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Gebärmutter Entfernung

4855 Beiträge - 503080 Aufrufe
 
Malaika  sagt am 08.04.2011
Hallo Schmally, vielleicht kann ich eins Deiner Fragezeichen beseitigen.
Also, nach OP war ich 7 Wochen krank geschrieben. Dann ging`s in die Wiedereingliederung erst mit 2 Wochen a 4 Std und 2 Wochen a 6 Std. In dieser Zeit habe ich leichte Pflege übernommen wie Hilfestellung beim Aufstehen, Betten beziehen, Pflege im Bett. Meine Kollegen waren sehr rücksichtsvoll aber irgendwann ist man selbst genervt und dann verselbständigt sich das irgendwie. Als ich wieder normalen Dienst machte habe ich auch wieder normal gehoben und da sind dann auch Bewohner dabei die auf die 100 kg zugehen aber da arbeiten wir eh zu zweit. Ich hatte am Anfang mehr das Problem mit Rückenschmerzen weil ich nix gutes mehr gewohnt war! Ergo: nach gut 10 Wochen hatte die Welt mich wieder. Mein Gyn hat gesagt, ob mit oder ohne GM, alles Heben hat eine Grenze und das mit der 5 KG Grenze wäre am Anfang ok würde aber sonst ehr für Bandscheibenprobleme gelten.
Also, muß sich ein jeder wohl selbst austesten. Habe nach 8 Wochen wieder langsam mit Krafttraining angefangen, allerdings weit unter dem wo ich vorher war. Das habe ich eigentlich erst jetzt wieder erreicht.
Tanja: ich könnte mir vorstellen, dass das in Deinem Fall weniger was mit dem Alter zu tun hat als mit den Umständen. Ich lebe nach dem Motto lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende. Hol Dir Infos ein welche Möglichkeiten Du noch hast und denke über Deine Lebensqualität nach. Ich wünsche Dir die viel Mut und Kraft.
LG an alle, Malaika
 
Lumbi  sagt am 08.04.2011
Hallo Leute
Bin am Mittwoch aus Klinik gekommen,habe seit ca.1Woche eine Alergie
und keiner weiß woher.Sehe am ganzen Körper aus als sei ich in Brenessel gefallen.Ich jucke mich bald zu tote.Wer kann mir helfen?
 
bigtrixi  sagt am 09.04.2011
Hallo zusammen,
meine Ope ist jetzt 11 Wochen her und habe immer wieder Ausfluss 2-3 Tage nichts und dann wieder. Habe bereits Tabletten bekommen aber leider nichts gebracht. Angeblich alles im grünen Bereich. Werde wohl nächste Woche nochmal zum FA gehen.
Das mit dem Infoblatt finde ich ganz toll. Wir haben es zwar hinter uns (teilweise) aber es gibt ja noch viele die es vor sich haben.
Lieb Grüße und ein schönes Wochenende
 
Evita45  sagt am 10.04.2011
Hallo,
nachdem ich hier viele Einträge gelesen habe, wollte ich meine Erfahrungen auch weitergeben. Bin wohl die 1. aus dem Ösi-Land ;-))
Bin 45 Jahre, habe keine Kinder und hatte meine Regelblutungen immer so alle 25 Tage und das ohne gröbere Schmerzen. Seit einigen Jahren hatte ich beim linken Eierstock eine sogenannte „Schokoladezyste“, die ich 2x im Jahr von meinem FA kontrollieren ließ, da sie immer wiedermal gewachsen ist. Im Jänner 2011 hat er mich zu einem Spezialisten für Gebärmutterhals geschickt, da einige Werte nicht gepasst haben. Zuerst war der Verdacht auf eine Entzündung, nach weiteren Untersuchungen eher eine Vorstufe zum Gebärmutterhalskrebs. Der Spezialist (Univ.Prof.) hat mir gleich eine Konisation vorgeschlagen, die wurde am 18.2.11 durchgeführt und hat mir vorgeschlagen, da ich in Narkose bin gleich die Zyste durch Laparaskopie zu entfernen. Er hat diese dann doch nicht entfernt und am Tag nach der OP mir mitgeteilt, dass er durch die Kamera im Nabel gesehen hat, dass die Gebärmutter oberhalb mit einigen Myomen verwachsen ist (war durch Ultraschall nicht ersichtlich) und mir die Entfernung der GB und des linken Eierstocks vorschlägt.
Die OP wurde am 4.3.11 vaginal durchgeführt, den Bauchschnitt konnte er mir ersparen, da er zuvor mittels der Kamera gesehen hat, wie alles aussieht. Am Tag danach wurden die Schmerzmittel abgesetzt, der Harnkatheder entfernt und ich konnte schon die ersten Spaziergänge auf der Station machen. Am nächsten Tage bekam ich ein Abführmittel um den Stuhlgang zu erleichtern und seit der Zeit habe ich keine Probleme mit Verdauung etc., am 4. Tag nach der OP konnte ich nach Hause.
Mir wurde gesagt, dass ich mich schonen soll, aber Bewegung in frischer Natur (spazieren gehen),nicht mehr als 5 kg heben und in 6 Wochen zur Kontrolle zu meinem FA. Ich habe seit der OP täglich 3-4 l Wasser getrunken und zusätzliche natürliche Vitamine genommen, bin jeden Tag spazieren (30-60 min) gegangen und hab mir dazwischen auch wieder Ruhepausen gegönnt. 3 Wochen nach der OP bin ich wieder arbeiten gegangen (Bürojob) und am kommenden Freitag habe ich meinen Kontrolltermin beim FA um das Ok zu bekommen, dass ich alles wieder machen darf (z.B. Reiten, Laufen, etc.)
In der 1.- 2. Woche nach der OP hatte ich in der Früh einige Probleme mit meinem Kreislauf. Mein Blutdruck ist normalerweise 116:77 und in der Zeit war er oft bei 96:67. Ich habe mir dann angewöhnt gleich in der Früh (nach meinem Morgenkaffee) einen ¾ Liter Wasser zu trinken und eine Banane zu essen (gibt ja bekanntlich Energie) und das hat mir sehr geholfen. Ich hatte keine Schmerzen nur ab und zu ein Zwicken oder ein leichtes Stechen.
Blutungen habe ich jetzt nach 5 Wochen immer noch ganz leicht (bräunlich),aber ich gehe davon aus, dass das bald vorbei ist.
Nachdem ich mich sehr schnell entschieden habe, die OP durchzuführen, hatte ich gar nicht viel Zeit darüber nachzudenken oder mir Geschichten anzuhören, da ich nicht vielen Menschen davon erzählt habe. Ich habe mich auf die vielen Vorteile danach fokussiert (keine Regelblutung, keine Verhütung und natürlich auch kein Gebärmutter-Krebs mehr möglich).
Ich glaube, eine positive Einstellung bringt sehr viel und deshalb wollte ich hier auch meine Erfahrung weitergeben um einigen, die es vielleicht noch vor sich haben, ein positives Gefühl zu vermitteln.
Alles Liebe und liebe Grüße nach Deutschland!
Evita
 
