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Kann man mit Stapesplastik gefahrlos eine Vibrationsplatte nutzen?

7 Beiträge - 163 Aufrufe
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Reipe  fragt am 27.04.2019
Hatte die OP 2009 (Wg. Otosklerose).
Wir haben nun eine Vibrationsplatte angeschafft. Kann auch ich die problemlos nutzen oder stellt sie auch nach 10 Jahren noch eine Gefahr für das Verrutschen der Stapesplastik dar?
 
heinzhammer  sagt am 08.05.2019
Es gibt viele nützliche Informationen über die Vibrationsplatte [Link anzeigen]
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 08.05.2019
Guten Tag,

nach 10 Jahren ohne Probleme und Schwindel würde ich keine Probleme erwarten. Ich würden Ihnen empfehlen, einen vorsichtigen Versuch zu probieren und bei Schwierigkeiten davon abzulassen. Die Masse des Implantates ist derart gering, dass sich wahrscheinlich nichts bewegen wird. Vielleicht teilen Sie Ihre Erfahrungen mit?
Viele Grüße

P. R. Issing
 
Reipe  sagt am 16.05.2019
Lieber Herr Dr. Issing,
vielen Dank für Ihre Antwort.
In der Zwischenzeit habe ich sowohl Antwort vom Hersteller (er rät ab) als auch von der damals operierenden Klinik (raten weder ab noch zu weil keine Studien vorliegen) erhalten.
Da mir damals auch gesagt wurde, dass die Gefahr des Verrutschen ca. 10 / 11 Jahre NACH der OP am größten sei (warum habe ich vergessen?), habe ich mich entschlossen, die Platte nicht auszuprobieren. Die möglicherweise auftretenden „Schwierigkeiten“ bestünden ja darin, dass ich dann auf dem Ohr nichts mehr höre und für eine erneute OP wieder zwei, drei Wochen ausfalle mit letztlich fraglichem Ergebnis - das ist mir zu heikel.
Freundliche Grüße!
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 16.05.2019
Guten Tag,

danke für die Rückmeldung. Es könnte sein, dass sich der Knochen des Amboss etwas verdünnt, was sich in einem schlechteren Hören äußern könnte.
Im Zweifel ist Vorsicht sicher besser, als Probleme zu bekommen.
Viele Grüße

P. R. Issing
 
Reipe  sagt am 16.05.2019
Oh, diesen Eindruck hatte ich vor ca. 2 Jahren! Bei einer Überprüfung hieß es dann, es gibt keine Verschlechterung.
Leider hat der Arzt inzwischen die Praxis abgegeben und ich überlege, mir eine näher gelegene Praxis zu suchen, um die Entwicklung weiter beobachten zu können. Oder sollte ich das erst bei deutlich wahrnehmbaren Problemen machen? Ich möchte keine Termine unnötig blockieren...
Portrait Prof. Dr. med. Rolf Issing, Klinik für Hals-Nasen-Ohrenheilkunde, Kopf-, Hals- und Plastische Gesichtschirurgie, Bad Hersfeld, HNO-Arzt
Prof. Dr. Issing  sagt am 16.05.2019
Wenn es Ihnen gut geht, sind Kontrolltermine nicht zwingend. Ich würde auf jeden Fall einen HNO-Arzt aufsuchen, wenn Sie eine Verschlechterung verspüren.

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