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Ulnaverkürzungsosteotomie vs. Wafer

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Kaige  fragt am 06.12.2018
Hallo, ich bin als 10-jährige mit Rollschuhen gestürzt (jetzt 46 J.), wobei die Hand in der Wachstumsfuge nach außen gerutscht ist, was operativ versorgt wurde und habe seither Probleme mit dem linken Handgelenk. Bereits 2011 wurde mir eine Verkürzung angeraten, was ich jedoch ablehnte. Dieses Frühjahr jedoch "verklemmte" sich nach größerer Belastung mein Handgelenk, was sich nach einer arthroskopischen Diskusglättung jedoch wieder gab.

Nach der Arthroskopie wurde mir dringendst empfohlen zeitnah die Verkürzung anzugehen. Seither habe ich Zweit- und Drittmeinungen eingeholt und aufgrund des Mondbeinschadens eine OP in Betracht gezogen. Am 14.12. sollte die OP stattfinden, wurde jedoch seitens der Klinik abgesagt, da das Equipment nicht geliefert werden kann.

Eine andere Klink hatte ich zuvor abgelehnt, da ich selten soviel mangelnde Organisation erlebt habe und die Röntgenaufnahmen in 90 Grad die Assistentin bei mehreren Anläufen überforderte. Letztendlich war zwar mein Ellbogen in 0 Grad gewinkelt, jedoch nicht mein Oberarm.

Danach ergab sich eine flüchtige Messung von 3,3 mm Varianz.


Seither habe ich viel gelesen und mich ein wenig in die Wafer Technik verguckt...

Nun ergab es sich zufällig, dass direkt nach der Absage der Klinik, in der ich mich operieren lassen wollte, ein Zeitungsartikel über eine neue Handchirurgin hier vor Ort neue Perspektiven eröffnete.
Sie lehnt jedoch eine Wafer OP ab, da sie eine zu große Varianz sieht, welche sie anhand einer Aufnahme, bei der ich einen Ball drücke, ermittelt hat. Sie möchte um 5-6 mm kürzen.

Alle anderen Handspezialisten haben mir gesagt, dass diese Aufnahmen nicht zur Messung der Varianz geeignet sind.
Nun bin ich wieder völlig verunsichert und würde am liebsten gar nichts operieren lassen.

Mit den Schmerzen kann ich gut leben. Da ich auch Lupus habe, kenne ich schlimmere. Allerdings haben mir bisher alle gesagt, dass es sich um eine Rettungs-OP handle, da das Mondbein im MRT angegriffen aussieht, was wohl die Arthroskopie bestätigte.


Ich habe schlichtweg Angst, dass hinterher alles schlechter ist. Dass zu viel weggenommen wird etc....
Kommt eine Wafer OP wirklich nicht in Frage? Wenn zuvor doch nur 2-3,3 mm ermittelt wurden nach Kristensen???
Ist mein Handgelenk tatsächlich dermaßen in Gefahr?
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

Viele Grüße, Birgit

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