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Wie lange sollte man nach einer Nieren-Operation pausieren?

35 Beiträge - 89781 Aufrufe
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liresa  fragt am 29.07.2009
Die Antworten, die ich aus meinem Bekanntenkreis auf diese Frage bekam, reichten von "Drei Wochen" bis "Sechs Monate". Wie ist eure Meinung?wie lange muss man in der klink bleiben und wie lange sollte man pausieren?wünsche noch ein schönen tag gruss lena dank
 
hope46  sagt am 08.02.2010
hi, bin grad auf deine frage gestossen,das hängt vom grund der nierenentfernung ab,ich selbst habe wegen einer urosepsis niere und harnleiter entfernt bekommen,hatte danach starke Wundheilungsstörungen und mußte wegen vernarbungen und inneren blutergüssen wieder unters messer,jetzt scheints normal zu heilen,in ca 3-4 wochen in reha danach kg, denn ich habe massive probleme mit der muskulatur.die op fand vor knapp 4 monaten statt. bei lagen frauen im zimmer die hatten einen guten wundverlauf -die sind nach 2 wochen krankenhaus und dann noch 4 wochen daheim - wieder arbeiten gegangen
vielleicht konnt ich dir weiterhelfen ;-)
 
niggo  sagt am 25.06.2010
Hallo,

habe meine Niere letzten November entfernt bekommen. Habe die Klinik am 4. Tag nach der OP verlassen und nach 3 Wochen wieder gearbeitet.
Das kommt glaube ich auch auf die jeweilige Verfassung und den eigenen Willen an.
 
Emina  sagt am 01.07.2010
Ich habe mal eine Frage, wir haben gerade ein Projekt in der Schule
und nun möchte ich gerne von einem oder mehreren Betroffenen wissen, ob das Privatleben nach der Transplantation eingeschränkt ist, wenn ja, in welchen Bereichen und in welcher Form (Beruf,Hobbys, Familie,...)
Portrait Dr. med. Karl-Heinz von Kellenbach, Praxis-Klinik mit separaten Privatpraxen f. Urologie u. Gynäkologie, Privatpraxis,Dr. med. K.-H. von Kellenbach, Urologie, Andrologie, Wiesbaden, Urologe
Dr. von Kellenbach  sagt am 01.08.2010
Nach einer Nierenoperation- bei sonstiger Gesundheit, keiner Gewebeschwäche und normalem Heilungsverlauf und ohne die Einnahme von die Heilung beeinträchtigenden Medikamenten (Cortison, Zytostatika) ist eine volle Belastung erst nach ca. 3 Monaten zu empfehlen. Die ersten 6 Wochen ist das Risiko eines Narbenbruches besonders hoch. In jedem Fall sollten Sie Ihren behandelnden Urologen fragen, der Ihre persönl. Umstände kennt und Sie daher kompetent beraten kann.
 
Mimi1  sagt am 29.09.2010
Ich bin 50 Jahre und muss mir demnächst ein Niere entfernen lassen,
wie lange muss ich ohne Komplikationen mit einer Arbeitsunfähigkeit rechnen
 
medy7  sagt am 13.10.2010
Solange du ganz persönlich brauchst. Stell Dir vor: Deine verbleibende Niere muß jetz die ganze Arbeit (Blutwäsche/Entgiftung etc.) alleine machen. Schone dich solange wie möglich und gib deinem Körper Zeit sich umzustellen und die internen Aufgaben neu zu verteilen. Pflege Deine 1 Niere - warm halten z.B. AngoraNierenunterwäsche tragen, viel trinken (warmes Wasser/von Salus: Indischen Nierentee) WENIG SALZ (ist überall drin und schädigt die Nieren) KEIN KAFFEE (entzieht dem Körper Wasser, dieses verdünnt aber die Giftstoffe im Körper. Trinkt man zuwenig kommen die Giftstoffe sehr konzentriert in die Niere! Ängste abbauen - schwächen die Niere! Kein Streß w/Arbeit GESUNDHEIT GEHT VOR!
Gibst Du Deinem Körper diese Zeit nicht, holt er sie sich z. B. durch andere/neue Erkrankung.
Gruß und gute Erholung Medy7
 
carsene  sagt am 22.12.2010
Hallo
Bin 51 und bekomme mitte Januar eine Niere entfernt.Wie sieht es aus mit den Schmerzen nach der OP ?
 