Mikli  sagt am 10.04.2011
Hallo zusammen,

@Evita, vielen vielen dank für deinen Eintrag. Ich habe es noch vor mir in der Woche nach Ostern. Ziemlich die selbe Geschichte wie bei dir; "normale" Op wegen einem Myom und einer Zyste, dabei wurden viele Myomen oben in der Gebärmutter entdeckt und beide Eierstöcke waren komplet voll mit Zysten. Ich bin 41 und habe auch keine Kinder, desshalb sagte mir meine FÄ das es sein könnte das einen Bauchschnitt erforderlich ist, weil die GM noch sehr fest sitzt.
Ich habe, als ich erfahren habe das es keinen anderen Ausweg mehr gibt, viel im Inet über Gebärmutter entfernung gelesen. Leider aber auch sehr viele schlimme Berichte die mir eine Weile ganz schön Angst gemacht haben! Ich habe jetzt eine ganze Weile nichts mehr darüber gelesen, aus Angst noch mehr Negatives zu erfahren, aber jetzt bin ich wieder ruhiger geworden. Deinen Beitrag hat mir jetzt der Rest gegeben ;). Ich gehe jetzt mit einem Guten Gefühl zur OP und freue mich einfach endlich ohne Menstruation (die einfach iiiiiimmmmmmmer am falschen Moment kamen) zu leben, ohne Angst von Krebs, ohne Angst von den neuen Blutwerte und ohne Schmerzen zu leben.
Vielen dank für die ermunternde Wörter, ich denke viele die es hier noch vor sich haben werden froh sein deinen Beitrag zu lesen.

 
Mikli  sagt am 10.04.2011
Hallo zusammen,

@Evita, vielen vielen dank für deinen Eintrag. Ich habe es noch vor mir in der Woche nach Ostern. Ziemlich die selbe Geschichte wie bei dir; "normale" Op wegen einem Myom und einer Zyste, dabei wurden viele Myomen oben in der Gebärmutter entdeckt und beide Eierstöcke waren komplet voll mit Zysten. Ich bin 41 und habe auch keine Kinder, desshalb sagte mir meine FÄ das es sein könnte das einen Bauchschnitt erforderlich ist, weil die GM noch sehr fest sitzt.
Ich habe, als ich erfahren habe das es keinen anderen Ausweg mehr gibt, viel im Inet über Gebärmutter entfernung gelesen. Leider aber auch sehr viele schlimme Berichte die mir eine Weile ganz schön Angst gemacht haben! Ich habe jetzt eine ganze Weile nichts mehr darüber gelesen, aus Angst noch mehr Negatives zu erfahren, aber jetzt bin ich wieder ruhiger geworden. Deinen Beitrag hat mir jetzt der Rest gegeben ;). Ich gehe jetzt mit einem Guten Gefühl zur OP und freue mich einfach endlich ohne Menstruation (die einfach iiiiiimmmmmmmer am falschen Moment kamen) zu leben, ohne Angst von Krebs, ohne Angst von den neuen Blutwerte und ohne Schmerzen zu leben.
Vielen dank für die ermunternde Wörter, ich denke viele die es hier noch vor sich haben werden froh sein deinen Beitrag zu lesen.

 
soul1962  sagt am 10.04.2011
Hallo zusammen!
Habe so ziehende Schmerzen seit paar Tagen wie bei einer Menstruation.
Ist das normal? Wer kennt sich da aus?

