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Wer hat Erfahrung mit Wundheilung nach Abszess und Analfisteloperation?

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belle35  fragt am 14.03.2012
Hallo,

ich schreibe euch einmal meine komplette Geschichte auf in der Hoffnung, dass ihr mich verstehen und vielleicht etwas beruhigen könnt.
Angefangen hat alles an Neujahr 2012 nach einem Magen-Darm-Infekt mit Schmerzen am After. Da ich so etwas noch nie hatte, dachte ich es wären Hämmoroiden und besorgte mir nach Neujahr die Salben Faktu lind und Posterisan forte in der Apotheke. Da ich mit meiner Familie einen Urlaub gebucht hatte, musste der Gang zum Arzt warten. Zunächst wurde die Sache etwas besser, allerdings nach zwei Tagen wurden die Schmerzen so groß, dass ich einen Arzt aufsuchte. Aufgrund der Urlaubszeit war allerdings kein Proktologe aufzufinden und ich musste zu einem ambulanten Chirurgen. Dieser konnte nichts Besorgniserregendes nach der Abtastuntersuchung feststellen und verschrieb mir Zäpfchen und eine Salbe für ein Analekzem. Die Schmerzen wurden allerdings kein bisschen besser. Die darauf folgende Nacht war zunächst die Hölle, allerdings wachte ich in der früh ohne Schmerzen auf, dafür war meine Schlafanzughose und mein Bett voller Blut. Ich wurde nun mit dem Notarzt in die Klinik gefahren, wo man einen Analabszess diagnostizierte und diesen nach am selben Abend chirurgisch entfernte. Eine Analfistel wurde bei dieser Operation nicht festgestellt. Woher der Abszess kam konnte mir keiner sagen – es wäre halt wie ein Pickel. Die Nachbehandlung sollte mein Hausarzt übernehmen (Wundeausspülen nach Stuhlgang und Betaisodona um Wunde herum auftragen).
Zunächst verlief die Wundheilung ganz gut (Wunde war ungefähr 5cm tief und 3cm breit, sichelförmig geschnitten). Nach drei Wochen allerdings wollte das letzte kleine Stück nicht mehr zuwachsen. Mein Arzt hielt dies für eine Wundheilungsstörung. Nach weiteren zwei Wochen habe ich bemerkt, dass das kleine nicht zu heilende Endstück immer wieder aufging und eiterte. Mein Arzt meinte daraufhin einen weiteren Abszess zu spüren und überwies mich zu einer ambulanten Chirurgin mit Proktologie. Diese hätte mich auch sofort operiert, wäre sie nicht in Urlaub gegangen. Telefonisch organisierte sie für den folgenden Tag einen vorstationären Vorstellungstermin im Krankenhaus und die OP am darauf folgenden Montag bei einem Spezialisten in der Klinik. Am nächsten Tag im Krankenhaus wurde ich vom Assistenzarzt weggeschickt, da er bei dieser Analfistel keinen Grund sehe, mich zu operieren. Ich soll am Dienstag in die proktologische Sprechstunde kommen. Der Spezialist am Dienstag erklärte mir sofort, dass die Fistel bei 12 Uhr nun doch sofort operiert werden musste. Er erklärte mir allerdings nicht den normalen OP- und Wundheilungsverlauf, sondern wies mich nun sehr ausführlich in Horrormärchen auf mögliche Komplikationen und weitere Operationen bis zu 8-10mal hin. Ich kam mir vor wie in einem schlechten Film. Nervlich war ich eigentlich am Ende. Am Donnerstag sollte ich zur Darmspülung stationär ins Krankenhaus kommen und am Freitag operiert werden. Wie lange ich im Krankenhaus bleiben müsste könne erst nach der OP gesagt werden.
Am Donnerstag kam ich dann völlig nervlich aufgelöst ins Krankenhaus, lies Darmspülung und Einlauf am Freitag über mich ergehen. Die OP am Freitag, 24.2.2012, mit Spinalanästhesie war wohl ziemlich kompliziert und dauerte verhältnismäßig lange. Es musste ein Teil des Schließmuskels durchtrennt und wieder zusammengenäht werden und auch Darmlappen wurden verpflanzt. Die Fistel hat sich durch den Schließmuskel durch bis zur Scheide ausgebreitet und einen neuen Abszess verursacht. Mir ging es nach der OP einigermaßen gut, die Schmerzen hielten sich in Grenzen und ich wurde am Sonntag bereits aus dem KH entlassen. Am Dienstag musste ich wieder zur Kontrolle – alles soweit ok, allerdings könne man nicht sagen, ob nicht wieder eine neue Fistel nachkäme. Dies könne man erst nach Wochen sehen. Eine Woche später bei der Kontrolle ist die Wunde noch nicht weiter verheilt, war aber soweit in Ordnung. Eiter floss nach wie vor sehr stark. Ich soll in drei Wochen, also Ende März, wieder kommen und solange krankgeschrieben werden. Die Wunde soll ich seit der OP nur nach dem Stuhlgang ausduschen. Die erste Woche bekam ich Zäpfchen gegen die Schmerzen und zum Abschwellen (Zäpfchen gegen Rheuma). Ansonsten würde nichts helfen. Eine befreundete Arzthelferin empfiehl mir Wobenzym Plus zu nehmen, was ich nun auch tue.
Nun zwei Wochen nach der OP fängt die Wunde an zu verheilen, allerdings läuft das Wundsekret / Eiter / Blut immer noch sehr stark ab. Laut meinem Proktologen ist dies normal. Ich habe aber wahnsinnige Angst, dass sich doch wieder eine neue Fistel bildet, da das Wundsekret gar nicht weniger wird. Außderdem ist auf einem Stück Wunde ein kleiner weißer Fleck. Es gibt Tage, da könnte ich nur noch verzweifeln. Seit Neujahr bin ich nicht mehr in der Arbeit. Ich soll mich immer nur schonen, schonen und nochmals schonen. Ich traue mich nicht richtig zu sitzen, da ich es nach Möglichkeit doch lassen sollte, da ich ja krankgeschrieben bin.
Wer hat ähnliches erlebt und weiß, wie lange der Eiterfluss aus der Wunde normal ist? Gibt es irgendetwas was ich an Medikamente, Tees, … machen kann um die Wundheilung zu verbessern? Wie kann ich mich vor einer erneuten Fistel vorbeugen?

Vielen Dank für Eure Antworten.
 
