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Deutsche brauchen mehr Vitamin D

Lesezeit: 1 Min.

Lachs, Lebertran, Hering, Ölsardinen, Thunfisch, Eigelb, Milchprodukten oder auch Rinderleber und Avocados sind reichhaltig an Vitamin D...

15.09.2009 - Deutschland ist nicht gerade dafür bekannt ein absolutes Sonnenland zu sein. Mit ein Grund weshalb Experten nach dem ersten Hohenheimer Ernährungsgespräch zu der Erkenntnis gelangt sind, dass die Bevölkerung mehr Vitamin D benötigen. Bislang wurde vermutet, dass überwiegend in sozialschwachen Familien die Kinder, sowie ältere Menschen oder auch Einwanderer unter einem Vitamin-D-Mangel leiden würden. Allerdings sollte nun für die gesamte Bevölkerung der Vitamin-D-Spiegel erhöht werden.

Das Vitamin D, vielfach auch als Knochen- oder Sonnenvitamin betitelt, ist ein Vitamin, das der menschliche Organismus selbständig produzieren kann. Benötigt wird für die Synthetisierung das Sonnenlicht oder auch bestimmte Nahrungsmittel. Beides Komponenten die in Deutschland nicht generell vorhanden sind bzw. entsprechend genutzt werden. Ein Anstieg bestimmter Erkrankungen ließ nun zu der Erkenntnis gelangen, dass hier ein Mangel an Vitamin D die Ursache dafür sein könnte.

Bei einem Mangel an Vitamin D kann eine Osteoporose ebenso begünstigt werden als auch die Erkrankung Multipel-Sklerose. Um diese Risiken etwas minimieren zu können genügen bereits wenige Maßnahmen oder auch kleine Änderungen im Ernährungsverhalten. Schon fünfzehn Minuten im Tageslicht genügen, um den Tagesbedarf zu decken. Auch mit der richtigen Lebensmittel-Auswahl lässt sich der Vitamin-D-Spiegel auf einem gesunden Niveau halten.

Besonders reichlich findet sich dieses Vitamin in Lachs, Lebertran, Hering, Ölsardinen, Thunfisch, Eigelb, Milchprodukten oder auch Rinderleber und Avocados. Mehrmals wöchentlich eines oder mehrer dieser Nahrungsmittel in den persönlichen und familiären Speiseplan eingebaut versorgen den Körper auf eine gesunde Art mit dem wichtigen Vitamin D. Ergänzende Präparate dagegen sollte man nur in der Absprache mit einem Arzt einnehmen, denn bei einer Überdosierung kann es zu Kalkablagerungen in den Nieren oder Blutgefäßen oder auch zu Vergiftungserscheinungen kommen.

Letzte Aktualisierung am 15.09.2009.
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