Danke
 
soul1962  sagt am 11.04.2011
Hallo an Alle!
Jetzt sind fast 8 Wochen nach der Operation. Ist kein einziger Tag ohne "Probleme" gelaufen. Angefangen mit der Blase. Antibiotikum bekommen, danach Durchfall zwei Wochen lang. Ständige Ausflusse. Jetzt seit Donnerstag Rückenschmerzen im Kreuzbereich.
Wird es irgendwann besser?
Gruss
 
Hauschi  sagt am 11.04.2011
Liebe Soul,

bestimmt wird es bald besser! Alles braucht seine Zeit und ich kann mir gut vorstellen, wie genervt Du bist ☻
Natürlich kann ich nur aus meiner Erfahrung sprechen, aber auch ich habe länger gebraucht um wieder auf die Beine zu kommen. Hatte auch das Gefühl, ewig kommt etwas Neues, Blödes dazu ;o((
Eigentlich kann ich nur wiederholen, was ich denke; es ist ein großer Eingriff in den Körper, an einer zentralen Stelle und es braucht seine Zeit. Bei einigen geht es rasent schnell wieder Bergauf und bei anderen will und will es nicht besser werden.
Aber es wird..... großes Ehrenwort mit Finger hoch und 3x geschworen ☺!
Gönne Deinem Rücken viel Wärme und Dir und Deinem Körper die Zeit, die Ihr braucht
Herzlichse Grüße Hauschi
 
anonym  sagt am 11.04.2011
Ich sehe das auch so; jeder Körper und jede Seele wird anders mit dem Eingriff fertig. Irgendwie hatte ich auch viele verschiedene "Weh-Wehchen" während meiner Genesungszeit (Blase, Darm, Rücken, Wundheilungsprobleme mit der Narbe),und das Schlimmste war, dass es mich psychisch oft sehr runterzog. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich von Anfang an viel zu ungeduldig war. Ich hatte überhaupt keine Vorstellung davon, wie die Genesungszeit verlaufen wird (leider wurde ich auch von den Ärzten gar nicht darüber informiert). Ebenso hätte ich nie gedacht, dass es mich so "umhaut" (schlapp sein ohne Ende: nach 2 Wochen war dann endlich die Narkose aus meinem Körper heraus),oder dass die OP mit Bauchschnitt u. Lateral-repair-Methode wochenlang so schmerzhaft sein kann und kleinere Spaziergänge erst nach 5 Wochen möglich waren. Aber im Endeffekt muss wieder einmal jede Frau da alleine durch, so bitter es ist. Mir geht es inzwischen recht gut, und ich darf nach 12 Wochen Genesungszeit endlich wieder arbeiten gehen, HURRA! Ich wünsche allen Frauen viel Mut!
 
schmally  sagt am 11.04.2011
Hi.
MIr geht es auch so.....Seit 3 Wochen eine Erkältung, Nackenschmerzen...und eine extreme Form der NArkosendemenz. Ich verbocke auf der Arbeit ständig AUfträge...ich kann mich nicht konzentrieren...so garnicht. Ich verhaue Sachen die ich Jahrelang mache. Mein Kopf ist teilweise wie leer....
Zu den körperlichen Gebrechen kommt noch ein Umzug. *urgs*
Es wird schon werden nur wann?
Habe eine Postkarte geschenkt bekommen auf der steht:
AM ENDE WIRD ALLES GUT, WENN ES NICHT GUT WIRD, IST ES NOCH NICHT DAS ENDE.

Eine hoffende schmally
 
soul1962  sagt am 12.04.2011
Danke für die Unterstützung!!!
War heute beim Frauenarzt, hat bei mir eine Zyste am Eierstock gefunden :( , Es muss jetzt beobachtet werden...
Hat jemand schon so was gehabt nach der Operation?
Danke an Alle!!!
Liebe Grüße
 
Kuss  sagt am 12.04.2011
Liebe Soul, ich kann ein Lied von Zysten singen. ich habe fast ständig eine Zyste. Meistens kommen sie und gehen auch von alleine. In seltenen Fällen muß etwas gegen die Zyste unternommen werden.Es kommt auch inmmer darauf an, welche Art von Zyste es ist. Aber du bist bei deinem FA in den besten Händen. Er weiß was zu tun ist.
Ich denke, dass Ladylike recht hat. Der Körper muß nach einer solchen OP heilen. Aber genauso betroffen ist die Seele. Von außen ist es oft nur ein kleiner oder gar kein Schnitt zu sehen. Aber man darf nicht vergessen, was in unserem Körper alles passiert ist. Und der braucht nach einem solchen Eingriff absolute Schonung. Ich habe damals (ich bin vor 2 Jahren an der GM operiert worden) nicht auf meinen Gyn gehört, und die gan´ze Sache ist ziemlich nach hinten losgegangen. Ich kann nur jedem empfehlen, die Schonzeit einzuhalten. Man sollte sich sagen: Ich bin wichtig und ich muß gut mit mir umgehen. Könnte ich heute nochmal alles anders ma´chen, ich würde es definitiv tun. ich habe gleich nach dem KH wieder alles gemacht, obwohl ich keien Kraft hatte. Und ich bin zusammengeklappt mit allem drum und dran. Also Mädels geht gut mit euch um. Gönnt euch die Zeit, die Euér Körper braucht. Der eine braucht mehr davon, der andere weniger. Aber irgendwann geht es wieder bergauf. Und dann ist es ein super Gefühl. ich genieße es , dass ich keine Blutung mehr haba, dass ich diese abartigen Schmerzen nicht mehr aushalten muß. Das ist toll. und ich bin immer noch der Überzeugung, dass ich den richtigen Weg gegangen bin. Ich ahbe zwischenzeitlich auch mit mir gehadert, ob es richtig war, aber ja, es war richtig. Meine Seele hat mir einen ziemlichen Streich nach der Hysterektomie gespielt, und das war auch das, wovor mein Gyn am meisten Angst bei mir hatte. Ich habe aber meinen Weg aus dem schwarzen Loch gefunden und ich fühle mich wieder gut.
Liebe Hauschi, war schön, mal wieder etwas von dir zu hören. Alles gut bei dir??? Liebe Grüße
Ich wünsche allen gute Besserung und denen , die es noch vor sich haben toi, toi, toi. Alles Liebe Kuss
 
