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Kahnbeinbruch

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Marcel3  fragt am 27.11.2008
Ich habe mir vor 33 Tagen das Kahnbein gebrochen. Dem Arzt aufgefallen ist es erst nach 30 Tagen. Operiert wird die Hand erst am 47. Tag. Ist es nicht zu spät um perfekte heilungsaussichten zu haben?? Oder ist es nicht weiter von Bedeutung das die Hand erst nach circa 50 Tagen operiert wird??

Vielen Dank im voraus,

MfG

Marcel
 
J_88  sagt am 27.01.2009
hi
hab auch das kahnbein gebrochen. habe im krankenhaus so viele kennen gelernt, wo das kahnbein erst nach noch längerer zeit operiert wurde und die sind alle bester gesundheit. auch die bewegung ist wieder voll da, ohne schmerzen. es kommt immer darauf an ob du ne gute handchirugie hast.

viel glück
 
flipper  sagt am 05.03.2009
Ich hab auch das Kahnbein gebrochen, hab schon drei Wochen den Gips oben und seit einer Woche steht fest dass ich einen Bruch habe. Nun bin ich aber wieder arbeiten gegangen mit Gips. Beruflich bin ich als Bürokauffrau tätig und muss sehr viel tippen und dazu verwende ich auch die linke Hand wo ich den Bruch habe. Ist es schlecht wenn man so viel tippt mit der verletzten Hand oder macht das nichts aus? Hab jetzt ca. noch 10 Wochen den Gips oben.

Was meint ihr?
 
aufgeweckt  sagt am 05.03.2009
hallo

hab ebenfalls ein gebrochenes kahnbein (mitte dez 08 bei einem sturz passiert, nach 2 monaten beim MRT erkannt) und trage seit 3 wochen einen unterarm-gips (bzw kunstharzverband).bisher habe ich alles was die eingeschränkte bewegungsfreiheit mit dem gips zuließ gemacht.
jedoch beim Röntgen vor 2 tagen wurde sichtbar, daß der knochen noch in keinster weise zusammen gewachsen ist, sich evtl sogar verschlechtert hat.außerdem habe ich mehr schmerzen als zuvor.
eventuell muß nach unerfolgreicher konservativer behandlung (gips) noch operiert werden, nicht zu sprechen von der anschließenden Krankengymnastik.
mache jetzt (fast) gar nichts mehr, weil ich angst habe, daß es sonst nicht richtig heilt!
ich würde dir also unbedingt dazu raten, die hand ruhig zu halten! wenn du ein wenig im net recherchierst wirst du nachlesen können, daß ein Kahnbeinbruch oft sehr langwierig und komlikationsgefährdet ist, unter umständen bleibt eine pseudoarthrose, d.h. schmerzen und eingeschränkte bewegungsfreiheit bis hin zur ruhigstellung des kompletten handgelenks bestehen.
trotz dieser negativen aussichten, möchte ich doch j_88 danken, daß du mich mit deinem positiven beitrag etwas aufgeheitert hast!
für andere positive heilungsberichte wäre ich sehr dankbar!

ich wünsche euch allen eine gute heilung!

melanie
 
flipper  sagt am 06.03.2009
Hallo,

es ist halt verdammt schwierig die Hand ruhig zu halten...ich muss arbeiten gehen weil ich sonst die Arbeitsstelle verliere und hab leider viele Tipparbeiten und Autofahren muss ich auch weil ich sonst nicht in die Arbeit kommen würde. Und beim Auto fahren verwende ich sehr oft die Hand, vorallem beim Kurven fahren und da spür ich dann schon die Schmerzen.

Ich hab einen kompletten Gips, aus auch diesem Plastik oder was das ist...die Finger sind eben komplett frei nur der Daumen ist mit eingebunden.

