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Starke Schmerzen was nun?

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Lauran  fragt am 30.05.2019
Hallo, mir wurde Oktober 2017 der rechte Eierstock entfernt (Laparoskopie) wegen eines Teratoms, der zu Nekrose im Unterleib geführt hat. Der Linke konnte gerettet werden und hatte nur ein paar Zysten.
Davor hatte ich Jahrelang Schmerzen während der Menstruation und des Eisprungs auf der rechten Seite, die so stark waren, dass ich jedes mal arbeitsunfähig war und auch eigentlich ganz und gar unbrauchbar wurde, da Schmerzmittel nicht anschlugen, und ich mich da zwei mal im Monat mit diesen lähmenden Schmerz befassen musste.
Die Ärzte fanden dafür auch nie eine Ursache bei Ultraschalluntersuchungen (ich bin stark übergewichtig) und befanden die Sache nicht für wichtig genug für weitere andere Untersuchungen. Sagten sogar sie schließen gynäkologische Ursachen aus. Nur eine Ärztin sagte mal, ich solle zum Chirurgen, weil es in der Region auch die Bandscheibe sein kann.
Jedenfalls wurde dann endlich ein CT gemacht als ich vor Schmerzen schreiend eingeliefert wurde und sie mir immer mehr und mehr Schmerzmittel verabreicht haben und ich trotzdem nicht aufhörte zu schreien vor Schmerzen!
Nach der OP fühlte ich mich viel besser, doch wenige Monate danach kamen die Schmerzen wieder. Und wieder nur rechts. Von Monat zu Monat wird auch der Schmerz schlimmer und hat inzwischen wieder lähmende Ausmaße angenommen. Ich habe mein Gynäkologen darüber berichtet, der mich gar nicht wirklich ernst nimmt mich mit meinen Schmerzen und meint das es wahrscheinlich einfach nur ein paar Zysten sind und sich nicht um meine Schmerzen kümmert. Ich nehme keine Hormone, keine Pille und er will mir auch keine verschreiben, weil ich asexuell bin und dementsprechend keine Verhütung brauche.
Kann ich vielleicht direkt nochmal deswegen ins Krankenhaus gehen, auch wenn ich nicht in höchster Lebensgefahr stehe, oder muss ich erst warten bis es wieder soooo schlimm ist? Ich taste immer lang und drücke, merke aber keinen Druckschmerz, die Schmerzen selbst sind wie typische aber extreme Menstruationskrämpfe die bis ins Bein ziehen. Ich hatte noch nie auf der linken Seite Schmerzen, alles spielt sich rechts ab, wo offiziell ja nichts mehr ist.
Ich weiß überhaupt nicht mehr was ich machen soll, weil mich das so verwirrt und es ist so spezifisch, dass ich online nicht mal Leidensgenossen gefunden habe mit ähnlichen Problemen.
Also wenn jemand eine Idee hat oder auch weiß wie ich und etc mit der Sache umgehen kann, oder ob Krankenhaus wirklich der nächste Schritt für mich ist, wäre ich echt dankbar.

Liebe Grüße an alle die sich hier durch meinen Text kämpfen müssen.
 
Schwester111  sagt am 01.06.2019
Hormone kann man nicht mit Verhuetung gleichsetzen. Dein Gyn hätte beu Verdacgt auf Zyste deinen Hormonstatus ueberpruefen sollen. In der Regel werden nur ungenaue Bluttests gemacht. WHO empfiehlt Hormonspeicheltest.
Progesteron ist ein natürliches Hormon. Auf netzwerk frauengesundheit kannst du dich informieren. Du kannst Frau Prof. Gerhard auch selbst Fragen stellen.

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