Wonnel  sagt am 30.03.2012
Hallöchen!
Klingt alles nicht fein und ich kann dies gut nachempfinden. Ich quäle mich nun auch seit Januar 2012 mit Abszessen und Fisteln herum. Mitte Januar stellt ich fest, dass ich nicht mehr sitzen kann, ging in die Notaufnahme und wurde nach Hause geschickt. Zwei Tage später wurde ich dann eingewiesen, da die Schmerzen unerträglich waren und ich ja auch im 9. Monat schwanger war. Es wurde ein Abszeß festgestellt und dieser leider erst 4 Tage später operiert, als ich im KH alles zusammengeschrieben habe vor Schmerzen. Haben das vorher tampniert. Ich hatte ständig Angst meine Kleine kommt unter diesen Umständen zur Welt. Die OP verlief gut. Nach einer Woche durfte ich Heim und die Wunde wurde täglich vom Pflegedienst gespült. Ich hatte dabei keine Schmerzen. Nach der Geburt 29.2. wurde ich wieder operiert und in die vorherige Wunde ein Faden zum Ablaufen des Eiters gelegt. Das ging dan 2 Wochen und die Schmerzen beim SItzen kamen wieder. Also wieder KH und zwei Tage später OP, da neuer Abszeß. Dieses mal wurde leider zwischen After und linger Pobacke aufgeschnitten (7,5 x 5 cm). Bin nervlich am Ende. Neugeborenes und vierjährigen Sohn und zum Liegen verurteilt. Nicht geht so richtig. Scherztabletten auch nicht wegen Stillen. In 5 Wochen soll nun die Fistel mit Schließmuskeltrennung dran sein und ich habe panische Angst, dass alles noch schlimmer und schmerzhafter wirde. Kann meine Zeit mit der Kleinen nicht genießen. Die Krankenschwestern, die jeden Tag kommen, meinen es wird noch ein langer Weg. Weine viel und habe kaum noch Kraft.
 
Rob1962ert  sagt am 15.08.2012
Bin männlich, 50 Jahre jung und habe seit 3 Jahren eine stabile Fistel. Die Fistel eitert natürlich, als Kraftfahrer bin ich daher mit einem Sitzring aus Latexschaum unterwegs. Nach der Öffnung meines Abszesses ist die Wunde nicht mehr verheilt, eine kleine Einstichstelle blieb übrig, und so hatte sich nach der OP des Abszesses eine Fistel gebildet. Trotz einmaliger, erfolgloser OP, denn das letzte Drittel in der Oberschicht ist nicht verheilt, lebe ich jetzt seit 3 Jahren mit diesem Problem. Eine erneute OP wurde mir angeraten, denn sonst droht die Gefahr einer lebensbedrohlichen Sepsis oder die Bildung eines Karzinoms. Meine Nachbarin habe ich gehört, wurde auch mehrmals erfolglos operiert, sie ist jetzt in München in einer guten Klinik und dort haben sie ihr einen künstlichen Darmausgang gelegt, damit die Fistel im Gesäß in Ruhe ausheilen kann. Ob alles bei ihr gut verlaufen ist, kann ich derzeit nicht sagen. Ich denke diese kleine Wunde macht ungeheuer viel Probleme. Mehr kann ich Ihnen dazu nicht sagen, Tannolact Badezusatz wurde einmal genannt, ist aber auch kein Heilmittel. Letztlich hilft nur eine erneute OP.
 
Aaron8  sagt am 21.08.2012
Bin weiblich, 40 Jahre alt, hatte seit Januar bis vor kurzem mit einem Abszess Probleme. Die Frauenärztin empfahl mir eine Abszesssalbe aus der Apotheke die auch erstmal half. Der abszess wurde kleiner nur wurde die Schleimhaut beeinträchtigt, so dass sich auchnoch Pilze ansiedelten. Der Abszess wurde wieder größer, sobald ich die Salbe absetzte. Das ging jetzt dreimal so. Der Abszess und der Pilzbefall kamen und gingen, ich war sehr verzweifelt. Als ich von einer Farblichtherapie hörte probierte ich diese aus Verzweiflung aus. Ich bestrahlte 1 Woche täglich ca. eine halbe Stunde mit der Farbe Grün und bin nun seit 2 Wochen beschwerdefrei.
 
Anna2012  sagt am 22.08.2012
Hallo Aaron8, wo haben Sie die Farblichttherapie machen lassen?
Habe die gleichen Probleme. danke!!!
 
nyx777  sagt am 29.10.2012
Hallo, könntet ihr bitte schreiben wie es weiter verlaufen ist? Ich fühle mit euch mit und hoffe, dass es euch besser geht.

Ich rate allen, bei Beschwerden, zu einem guten Proktologen zu gehen und nicht erst zu einem Notdienst, wenn die Schmerzen unerträglich werden. Die kennen sich meistens kaum mit der Materie aus.
 
Bommelchen  sagt am 29.10.2012
Hallo an alle Betroffenen!
Ich hatte auch Fisteln ohne Ende.
Zwei mussten unter der rechten und linken Armachse operativ geöffnet werden sodass der Eiter abfließen konnte und immer wieder entwickelten sich solche aggressiven eigroße Abszesse.
Ich muss ab dazu bemerken das ich Übergewichtig und Raucherin war.
Als ich vor 2 Jahren das Rauchen beendete, bemerkte ich wie diese Abszesse zurück gingen. Sie wurden nicht mehr so groß und taten auch nicht mehr sooo weh.
Ich hatte systematisch Ruhe und nun nicht ein Ei mehr da.
Was ich noch empfehlen würde... Lasst Parfüme vom Körper und zieht lockere Sachen an die nichts abdrücken oder einschneiden können.
Ich wünsche allen gute Besserung und sende liebe Grüße.
Bommelchen
 
Sweetheart38  sagt am 23.11.2012
Fistel und kein Ende?
Leute, ich hab hier sehr viel gelesen - aber es ist schade, dass Ihr alle nicht mehr weiter schreibt, z.B. wie es Euch geht, was weiterhin Fakt ist, etc.. Ich hatte eine Fissur, die dank einer Therapie verheilte. Kurz darauf bildete sich dann ein fieser Abszess. Sofort zum Chirurgen, der aufschnitt und aufgrund Infektion mitteilte, eine periphere Abheilung sei nötig. Ja, das war am 13. Juni 2012. Heilung setzte ein. Schmerzbehandlung eine Woche mit Tramadol. Meine Schmerzen gingen weiter und weiter. Dann wieder Schwellung. Das Ding platze auf - pünktlich zum 2. OP-Termin. Also kein Schnitt mehr. Danach kam ich mir von Kontrolle zu Kontrolle doofer vor! Wie, sie haben Schmerzen? Na, dann nehmen sie doch Tramadol! Klar, geht ja auch ständig, wenn man Kind und Kegel zu verpflegen hat. Naja, also begann ich mit Sitzbädern in Salzwasser + Globuli-Behandlung. Es heilte ganz gut - bis auf ein winziges Stück und das macht mir seither richtige Komplikationen. Immer wieder habe ich Spannung, Schmerzen, Druck, Wundgefühl, brennen, dann wieder jucken, kann nicht richtig laufen, etc.. - so ist das bis heute. Ich habe wahnsinnige Angst und weiß nicht wirklich, wie es weiter gehen soll. Meine Tochter braucht mich, ich pflege meine Oma und arbeite nebenbei noch von zuhause aus - ich hab keinen Schimmer, wie sich all das weiterentwickeln soll.
Was ist denn mit Euch geworden, geht es Euch besser??? Habt Ihr eine Lösung? Was ist das denn mit der Farblichttherapie??? Bitte, unbedingt mal wieder melden - Ihr helft doch ggf. anderen damit, irgendwie wieder auf die Füße zu kommen und Land zu sehen.

