Akne, Seborrhoe, Hyperkeratose, Seborrhoea, Acne vulgaris, Rosacea, Acne conglobata, Folliculitis, Seborrhoea sicca, ...
20 G
Louis Widmer GmbH
708963
rezeptfrei
-Akne
Gegen alle Arzneimittel können Reaktionen wegen Überempfindlichkeit auftreten, dann müssen Sie das Arzneimittel direkt absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von WIDMER ACNE PLUS Creme bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Bei Neurodermitikern mit trockener Haut sind Benzoylperoxid-haltige Präparate mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
- Austrocknung der Haut.
- Überempfindlichkeit
- Vor allem zu Beginn der Behandlung und verstärkt bei empfindlicher Haut kann es zu leichtem Brennen, leichter Rötung und Spannungsgefühl der Haut kommen. Dies sind Zeichen des einsetzenden Heilungsprozesses; sie vergehen im allgemeinen im Lauf der Behandlung. Falls übermäßige Rötung und Brennen länger als 5 Tage anhalten, ist der Arzt/Ärztin zu konsultieren.
Aufgrund des Oxidationsvermögens von Benzoylperoxid ist mit chemischen Wechselwirkungen bei allen oxidationsempfindlichen Substanzen zu rechnen.
-1-2mal pro Tag auf die Haut auftragen.
-Bei empfindlicher Haut empfiehlt es sich, mit einmaliger Anwendung (am besten abends) zu beginnen.
- Bei Patienten unter 18 Jahren, die insbesondere zu Akne neigen, kann die Besserung dann mit weniger häufigen Anwendungen (2-3mal pro Woche) aufrecht erhalten werden.
-Nach dem Waschen wird die Creme in dünner Schicht auf die befallene trockene Haut aufgetragen.
- Patienten mit weit ausgedehnter Gesichtsakne sollten das Präparat in den ersten Tagen nur in einem kleinen Bereich anwenden. Wird diese Anwendung gut vertragen, können größere Flächen behandelt werden.
- Benzoylperoxid-haltige Hautpräparate dürfen nicht auf Schleimhäute sowie im Bereich der Mund-, Nasen- und Augenwinkel aufgetragen werden.
- Bei Bedarf kann die Behandlung mit innerlicher Tetracyclintherapie kombiniert werden.
- Die Behandlung sollte bis zum Verschwinden der Krankheitszeichen (normalerweise 2-8 Wochen) fortgesetzt werden.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin anwenden!
- Benzoylperoxid-haltige Arzneimittel sollten in der Schwangerschaft nur nach sorgfältiger Abschätzung des Nutzen/Risiko-Verhältnisses angewendet werden. Im letzten Monat der Schwangerschaft sollte Benzoylperoxid nicht angewendet werden.
- Daten zur Anwendung in der Schwangerschaft am Menschen liegen nicht vor.
- Benzoylperoxid wird nach äußerer Anwendung vollständig zu Benzoesäure in der Haut abgebaut. Es gibt Fallberichte, wonach bei frühgeborenen Kindern eine Anhäufung von Benzoesäure im Blut beobachtet worden ist, die möglicherweise durch die verminderte metabolische Aktivität der Leber hervorgerufen wurde. In der Folge kann es zu einer metabolischen Acidose kommen. Erhöhte Benzoesäure-Konzentrationen im Serum könnten außerdem zu einer Verdrängung von Gallenfarbstoffen führen und somit eine Gelbsucht auslösen.
- Erkenntnisse über den Übergang in die Muttermilch nach äußerer Behandlung während der Stillzeit liegen nicht vor. Benzoylperoxid sollte in der Stillzeit nur nach sorgfältiger Abschätzung des Nutzen/Risiko-Verhältnisses angewendet werden.
- Wegen der hohen Überempfindlichkeitsrate soll Benzoylperoxid nicht auf geschädigterr Haut angewendet werden.
-Eine gleichzeitige intensive UV-Bestrahlung (Sonnenbäder, Solarien) der mit Benzoylperoxid behandelten Hautflächen sowie eine gleichzeitige Anwendung von anderen hautreizenden Mitteln sollte vermieden werden.
- Zu Beginn der Behandlung kann es durch Einsetzen der Wirkung zu leichten Hautreizungen wie Rötung, Juckreiz, Spannungsgefühl, Brennen sowie Austrocknen und mäßiges Schälen kommen. Sollten diese Anzeichen länger als 5 Tage anhalten oder sich verstärken, ist das Präparat abzusetzen und der Arzt/Ärztin zu konsultieren.
- Die Creme kann farbige Stoffe und Textilien sowie Haare ausbleichen.
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