Hauschi  sagt am 12.04.2011
Mensch Kuss ♥♥♥,

ja.... alles soweit ok! Die Blase "zickt" immer weniger rum und auch sonst geht es mir am liebsten gut ;o)) Schön auch von Dir zu lesen und zu "hören" das es Dir (wieder) gut geht!!!!!!!!!!
Wenn ich Dein Posting so lese, muß ich sagen, dass es mir doch ähnlich ergangen ist. Habe auch längere Zeit den Eingriff in Frage gestellt. Vor allem, als ich die erste Zeit nicht so recht auf die Beine kam. Es tut gut (wenn man das so sagen darf?)zu erkennen, das man mit seinen Gedanken, Sorgen und Nöten nicht alleine ist.
Unterm Strich findet sich alles und die positiven Aspekte des Eingriffs überwiegen doch; zum Glück!!
Bin heute recht kaputt und gehe jetzt schnell ins Bett. Melde mich die Tage nochmal. Wie es den anderen wohl so geht? Schön, dass wir uns in der Zeit danach hatten, oder??!!

Liebe Grüße sendet Dir eine müde Hauschi.
Gute Nacht allerseits.


Ist bei Dir/ Euch auch so Weltuntergangswetter? Sturm, Regen , Graupel... wir hatten hier heute von allem etwas. Ich hab's lieber wenn die ☼ scheint!!
 
karin6  sagt am 12.04.2011
Hallo Kuss, hallo Hauschi! Schön von euch zu lesen. Bei uns Ösis ist auch scheiß Wetter hoffe auf Besserung. Mir geht es nach 2 Monaten gut, die Blase ist endlich dicht hat ja eh lange gedauert auch der Dammaufbau ist ok und die Schmerzen fast weg, nur der Darm zwickt und zwackt noch etwas. Hat aber eh lange gedauert. Ich bin froh das jetzt alles ok ist. Mit meinem Sohn ist alles beim Alten immer noch den Scheiß, jetzt habe ich auch bei meinem Jüngsten gemerkt das da etwas läuft, ist immer bei seinem Bruder. Ich werde in den nächsten Jahren ausziehen und hoffe es geht mir dann besser. Ich habe ständig Panikattacken, ich habe so starke Schmerzen im Brustbereich dass ich glaube ich bekommen einen Herzinfarkt. Werde in 2 Wochen zu einem "SEHER" fahren und hoffer er kann mir helfen. Ich bin froh meinen Lebensgefährten zu haben der hilft mir sehr. Wie geht es euch schreibt mir doch. LG Karin
 
Kuss  sagt am 13.04.2011
Liebe Hauschi, tja, so findet man sich wieder. Ich hatte in den letzten Monaten echt genug an den Hacken, aber ich denke immer positiv. Ich war in den letzten 6 Monaten 3 Mal im KH und mußte operiert werden. Davon leider zweimal eine Not Op. Aber es wird alles wieder gut. Du hast recht, es war so schön, dass wir uns nach der GM Entfernung hatten und unsere Sorgen teilen konnten. Das bracuht man. Es hilft einem, wenn man weiß, dass man nicht alleine ist. Ich bin im Moment auch oft kapputt und fühle mich ausgelaugt. Meine Ärzte möchten mich gerne zur Kur schicken, aber dafür habe ich momen atn nicht den Kopf frei. es geht auch so. ich mache viel Sport. Das hilft mir meinen Kopf frei zu bekommen.Das deine Blase noch zickt, tut mir echt leid. Ich habe dafür viel Kummer mit Zysten. Aber Hauschi, wir lassen uns nicht unterkriegen, gell? Ich hoffe, dass ich bald wieder von dir höre. laß es dir gut gehen. Und gute Besserung für die Blase. LG Kuss
Liebe Karin, es tut mir unendlich leid, dass du immer noch solchen Kummer hast. Es zerreißt einer Mutter echt das Herz. ich fühle mit dir, denn bei uns ist ja auch viel "Ib Gange". Unserer Kleinen geht es mal besser und mal schlechter. Und ich stehe hilflos daneben und kann nichts machen. Das tut so verdammt weh. Ich denke, dass Wichtigste ist, dass wir jetzt gut mit uns umgehen. Wir müssen uns und unseren Körper wahrnehemen, damit es uns nicht komplett einen Strich durch die Rechnung macht. Ich habe gespürt, dass ich in den letzten Monaten oft am Limit gefahren bin, und deshalb muß ich jetzt besser mit mir umgehen. Hast du dir für deine Panikattacken einen Therapeuten gesucht? Ich habe mir jetzt einen gesucht und habe das Gefühl,dass es langsam besser wird. Liebe Karin, ich denke viel an dich.Ich sende dir ganz liebe Grüße und ein wenig Kraft. Du bist nicht alleine. Vergiß das nie. Ich drücke dich. LG Kuss
 
charmy  sagt am 13.04.2011
Hallo,

6 Wochen post OP (GM m Hals raus)-es ging mir schon mal besser...han zwar keine Schmerzen-nur hin u wieder Pieksen u Ziehen...aber ich hab einen wahnsinngen Blähbauch bekommen...morgens noch schön flach..nachmittags ein "Ballon" und sieht aus wie im 5. Monat schwanger;:( Trinke Unmengen Anis-Fenchel-Kümmel Tee.( Meine FÄ sagte mir, dass der darm sich in die freie Stelle gelegt hätte.)..

