Tag zum absaugen fahren.
Meine nase hat nicht mehr aufgehört zu eitern.
Ich habe bis November 5 verschieden Antibiotika bekommen.
Das letzte musste ich 40 Tage einnehmen aber ich bin dagegen echt schon resistent.
Dazu bekam ich auch noch prednisolon ( Kortison). Hat aber alles nicht geholfen. Also wurde ich mitte November noch einmal operiert. Diesmal Stirnhöhle und hinteres siebbein.
Mein Arzt meinte, dass meine Stirnhöhle total unter druck stand, und der Eiter wäre nie mit Antibiotika weg gegangen. Diese op ist jetzt drei Wochen her, meine Nase ist immer noch dicht und das Sekret läuft einfach raus. Es ist echt extrem.
Der Druck beim nach vorne beugen wird auch nicht weniger, obwohl auch immer noch jeden Tag abgesaugt wird.
Gestern war ich in der Klinik, da wurde mir gesagt, dass sich jetzt granulationen ( wildes Fleisch) gebildet haben und ich mich nocheinmal einer op unterziehen muss.
Nur wer sagt mir, dass es nach der dritten op dann besser wird?! Lg josi

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