Myokardinfarkt, Reinfarkt, Schlaganfall, Apoplexie, Stenokardie, Hämodialyse, Transitorische ischämische Attacke, Instabile Angina pectoris, Hirninfarkt, ...
100 ST [ Andere: 50 ST ]
ratiopharm GmbH
1343682
rezeptfrei
- Zur Gerinnungshemmung bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße, insbesondere bei akutem Herzinfarkt
- Zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes
- Nach gefäßchirurgischen Operationen
- Zur Vorbeugung von Hirninfarkten
Gegen alle Arzneimittel können Reaktionen wegen Überempfindlichkeit auftreten, dann müssen Sie das Arzneimittel (Ass-ratiopharm 100mg TAH) umgehend absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.
Das Medikament (Ass-ratiopharm 100mg TAH) darf nicht angewendet werden bei:
- Magen- und Zwölffingerdarmgeschwüren
- Krankhaft erhöhter Blutungsneigung
- Asthma
- Chronischen oder wiederkehrenden Magen- oder Zwölffingerdarmbeschwerden
- Vorgeschädigter Niere
- Schweren Leberfunktionsstörungen
Das Medikament (Ass-ratiopharm 100mg TAH) soll in der Regel nicht oder nur unter ärztlicher Kontrolle angewendet werden bei:
- Überempfindlichkeit gegen andere Schmerz-, Entzündungs- und Rheumamittel
- Gleichzeitiger Einnahme von anderen gerinnungshemmenden Medikamenten
- Bei Erkrankungen der Herzkranzgefäße (instabiler Angina pectoris): 1 Tablette täglich
- Bei akutem Herzinfarkt: 1-1,5 Tabletten täglich
- Zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarktes: 3 Tabletten täglich
- Nach gefäßchirurgischen Operationen: 1 Tablette täglich
- Zur Vorbeugung von Hirninfarkten: 1/2-1 Tablette täglich
- Nach den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit einnehmen.
- Zur Behandlung bei akutem Herzinfarkt erste Tablette zerbeißen oder kauen.
- Über die Dauer der Anwendung entscheidet der behandelnde Arzt/Ärztin.
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt/Ärztin oder Apotheker/Apothekerin einnehmen!
- Da der Einfluss auf die Schwangerschaft ungeklärt ist, sollte Acetylsalicylsäure in den ersten 6 Monaten nicht eingenommen werden In den letzten 3 Monaten ist die Einnahme nicht erlaubt: In den letzten 3 Monaten kann die Einnahme zu einer Verlängerung der Schwangerschaft und zu Wehenhemmung führen. Bei Mutter und Kind ist eine gesteigerte Blutungsneigung beobachtet worden. Bei Einnahme von ASS kurz vor der Geburt kann es insbesondere bei Frühgeborenen zu Hirnblutungen kommen.
- Acetylsalicylsäure geht in geringen Mengen in die Muttermilch über.
Da nachteilige Wirkungen auf den Säugling bisher nicht bekannt geworden sind, wird bei kurzfristiger Anwendung der empfohlenen Dosis eine Unterbrechung des Stillens in der Regel nicht erforderlich sein. Bei längerer Anwendung bzw. Einnahme größerer Mengen sollte abgestillt werden.
- Eignet sich nicht zur Behandlung von Schmerzen.
- Vor Operationen bitte Arzt/Ärztin bzw. Zahnarzt informieren.
- Schwindel und Ohrenklingen können insbesondere bei Kindern und älteren Patienten Anzeichen einer Überdosierung sein. In diesen Fällen bitte Arzt/Ärztin benachrichtigen.
- Bei Überschreitung der empfohlenen Dosierung können die Leberwerte ansteigen. Deshalb ist die regelmäßige Kontrolle der Leberwerte, insbesondere bei Kindern, erforderlich.
- Kann bei erhöhten Harnsäurespiegeln einen Gichtanfall auslösen.
- Bei Kindern und Jugendlichen mit fieberhaften Erkrankungen nur auf ärztliche Anweisung anwenden
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