LG + gute Besserung an alle
 
belle35  sagt am 27.11.2012
Hallo sweetheart38,

habe gerade Deine Antwort gelesen und wollte Dir rückmelden, wie es mir inzwischen geht.
Nach etlichen Arztterminen, in denen ich mich gefragt habe, welche widersprüchlichen Aussagen erhalte ich nun wieder und in denen ich als hysterisch abgestempelt wurde, konnte ich ab April wieder anfangen zu arbeiten. Allerdigs musste ich nebenher immer wieder Kamillensitzbäder machen und die Wunde noch weiter ausduschen bis sie vollends (Ende Mai) abgeheilt war. Irgendwie konnte ich dies mit zwei Kinder und Beruf und Haushalt vereinen. Ende Mai war die Wunde bis auf ein kleines Loch verheilt (welches laut Arzt aber nicht da ist !) und die Sache medizinisch vorerst ausgestanden, ob es wieder kommt oder wie es langfristig aussieht, konnte mir nicht gesagt werden. Ich hatte aber den ganzen Sommer über Probleme mit langem Sitzen (Holzbänke gingen gar nicht),engeren Hosen ... und auch sonst war der übliche Toillettengang problematischer, da die Wunde sofort wund war. Mit Baden in öffentlichen Gewässern hatte ich zunächst große Angst und habe danach immer sehr gründlich ausgeduscht, bislang hatte ich Glück. Erst jetzt kann ich sagen, dass ich wieder eine normalere Belastung aushalte, auch wenn es jetzt in der kalten Jahreszeit viel öfters zwickt und ich nicht wie früher ohne dicke Strumpfhosen unter der Hose das Haus verlassen kann. Auch Fahrradfahren über eine längere Zeit halte ich nicht aus und ich bin eigentlich nicht empfindlich. Aber mit alldem kann ich mich abfinden, solange dieses abscheuliche Krankheitsbild blos nicht wiederkommt. Während der Krankheitsphase habe ich Wobenzym plus eingenommen auf Empfehlung einer befreundeten Arzthelferin. Vielleicht hat es etwas gebracht.
Ich wünsche Dir gute Besserung und drücke Dir die Daumen!
 
belle35  sagt am 27.11.2012
Hallo sweetheart38,

habe gerade Deine Antwort gelesen und wollte Dir rückmelden, wie es mir inzwischen geht.
Nach etlichen Arztterminen, in denen ich mich gefragt habe, welche widersprüchlichen Aussagen erhalte ich nun wieder und in denen ich als hysterisch abgestempelt wurde, konnte ich ab April wieder anfangen zu arbeiten. Allerdigs musste ich nebenher immer wieder Kamillensitzbäder machen und die Wunde noch weiter ausduschen bis sie vollends (Ende Mai) abgeheilt war. Irgendwie konnte ich dies mit zwei Kinder und Beruf und Haushalt vereinen. Ende Mai war die Wunde bis auf ein kleines Loch verheilt (welches laut Arzt aber nicht da ist !) und die Sache medizinisch vorerst ausgestanden, ob es wieder kommt oder wie es langfristig aussieht, konnte mir nicht gesagt werden. Ich hatte aber den ganzen Sommer über Probleme mit langem Sitzen (Holzbänke gingen gar nicht),engeren Hosen ... und auch sonst war der übliche Toillettengang problematischer, da die Wunde sofort wund war. Mit Baden in öffentlichen Gewässern hatte ich zunächst große Angst und habe danach immer sehr gründlich ausgeduscht, bislang hatte ich Glück. Erst jetzt kann ich sagen, dass ich wieder eine normalere Belastung aushalte, auch wenn es jetzt in der kalten Jahreszeit viel öfters zwickt und ich nicht wie früher ohne dicke Strumpfhosen unter der Hose das Haus verlassen kann. Auch Fahrradfahren über eine längere Zeit halte ich nicht aus und ich bin eigentlich nicht empfindlich. Aber mit alldem kann ich mich abfinden, solange dieses abscheuliche Krankheitsbild blos nicht wiederkommt. Während der Krankheitsphase habe ich Wobenzym plus eingenommen auf Empfehlung einer befreundeten Arzthelferin. Vielleicht hat es etwas gebracht.
Ich wünsche Dir gute Besserung und drücke Dir die Daumen!
 
allein  sagt am 30.11.2012
Hallo an alle Mitleidenden,

ich lebe seit ca. 20 Jahren mit den Abszeßen,jeder Arzt sagt etwas anderes.Mal käme es vom rasieren,mal vom Rauch oder zu enger Kleidung.Achja natürlich wäre da auch noch das Problem mit der Bindegewebeschwäche!Das alles sind die lieben Gründe warum ich Abszeßgeplagt sei.Einmal sagte mir so ein liebenswürdiger Arzt ich wäre unheilbar krank und ich solle halt damit leben da man nichts dagegen tun könne.Tja und das tue ich auch,nach unzähligen Operationen ( Abzeßöffnungen und Hautentfernungen).Einmal hatte ich ein so tennisballgroßes Abszeß (nach innengewachsen) am Hintern.Ich muß allerdings sagen das all meine Wunden wieder gut verheilt sind,egal wie groß sie waren.Leider muß ich sagen, das diese Abszeße sich immer neue Stellen suchen,war es vorher nur der Unterleib wo sie sich wohl fühlten,so hab ich sie jetzt auch im Achselbereich und unter den Brüsten.Ich weiß leider nicht wie das weitergehen soll und wo sie noch überall herauskommen,das ist ungewiss und macht mir Angst.Allerdings muß ich auch sagen das ich nie wieder diese Hautentfernung machen lasse,es war graußelig!Schmerzen über lange Zeit und wofür? Jetzt hab ich halt die Abszeße um die riesen Narben herum!Kein Arzt konnte mir bis jetzt helfen es einzudemmen.Und ich weiß nicht wies weitergehen soll!!Wird bald mein ganzer Körper voll mit diesen Dingern sein?Mit den Schmerzen komm ich einigermaßen zurecht weil ich mich daran gewöhnt habe,aber diese Narben am Körper hinterlassen auch Narben auf meiner Seele.Möchte mich keinem mehr zeigen,geh nicht mehr schwimmen....

