Infektion nach OP 5. Finger links

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det1888  fragt am 27.12.2013
Hallo, ich hatte vor vielen Jahren einen Arbeitsunfall, Verbrennungen 2-4 Grades, alte Version. Dabei wurden auch beide Hände verbrannt und auch die einzelnen Finger. Ich weiß nur, nach dem ich nach 4 Wochen künstlichem Koma aufwachte, war mein 5. Finger links verkrümmt, durch Narben und Transplantate. Da die Beschwerden immer schlimmer wurden entschloss ich mich an diesem Finger operieren zu lassen. Mir wurden alle Risiken der OP erklärt. Auf dem Röntgenbild sah man das Endgelenk des Fingers nicht. Also wurde ich in einem Gespräch darauf vorbereitet, im Falle eines Falles wird eine Arthrodeseschraube zur Versteifung des Fingers verschraubt. So kam es auch. OP gut verlaufen. War auf dem Weg der Besserung. Nur der obere Teil der Wunde am 5. Finger links heilte nach Monaten nicht zu. Bei einer Routineuntersuchung bedingt durch meine Unfallfolgen stellte man bei einer Blutuntersuchung fest, ich hätte eine Entzündung im Körper. Ich erklärte der Ärztin, es könne nur der 5. Finger links sein, wo die Wunde nicht zu heilte. Da ich zwischenzeitlich zwischen den Fingern, die Narben von den Transplantaten wurden entspannt durch Schnitte, operiert wurde, OP und Wundheilung gut verlaufen. Begann in meinem Körper sich starke Bewegungseinschränkungen bemerkbar zu machen. Es ging soweit, ich konnte nicht mehr Liegen- Schlafen kaum möglich- Heizkissen- Schmerztabletten alles half nichts. Ich konnte kaum noch Gehen und mich Ankleiden. Hatte auch immer Scmerzen im 5. linken Finger. Ich zeigte es meinen behandelnden Ärzten der Chirurgie und gab den Laborbericht meiner Ärztin zur Kenntnis, das meine WBC Werte unheimlich hoch wären. Man sagte mir , es wäre alles in Ordnung. Nun wurden die Beschwerden immer schlimmer. Der 5. linke Finger schwoll auf das doppelte seiner Größe an, wurde heiß. Kühlte meine linke Hand in einer Schüssel mit Quark. Die Schwellung und Hitze gingen aus dem Finger. Öffnete vorsichtig die Wunde. Es lief eine durchsichtige, klebrige Flüssigkeit aus dem Finger, dann kam Blut und Eiter. Zum Glück war eines Tages meine behandelnde D-Ärztin wider in ihrer Sprechstunde. Ich erklärte ihr meine Probleme- sie sah sich den Finger an- sie sagte eine starke Entzündung im Finger- sofort geröngt mit dem Resultat- die Athrodeseschraube korodierte in meinem Finger. Sie schrieb sofort eine Überweisung an mein örtliches Krankenhaus zur Entfernung der Athrodesesschraube aus. Termin geholt incl. OP-Voruntersuchung. Am Tag der OP erschien die Ärztin die mich schon vorher 2 x operiert hatte. Sie sagte gleich zu mir am Krankenbett, sie operiert nicht.- es wäre ein zu großes Risiko- sie könnte die Athrodeseschraube nicht entfernen, es ginge nicht, ich sagte was man reinschrauben kann- geht auch wider raus- dann sagte sie - wir kneifen dann den Kopf der Schraube ab- ich sagte ihr- das bringt auch nichts- der Rest der Schraube ist auch entzündet- und ohne Kopf kann man die Schraube nicht mehr herausdrehen- was wäre später- Amputation des 5. Fingers der linken Hand. Sie ging mit ihrer Kollegin aus dem Krankenzimmer- nach eine Zeit kam sie zurück- sie sagte, sie würde operieren. OP gut verlaufen- Schmerzmittel mitbekommen- nach gut 14 Tagen war die Wunde verheilt. Dann musste ich zu meinem Hausarzt mir Antibiotika und Schmerzmittel verschreiben lassen- was eigentlich das Krankenhaus noch machen müsste- weil ich trotz Entfernung der Athrodesesschraube immer noch starke Schmerzen in meinem Körper hatte und mich kaum bewegen konnte. Nach 4 Wochen Antibiotika geht es mir schon besser- ohne Schmerzmittel geht es immer noch nicht. Die OP Ärztin meinte in ihrem Bericht, ich hätte nur eine latente Infektion. 4 Wochen nach dieser OP hatte ich noch WBC Werte von 13.51- jetzt etwa nach 6 Monaten bei 10. Mein Hausarzt forderte schriftlich meine Laborwerte von den Voruntersuchungen vom Krankenhaus an. Es fehlen die Laborwerte von der ersten und zweiten OP am 5. Finger links. Was nun?- Wer kann mir da Helfen. Vielen Dank

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