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Darm drückt sich durch Bauchwand

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Toddy  fragt am 25.08.2017
Hallo zusammen,

Ich bin auf der Suche nach Leuten, die eventuell die selben Probleme haben wie ich und mir vielleicht Tipps geben können, wie ich mit meinem Leiden besser klarkommen kann.

Kurz zu mir:

Ich bin 25 Jahre alt und leide seit etwa 15 Jahren an sehr starken Bauchschmerzen.
Wie es der Zufall so will, ist mein Vater Arzt im Bereich Innere Medizin mit dem Schwerpunkt auf Gastroenterologie.
Mein Vater stellte bei einer Ultraschalluntersuchung fest, dass mein Darm auf Höhe der linken Leiste (etwa auf Höhe des Hüftknochens) nur träge arbeitet und stellte mir daraufhin eine Darmspiegelung in Aussicht, um eventuelle Gründe dafür zu finden.
Bei der Darmspiegelung stellte er fest, dass ich an der betroffenen Stelle eine Darmfalte habe, in der sich bei falscher Position (Sitzen!!!) Darminhalt ansammeln kann und der Darm dadurch verstopft.

Warum schreibe ich erst jetzt!?

Ich war vor 2 Jahren noch als Koch tätig und hatte in meinem Job sehr viel Bewegung, weshalb fast nie Probleme auftraten. Jedoch musste ich diesen Job aufgeben, da ich eine Fischallergie entwickelt habe und von meinem Kosten-/Rententräger als "berufsunfähig" für alle Berufe gesprochen wurde, in denen ich häufig mit Lebensmitteln, Chemikalien, Baustoffen und/oder Staub in Kontakt kommen kann.
Nun bin ich als Programmierer tätig und habe dementsprechend deutlich weniger Bewegung (fast ausschließlich Tätigkeiten im Sitzen). Dadurch kommt es häufiger zu Problemen.

Es ist mir schon vor ein paar Jahren aufgefallen, dass wenn die Schmerzen auftreten, sich die Stelle ("fühlbar") verdickt und ich mit leichtem Massieren der betroffenen Stelle die Verstopfung lösen kann.
Bei einer späteren Ultraschalluntersuchung an einem Tag, wo die Schmerzen fast unerträglich waren und ich bewusstlos vom WC gefallen bin, stellte mein Vater fest, dass ich ein Loch in der Bauchdecke habe und wollte mich an die Chirugie des örtlichen Krankenhauses verweisen. Im Krankenhaus sagte man mir jedoch, dass kein Risiko bestehen würde, was eine Operation unter Vollnarkose rechtfertigen würde und man schickte mich wieder nach Hause.

Dazu eine weitere Frage: Mein Vater hat Erfahrung damit, dass träge-arbeitende Darmteile sogar nekrotisches Gewebe bilden können. Ist das nicht Risiko genug, um für eine Operation zu sprechen? Wie sieht es damit aus, dass ich sogar das Bewusstsein durch die Schmerzen verlieren kann. Ich persönlich kann die Aussage des Krankenhauses nicht nachvollziehen.

Zu meinem Glück ist es erst zweimal passiert, dass ich durch die Schmerzen das Bewusstsein verloren habe. Trotzdem tauchen immer wieder starke Schmerzen auf. In letzter Zeit sammelt sich häufig sehr viel Luft in meinem Darm, was sich zunehmend durch ein "Völlegefühl" bemerkbar macht.

Zwischendurch wird bei uns auf der Arbeit gekickert, was schonmal etwas Bewegung bringt (zumindest etwas stehen),außerdem versuche ich natürlich ab und zu ein paar Schritte zu gehen.
Mittlerweile zwinge ich mich dazu mehr zu trinken (Ich habe nie viel getrunken). Mittlerweile trinke ich wenigstens einen Liter am Tag (Kaffe, Milch, Säfte, Limos nicht miteinbezogen).

Mit besten Grüßen

Toddy

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