Ich hoffe das es bei euch bald besser wird und ihr einen Weg findet der euch hilft.Leider kann ich euch nicht helfen,hab den Weg noch nicht gefunden und mir wurde auch noch keiner gezeigt.

Gute Besserung und alles Gute wünsche ich Euch!!!
 
Sweetheart38  sagt am 20.02.2013
Hallo in die Runde!
Wie geht es Euch denn jetzt?
Ich wurde am 08. Februar wieder operiert, nachdem die Schmerzen kein Ende nahmen und eine Untersuchung ohne Narkose unmöglich,,)) So rückte ich bangen Herzens in der Klinik ein und unterzog mich der Prozedur. Diagnose: Links eine Fistel mit Fistelgang durch den Schließmuskel, rechts eine alte, tiefe Fissur. Die Fissur wurde großzügig ausgeschnitten, die Fistel entfernt, durch den Schließmuskel geschnitten, Gänge ausgeschnitten, Schließmuskel genäht. Nun haben wir 12 Tage später und es geht mir so lala. Nach fünf Tagen durfte ich aus der Klinik und seither bin ich bemüht um weichen Stuhlgang, den ich mir mit Flosa Balance, viel trinken und einem Gemisch aus gequollenen Leinsamen + Mus aus gekochten Trockenpflaumen erhalte. Vor dem Toilettengang ein Zäpfchen Doloposterine, danach der Sprung in die Dusche aufgrund anfänglich schmerzhafter Krämpfe, nun "nur noch" stechendem Wundgefühl. Dank Wasserstrahl nimmt das inzwischen rasch ab, aber die Schmerzen nach dem Stuhlgang, die werden mir wohl noch geraume Zeit erhalten bleiben. Gestartet habe ich mit 10 Tabletten Novalgin + Paracetamol, dann alternativ 4x Ibu600 - inzwischen bin ich bei 1x Ibu600 angelangt. Also schon eine Besserung. Alles in allem ein sehr leidvoller, quälender Weg, zu dem ich jedem nur anraten kann, sich rasch in eine kompetente, viszerale Behandlung zu begeben. Ich bin schlussendlich in einer Fachklinik für Onkologie und Viszeralchirurgie gelandet und wurde von der Oberärztin durchgängig und sehr persönlich betreut. Das war ein echter Fels in der Brandung und ich bin dankbar für die Persönlichkeit, die Patientennähe und all die guten Worte, die ich bis heute bekommen habe. Nun muss ich bald zur ersten Kontrolle und hoffe auf positives Feedback. Letztlich kann man aber nichts tun, als vernünftig essen, intensiv ausduschen und sich halten. ..die Schmerzen gehen hoffentlich irgendwann und ich wünsche mir für die Zukunft echte Entspannung an der Rückseite, die ich momentan wirklich noch nicht absehen kann. Wie sagte einer der Ärzte: Sie haben keine exotische Erkrankung, im Gegenteil, das ist sehr häufig! Allerdings ist diese Erkrankung äußerst schmerzhaft und sehr langwierig bis zur völligen Genesung. Nun ja - sein Wort in Gottes Ohr. Ich wünsche allen hier gute Besserung, Vertrauen in den behandelnden Arzt und wenig Angst. Es hilft nichts, alles nur vor sich her zu schieben - das Skalpell ist leider oftmals der einzige Weg, um wieder normal leben zu können. Keine falsche Scham, keine Ferndiagnostik - einfach hin zum Arzt und sich helfen lassen!!!
Liebe Grüße
 
kleine01  sagt am 08.03.2013
Hallo an alle,

ich habe eine Frage. Ich hatte eine Fistel am Po die wurde im Juli operiert. Alles verlief gut und es ist ganz gut abgeheilt. Der blaue Fleck der um den Abszess drumrum war ist zwar kleiner geworden aber immer noch nicht ganz weg. Ist das normal, kennt jemand das Problem?
 
Tina-1962  sagt am 30.03.2013
Hallo an alle Leidgeplagten,
obwohl es mich "Gottseidank" nicht selbst betrifft, möchte ich mein Anliegen gerne einmal vortragen und hoffe auf Antworten. Also es geht um meinen Freund. Im April 12 ist er aufgrund starker Schmerzen - er konnte nicht mehr sitzen und hatte Fieber. Es ging ihm einfach nur schlecht - zum Arzt gegangen. Das volle Programm. Darmspiegelung etc. Es wurde eine verheilte Fissur festgestellt. Nun gut, aber die Schmerzen gingen nicht weg. Eines Morgens, er stand unter der Dusche, hat er eine Beule an der Pobacke gefühlt, die auf Druck auch weh tat. Wir also wieder zum Arzt. Nun hieß es plötzlich, er habe eine Analfistel. Ok, Fistel wurde operiert. Heilung verlief schleppend. Mir kam die Wunde schon nach 2 Tagen komisch vor. Ich sagte immer, das ist doch kein Wundwasser, das ist Eiter der da rausläuft. Das war im Juni 12. Die Wunde ist nie richtig zugewachsen. Es war immer ein kleines Loch, woraus ständig Eiter, Blut, Wasser lief. Nun wurde er im Feb. 13 erneut operiert. Diesmal ist das Loch 3x so groß wie das Erste. Es ist jetzt 3 Tage her, und es läuft immer noch richtig dicker Eiter heraus. Sorry, aber das ist doch nicht normal, oder? Ich glaube nach wie vor, dass der eigentliche Herd noch nicht gefunden wurde. Obwohl es jetzt wieder hieß, die Fistel sei vollständig entfernt und es konnten keine Fistelgänge festgestellt werden. Da ich hier ständig am googlen bin, bin ich auf etwas gestoßen, was mich ziemlich nervös macht. Mein Freund hat in der Pofalte bis zum Steißbein hoch einen roten Streifen, der auch etwas dicklich ist. Der Proktologe, der die Darmspiegelung machte, hatte uns auch auf diesen Streifen aufmerksam gemacht und meinte, das sollte sich mal ein Hautarzt anschauen. Der sagte aber nichts weiter dazu. Und ich bin jetzt felsenfest davon überzeugt, dass er eine Steißbeinfistel hat, die bisher noch nicht erkannt wurde. Hat damit jemand Erfahrung? Nach Ostern gehen wir gleich noch mal zum Arzt und werden das Thema Steißbeinfistel auf den Tisch bringen. Und wenn ich mit meiner Vermutung wirklich recht behalten sollte, dann verstehe ich gar nichts mehr und mein Vertrauen zum "Facharzt" sinkt bis in den Keller :-(. Ich hoffe nun auf Antworten und sage schon mal danke. Trotzdem allen ein schönes Osterfest. Ich halte euch auf dem Laufenden.
 
wirtin  sagt am 05.04.2013
Hallo, ich habe auch eine Fistel OP hinter mir. Ist jetzt eine Woche her und Schmerzen habe ich überwiegend
beim Stuhlgang. Hat jemand Erfahrung mit Diverkulitis und Fisteln?
 