Ich fühl mich richtig sch....!!!.dazu kommt Haarausfall...hatte das auch jemand von euch? Haarausfall könnte vom OP Stress kommen...oder halt wegen der hormonellen Umstellung.

Sport war ja untersagt...ich darf nun etwas walken...;.))

Noch ein anderes Thema- ist es sinnvoll Beckenbodentraining zu machen? Hatte das vergessen zu fragen bei meiner Ärztin.
Wann seid ihr wieder Fahrrad gefahren?

Noch was positives- keine Migräne mehr hurra!!!!(ich lag immer 3 Tage mit Eimer am Bett;.

Liebe Grüße an euch alle

charmy
 
anonym  sagt am 13.04.2011
Hallo Charmy! Ich kann das mit dem 5-Monatsbauch + Blähungen gut nachvollziehen, bei mir war es auch so. Ich habe mir zu guter letzt Lefax Kautabletten geholt, das hat mir neben Bewegung gut geholfen. Der Darm ist bei mir jetzt - 9 Wo post OP mit Bauchschnitt - wieder ok. Auf NACHFRAGE habe ich gerade von meiner Gynäkologin ein Rezept über BECKEN-BODEN-Gymn bekommen; sie war zwar ein wenig knurrig, schrieb mir aber 6 Anwendungen auf. Versuche es doch mal! Wir sind operiert, da steht uns so ein Rezept doch zu! (Die Ärztewelt sieht es natürlich oft anders!) Vielleicht konnte ich dir ja ein bisschen helfen, lg von Ladylike
 
Sofa44  sagt am 14.04.2011
Hallo zusammen lese die Beiträge schon sehr lange :-)

Haben mir geholfen für meine OP ( Vaginal ) am 23.3.11
Bin 5 Tage später wieder entlassen worden
Ich hatte im KH 5 verschiedene Ärzte :-) aber alle haben das gleiche gesagt viel Ruhe nichts heben und Schonen ist sehr sehr wichtig auch hatte ich super Schwestern im KH die mir auch empfohlen haben auch aus eigener Erfahrung so lang wie möglich nix zu tun ...
Ich habe das Glück einen super tollen Ehemann zu haben und ich liege wirklich seit meiner OP nur auf dem Sofa oder bei schönen Wetter auf der Liege im Garten (bin schon richtig Braun war ich nie vor der OP) wir gehen spazieren und seit 2 Tagen hab ich mit Bügeln angefangen natürlich mit Pausen
Es ist mir am Anfang schwer gefallen nix zu tun aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran ;-) und eine gut Freundin die Krankenschwester auf der Gyn ist hat gesagt halt dich dran dann wirst du später keine Beschwerden haben und ich halt mich dran
Und wenn ich ehrlich bin genieße ich auch die ganze Aufmerksamkeit
Wir Frauen übertreiben immer gern und meinen wir müssen Stark sein und können uns nicht so gehen lassen aber stimmt nicht wir können es auch mal tun und ich denke mir ich brauche keine Senkung irgendeines Organ....
Arbeit Sport Party u.s.w läuft nicht davon alles zu seiner zeit :-)
So das war’s liebe Grüße vom Sofa
 
bigtrixi  sagt am 14.04.2011
Hallo Kuss, Hauschi und Karin 6
meine OPe´s sind 12 und 7 Wochen her (Gym, Gallensteine) wenn es mir einen Tag gut geht kommen dann wieder die schl...., Kopf surrt und ist benebel, Oberbauch hart und bekomme schlecht Luft.
Waren eure Symptome auch so ähnlich und immer wenn es mir so besch... geht fange ich an zu heulen. Wann wird es wieder normaler, leichter?
Alle Eisenwerte unter der Toleranz und meine Bauchspeicehldrüse mukt auch, können daher noch die Probleme kommen? Könnte ihr mir vielelicht die ein oder ander Frage beantworten, den leider komme ich immer an die falschen Ä.
Ganz liebe Grüße
 
