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Tumor am Unterkiefer (Speicheldrüse)

6 Beiträge - 126 Aufrufe
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xDWx  fragt am 17.11.2018
Guten Tag,

ich weiß gar nicht so ich anfangen soll weil ich seit ca. einer Woche nicht mehr weiß wo mir der Kopf steht.

Meine Freundin (36) hat seit 5 Jahren einen Knubbel unter dem linken Kiefer. Damals wurde MRT gemacht und ihr mitgeteilt es waren der Lymphknoten. Das Thema war erstmal abgehakt weil der Arzt meinte wenn es wächst sollte man es nochmal kontrolliere. Nun jetzt nach 5 Jahren ist es gewachsen. Es fühlt sich an wie ein Knoten. Hart und wenn man stark draufdrückt tut es weh. Beschwerden hat sie keine. Wir habe vor einer Woche eine Überweisung zum Chirurgen bekommen im KH Villingen, wo der Arzt bei der Untersuchung mittels Ultraschall meinte es könnte auch ein Tumor der Speicheldrüse sein. Er schickte uns in die HNO Abgeilung in der wir 4-5 Stunden hätten warten müssen. Wir sind daraufhin nach Rottweil zu einem HNO Indie Praxis und der verschrieb ein MRT welches sie nun gemacht hat. Sie hat auch eine CD mitbekommen, welche ich mir angesehen habe. Bei einem Bild ist mir fast das Herz stehen geblieben. Da war etwas weißes, etwas wo aussah wie ein Knoten zu sehen. Ich habe mittlerweile so Angst um sie, sodass ich schon vom schlimmsten ausgehe und ich sogar schon solche Angst habe sie bald zu verlieren. Es wäre das allerschlimmste was ich mir nur vorstellen könnte. Deshalb wollte ich mich an euch wenden, mit der Hoffnung, dass sich jemand erfahrenes hier mal das Bild welches mir Angst macht ansieht und mir vielleicht etwas dazu sagt. Ich habe solche Angst, dass es ein Tumor oder sogar Krebs ist und man es nicht behandeln kann. Sie ist 5-fache Mutter und ist seit einem Jahr mit mir zusammen. Sie hatte keine tolle Vergangenheit und ist mit mir glücklich wie noch nie. Ich möchte einfach nicht, dass ihr jetzt wo es ihr so gut geht, der Boden unter den Füßen weggerissen wird.

Ich würde mich freuen wenn sich hier jemand findet, der mal einen Blick drüberwirft.

Liebe Grüße
David
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 19.11.2018
Guten Tag,

nach der Schilderung von Ihnen kann es sich um eine Neubildung der Drüse handeln, die nicht bösartig sein muss. Dennoch empfehle ich eine Abklärung bei einem HNO-Arzt. Wahrscheinlich wird dies auf eine Entfernung der Drüse hinauslaufen, wenn der Befund sich darin befindet. Der Eingriff ist in der Regel wenig belastend.
Alles Gute!

P. R. Issing
 
xDWx  sagt am 19.11.2018
Vielen Dank für Ihte Antwort. Das beruhigt mich ein wenig. Können Sie etwas damit anfangen wenn ich Ihnen das Bild welches mir Sorgen bereitet vom MRT zukommen lasse?
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 19.11.2018
Das können Sie mir gerne schicken.
 
xDWx  sagt am 19.11.2018
Ich kann Ihnen leider keine private Nachricht zukommen lassen.

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