Serafina  sagt am 07.05.2013
Hallo,
Ich wünsche allen hier gute und schnelle Besserung. Ihr seid wahrlich nicht allein mit euren Problemen.
Ich habe seit jeher immer wieder Fissuren, weil ich oft Durchfall habe, bedingt durch Lactoseintoleranz und Reizdarm und mein Schließmuskel zu eng ist. Vor drei Jahren habe ich eine dicke alte Fissur und Narbengewebe herausschneiden lassen, ambulant in einer proktologischen Praxis. OP und die Zeit danach waren furchtbar, es tat immer weh, egal was ich gemacht habe, egal, welche Medis ich nahm. Die OP selbst war schrecklich unangenehm, es ist unglaublich, wie viele Metzger sich im Bereich der Proktologen tummeln, wenn man mal so querliest. Bei mir wurde damals nicht richtig betäubt, trotz meiner Jammerei weitergeschnitten. Ich habs dann gerade noch aus der Praxis raus geschafft, wollte da nur noch weg und bin in der Apotheke im EG desselben Gebäudes dann zusammengeklappt.
Ergo, was ich hier jedem mitgeben möchte: Geht zum Arzt, lasst euch behandeln, aber geht zum richtigen Arzt, nicht zu einem unsensiblen Schnitzer oder einem, der schlichtweg keine Ahnung hat, obwohl er sich Proktologe schimpft. Davon gibt es leider jede Menge, auch in den Klinken.
Meine zweite OP hatte ich vor etwa vier Wochen. Durch Magen-Darm-Infekte, hohe Durchfallrate weil ich chronisch nervös war (hatte eine Wohnung gekauft und der Umzug, die Fnanzierung hingen mir schwer im Gekröse) kam es Ende letzten Jahres zu einer Perianalthrombose, die abszessierte und schließlich eine Fistel ausbildete. Ich war bei zwei Proktologen, hatte bei Nr. Zwei sogar schon einen OP-Termin (ambulant und auch mit keinem guten Bauchgefühl) als mir meine Frauenärztin einen Arzt etwa 60 km weg empfahl. Da noch Zeit bis zum OPtermin war, ich hatte diesen absichtlich weit aufgeschoben, weil ich beruflich einfach nicht ausfallen konnte, bin ich also noch zu dem dritten Arzt gefahren. Und das war so eine gute Entscheidung. Endlich einmal ein zwar wortkarger, aber sanfter und verständnisvoller Arzt. OP habe ich dann dort gleich machen lassen, mit Klinikaufenthalt für fünf Tage und inkl. Darmspiegelung und Weitung meines zu engen Schließmuskels. Ich kann nur jedem nahe legen, in die Klinik zu gehen. Man ist nach der OP so unsicher und hat so viel Angst, zur Toilette zu gehen, hat Angst, was sich da hinten alles so tut, dass man so froh ist, wenn man immer jemanden fragen kann, sich Hilfe holen kann. Auch wenn ja keiner gerne in die Klinik geht. Ih kann nur empfehlen, es zu tun. Ich wäre allein zu Hause in den ersten Stunden und Tagen nicht klar gekommen.
Die ersten Wochen, bei mir fast dreieinhalb Wochen sind hart. Man hat Angst vor dem Stuhlgang, man muss manchmal mit einem sanften (!) Microclist nachhelfen, man fühlt sich selten richtig entleert und erleichtert. Die Schmerzen sind heftig und es hilft nichts, diese ganz los zu werden. Die besten Erfolge hat bei mir da noch ein Rheumamedikament gebracht, aber davon, das muss man wissen, wird man ziemlich gaga im Kopf.
Aber irgendwann setzt die Heilung ein, manchmal juckt es und knibbelt und man spürt, wie sich etwas tut.
Ih war insgesamt vier Wochen krank geschrieben und das war auch gut so. Es wird noch weitere vier Wochen dauern, bis alles hoffentlich verheilt ist. Ich bin guter Dinge, dass der Heilungsprozess so weiter verläuft. Dass Eiter kommt, ist ganz normal, auch Wochen nach der OP noch. Dass nach dem Stuhlgang etwas nachschmiert, man also eine Kompresse oder Einlage benötigt ist auch völlig ok. Nur neue Schmerzen oder neuerliches Anschwellen sind ein Warnsignal. Bei mir wurde bei 12 Uhr eine Fissur geschnitten, die als Drainage fungiert. Das ist natürlich erst einmal eine zusätzliche Belastung, aber hat sich in Punkto Heilung von Innen nach Außen wohl ausgezahlt,
Hygiene ist Pflicht, am besten gar nicht abwischen, sondern nur ausduschen, kein bedrucktes WC-Papier verwenden, den Po nur mit Kleenex trockentupfen oder gar lauwarm trockenföhnen. Salben und Co sind eher kontraproduktiv, weil diese die offene Wunde verstopfen können, was dann zu den von vielen von euch beobachteten Wundheilungsstören führen kann. Baden mit Zinnkrauttee oder totem Meer Badesalz oder auch Tannolact habe ich als wohltuend empfunden. Auch Eichenrinde hat mir als Kompresse aufgelegt, gut geholfen. Aber das ist eine ziemliche Sauerei, weil Eichenrinde alles dauerhaft und intensiv verfärbt. Also nur mit ungeliebter Unterwäsche kombinieren.

Ich hoffe, meine Erfahrungen können anderen helfen.
Das A und O ist der richtige Operateur. Mit dem steht und fällt alles, dicht danach die postoperative Versorgung in der Klinik. Ich war, falls hier jemand aus NRW Bedarf hat, im Marienhospital in Bottrop bei Dr. Lutfi. Sein Partner, Dr. Fischbach ist ebenso gut.