Kuss  sagt am 15.04.2011
Liebe Bigtrix, ich kann dich gut verstehen. Meine Bauchspeicheldrüse hat nach der Op sehr gezickt. Ich hatte erhöhte Werte und mir ging es sehr beschissen. Mein Körper brauchte lange bis er wieder genesen war. Ich habe in 12 Wochen 15kg abgenommen und wußte oft nicht weiter. Aber mein super Gyn hat mich immer wieder aufgebaut. Die Bauchspeicheldrüse ist sehr empfindlich und gerade weil du auch noch den Gallenstein herausbekommen hast, kann so etwas schnell passieren. Nach meiner Gallen Op hatte ich auch wieder erhöhte Bauchspeicheldrüsenwerte.Ich hatte vor drei Wochen eine Endosonografie der Bauchspeicheldrüse. Und man hat mir gesagt, dass noch solchen Eingriffen der Körper halt Ruhe braucht. Es ist unheimlich wichtig, dass man gut mit sich umgeht und sich die Ruhepause gönnt. Ich habe es nicht getan und lange, vielleicht sogar bis heute, die Konsequenzen tragen müssen. Ich finde es supertoll wie es Sofa44 macht. Sie wird sicher ganz schnell gesund. Liebe Bigtrix, laß den Kopf nicht hängen. ich habe damals immer gesagt : Alles wird gut. Man darf nur nicht die Hoffnung aufgeben. ich drücke dir ganz doll die Daumen, dass es bald bergauf geht bei dir. Wenn du noch Fragen hast, beantworte ich sie dir gerne , wenn ich kann.Ich habe damals so viel geweint wie nie zuvor. In unserem Körper ist ganz viel passiert. Auch wenn es nach außen hin nicht so aussieht. Und man muß sich auch damit auseinander setzen, dass man keine Kinder mehr bekommen kann. Auch wenn man gar keine mehr will oder wollte. Aber oft macht einem der Kopf einen Strich durch die Rechnung. Die Seele muß heilen und sich neu finden. Es ist ein einschneidendes Erlebnis im Leben einer Frau. Vergiß das bitte nicht. ich schicke dir Genesungswünsche. Laß es dir gut gehen und verzage nicht. LG Kuss
Hallo liebe Sofa 44! Gute Besserung für dich. Mach weiter so. Das hört sich ganz doll an wie du deine Genesung gestaltest. Weiterhin gute Besserung und laß dich verwöhnene. Und ein ganz großes Kompliment an deinen Mann. Schönes Wochenende LG Kuss
 