Ne gute Heilung wünsch ich ebenfalls.
 
henry  sagt am 09.09.2009
Ich habe dem gebrochenes Kahnbein ca 1993 oder 1995
War immer beim Arzt würde nie festgestellt erst 2005 würde es durch ein CT
Untersuchen erkant und hatte eine hand OP und es heilt leider nicht zusammen
Hatte erst mahl 10 Wochen den gips und dann 2 ohne gips danach würde wieder ein CT
Gemacht und der abstand ist ca 2-3 mm dann musste ich wieder ein gips tragen leider nach den 6 Wochen heilt es nicht
gruß henry
 
KUGELXBZ  sagt am 04.02.2010
Hey Leute, ich bin 16 Jahre und mein Bruch wurde leider erst 1 Jahr später endeckt :-(. Jetzt bin ich meiner Meinung nach bei einem Guten Chirurg. Er will eine OP durchführen nach dem System von Matti-Russe. Aber welches ist das System? Wird es nun mit der Herberth-Schraube gemacht oder nur mit Drähten?
 
tattoomo  sagt am 09.05.2010
Hallo zusammen,habe mir mit 10-12 Jahren das Kahnbein der rechten Hand gebrochen,das ist jetzt 18-20Jahre her.Damals hieß es es wäre ein komplizierter Bruch bzw eine komplizierte Stelle und ich bräuchte minimum 8 Wochen lang einen Gips. Komischer Weise wurde der Gips nach 2-3 Wochen entfernt und behauptet es wäre keiner mehr nötig. Ich hatte danach noch lange Schmerzen in der Hand,was aber nicht weiter untersucht wurde. Auch Jahre später hatte ich immer wieder Probleme mit dem Handgelenk,die von Ärzten aber immer auf Sehnenprobleme geschoben wurde.Auch ich selbst hätte den damaligen Bruch nie mit den Schmerzen in zusammenhang gebracht,eher mit nem Karpaltunnelsyndrom oder ner chronischen Sehnenscheidenentzündung.Da ich die letzten Wochen nun aber so massive Probleme mit der Hand hatte wurde alles gründlichst untersucht und festgestellt,dass wohl dieser alte Bruch nie ganz zusammengewachsen ist und ein Teil des Knochens nicht mehr richtig durchblutet wird. Habe jetzt ne Überweisung zum Handchirurg bekommen hab nur noch keinen Termin.
Bin total verzweifelt, bin selbständige Tätowiererin und meine Hand ist mein allerwichtigstes Werkzeug!!! Bin zudem ziemlich verunsichert,weil die Infos,die ich hierzu im Netz finde meist nur von frischen bzw nach nicht so langer Zeit handeln. Auch scheint das Risiko einer OP nicht gerade gering zu sein (Herbertschraube und Beckenkamm-Knochenspanimplantat,Infektionen,Hangelenksversteifung...)
Hat irgendjemand Erfahrungen dazu??? Hab einfach Angst,dass meine Hand nicht mehr wirklich wird!
 
Happyjane220  sagt am 15.05.2010
das problem hab ich auch gerade... ich hatte mir mein kahnbein gebrochen und die ärzte haben es nicht gesehen... erst 9 monate danach, als ich es selbständig nochmal röntgen lassen wollte kam es raus..:-(

ist jetzt schon 5 jahre her...und jetzt hab ich wieder probleme... mache gerade meine ausbildung zur fotografin und hab auch öfters schmerzen wenn cih die kamera in der hand halte...werde mir jetzt einen arzt suchen um das mal checken zu lassen..., hab auch angst das ich den job nicht lange machen kann...:-(

zu tattoomo...-->
ich hatte diese op... mir wurde aus dem beckenkamm ein stück knochen herrausgenommen und in die hand eingesetzt...und mit einer titan schraube zusammengeschraubt..ansich war die op kein problem, konnte halt eine zeitlang nicht gut laufen wegen dem beckenkamm und hatte 3 monate einen gips...danach war eigentlich alles wieder gut...klar, im handgelenk mussten sich die muskelt halt erst wieder aufbauen...