Frag  sagt am 03.01.2011
Hallo,die Schmerzen halten sich in Grenzen.Das Schlimmste ist wohl der OP-Tag,aber durch ständigen Nachschub von Schmerzmitteln war dies auch zu ertragen.Am 2.Tag darf man in der Regel schon aufstehen,um den Kreislauf zu stabilisieren.Und der tolle Schlauch wurde mir aus meinem besten Stück entfernt,war nicht so angenehm!!!Größere Schmerzen hatte ich in den nächsten Wochen nur an der Narbe durch falsches Liegen oder ein Ziehen an der Bauchmuskulatur,vor allem,wenn man über irgend etwas Lachen mußte.Wurde am 16.11.2010 operiert und schon am 21.11.2010 wieder entlassen und war etwa 4 Wochen später nahezu beschwerdefrei.Heute war ich das 1.Mal wieder arbeiten.
Wünsche alles Gute zur bevorstehenden OP!
Gruß,Frag
 
carsene  sagt am 03.01.2011
Hallo Frag
Besten Dank für Deine Antwort, das beruhigt mich etwas, noch 2 1/2 Wochen und das Schlimmste ist überstanden.Wünsche Dir ebenfalls alles Gute
Ars
 
elaine-n09  sagt am 31.08.2011
Hallo...
Ich habe grade erfahren das mein Freund(30j.) Nierenkrebs hat. Ich weiß nicht welches Stadium es ist noch sonst irgendwas.Das werden wir erst in den nächsten Tagen erfahren.Was mich sehr interessiert ist das Leben nach der OP. Worauf muss ich achten,muss man die Ernährung umstellen, darf man noch alles trinken? Z.B Alkohol? Ich hab gelesen man darf nicht mehr soviel Salz zu sich nehmen? Ich habe Angst etwas falsch zu machen und ihm dann zu schaden...gibt es seiten wo ich mich sonst erkundigen kann?
Ich fühl mich grad wie vor den Kopf geschlagen und suche hier jetzt überall antworten...
Danke für eure antworten...
Elaine
 
hope46  sagt am 01.09.2011
Hallo,
erst mal Luft holen und die Sache sacken lassen.
Genaues kann man erst sagen wenn mann weis welches Stadium - wieviel Niere muß entfernt werden wenn überhaupt entfernt werden muß. Mit einer Niere kann mann super 100 Jahre alt werden ohne groß was um zu stellen - vorausgesetzt ie andere arbeitet normal. Vorangig wird der Krebs jetzt behandelt, vertrau den Ärzten - teil ihnen deine Fragen -Sorgen und auch Ängste mit

ich denk an euch
 
H___1  sagt am 01.11.2011
Hallo Elaine,

im Frühjahr 2008 hat man bei mir Blasen - und Nierenkrebs festgestellt. Der Tumor in der Blase war so klein, dass ich die Blase behalten durfte. Die Niere leider nicht. Nun lebe ich schon 3 Jahre mit einer Niere und das sehr gut. Ich habe keinerlei Einschränkungen und hoffe das es genauso bei Deinem Freund ist.
 
serdar  sagt am 25.11.2011
hallo ich wurde nieren transplantiert ich spiele aktiv fussball.wollte nach 6 wochen mit fussball anfangen mein arzt von mhh hannover sagt das wäre ok wie ist eure ´meinung.grusse
 
sunshineleyla  sagt am 23.02.2012
Hi,

habe gestern erfahren, dass meine Beckenniere (links) weniger als 22% arbeitet. Meine Urologien hat mir daraufhin empfohlen sie entfernen zu lassen.

Was mir jetzt auf dem Herzen liegt ist einfach, dass ich im Prinzip immer aufgepasst hab, dass es der Niere gut geht. Immer genug getrunken, im Winter mit Nierenwärmer rumgelaufen, etc. Wieso wurde ihre Funktionsleistung weniger? Bei einem Ultraschall wurde entdeckt, dass das Nierengewebe geschädigt ist und sich Narben gebildet haben. Die rechte Niere ist soweit unauffällig.

Da ich den Grund nicht weiß, warum sich die Beckenniere so entwickelt hat, besteht doch auch eine Möglichkeit, dass das mit der rechten auch passieren kann oder?

Zudem wurde mir gesagt, dass bei einer eventuellen Schwangerschaft es zu größeren Komplikationen kommen kann. Das Baby würde dann auf die Niere drücken. Besteht auch ein Risiko, dass evtl mein Eileiter oder Eierstock bei der Entfernung der Niere beschädigt werden kann? Liegt alles praktisch neben/aufeinander.

Habe nächste Woche einen Termin bei meiner Gyn um abzuklären was sie davon hält.

Kann mir irgendjemand meine Fragen beantworten? Muß ich mir arg sorgen machen? Ich weiß, hab gerade etwas viel geschrieben, vielleicht liest sich das ja auch keiner durch. Falls es doch einer/eine getan hat, DANKE!

LG,
Leyla
 
ivonnekoehler  sagt am 02.04.2012
@leyla
ich habe ähnliches problem.Bei guter "pflege" habe ich es 17 Jahre aufschieben können.Die niere sollte schon entfernt worden sein 1994/1995.Ich habe 3 Kinder bekommen undmir ging es relativ gut.Jetzt fängen blutdruckprobleme an stellenweise 160/120 , blut und eiweis im Urin.Am donnerstag noch mal großuntersuchung der niere(letzten werte 21% leistung).mirwurdegeraade blut abgenommen,ultraschall und diverse andere untersuchungen.nach ostern soll ich zum besprechen kommen,abermich schon mal auf op einstellen.
 
