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Neuropathia vestibularis

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HERA68  fragt am 20.09.2017
Guten Morgen,
bei mir wurde vor 3 Wochen die Diagnose Neuropathia vestibularis gestellt. Ich habe insgesamt 2 Wochen Decortin (75-10mg) eingenommen. Bin jetzt in HNO-Betreuung. Dieser ist guter Dinge, da ich noch jung sei (49) und die erste Untersuchung nach dem Notfalleinsatz im Krankenhaus bei ihm 2 Wochen später so viel besser ausschaute. Eine Besserung ist insofern eingetreten, dass ich zumindest wieder aufrecht die Treppe im Haus hochlaufen kann :). Leider sind meine Beschwerden jetzt noch immer so, dass der Schwindel mich täglich begleitet, er insbesondere verstärkt wird, wenn ich mich auf meine berufliche Rückkehr vorbereite, in dem ich in meinem Haushalt normale Dinge tue, am PC schreibe oder Zeitung lese. Die Konzentration auf diese Arbeit und auf meinen Körper führt zur Erschöpfung, Schwindel und Abfall des Blutdruckes auf unter 100 (sys) sodass ich jede "Arbeit" mit der gleichen Zeit Erholung ausgleichen muss. Ist das normal? Gleichwohl würde es mich interessieren, ob es Sinn macht, einen Neurologen aufzusuchen, da ich seit ca. 25 Jahren an einer gesicherten Migräne leide, muss aber dazu sagen, dass ich in den letzten drei Wochen lediglich einen Anfall (1Tag) hatte, die akute Erkrankung diese also zum Glück nicht verstärkt. Außerhalb des Hauses bin zwar in der Lage, zu gehen, fühle mich aber sehr unsicher, weil ich immer denke, die Mitmenschen sehen mich als unter Alkohol stehend, dabei fällt es mir nur schwer, den Blick vom Boden zu lösen. Ich kann nur fixiert auf den Boden laufen, damit ich mich sicher fühle und bin nach wenigen 100m erschöpft und fange an zu taumeln. Aber ich übe fleißig fast jeden Tag, 2 Stunden in Begleitung das Haus zu verlassen.
Mich würde also tatsächlich interessieren, ob die Blutdruckschwankungen- bwz. abfall primär mit der Belastung zusammenhängen und ob es auch ratsam ist, zeitnah weitere Ärzte mit ins Boot zu holen, vielleicht auch den Augenarzt (bds. 9 Diop.),da die Sehfähigkeit auf der Straße doch sehr eingeschränkt ist, was selbstverständlich auch nur eine Wahrnehmung aufgrund der Belastung sein kann, wenn man so fixiert und konzentriert läuft. Vielen Dank!

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