die handgelenks versteifung kommt anscheinend nur wenn man sie nicht operieren lässt, zumindest hat das mein arzt zu mir gemeint, das war auch der grund weshalb ich es machen lassen hab...
da bildet sich anscheinen irgendso ein zeug im gelenk das sich immer weiter verbreitet...und irgendwann kann man seine ganze hand halt nichtmehr bewegen...aber bei der op wird dieses zeug weg gemacht...
 
nora  sagt am 27.05.2010
hallo leute,
will euch ja nich die hoffnung nehmen, aber ich habe gestern meine hiops - botschaft gekriegt!aber dazu gleich ,nun erstmal zu den hintergründen!
habe mir vor knapp 5 jahren das kahnbein gebrochen und es ist erst vor einem jahr vom 3. orthopäden erkannt worden.(der vorige kriegt jetzt ne klage annen hals, nachdem ich 3 jahre bei ihm mit 3 fehldiagnosen vergeblich in behandlung war und mir dann anhören durfte, dass ich doch erstmal probieren soll,federball zu spielen, bevor ich mich wieder krankschreiben lasse).--Also in diesem sinne immer hartnäckig bleiben, das eigene gefühl täuscht einen nur selten!!!
war denn letztn juli zur voruntersuchung inner handchirurgie - diagnose war ein komplizierter kahnbeinbruch mit psoidoarthrose des kahnbeins, d.h. bei mir war vom unteren teil ein winziges stückchen abgebrochen (8mm durchmesser) und am oberen teil hat sich poröses knochenmaterial gebildet.
dieses wurde im februar unter Vollnarkose + teilnarkose des arms abgetragen, ein stück ausm beckenkamm eingesetzt und das abgebrochene stückchen sollte verschraubt werden.
dafür wurden die drei teile mit einem kirschnerdraht fixiert. beim verschrauben ist das kleine stückchen gebrochen, zu meinem glück nur in 2 teile. somit wurde ein 2. kirschnerdraht verwendet, mit dem die andere hälfte des gebrochenen stückchen fixiert wurde. verschrauben war also nicht mehr möglich.
daraufhin gab es 8 wochen gips.
vor 4 wochen war ich dann zur nachuntersuchung,d.h. zum röntgen.
es wurde dabei festgestellt, dass sich noch nich viel getan hatte. mich hatte stutzig gemacht, dass die ärztin sich zum befund eher bedeckt gehalten hatte.
sie beruhigte mich aber, indem sie sagte, dass es in der regel 12 wochen bis zu ner guten heilung dauert.
da die drähte aber so blöd im handgelenk lagen, dass sie bei bewegung im gelenk gekratzt hätten, bekam ich erneut 4 wochen einen gips!
vorgestern war ich also wieder da. es hieß, die drähte müssten raus, weil ein handgelenk nich länger als 3 monate still gelegt werden soll.
so hab ich ein ct gemacht, auf dem nur zu erkennen war, dass das obere und dasmittelstück recht gut verwachsen sind, das kleine stückchen unten allerdings kaum.
da wurde mir aber noch mut gemacht, es hieß also,die drähte kommen raus und denn nach 2-3 wochen dürfte ich mit Physiotherapie anfangen.
gestern war also die op nr.2 ambulant, bei der die drähte rauskamen.
schon bei der op hatte ich mich mit dem arzt unterhalten, weil ich diesmal nur eine teilnarkose bekommen hatte.
da ich nur scheiße und das geht nich hörte, wurde ich neugierig.
da mein handgelenk schon ziemlich versteift war nach der langen ruhigstellung, kam er an die drähte nich richtig ran und musste deswegen mein handgelenlk aufspreizen.
die op selber verlief trotzdem gut und komplikationslos.
aber schon währenddessen musste ich erfahren, was auf dem ct nicht zu erkennen war - es ist leider kaum etwas zusammen gewachsen.
und er würde mir ja gerne hoffnung machen, kann es aber nicht.
wie es bei mir aussieht, wird das kahnbein entnommen und die anderen Handwurzelknochen versteift! es handelt sich dabei um meine rechte hand und ich bin rechtshänder!!!! nachdem ich grade nach Teilversteifung des Handgelenks gegooglet hab, bin ich hier gelandet!
und da hier viele ja anscheinend keine oder kaum informationen von ihren ärzten kriegen, wollte ich euch meine erfahrungen mitteilen.
mein fazit ist - schont es, wenn ihr es sollt! holt euch am besten immer ne 2. meinung ein und sucht euch ne professionelle handchirurgie. meine empfehlung ist das rhönklinikum in bad neustadt an der saale. auch wenn ihr einen sehr weiten anfahrtsweg hättet (bei mir sind es 300km) dort wird man kompetent, geduldig und v.a. sehr, sehr freundlich behandelt. hab mit meinem chirurgen sogar emails geschrieben, als ich fragen hatte!!
aber lasst nicht locker, damit euch nicht wegen einem schlechten orthopäden das gleiche passiert, wie mir jetzt. denn das bedeutet nun noch mehr schmerzen, ops und v.a. extreme einschränkungen im alltag!
 