LG
Serafina
 
Angelika17  sagt am 13.05.2013
Hallo ihr Abszess und Fistelgeplagten, ich habe einen Abszess im tiefen kleinen Becken, im linken Pobereich seit 2007. Dieser wurde schon 15 mal operativ behandelt. Entweder Drainaigeneinlagen oder große mehrstündige Operationen. Es wurde auch schon von außen in der UNI Erlangen 13cm in die Tiefe gestochen und mit meterlangen Mullbinden austamponiert, die dann im Krankenhaus stück für stück wieder rausgezogen wurde. Nach jeder wochenlangen Drainageneinlage mit Spülung und auch nach jeder großen Operation kam der Abszess wieder. Jetzt habe ich seit über 50 Wochen Kohlblattauflagen gemacht, es hat sich jetzt ein Fistelgang gebildet über den der Abszess einen Abfluss hat. Zum Glück, denn jetzt muss ich nicht immer Notmäßig mehr operiert werden oder eine Drainage einoperiert werden. Da ein natürlicher Fistelgang da ist und der Abszess darüber abfließen kann. Die Schmerzen wenn der Abszess wächst und man sich nicht mehr setzen kann sind enorm, da hilft nur noch operieren. Wochenlang ein riesiges Loch im Po, Sitzring, Sitzbäder, Ausduschen, Wundschwester zur Versorgung der Powunde usw. Jetzt wurde mir nochmal eine radikale Opertion in der UNI Würzburg angeboten. Doch davon sehe ich ab, da wird wohl nicht mehr viel von einer Frau übrig bleiben. Schließmuskel entfernen, evtl. auch die Scheide, Steißbeiknochen absägen um besser an den Abszess zu kommen. Komplikationen wie steifes linkes Bein, Harinkontinenz, Ischiasnervdruchtrennung und der Verlust der Scheide inbegriffen. Das möchte ich nicht. Da mir gesagt wurde, man wisse nicht ob bei der 16. Opertion alles gut gehe, denn der Abszess und die Fistel könne wieder kommen. Ich lass jetzt gar nicht mehr Operiertn und arbeite nur noch mit Kohlblattauflagen, Sitzbäder mit Salz, Ölmassagen und Blutreinigungstee. Vielleicht hilft es ja, die Hoffnung gebe ich zuletzt auf, auch wenn mir nicht viel Hoffnung gemacht wird diesen Abszess jemals im Leben wieder weg zu bekommen. Auf jeden Fall weiß ich jetzt noch das ich gehen und wieder sitzen kann, nach der Operation weiß ich es nicht!!! So lange es so gut geh laß ich es jetzt so. Es ist auch nicht angenehm immer mit Kompressen und Slipeinlagen leben zu müssen, doch das ist das kleinere Übel, wenn ich an die operative Verstümmelung denke die mir in der UNI Würzburg angeboten wurde. Somit wünsche ich allen Betroffenen viel Mut und Durchhaltevermögen und vor allem gute Nerven um so einen Abszess und Fistel auszuheilen. Wenn jemand etwas Besseres als eine radikale Operation weiß würde ich mich sehr über eine Antwort freuen. Oder über alles was zur Abheilung beitragen kann. Mir wurde von einer Ärztin für Naturheilkunde gesagt ich solle in der Abszessnähe Blutekel ansetze lassen, wer hat damit Erfahrug?
Ich bin für alle Heilungsmethoden offen, nur keie Opertion mehr. Alles Gute für alle.
 
Musii  sagt am 13.08.2013
Hallo
vor 5 wochen hatte ich eine op (analfistel)
und habe nach jedem stuhlgang schmerzen ist das normal ?
mein hausarzt bei dem ich immer zu kontrolle bin sagt mir das die wunde heilt aber er nicht verstehen kann warum ich immernoch schmerzen habe und das das manchmal dauern kann .
sollte ich lieber zum Proktologen gehen?
 
Sweetheart38  sagt am 14.08.2013
Hallo Musii,
ich wende mich mal direkt an Dich, denn ich denke, Du hast die gleich Problematik, die ich auch hatte!
Generell: Ein Proktologe ist die erste Wahl - was soll der Hausarzt schon tun,,)) Meiner war nicht mal bereit, mir nötige Schmerzmittel und Zäpfchen zu verordnen..
Dennoch: Im Februar wurde ich operiert, ständige Kontrollen, Unverständnis über "noch Schmerzen", ebenfalls keine Verordnungen (kann man sich in der Apotheke kaufen, mehr brauchen sie doch nicht..!!),wieder Cortison - wie vor dem Eingriff. Ein ewiger Teufelskreis! Ständig die Fragerei, ob man denn genug trinken würde, etc.. Flosa Balance begleitet mich sowieso bereits seit 2 Jahren wieder konstant - darauf könnte ich auch nicht verzichten und das empfehle ich Dir auch, um den Stuhlgang weicher zu machen. Ansonsten: Wie reinigst Du denn? Auch mir wurde ausduschen empfohlen, das würde genügen. Tja, Pustekuchen! Meine Fissur heilte nicht - im Gegenteil, sie entzündete sich. Ich habe mich nun in einen inzwischen sehr guten Zustand rehabilitiert dank zweier Dinge (+ Flosa Balance!). Ersten mal war da das tolle Aloe Gel von Herbalife. Das half mir bereits vor 8 Jahren bei der ersten Fissur und konnte damals die Entzündung eindämmen und die Heilung anregen. Diesmal war ich einfach zu spät, um eine OP zu verhindern, aber letztlich leistet es mir treue Dienste für die nötige Wundheilung postoperativ - wirklich klasse. Du kannst es nicht in der Apotheke kaufen, brauchst einen Herbalife-Berater, der es Dir verkauft. Rufe einfach bei Herbalife in Darmstadt an - die nennen Dir jemanden in Deiner Nähe. Nach dem ausduschen und trocknen damit nochmal nachreinigen - achtung, das brennt - aber es hilft!! Ich habe mir dann immer eine Vorlage dick damit beschmiert und eine Art Wundheilungskompresse aufgelegt. Es kühlt, es lindert und es ist natürlich. Für mich der beste Begleiter. Außerdem lege ich Dir die Firma Tordynex ans Herz. Google Dich mal selbst dort hin. Dieses Unternehmen vertreibt spezielle Hilfsmittel für die Behandlung von Analfissuren. Ich rate Dir von Herzen dazu, nicht die Kosten zu scheuen und Dir ein Anal-Spül-Set + Spüllösung zu kaufen. Seitdem haben meine Schmerzen endlich aufgehört!! Es ist zwar umständlich und man muss sich dran gewöhnen - aber es wirkt und das ist die Hauptsache! Als Kunde hat man aber auch eine Geld-Zurück-Garantie zur Sicherheit. Aber glaub mir: Die brauchst Du gar nicht. Du musst damit beginnen, Deine Wunde richtig zu reinigen und das klappt Hand-in-Hand mit dem Spülset, der Lösung und dem Aloe Gel. Heute geht es mir wieder richtig gut. Mein Stuhlgang muss zwar noch immer weich sein (dafür weiterhin Flosa),aber die Spülung brauche ich nicht mehr täglich (es ist verheilt) und das Aloe Gel benutze ich einfach zur Pflege nur noch nachts.
Noch eins: Wenn Du Dir Gel kaufst, dann lass Dir einen Shaker geben. Vielleicht bekommst Du ihn geschenkt! Der ist super-kompatibel als Spüllösungsbehälter zur Analdusche. So wird die Handhabung viel einfacher möglich, hab mir auch so geholfen.
Ich weiß, das sind eine Menge Tipps, die man erst mal sacken lassen muss. Ich war im April so verzweifelt, dass ich nach den letzten Strohhalmen griff, um eine weitere (dritte) Operation zu umgehen und dank dem Vertrauen auf die empfohlenen Dinge, wurde es endlich, endlich besser mit dem Hinterteil.
Mental prägt es aber noch lange nach und auch heute - halbes Jahr nach der OP - muss ich noch immer gut aufpassen. Alles weitere aber bringt die Zeit, glaube ich.

