Eine Blutentnahme ist die Gewinnung von Patientenblut, damit an der Blutprobe verschiedene Untersuchungen durchgeführt werden können. Die Blutentnahme geschieht häufig mit einer Hohlnadel aus einer oberflächlichen Vene (z. B. Ellenbeuge), manchmal auch auf andere Weise. Bei der Blutuntersuchung handelt es sich um eines der wichtigsten ärztlichen Diagnoseverfahren.
Die Blutentnahme - wann wird sie durchgeführt?
Da das Blut mehr oder weniger durch den gesamten menschlichen Organismus gepumpt wird, gibt die Blutprobe Auskunft über den gesundheitlichen Zustand des Körpers allgemein sowie von einzelnen Organen.
Deshalb gehört die Blutentnahme zu den Routineuntersuchungen und wird beim Verdacht auf verschiedenste Krankheiten, aber auch als reine Kontrollmaßnahme vorgenommen.
Mit der Abnahme der Blutprobe und der folgenden Untersuchungen können Krankheiten festgestellt werden. Ebenfalls ist eine Verlaufskontrolle möglich.
Die Werte geben Hinweise auf unterschiedlichste Erkrankungen, z. B. Entzündungen oder Infektionen, Krankheiten von Organen (Leber, Niere, Magen-Darm-Trakt, Lunge, Herz, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse, Prostata und andere), Blutkrankheiten (Gerinnungsstörungen, Blutarmut sowie weitere Störungen), Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus, hormonelle Störungen oder Tumore.
Ebenfalls eignet sich die Blutabnahme zum Test auf Alkohol oder Drogen, beispielsweise im Straßenverkehr.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.