Blume07  sagt am 16.04.2011
Hallo,
ich bin neu hier und möchte von meinen Erfahrungen mit der GM-Entfernung berichten.
Nachdem bei mir die Blutungen immer stärker und länger wurden und sich auch nicht mehr von der Pille beeindrucken ließen, habe ich mich quer durchs Internet gegoogelt und bin auf dieses Forum gestoßen.
Die vielen Berichte hier haben mir sehr geholfen.
Die Entscheidung zur GM-Entfernung fiel mir nicht so schwer, da sie Ihre Aufgabe erfüllt hat. Ich habe nach 2 Bilderbuchschwangerschaften ohne irgendwelche Probleme 2 gesunde Kinder.
Ich habe mich also mehr auf das Danach konzentriert. Da mein Mann die ganze Woche beruflich unterwegs ist, habe ich mir anhand der Hinweise hier, was nach der OP alles verboten ist bzw. schwer fällt, Gedanken gemacht, wie ich alleine trotz Schonung mit Haus, Garten und Hund klarkomme. Ich habe mir z.B. überlegt, welche Runde ich mit meinem Hund gehen kann, wo Bänke stehen und wo ich mich ggf. ausruhen könnte, oder was aus oberen Schrankfächern runter muß, falls ich mich nicht strecken kann usw.
Als ich vom 23. zum 24. Januar dann wieder einmal die ganze Nacht auf der Toilette verbracht hatte und die Blutungen nun schon wieder fast 3 Wochen gingen, hat mich mein Mann kurzerhand in die Klinik gefahren. Dort wurden dann viele Myome (ich wußte nur von 3) festgestellt und eine Ausschabung vorgenommen. Es wurde mir aber mitgeteilt, daß das wahrscheinlich aufgrund der sehr vielen, auch großen Myome nicht viel bringen wird.
Als ich 10 Tage später zur Nachuntersuchung bei meiner Frauenärztin war, waren die Blutungen nach der Ausschabung (die hätten nach 4-5 Tagen aufhören sollen),immer noch nicht weg. Meine Frauenärztin war ganz schön überrascht über die innerhalb von 9 Monaten so stark gewachsenen und sich vermehrten Myome. Wir einigten uns auf die Entfernung der GM und zwar möglichst bald, da ich durch die hohen Blutverluste schon Eisenmangel hatte, der mit Tabletten behandelt wurde. Sie machte für mich gleich einen Termin für den 07.02.2011 aus.
Am 07.02. waren alle Voruntersuchungen, wobei der Chefarzt mir von der OP per Bauchspiegelung ab- und zu einer vaginalen Entfernung riet. Er meinte, die vaginale Entfernung sei am schonendsten und ich am schnellsten wieder fit. Er erklärte mir auch, daß, wenn mit einer Bauchspiegeln operiert wird und es Probleme gibt, dann hilft nur noch der Bauchschnitt, bei Problemen bei der vaginalen Entfernung könne man noch mit Bauchspiegelung unterstützen. Außerdem meinte er, manche Kliniken würden die OP per Bauchspiegelung auch deshalb vorziehen, weil sie teurer ist und mehr Gewinn bringt.
Ich habe also seinem Rat vertraut und der vaginalen Entfernung zugestimmt.
Am 08.02 nachmittags war es dann soweit. Nach der OP war ich noch etwas durch den Wind, hatte Mühe, den angebotenen Tee drin zu behalten und hab fast nur geschlafen. Abends um 21.00 Uhr hab ich dann noch eine Suppe gegessen. Das war für mich wichtig, denn am Vortag gab es nur noch 2 Minisüppchen und am OP-Tag gar nichts mehr zu essen und zu trinken und ich wußte, daß mir sonst mit leerem Magen übel werden und ich nicht auf die Beine kommen würde.
Am 09.02. früh um 5 hieß es dann Aufstehen und waschen, während das Bett neu bezogen wurde – das ging schon ganz gut. Dann noch ein bißchen schlafen bis zum Frühstück. Zum Frühstück habe ich 2 Brötchen gegessen, Kaffe und Tee getrunken (sonst esse ich ein Brötchen und trinke Tee),damit ich wieder zu Kräften komme.
Ich bekam auch noch eine Infusion. Bis Mittag wurden dann Tamponage, Blasenkatheder und Infusion entfernt und von da an konnte ich mich frei bewegen. Und das ging alles prima! Ich konnte mich bücken, strecken, laufen, aus dem Bett aufstehen (ich mußte mir Mühe geben, nicht wie ein Klappmesser aufzustehen - das ging nämlich ohne Schmerzen) – keinerlei Probleme, keine Schmerzen, nichts!
Am Nachmittag bin ich schon durchs Krankenhaus gelaufen, eine Treppe runter, draußen meinen Hund begrüßt und dann mit Mann und Sohn in der Cafetria Kaffe getrunken.
Anschließend die Treppe wieder hoch – keinerlei Probleme.
Ich war auch nicht schnell k.o. oder müde, wahrscheinlich weil der Eisenmangel, der oft zu Schlaffheit und Antriebslosigkeit führt, vorher schon festgestellt und behandelt wurde.
Am nächsten Tag habe ich die Visite-Ärztin gefragt, wie lange ich spazieren gehen darf und sie sagte, so lange ich will, bis es weh tut. Also bin ich nachmittags mit Mann und Hund 1 Stunde spazieren gegangen – ohne Probleme, ohne Schmerzen!
Am 11.02. bin ich dann auf eigenen Wusch nach Hause. Bei der Abschlußuntersuchung sagte die Ärztin, ich solle nicht heben, alles andere soll ich ausprobieren und aufhören, wenn es weh tut. Als Beispiel erwähnte sie Staubsaugen!
Also das Staubsaugen habe ich gern 2 Wochen lang meinem Mann überlassen, schon weil unser Haus 3 Etagen hat und ich den Staubsauger nicht die Treppen hoch tragen wollte. Danach hab ich dann auch gesaugt und mein Mann hat nur den Staubsauger die Treppen hoch getragen. Alles andere, wie Staub wischen, Bäder putzen usw. habe ich nach ein paar Tagen wieder gemacht, allerdings habe ich alles etwas langsamer und ruhiger angehen lassen (bin sonst eher von der fixen Sorte) und hab auch zwischendurch Pausen gemacht. Die Fliesen über der Wanne hab ich z.B. nicht durch Beugen über die Wanne geputzt, sondern ich bin mit einem Fuß in die Wanne gestiegen, um den Bauch zu entlasten.
Ich bin auch ab dem Entlassungstag jeden Tag mindestens 1 Stunde am Stück mit meinem Hund spazieren gegangen (die ersten Tage vorsorglich etwas langsamer) – ohne irgendwelche Probleme!
In der ersten Woche nach der OP bin ich mit meiner Tochter einkaufen gefahren, aber als ich gemerkt habe, daß auch das Einkaufswagenschieben keine Probleme macht, bin ich in der nächsten Woche allein einkaufen gefahren und hab die Einkäufe nur von meiner Tochter ins Haus tragen lassen.
Ab 6 Wochen nach der OP hab ich dann auch alles allein rein getragen, allerdings verteilt auf mehrere Taschen.
Ich war und bin so froh, daß ich keinerlei Probleme nach der OP hatte, ich konnte mich bücken, strecken, laufen, Treppen steigen, ich hatte zu keinem Zeitpunkt irgendwelche Beschwerden oder Schmerzen.
Die ersten 14 Tage nach der OP hatte ich noch Blähungen, da der Darm sich ja neu positionieren mußte – aber dagegen hatte ich schon in der Klinik Tropfen bekommen.
Blutungen und Wundfluß hatte ich die ersten 4 Wochen – aber nur sehr wenig.
Nach 6 Wochen Schonzeit wurde auch das Wetter besser und die Gartensaison ging los - da gab es für mich kein Halten mehr: Hecken und Bäume wurden geschnitten, Kübelpflanzen umgetopft, Terrasse geschrubbt und neu geölt, Zaun gestrichen – das volle Programm! Und alles ohne Probleme!
Also für mich war die GM-Entfernung der einzig richtige Schritt, das hat mir auch einer der OP-Ärzte bestätigt. Er sagte, daß bei den vielen Myomen die Entscheidung, die GM zu entfernen, die einzig richtige gewesen sei. Ich habe mich wochenlang im Internet informiert und Erfahrungsberichte gelesen, so daß meine Entscheidung langsam reifen konnte. Als dann die Beschwerden zu stark wurden, brauchte ich keine Bedenkzeit mehr. Auch der Zeitpunkt war für mich perfekt, da ich bis zur Gartensaison wieder fit sein würde. Daß es mir gleich nach der OP so gut gehen würde, damit hatte ich nach den ganzen Berichten nicht gerechnet.
Ich denke, man sollte auf die OP-Ärzte hören, die können anhand der persönlichen Gegebenheiten und dem Verlauf der OP beurteilen, wie weit man sich schonen muß und was man machen darf. Mir wurde außer schwer heben alles bis zur Schmerzgrenze erlaubt.
Ich war trotzdem vorsichtig – man muß die Schmerzgrenze ja nicht unbedingt erreichen!
Übrigens sagte der eine Arzt, daß die weit verbreitete Meinung, daß Myome in den Wechseljahren von allein verschwinden, nicht immer stimmt, manchmal tritt auch das Gegenteil ein, sie wachsen und werden mehr – war bei mir wohl auch so.
So, nun habe ich einen ganze Roman geschrieben, aber vielleicht hilft er anderen Betroffenen weiter, so wie mir die ganzen Schilderungen hier sehr geholfen haben.
Eine Übersicht über mögliche Beschwerden und Nebenwirkungen nach der GM-Entfernung wäre sicher sehr hilfreich, damit man sich und die Familie besser auf die Zeit der Schonung vorbereiten kann. Wenn man sich auf maximale Schonung und Beschwerden vorbereitet, kann es nur besser werden. Das ist besser, als wenn man die OP auf die leichte Schulter nimmt und dann gibt es doch Beschwerden und man braucht mehr Ruhe und Schonung – dann ist man frustriert.
 