pallotti  sagt am 29.05.2010
Ein liebes Hallo an alle!
Habe mir letzte Woche das Kahnbein gebrochen, ist zur Zeit eingegipst für mindestens 8 Wochen, es könnten sogar 12 Wochen werden.
Da ich nicht solange ohne Arbeit sein kann werde ich eine OP durchführen lassen. Hat jeman Erfahrungswerte bzgl Kliniken in Bergisch Gladbach? Ist jeman schon mal im Vinzenz-Pallotti-Krankenhaus operiert worden?
Für Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar:
 
lizard  sagt am 05.07.2010
hallo kahnbeiner. sitze gerade mit stabilisiertem handgelenk vor dem compi und suche nach infos über kahnbeinbrüche. mir ists am letzten samstag passiert und der hausarzt hat beim ertasten schon die richtige diagnose gestellt, mit röntgen und ct wurde dann noch nachgedoppelt. die empfehlung lautet op mit titanschraube. am donnerstag wird operiert. ich lass euch dann mehr wissen.
 
lizard  sagt am 09.07.2010
die op hat 1h gedauert und ist gem. aussage arzt perfekt verlaufen. bin gespannt was weiter läuft.


 
Asiate  sagt am 26.07.2010
Hallo leute,

da mir vor meiner operation und auch während meiner Nachbehandlung die Foren mir sehr geholfen haben für die Heilung meiner Kanhnbeinfraktur möchte ich jetzt auch meine Geschichte erzählen.

Ich bin 23 Jahre alt und männlich.
Bei einem Fussballspiel auf dem Ascheplatz bei ca. 32 Grad Temperatur(24.04.2010) bin ich mit ausgestreckter Hand gestürtzt.
Nach dem Spiel wurde mein Handgelenk dick und ich dachte, dass es sich lediglich um eine Verstauchung handle.
Immernoch schmerzen, wenn ich mich mit meiner hand aufstützte z.b. liegestützen.
1 Woche später war ich im Krankenhaus und dann wurde mein Handgelenk geröngt. Auf den Bilder war nichts zu sehen, vorsichtshalber legte er meine Hand in ein Gipsverband und falls es nicht besser werde sollte, sollte ich einen Orthopäden aufsuchen.

Ich habe den Gips eine Woche anbehalten und dann entfernt. immernoch schmerzen und kontaktierte daraufhin einen Orthopäden und er stellte mir fest, dass ich eine Kanhbeinfraktur hatte. Er empfiel mir die ATOS Klinik in Heidelberg. Die echte Speziallisten dort sind. Ich ruf am selben Tag und vereinbarte dort einen Termen für den nächsten Tag.

