Tenotomie der Lbs mit Refixation in die kurze Bs.

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anndell  fragt am 04.06.2019
Ich wurde Ende Januar das 1. Mal an der Schulter operiert. MRT gab Teilrupturen der RM und Pulley Läsion 3. Grades der LBS an. In einer offenen Op wurde aber nur eine offene Akromioplastik, Dekomperession, Bursektomie durchgeführt.
Angeblich hätte man nicht mehr gesehen.

Natürlich verschwanden die Beschwerden auch nach 10 Wochen postoperativ nicht, da die Bizepssehne weiterhin über den Humeruskopf scheuerte und damit auch die op- Narbe zum überschießen brachte.

Ein 2. MRT ergab Status nach suacromialer Dekompression, sowie weiterhin Teilrupturen, Insertionstendopathie sowie die Luxation der Bizepssehne.

Ich wurde daher erneut operiert Mitte April, man machte diesmal eine ebenfalls offene Tenotomie der LBS kit Refixation in die kurze BS. Weiter nichts.

Ich bin jetzt 7 Wochen post- op und darf den Arm weiterhin nicht belasten, bewegen nur passiv.

Keiner meiner Physiotherapeuten hat je gehört, dass man die Bizepssehne an der der kurzen vernäht, s
Standard sei eigentlich die Fixation am Humeruskopf mit einem Anker. Der Chirurg meinte dazu nur: Das sei die übliche op und am billigsten. Der Faden koste am wenigsten.

Mein Orthopäde will sich dazu nicht wirklich äußern und im Internet habe ich diese Op- Varante nirgends finden können. Der Arm fühlt sich noch immer an, als sei Stacheldraht darin verbaut, jede kleinste direkte oder indirekte Bewegung verursacht stechende Schmerzen, als reiße man einen Klettverschluss auf.

Wie lange wird dieser Zustand anhalten und ist die Refixation der LBS in der kurzen Bizepssehne wirklich die Standard-op?

Ich wurde vorher nicht mal dazu informatiert und sowohl meine Betriebsärztin, als auch der MDK sehen meine Arbeitskraft akut gefährdet. Ich arbeite in der Altenpflege.

Hat man mich hier 2x falsch behandelt?

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