najesa  sagt am 16.04.2011
Hallo an Alle,
nach langer Zeit hab ich auch mal wieder reingeschaut und hier ist ja noch jede menge los ;-)
Meine GM wurde im September 2010 vaginal entfernt, ich war danach 7 Wochen krank geschrieben und habe dann mit Wiedereingliederung-2 Wochen 4 Std. und 2 Wochen 6 Std. angefangen. Ich arbeite also schon länger wieder Vollzeit und habe das große Glück, dass es mir in jeder Hinsicht gut geht. Immer wenn eine Kollegin jammert, dass sie grad die Tage hat und schrecklich blutet, hüpft mein Herz vor Freude, dass dieses Thema für mich erledigt ist :-)
Sicher gibt es Unterschiede beim Heilungsprozess und es ist wichtig genau auf den Körper zu achten, was geht schon und was nicht und lieber etwas langsamer starten als zu schnell.
Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende und werde sicher bald wieder rein schauen.
Ganz besondere Grüße an Malaika, Hauschi und alle die mich während meiner Zeit hier begleitet haben.
LG Angela
 
bigtrixi  sagt am 16.04.2011
Hallo Kuss,
danke für deine tröstende Worte, hast du für deine Bauchspeicheldrüse irgendetwas bekommen.
Ruhe gönne ich mir täglich und trotzdem mukt alles. Habe mir jetzt meine Eisenwerte checken lassen und siehe da alle im Keller selbst die Eisenreserve ist im Keller. Hoffe das es jetzt mit Eisensaft besser wird.
LG und einen schönes Wochenede mit viel Sonne
 
Evita45  sagt am 16.04.2011
@Mikli, es freut mich sehr, dass dir meine Erfahrung ein gutes Gefühl für die OP gibt. Wenn es die Möglichkeit gibt, nochmal mit dem Arzt zu sprechen, dass er die OP vaginal macht, dann bitte mach das. Die Dauer der Heilung ohne Bauchschnitt ist einfach viel kürzer und unbeschwerlicher. Ich war darüber sehr froh, da ich eher der sportliche Typ bin und viel über die Bauchmuskulatur mache. Dadurch ich außen keine Wunde hatte und auch keine Schmerzen, war es allerdings für mich notwendig immer wieder daran zu denken, dass ein Heilungsprozess im Inneren stattfindet und ich mich schonen soll. Wichtig ist die Bewegung allerdings schon, denn im Krankenhaus bekommt man täglich die Spritze gegen Thrombose, weil sie auf Nummer sicher gehen (auch wenn man im Krankenhaus schon viel spazieren geht). Nur schonen (sprich auf der Couch herumsitzen) ohne Spaziergänge oder anderer Bewegung ist einfach für den Körper auch nicht gut, da gibt es eben die Gefahr einer Thrombose.. Und viel Wasser trinken, damit einfach dieses Narkosemittel aus dem Körper wieder herauskommt. Auch für den Kreislauf ist das gut, aber das sollte uns ja allen ja eh bekannt sein ;-))
Gestern hatte ich den Kontrolltermin bei meinem Gyn und es sieht alles bestens aus. Er hat mir noch 5 Scheidespülungen verschrieben, damit irgendwelche abgestorbenen „Kleinstteile“ auch noch den Weg hinaus finden ;-) D.h. ich darf alles wieder machen und somit war ich heute natürlich wieder reiten, allerdings gemäßigt und ich hatte auch meinen Freund gebeten, mir den Westernsattel aufs Pferd zu geben. Da der Sattel fast 20 kg hat, wollte ich es nicht gleich übertreiben ;-)))
Für alle, die es noch vor sich haben, noch ein Tipp - da ich einen Univ. Prof. als Arzt im KH hatte, der die Abteilung dort auch seit Jahren leitet und mich die ganze Zeit wie seine Patientin behandelt und auch beide OPs durchgeführt hat – redet mit den Ärzten, stellt Fragen, und wenn ihr euch bei dem Arzt oder in dem KH nicht wohl oder gut betreut fühlt, dann sucht euch ein anderes. Ich hätte nicht gewusst in welches KH ich gehen soll (da ich in der Nähe von Wien wohne, gibt es doch viel Auswahl) und deshalb bin ich sehr froh, dass mein Gyn mich an den Prof. verwiesen hat, was besseres hätte mir auch nicht passieren können.
An Mikli und alle, die diese OP noch vor sich haben - ich wünsche euch alles Liebe und eine gute Genesungszeit!!!
LG Evita

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