2 Wochen später, am nächsten Tag, bestätigten mir die Ärzte die Diagnose und empfiehlten mir die Operative Methode anstatt der konservativen Methode mit Gips, da es sich um einen Schrägbruch im mittleren Drittel handelte. und dort die Heilungschancen 40% besser seien. Auf Empfehlung des Arztes wurde ich noch am selben Tag operiert und Herr Dr.Bouman führte die operation durch. Die Verschreibung der Kahnbeinteile mit der Herbertschraube war sein Steckenpferd und er benötigte lediglich 45 Minuten für die Operation mit minimaler Öffnung von ca. 4mm.

Ich trug 1 Tag ein Gips und am folgenden Tag habe ich eine Manschette verschrieben bekommen, ähnlichkeit mit einem Inliner-Schutzhandschuh.

6 Wochen post OP wurde mir die Manschette abgenommen und es wurde geröngt. alles bestens.

in 4 Wochen darf ich mein Handgelenk wieder voll belasten und ich habe keinerlei schmerzen mehr oder bewegungseinschränkungen.

Ich empfehle euch die ATOS KLINÍK in Heidelberg. Die ist echt TOP!
Allen anderen noch eine gute Genesung

MfG
Azn
 
Sledgy  sagt am 09.08.2010
Hallo,
ich habe auch das kahnbein gebrochen. Bei mir wurde es 5 Wochen später nach einer angeblichen Verstauchung entdeckt. Jetzt habe ich den Arm in Gips. Kann ich damit arbeiten gehen? Was meint ihr? Welche Erfahrungen?
 
Thuasne-Fan  sagt am 01.09.2010
Hallo!
Ich habe mir Anfang Mai beim Fußball eine Handgelenkverletzung (rechts) zugezogen, die erst Anfang August als Kahnbeinbruch (Typ B3) diagnostiziert wurde. Eine Woche später wurde ich bereits operiert (mit Herbert-Schraube). Danach ca. 12 Tage Unterarmgips, dann wurden die Fäden gezogen und ich habe mir nach Rücksprache mit meinem Chirurgen eine Schiene (Thuasne Ligaflex Manu) verschreiben lassen, da diese wesentlich angenehmer zu tragen ist, als ein klobiger Gips. Nach zwei Wochen Krankschreibung arbeite ich auch bereits wieder (Büro). Der Chirurg sagt, medizinisch spricht nichts dagegen. Belaste meine Hand also, soweit es die freiliegenden Finger + Daumen erlauben. Auto fahren tue ich aber aus versicherungstechnischen Gründen erst wieder, wenn die Schiene runter ist. Hoffe nur, dass auch wirklich alles gut verheilt und bin schon sehr gespannt auf die nächsten Röntgenbilder Mitte September.
Wünsche allen gute Besserung!
Gruß,
TF
 
Karlo  sagt am 01.09.2010
Hallo,
ich habe mich auch beim Fußballspielen verletzt. Bei mir ist es Anfang Juli passiert und wurde erst auch nicht erkannt. Am 24.08. wurde es dann durch ein MRT erkannt. Habe jetzt einen unterarmgips und werde übermorgen operiert, weil ich nicht 3 Monate warten wollte. Thuasne Fan wie lange nach der OP warst du den krankgeschrieben? Wie lange musstest du im Krankenhaus bleiben. Ich weiß nur, dass ich am freitag stationär aufgenommen werde. Ich werde in derr Handchirurgie St Josef Essen-Kupferdreh behandelt.
Schöne Grüße
 
Thuasne-Fan  sagt am 02.09.2010
Hallo Karlo!
Ich war zunächst zwei Wochen krankgeschrieben. Habe dem Doc aber sofort gesagt, dass ich so schnell wie möglich wieder arbeiten möchte. Er sagte, wenn ich mich fit fühle, darf und kann ich nach diesen zwei Wochen wieder arbeiten gehen, da ich ja auf dem Büro bin. Und Computerarbeit geht ja, da die Finger frei sind. Medizinisch spricht auch nichts dagegen wie er sagte.
Bin auch freitags aufgenommen und auch direkt operiert worden und konnte am Montag das Krankenhaus wieder verlassen.
Anschließend lass die so bald als möglich auch eine Schiene, wie ich sie habe, verschreiben. Kann ich nur empfehlen!!! Die Krankenkasse zahlt sogar, Eigenanteil ist 10% bzw. max. 10€ Zuzahlung. Mit der Schiene lassen sich aber viele Dinge im Alltag wesentlich besser machen, als mit einem dicken Gips! Kannst dir das Modell ja mal auf der Homepage von Thuasne anschauen...einfach mal googeln "Thuasne Ligaflex Manu". Ein weiterer Vorteil ist auch, dass man die Schiene nach der Heilung noch weiterhin als Schutz verwenden kann. Zumindest für die ersten Wochen, wenn man wieder mit dem Training beginnt.
Wünsche dir alles Gute!
Gruß,
TF
 
