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Operation Verschließung Trommelfellloch verusacht durch Bakterienentzündung Innenohr

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Cecelia  fragt am 01.10.2014
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ich bin vor drei Wochen am rechten Ohr operiert worden und dabei wurde das durch eine bakterielle Entzündung des Innenohrs vorhandene Trommelfellloch verschlossen. Die Entzündung besteht nicht mehr. Auf der Station liegend habe ich nach 2 Tagen die Stationsärztin gefragt, ob sie schon was über die das Intaktsein der Gehörknöchelchen wüsste. Die Stationsärztin sagte daraufhin, "soweit sie informiert sei, seien die Gehörknöchelchen alle intakt. Ich werde zwar wieder hören können, aber schlechter." Jetzt wurde gestern Tamponade aus dem rechten Ohr entfernt. Das Ergebnis ist nun, dass ich genauso viel höre wie vor der Operation. Keine Verbesserung.
Wäre es da möglich mir da vielleicht zu sagen, was das sein könnte, wenn man entgegen der Aussage der Stationsärztin nun keine Verbesserung spürt. Kann man da eine Zukunftsprognose machen.
Mit freundlichen Grüßen
klaus Hermann
Portrait Dr. med. Konrad Kastl, Gilching, HNO-Arzt
Dr. Kastl  sagt am 01.10.2014
Sehr geehrter Herr Hermann,

zunächst einmal heißt es etwas Geduld zu haben. Auch wenn die Tamponade nun entfernt ist, bedeutet das nicht zwangsläufig, das Gehör ist sofort im definitiven Zustand. Vielmehr ist das Gegenteil der Fall: es ist sogar typisch, dass Flüssigkeit, Schwellung, Sekret, Blut etc. auf BEIDEN SEITEN des Trommelfells erst vollständig abgebaut bzw. abtransportiert sein müssen.
Warten Sie also bitte nochmals 2-3 Wochen ab, bis das Ohr vollständig "trocken" ist, erst dann ist das Hörvermögen abschließend zu beurteilen.

Gute Besserung,
Ihr Dr. Kastl

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