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Gibt es noch andere Mittel?

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BadBorn  fragt am 02.05.2018
Hallo,

es fing alles im Aug'17 an.
Mein Neffe hatte Krätze, doch meine Schweser informierte niemanden. Wir waren also dennoch dort zu Besuch.
Relativ kurz danach, bekam mein Ältester (15J) "Ausschlag" mit dem Argument, "der Luca hat das auch, das ist Nesselsucht". Da sich mein Ältester aber nicht weiter beschwerte und den Arzt nicht für notwendig hielt, habe ich auch nichts unternommen.
Erst als ich dann im Nov'17 gesagt bekam dass mein Neffe Krätze hätte und der Ausschlag bei meinem Sohn immer schlimmer wurde, habe ich ihn zum Arzt gebracht. Diagnos: Krätze!
Als mein Sohn dann endlich wieder in die Schule durfte (der Arzt hat ihn NICHT krank geschrieben, sondern ich habe ihn eigenständig zu Hause gelassen) erzählte er mir im Anschluss, dass die Klassenkameraden wohl auch Krätze hatten. Ob er sich nun bei seinem Causin oder dem Klassenkamerad ansteckte, ist mir unbekannt.

Niemand sonst zu Hause hatte etwas, also haben wir ihn behandelt und diese Hygiene-Aktion durchgeführt. Aber kaum war es besser gings von vorn los. Bei meinem Neffen auch.

Jetzt im Februar hat sich meine Tochter (2J) bei meiner Großnichte angesteckt, geschehen wieder bei meiner Schwester. Diesmal hieß es alle mit behandeln. Ein absolutes desaster in einem Fünf-Kopf-Haushalt!!

Und wieder; Kaum schien es besser zu werden, wirkte es, als wäre ein Neubefall im Gange. Und es ging von vorn los.

In dem ganzen Zeitraum habe ich nichts gehabt, habe mich aber dennoch immer mit behandelt. Allerdings habe ich nun nach den Behandlungen vereinzelte dicke rote Pusteln die fürchterlich jucken!! Und diese Creme bringt da auch nichts. Schon getestet. Sogar an der Kopfhaut am Hinterkopf juckt es. Aber dann verschwinden sie wieder und irgendwann tauchen sie an selber Stelle wieder auf. Da ich das Gefühl habe das es mehr werden, bin ich auf der Suche nach Antworten. Das macht mich wahnsinnig!

Auch meine Kleine scheint wieder neuen Ausschlag zu bekommen, ich weiß nicht weiter, weil ich nicht die Ahnung habe, ob das nur Auswirkung der Creme sind oder das herauswachsen der Toten Milben und woran ich den Unterschied erkennen könnte.

Fakt ist, als wir das letzte Mal zum Arzt sind, sagte er mir "das ist eine richtige Epedemie" er habe täglich mindestens fünfzehn Fälle, teilweise kommen ganze Familien über fünf Mal und ich solle mir keine Sorgen machen. Er schrieb dann einfach noch einmal Infectoscab 5% auf. Kontrollierte aber nicht ob das evtl. nur der Heilprozess sein könnte. Ich möchte aber nicht schon wieder neu behandeln.....

Der einzige der völlig unbetroffen ist (natürlich haben wir ihn dennoch mitbehandelt), ist mein autistischer Sohn, der Himmel-sei-Dank nie Hautkontakt oder andere Ansteckungsmöglichkeiten hat.

Ich bin wirklich verzweifelt und hätte gern irgendein Erfahrungsbericht, der mir mal klar sagt, ab wann ich mir wieder Sorgen machen muss. Ob das wirklich irgendwann ein Ende nimmt. Ich werde echt irre.

Meine Tochter hat seit Monaten ein leer geräumtes Zimmer, kein Teppich, kein nichts. Und sie ist erst zwei !!!

Gibt es irgendwelche Mittel die man zusätzlich unabhängig vom Arzt/Rezept die man verwenden kann?
 
Tahira  sagt am 02.05.2018
Hi,
Wie schon vor einigen Tagen erwähnt, nehme ich zu der Creme vom Hautarzt Teebaumöl.
Man muss natürlich schauen, ob das auch für kleine Kinder anzuwenden ist und ob man das verträgt.
Ich mische normales Olivenöl 1 zu 1, teilweise 2 zu 1 mit Teebaumöl.
Zum einen heilen die Pusteln schneller ab und es können bei aufgekratzten Stellen keine Bakterien eindringen.
Und das wichtigste, Krätzemilben sterben vom Teebaumöl ab.
Wenn es passt, mach ich das morgens und abends. Der Geruch ist zwar nervig, verfliegt aber nach ca. 1 Std.
Dann natürlich Bettwäsche, Wäsche und Handtücher täglich wechseln.
Gegen den Juckreiz gibt es z.b. von Fenistil ein Antiallergikum in Tablettenform. Auch für Kinder geeignet.
Bei mir ist das jucken zwar noch nicht weg, aber sehr viel erträglicher geworden. Und die Pusteln trocknen auch ab.
Übrigens kann man auch einige Tropfen Teebaumöl mit dem Shampoo mischen. Dann sollte das jucken am Kopf auch weggehen.
Natürlich ist das eine Maßnahme die immer parallel zu der verschriebenen Creme vom Arzt anzuwenden ist und kein eigenes Allheilmittel.
Ich denke aber, eventuell neu geschlüpfte Milben werden somit abgetötet, bevor sie befruchtet werden und sich wieder neu eingraben können um erneut Eier legen.
In 4 Tagen werde noch mal die Creme vom Hautarzt anwenden und hoffe, dass dann alles ok ist.
Drück euch die Daumen.

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