ivonnekoehler  sagt am 02.04.2012
@leyla
zumthema schwangerschaft noch etwas.ich war damals schwanger und hab mich für das kind entschieden.
Aber: 30 Kg Gewichtszunahme davon 20 kg wassereinlagerung,platzentaprobleme (vollständige ablösung,NOTOP),Blutdruck katastrophal.
Laß dir alles durch den kopf gehen !!! wir können auch gern nummern tauschen aber richte dich auf risikoschwangerschaft +Kaiserschnitt ein und mehreren krankenhausaufenthalten während schwangerschaft (kontrollen)
 
Fernsehturm  sagt am 06.05.2012
Alter 73. Bei mir wurde eine Nierenresektion vorgenommen.. Tumor war gutartig. Flankenschnitt wurde gemacht. Soll angeblich besser als laproskopie zur genaueren Diagnose, Metastasen, sein. Nach 10 Tagen aus Kh schmerzfrei entkommen. Weitere 14 Tage im Bett mit kleinen Ausflügen zur Toilette gemacht. Kurze Wege in gekruemmter Haltung. Sitzen vor der Flimmerkiste nur kurzzeitig wegen Beschwerden im Unterbauch möglich. Autofahren oder 250 m gehen war wegen der Erschuetterungen sehr unangenehm und wurde schnell aufgegeben.Ferro sanol wegen Blutverlust. Jetzt, nach ca. 6 Wochen, hat sich der Allg.zustand stabilisiert. Geblieben sind jedoch noch div. Beschwerden im Bauchraum die mit durchtrennten Nerven begründet werden. Wie man da nach ca. 3 Wochen wieder voll zur Arbeit gehen kann ist mir ein Rätsel! Vielleicht mein Alter? Heilung kann lt. Urologin ca. 8 - 12 (normal) aber auch 12 - 16 Wochen dauern!
( Mir kommt es so vor, als ob der Arzt ein Kissen vergessen hat. Beule, Schwellung, immer noch vorhanden). Aber alles sei noch normal. Mal abwarten - in 3 Wochen Kontrolle.
 
Biene18021982  sagt am 23.09.2012
Nierenteilresektion am 12.08.2012. Mir geht es gut, hektische Bewegungen Schmerzen jedoch noch sehr. Arbeiten darf ich noch nicht.
Ich versteh garnicht welcher Arzt seinen Patienten schon nach 6 Wochen wieder arbeiten schickt.
Ich muss schwer heben auf Arbeit und kann mur das nicht vorstellen.
 
GDMB  sagt am 16.11.2012
Hallo,
ich bin am 30.August auch an der Niere Operiert worden und habe immer noch die gleiche Schwellung an der rechten Flanke wie Sie,und meine auch der Arzt hat ein Kissen bei mir vergessen.
Frage;ist bei Ihnen die Schwellung zurück gegangen?
 
hope46  sagt am 16.11.2012
Hallo,
die Schwellung bleibt noch eine Zeitlang - ist ja doch eine große OP
sollte sie jedoch unverändert bleiben zeigen sie es dem Arzt -
da bei mir nicht sofort ein "Netz" eingesetzt wurde ist meine Schwellung immer mehr geworden und stellte sich dann als Narbenbruch da (nach der 3ten OP jedoch erst.Bei der 2ten holten sie etwas vergessenes raus ))Gute Besserung ;-)
 
GDMB  sagt am 17.11.2012
Hallo Herr Hope,

Danke für Ihre Antwort,ich werde noch ein wenig abwarten.

Auch Gute Besserung für Sie.;-)
 
Denise65  sagt am 13.01.2013
Meinem Vater ist 80 und soll ein Nieren-OP bekommen. Ich habe solchen Angst wg sein Alter.Ich würde gerne wissen wie es ihm geht wenn er sich nicht operieren lässt Was soll ich machen???.Man Leute ich werde verrück.... Denise
 
Sweetpassion  sagt am 16.01.2013
Hallo Denise65,

es kommt ganz darauf an.
1. Was für ein Tumor (Vermutung)?
2. Welche Größe?
3. An welcher Stelle der Niere ist dieser?
4. Sind schon Metastasen?
5. Ist die andere Niere noch funktionstüchtig?
6. Eingewachsen in umliegendes Gewebe (Gefäße etc.)

Wie es ihm geht, wenn er sich nicht operieren lässt, kann man auch nur schwer beurteilen, da einfach die obenstehenden Fragen zumindest ein bisschen geklärt sein müssen.

lg
 
Denise65  sagt am 20.01.2013
Der Tumor ist an die Hohlvene hochgewachsen, 5cm unter dem Herzen. d.h. sie müssen seinen Bauch komplett öffnen. Der Tumor ist ziemlich groß und es funktioniert fast nichts mehr, also muss er raus(laut Aussage der Ärzte). Es gibt kein Metastasen. Sie gaben Ihm 95 % Überlebenschance wenn er sich operieren lässt, ohne OP 1-2 Jahre Lebenserwartung, je nach dem wie schnell die Zapfen wachsen.
Ich habe angst weil er so alt ist.
Danke dass du mir geantwortet hast L.G. Denise

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