Dermatose, Asthma, Neurodermitis, Juckreiz, Asthma bronchiale, Pruritus, Nesselsucht, Insektenstich, Atemnot, Kontaktdermatitis, Sonnenbrand, Allergische Reaktion, Allergie, Hautkrankheit, Rhinitis, Atopisches [endogenes] Ekzem, Allergische Rhinopathie durch Pollen, Sonstige Urtikaria, ...
20 ST [ Andere: 50 ST 100 ST ]
Ksk-Pharma Vertriebs AG
3897166
rezeptfrei
Das Arzneimittel wird zur Behandlung der Beschwerden bei bestimmten allergischen Erkrankungen, die mit einer erhöhten Histamin-Freisetzung verbunden sind, angewendet. Es wird eingesetzt zur Behandlung der Beschwerden bei allergisch bedingtem Schnupfen (z.B. Heuschnupfen) und bei chronischer, idiopathischer Urtikaria (Nesselsucht unbekannter Ursache).
Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegenüber Loratadin sind
Wie alle Arzneimittel kann dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben.
Die Aufzählung umfasst alle bekannt gewordenen Nebenwirkungen unter der Behandlung mit Loratadin, auch solche unter höherer Dosierung oder Langzeittherapie.
Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten
häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten
gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1.000 Behandelten
selten: weniger als 1 von 1.000, aber mehr als 1 von 10.000 Behandelten
sehr selten: weniger als 1 von 10.000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle
Immunsystem:
Sehr selten: Überempfindlichkeitsreaktionen (Anaphylaxie)
Nervensystem:
Häufig: Nervosität
Sehr selten: Schwindel
Herz/Kreislauf:
Sehr selten: beschleunigter Herzschlag (Tachykardie), Herzklopfen bzw. Herzrasen (Palpitation)
Gastrointestinaltrakt:
Sehr selten: Übelkeit, Mundtrockenheit, Magenschleimhautentzündung (Gastritis)
Leber- und Gallenwege:
Sehr selten: Leberfunktionsstörung
Haut und Unterhautzellgewebe:
Sehr selten: Hautausschlag, Haarausfall (Alopezie)
Allgemeine Störungen:
Häufig: Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schläfrigkeit
Gelegentlich: Schlaflosigkeit, Appetitsteigerung
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht aufgeführt sind.
Wechselwirkungen mit Hemmstoffen bestimmter Abbauenzyme (CYP3A4 und CYP2D6-Inhibitoren) sind möglich. Dies kann zu erhöhten Loratadin-Spiegeln im Blut und damit zu vermehrten Nebenwirkungen führen.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden bzw. vor kurzem angewendet haben, auch wenn es sich um nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel handelt.
Die Wirkung von Alkohol wird durch die Einnahme dieses Arzneimittels nicht verstärkt.
In den durchgeführten klinischen Studien wurden keine Wechselwirkungen beschrieben.
Nehmen Sie das Arzneimittel immer genau nach der Anweisung ein.
Bitte fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht ganz sicher sind.
Falls vom Arzt nicht anders verordnet, ist die übliche Dosis:
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahre:
1mal täglich 1 Tablette (entsprechend 10 mg Loratadin)
Kinder von 6 bis 12 Jahren:
bei einem Körpergewicht von über 30kg:
1mal täglich 1 Tablette (entsprechend 10 mg Loratadin)
bei einem Körpergewicht von 30 kg oder darunter:
Die Tablette in der Dosisstärke von 10 mg ist für Kinder mit einem Körpergewicht unter 30 kg nicht geeignet.
Die Wirksamkeit und die Sicherheit bei Kindern unter 2 Jahren sind nicht erwiesen.
Patienten mit schwerer Leberschädigung:
Es wird eine Anfangsdosis von 1 Tablette (entsprechend 10 mg Loratadin) jeden zweiten Tag bei Erwachsenen und bei Kindern mit einem Körpergewicht über 30 kg empfohlen.
Eine Dosisanpassung bei älteren Patienten oder bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist nicht erforderlich.
Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu stark oder zu schwach ist.
Überdosierung
Bei einer Überdosierung von Loratadin wurden Schläfrigkeit, beschleunigter Herzschlag (Tachykardie) und Kopfschmerzen beschrieben.
Sollten Sie zu viele Tabletten dieses Arzneimittels eingenommen haben, verständigen Sie bitte sofort Ihren Arzt oder Apotheker.
Im Fall einer Überdosierung ist unverzüglich eine an den Beschwerden ausgerichtete und unterstützende Behandlung einzuleiten und so lange wie erforderlich fortzuführen. In Wasser gelöste Aktivkohle kann verabreicht werden. Eine Magenspülung kann erwogen werden.
Loratadin wird nicht durch eine Blutwäsche (Hämodialyse) entfernt und es ist nicht bekannt, ob Loratadin durch Peritonealdialyse ausgeschieden wird. Nach der Notfallbehandlung muss der Patient weiterhin unter medizinischer Aufsicht bleiben.
Vergessen einer Einnahme
Nehmen Sie nicht die doppelte Dosis, wenn Sie die vorherige Einnahme vergessen haben.
Sollten Sie die rechtzeitige Einnahme einer Tablette vergessen haben, nehmen Sie sie so bald wie möglich ein. Danach fahren sie wie empfohlen fort.
Die Tablette kann unabhängig von den Mahlzeiten eingenommen werden.
Die Tablette wird unzerkaut mit etwas Flüssigkeit eingenommen.
Besondere Vorsicht bei der Einnahme dieses Arzneimittels ist erforderlich
- wenn Sie an einer schweren Leberfunktionsstörung leiden.
- falls Sie planen, einen Allergietest durchführen zu lassen. Die Anwendung dieses Arzneimittels sollte mindestens 48 Stunden vor der Durchführung von Hauttests unterbrochen werden, da Antihistaminika wie dieses Arzneimittel sonst positive Reaktionen auf den Hauttest verhindern oder abschwächen können.
Verhalten im Straßenverkehr sowie beim Bedienen von Maschinen
In der Regel hat Loratadin einen geringen Einfluss auf das Reaktionsvermögen. Dennoch kann es bei manchen Personen zu Benommenheit kommen, was zu einer Beeinträchtigung der Verkehrstüchtigkeit oder der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen führen kann.
Es ist deshalb ratsam, Ihre individuelle Reaktion auf die Einnahme des Arzneimittels abzuwarten, bevor Sie ein Fahrzeug führen oder Maschinen bedienen.
Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
Schwangerschaft
In tierexperimentellen Studien wurde keine fruchtschädigende Wirkung von Loratadin festgestellt.
Die Sicherheit der Anwendung von Loratadin während der Schwangerschaft ist nicht erwiesen. Deshalb wird von einer Anwendung dieses Arzneimittels in der Schwangerschaft abgeraten.
Stillzeit
Da Loratadin in die Muttermilch übergeht, wird von einer Anwendung in der Stillzeit abgeraten.
Fragen Sie vor der Einnahme bzw. Anwendung von allen Arzneimitteln Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
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