teetante  sagt am 17.09.2010
Leute, seid froh das Ihr in Deutschland seid. Ich warte in Schweden nach meiner Diagnose - anscheindend ein uralter Bruch der nie zum Vorschein gekommen ist - und 8 Wochen Gips (wo sich nichts getan hat) - jetzt noch mindestens 3 Monate auf die Operation. Die Zeit dazwischen wird mit Ruhigstellung und Schmerztabletten gearbeitet.
 
Thuasne-Fan  sagt am 17.09.2010
Hallo Teetante! Das tut mir leid für dich. Aber gibt es nicht eine Möglichkeit, die Behandlung in Deutschland durchzuführen? Evtl. übernimmt die Krankenkasse ja (zumindest teilweise) die Flug-/Reisekosten? Wenn dem so ist, kann ich dir eine sehr gute Handchirurgie empfehlen, wo ich auch operiert wurde. Die haben einen sehr guten Ruf! Gruß, TF
 
MavKahn  sagt am 19.10.2010
Bin 16 und hatte gestern einen relativ schweren Rollerunfall (2800 Euro "weg" +Schäden am anderen Auto muss ich bezahlen) und nach nem Flug über die Motorhaube bin ich wohl auf die Hand gefallen.
Wollte keinen Krankenwagen, da es mir relativ gut ging, jedoch wurd ich trotzdem vorsorglich geröntgt. Da wurde der Kahnbeinbruch festgestellt und wurde zu einem anderen Krankenhaus geschickt. Nach etlichen Dingen die man holen oder unterschreiben muss (Überweisung von nem Chirugen usw) werde ich in 2 Tagen operiert (Arm wird betäubt und ich bekomme zeugs, dass ich schlafe). Bei der Operation wird ein langer schnitt unter dem Daumen gemacht und ne Schraube verbindet wieder das Kahnbein. Eventuell muss ich danach einen Gips/Schiene tragen. Der Arzt meinte, dass das Kahnbein schlecht durchblutet ist und somit der Heilungsprozess am besten durch diese OP verschnellert wird.
Werde mich in 3-4 Tagen nochmal melden und beschreiben wie der Zustand nach der OP ist.
 
Chriss  sagt am 29.10.2010
Hallo Leute,
hatte mir vor Jahren wohl mal das Kahnbein gebrochen, aber hatte wirklich nie Schmerzen, man denkt ja auch nie daran, Sehnen können ja auch schon mal Schmerzen bereiten, bekam dann diesen Handgelenkschutz und die Schmerzen waren wieder weg. Aber Mitte September stürzte ich dann wieder einmal, man fällt ja immer voll aufs Handgelenk und bekam wieder leichte Schmerzen. Mit Schmerzgel versuchte ich es dann es zu heilen, aber es tat noch etwas weh und war auch leicht angeschwollen. So bin ich am nächsten Abend zum Chirurg und der machte gleich Röntgenaufnahmen und schickte mich auch gleich ins Krankenhaus um dort es abzuklären, Der Arzt sagte aber auch gleich das es ein Bruch sei. Als ich dann im KH ankam schaute sich ein Chirurg die DVD an und bestätigte es das ich mein Kahnbein gebrochen hatte, aber es nicht von jetzt war, sondern ein ganz alter Bruch. So rief ich am Freitag im Kh noch einmal an wegen eines Termins zum Handchirurgen und er bestätigte auch das es ein alter Bruch war, der aber unbedingt gemacht werden müsste.
So hatte ich mich damit abgefasst und nun bin ich operiert man hat mir ein Stück vom Beckenkamm eingesetzt und mit zwei Schrauben fixiert. Hatte zwar die erste Zeit mehr Schmerzen im Becken als in der Hand aber das heilt ja auch wieder.Nun wurden mir die Fäden in der Hand entfernt und ich habe Gips für ca. 4 Wochen bin bis jetzt sehr zufrieden und hatte auch einen guten Handchirurgen. Kann meine Finger bewegen und sitze jetzt auch am PC nur der Daumen ist ein wenig "traurig", weil er ja mit eingegipst worden ist, aber ich kann ihn auch bewegen. Bin froh das ich es hinter mir habe. In vier Wochen kann der Gips dann ab und die Fingerbeweglichkeit bei der Physiotherapie geht los. Lasse dann wieder was von mir hören.
 