Euch allen wünsche ich von Herzen gute Besserung!
 
Lulu1992  sagt am 14.09.2013
Hallo an alle!!!
Schaut euch bitte ganz dringend die Wallenstein Klinik in Nürnberg an.
Dort werdet ihr von einem hervorragendem Arzt vollständig untersucht mit Ultraschall und allem drum und dran.
Ich selbst bin gestern aus der Wallenstein Klinik entlassen worden, da ich mich auf Grund zwei heftiger Abszesse auf der linken Gesäßhälfte operieren lassen habe.
Die OP erfolgt mit einer Lasermethode.
Minimale Schmerzen, schnelle Wundheilung und nur 2 mm kleine Narben durch die Lasereinstiche.
Ihr erspart euch eine Menge Leid!!!!
 
eloschblubblub  sagt am 08.10.2013
Ich bin 13 Jahre alt und habe seit dem 12 julie 2013 Abzesse an den Füßen und po backen .Das fing damit an das ich erstmal am Fuß einen Abzessen bekommen habe ich merkte dass es immer größer wurde und es rötlicher wurde als ich es dan meiner Mutter gezeigt habe ist sie gleich mit mir zum Chirurgen gegangen er meinte es sei eine Entzündung und es muss gleich operiert werden ,wurde es auch , nach der op bekamm ich dan auf einmal stroptokokken und zwar überall an den beineb und den po wir wurden dan zu einem anderen artzt geschickt der mir Antibiotiker gegeben hat und eine kremme in der zeit ging es dan weg als alles abgeheilt war bin ich dan ins urlaub gegangen mit der hoffnubg das nichts mehr kommt nach paar tagen kammen dan 7 Apzesse an meinen Körper ,an verschiedenen stellen ich war am ende die schmerzen und all der stress ..wir sind dort im ausland dan zum artzt er gab mir auch antibiotiker und schickte mich nach deutschland solang ich die antibiotiker nahm gings mir gut. In Deutschland angekommen gingen wir zum artzt die gaben mir auch antibiotiker und schickten mich weiter zum anderen Ärzten alle vermuteten etwas aber wussten es doch nicht ..jetzt trink ich die antibiotiker immer noch und weis immer noch nicht sicher was ich habe den keiner hilf mir ..an den 7 oktober 2013 ging ich bei einem Hautarzt im Karlsruhe er meinte ich entwickel mich zu schnell für mein alter und das hat was mit mmeinen Hormonen zu tun was ich aber nicht glaube er hat mir auch antibiotiker gegeben und meint ich soll bei einem anderen artzt nach gucken lassen ...ich finde ich war bei genug ärtzten keiner hilf mir für mein alter hab ich zu viel durchgemacht , das wünsche ich niemanden was ich schon durchhalten musste :( .
 
mcfly72  sagt am 21.10.2013
Hallo,
ich lese schon länger in diesem Forum, da ich seit 10 Jahren leider selbst Analfisteln und Abszesse habe. Habe vor 3 Wochen meine achte OP hinter mir. Diesmal wurde mir die DKD Klinik in Wiesbaden empfohlen, hier wurde die Fisteldrainage, die im April zum Abheilen der Abszesshöhle gesetzt wurde, entfernt, ein Fistelverschluss gesetzt und die Fistel ausgeschnitten. Habe dieses Mal ein ganz gutes Gefühl, nur die Wundheilung dauert wieder eine gefühlte Ewigkeit.
Hat jemand evtl. noch ein paar Tipps zur Wundheilförderung?
Zur Wallensteinklinik, die hier auch angeführt wird, kann ich leider nicht Gutes berichten, nach meinem Eindruck wird hier nur abgezockt. Ich war hier zur Untersuchung, der Arzt zeigte mir erstmal eine Mappe mit Fotos herkömmlich operierter Abszesse, die nicht sehr schön aussahen, meiner Meinung nach, reine Abschreckung. Dann folgte die Untersuchung und ich bekam einen Kostenvoranschlag über EUR 15.000,-, ich habe mich gegen die Laser-OP entschieden, da ich kein gutes "Bauchgefühl" hatte, obwohl meine Krankenkasse die Kosten übernommen hätte.
Wünsche allen Fistel- Abszesserkrankten eine gute Besserung
 
NADINEHIBENGA  sagt am 02.11.2013
hallo bin am 2.9.13 operiert worden an der linken brust haben die gespaltet.. und jetzt hab ich den gleichen scheiss schon wieder an der linken brust naja hoff das der arzt mal blut abnahme macht damit ich weiss wo es her kommt hab seit ein halbes jahr Schnupfen bekomm ich irgend wie nicht weg und hab auch im mai zucker teset gemacht hab typ2 hängt es damit zusammen das die entzündung immer wieder kommt ich weiss net mehr was ich machen soll meine kids brauchen mich doch :(
 
Kingmoere  sagt am 19.11.2013
Hallo an Alle.

