Der Patient befindet sich auf einer Liege und liegt auf der linken Körperseite. In der Regel wird der Rachen durch ein Spray betäubt. Falls erforderlich, kann auch ein Beruhigungsmedikament verabreicht werden.
Die Sonde mit dem Ultraschallkopf wird während des Schluckens über den Mund und den Rachen in die Speiseröhre eingeführt, bis das Ende kurz vor dem Mageneingang liegt. Der Arzt betrachtet auf dem Monitor das aufgenommene Ultraschallbild. Es wird erst ein Ultraschall auf herkömmliche Weise, dann ein Doppler- und Duplex-Ultraschall durchgeführt. Wenn die Untersuchungen abgeschlossen sind, wird der Schlauch wieder herausgezogen. Aufschlussreiche Aufnahmen können abgespeichert und ausgedruckt werden.
Mögliche Komplikationen bei der transösophagealen Echokardiographie
Bei der TEE kommen ausschlaggebende Komplikationen nur sehr selten vor. Es können Strukturen auf dem Weg der Ultraschallsonde beschädigt werden, z. B. die Schleimhaut, Zähne, Mund, Rachen, Kehlkopf und Speiseröhre. Es kann zu Blutungen sowie zu Atemproblemen und Herzrhythmusstörungen kommen. Allergische Reaktionen können nicht ausgeschlossen werden.
Alternative oder ergänzende Untersuchungen
In vielen Fällen ist es hinreichend, eine Ultraschalluntersuchung am Herzen durch den Brustkorb hindurch vorzunehmen (transthorakale Echokardiographie). Diese Untersuchung hat keine Risiken und kann ohne großen Aufwand durchgeführt werden. Allerdings ist durch die transösophageale Echokardiographie (TEE) bei einigen Fragestellungen oder bestimmten Voraussetzungen eine genauere Beurteilung des Herzens und seiner Funktionen möglich.
Andere Untersuchungen am Herzen, die aufschlussreich sein können, sind die Röntgenuntersuchung (insbesondere mit Herzkatheter), die Computertomographie (CT) und die Kernspintomographie (MRT).
Letzte Aktualisierung am 23.07.2010.