MavKahhn  sagt am 29.10.2010
Wurde am Donnerstag den 21. Oktober operiert und wurde Freitag Morgen entlassen.
Man hat ungefähr 2 Tage lang relativ starke Schmerzen, die dann aber weggehen. Jetzt habe ich fast gar keine mehr, strecke ich jedoch den Arm und die Hand (z.B wenn man was vom Boden aufhebt) dann fühlt man ein heftiges Stechen in der Hand.
Kann wieder nahezu perfekt mit 10 Fingern schreiben und die Handschrift geht auch OK.
 
Bruce  sagt am 29.10.2010
Hallo Leidensgenossen!

Hier meine Story:

Anfang Juni hatte ich einen Sportunfall beim Fussball als Torwart nachdem ich einen sehr harten Schuss mit meiner rechten Hand parierte. Daraufhin habe ich die Schmerzen ersteinmal als Verstauchung abgetan, so dass ich erst 3 Wochen später zum Arzt ging. Ergebnis: Auf dem Röntgenbild war nix zu sehen. Erkannt wurde es dann letztendes nach einem MRT Mitte August, weil die Stauchungsschmerzen nicht verschwanden. Dann sollte es operiert werden mit Herbert Schraube, die OP wurde allerdings einen Tag vorher abgesagt da der Chirurg nach den vorher noch angefertigten CT Aufnahmen davon ausging dass eine Ruhigstellung im Gips ausreichend ist. Daher hatte ich bis vor 2,5 Wochen einen Gips für 9 Wochen.
Auf dem Kontrollröntengild war keine Fraktur mehr zu sehen, so dass mit der Gips abgenommen wurde.
Aktuell habe ich immer noch Schmerzen bein Stauchen des Handgelenks, insbesondere in der Region des Kahnbeins. Was sind eure Erfahrungen, ist das normal nach einer so langen Ruhigstellung? Mein Arzt sagt es wär normal, aber mich verwundert doch schon dass es genau so ist wie vor der Gipsbehandlung.

 
rina8710  sagt am 08.11.2010
Hallo,
ich bin etwas verunsichert über die Art meiner Verletzung. Ich habe mir beim Fußball spielen die Hand verletzt(zweimal aus kurzer Distanz Ball auf dem Daumen bekommen) und bin zu einem Arzt. Der hat ein Röntgenbild gemacht und mir gesagt ist alles gut und mir einen Salbenverband gemacht. Am gleichen Tag hatte ich noch einen Termin beim meinem Örthopäden wegen einer anderen Verletzung und der meinte als er meinen Verband gesehen hat, das er sich die Hand auch mal ansehen wollte und drückte dann drauf rum und machte Bewegungstest mit dem Ergebnis...Bänder ok, aber das Kahnbein könnte gebrochen sein und hat mich nochmal zum Röntgen geschickt. Hab morgen den Termin.
Ist es normal zwei so unterschiedlich Aussagen zubekommen???

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