Bin ebend dank Google auf dieses Forum gestoßen,da ich gestern selbst in einer Not-OP (hoffentlich)von einem Abszess befreit wurde.
Kurz zur Vorgeschichte:
Vor ca. 14-15 Jahren hatte ich eine Wurzelentzüdung(also Zahnwurzel),ca 6-7 Monate später bemerkte ich eine dicke Beule an der linken Ar...backe,nach einigen Wochen hatte ich extreme Schmerzen an dieser Stelle und eines Abends(kurz bevor ich mich selbst davon überzeugt hatte zum Arzt zu gehen) platzte das Ding auf,es lief jede Menge Eiter und Blut heraus.Danach waren die Schmerzen so gut wie weg,es dauerte ziemlich lange,bis alles verheilt war,zurück blieb eine Narbe,mit welcher ich aber leben konnte.
Vor ca. 5-6 Jahren hatte ich erneut eine Wurzelentzündung(anderer Zahn) und wieder so ca. 6-7 Monate später,bemerkte ich erneut eine Beule,dieses mal im Ohr,die Beule wuchs und tat immer mehr weh,irgendwann des Nachts waren die Schmerzen unerträglich,das Ohr war so gut wie taub,nahm ich einen kleinen Schraubenzieher(etwas anderes fand ich auf die Schnelle nicht) und habe das Ding aufgestochen,am nächsten Tag zu meiner HNO-Ärztin,diese schaute sich das ganze an,war zwar nicht begeistert,aber fand es zumindest gut,dass ich mir zu helfen wusste und diese "Beule"(ich weiß es nennt sich Abszess) aufgestochen habe,sie reinigte die Wunde,machte einige Salben drauf(die Dame machte sehr viel mit Naturheilkunde und sehr wenig Chemie) und nach einigen Tagen war die Sache so,als wäre nie etwas gewesen.
Soweit so gut,ich war glücklich,dachte mir mein Leben verläuft relativ gut und dachte an nichts Schlimmes mehr.
Nun kam das Jahr 2013,irgendwann Ende März,Anfang April.Leichte Zahnschmerzen,ab zum Zahnarzt.Zahnarzt schaute sich die Sache an,meinte Karies unter der Füllung,also Füllung raus,Karies raus gebohrt,Zahn wieder gefüllt und glücklich sein.Nach einigen Tagen des Nachts übelste Zahnschmerzen,natürlich Freitagnacht,also kein Zahnarzt zu erreichen.Naja man ist ja nicht so weich veranlagt,also denkt man das Wochenende übersteht man.Am Samstag nur noch eine Schmerztablette nach der anderen in die Figur geschoben,nichts half mehr,also Sonntagabend dann zum Notdienst.Dort angekommen wurde auf eine Wurzelsache getippt und der Zahn geöffnet,damit der Druck raus kann,Schmerzen weg,mal wieder eine Nacht durch geschlafen.Gleich Montag zu meinem Zahnarzt,dort wurde Wurzelbehandlung gemacht,alles wunderbar.Das ganze Jahr wieder glücklich,an nichts Schlechtes gedacht....
Vor 2 Wochen plötzlich eine kleine Beule(wieder einmal) an der linken Ar....backe bemerkt,aber nichts bei gedacht(dachte ist ein Pickel).Letzte Woche Montag wurde die kleine Beule dann ganz schön dick und warm.Dienstag fingen die Schmerzen an,Mittwoch war schon ziemlich extrem,Donnerstag sehr extrem und Freitag kaum noch erträglich,also zum Hausarzt Zugsalbe verschreiben lassen und dann Freitag und Samstag immer schön Zugsalbe drauf.Die Beule kam nach außen,und der Durchmesser wurde geringer,Sonntagvormittag gedacht,naja fast geschafft wird schon aufplatzen und gut.Nichts war,über Nacht kamen dann noch Fieber und Schüttelfrost,sowie Schweißausbrüche dazu,gestern Vormittag mit übelsten Schmerzen zum Hausarzt,der sich die Sache angeschaut und gleich eine Einweisung ins Krankenhaus gemacht(Abszess in der Größe von ca. 10 mal 5 cm).Dann gegen Mittag zum Krankenhaus,die Schmerzen waren fast unerträglich.Nach über 4 Stunden stehen in der Notaufnahme(sitzen ging ja vor Schmerzen nicht mehr) endlich dran gewesen,der Arzt der mich untersuchte,wusste nur eine Lösung das war die Not-OP gestern Abend noch.Nachdem die OP beendet war und ich aus der Narkose erwacht war,ging es mir spitzenmäßig,keine Schmerzen nur ein leichtes brennen und Hunger und Durst zum Umfallen(nur so am Rande).
Heute morgen habe ich mich selbst aus dem Krankenhaus entlassen und bin nach Hause(sollte eigentlich mindestens 1. Woche dort bleiben,kann ich mir aber da ich Selbstständig bin nicht erlauben,muss ja irgendwie das Geld für meine Krankenversicherung und meinen Lebensunterhalt verdienen).
Bis jetzt noch nicht eine Schmerztablette gebraucht,nur ganz leichte Schmerzen(der Zahn den ich mir heute nebenbei noch hab machen lassen,Zahnhalskaries,tat mehr weh,als das was bisher an Schmerzen von meinem Hintern ausging).Hoffe nun mal darauf,dass es sich in Sachen Schmerzen auch weiterhin so verhällt und sich das nicht verschlechtert.Muss jetzt mit meinem Hausarzt nur noch eine passende Möglichkeit des Abdeckens der Wunde finden,mit der ich auch leben kann.Im Krankenhaus wurde die gesamte Kimme mit zu geklebt,so dass ich gar nicht hätte aufs Klo gehen können und mein Hausarzt hat zwar gesagt,so wie es ist,kann ich aufs Klo gehen,aber das stellte sich vorhin als Fehler raus(im Stehen sah es ganz gut aus,aber als ich aufm Klo saß,bemerkte ich das mein Darminhalt,sofort nachdem er raus kommt,einen 90 Grad Knick nach vorne machen müsste,damit es geht).Habe jetzt den Verband halb entfernt gehabt und anschließend wieder angebracht,aber das ist nicht so das Wahre,da ich weder anständig sauber wischen oder waschen kann,noch konnte ich anständig Druck ablassen.

Ich wünsche allen geplagten viel Glück(was ich bisher anscheinend hatte,wenn ich die Horrorszenarien hier so lese) und denkt eventuell auch mal darüber nach,ob bei euch auch eine Wurzelbehandlung oder ähnliches war,bevor ihr das erste Mal mit einem Abszess zutun hattet.

Gruß:

Möre
 
mike63  sagt am 12.12.2013
Hallo Leute,

Mit Abzessen hab schon gut erfahrungen gesammelt.
Habe jetzt die 5 te Op hinter mir an der selben stelle.

War jetzt das letzte mal wieder wegen eines Sinus in Bremen bei Dr. Zutt.
Was mir aufgefallen ist, im Gegensatz zu anderen Krankenhäusern man hat mich vorher zum
Radiologen geschickt, um sich vor dem Schneiden ein Bild zu machen.
Bei der Wundpflege hat man si h ziemlich große Mühe gegeben und es kommt jetzt ein Pflegedienst täglich und kümmert sich.

Vielleicht ist Bremen eine Idee für euch.

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