Aufgrund der körperlichen Leistung, die der Patient erbringen muss, kann die Untersuchung bei manchen Menschen gefährlich werden. So sollte die Stressechokardiographie bei einigen Erkrankungen nicht vorgenommen werden.
Dazu können bestimmte Formen der Angina pectoris, bei denen die Beschwerden sich verstärken, ebenso gehören wie kürzliche Herzinfarkte oder ein zu hoher Blutdruck. Vor dem Belastungsultraschall des Herzens kann es notwendig sein, in Absprache mit dem Arzt Medikamente wegzulassen.
Der Untersuchungsablauf
Die Ultraschalluntersuchung am Herzen bei der Stressechokardiographie erfolgt normalerweise über die Haut an der Brust (Echokardiographie). Während der Untersuchung werden auch die Herzfrequenz und der Blutdruck kontrolliert. Nach einer Ultraschalluntersuchung ohne körperliche Anstrengung übt der Patient Sport aus, meist durch Fahren auf dem Fahrradergometer.
Es kann auch der Wirkstoff Dobutamin über eine Vene gespritzt werden, um die Belastung zu bewirken. Dann wird als eigentliche Untersuchung ein Ultraschall vorgenommen. Ist die Belastung beendet, so erfolgt wiederum eine Ultraschalluntersuchung. Die Stressechokardiographie dauert ungefähr eine halbe Stunde.
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.