Der Intrakutan-Test kann im Prinzip bei fast allen praktisch bedeutsamen Allergien als Untersuchung erfolgen. Er kann Allergien vom Typ I, III und IV nachweisen. Der Intrakutan-Test wird aber vor allem dann angewendet, wenn der vermutete Allergieauslöser (Allergen) eine nur schwache Wirkung aufweist. Oft sind beispielsweise Hausstaubmilben (eigentlich deren Kot) und Schimmelpilze sowie Medikamente solche schwachen Allergene.
Mit dem Intrakutan-Test ist eine Untersuchung auf Allergien möglich, indem mögliche allergieauslösende Stoffe unter die Haut des Patienten gespritzt werden. Als Ergebnis zeigt sich bei einer tatsächlichen Allergie auf die Substanz eine Reaktion des Gewebes mit Rötung und Schwellung. Um noch besser die Stärke der Reaktion beurteilen zu können, werden an weiteren Hautstellen Vergleichslösungen gespritzt. Es handelt sich um eine Kochsalzlösung, bei der sich normalerweise keine Reaktion zeigt, und eine Histaminlösung, bei der praktisch immer eine Rötung und Schwellung erzeugt wird.