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Divertikulitis

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Asil87  fragt am 18.01.2013
Ich habe schon länger Divertikel. Mitte Dezmeber hatte ich eine Divertikulitis, die im Krankenahus mit Antibiotika behandelt wurde. Nach 5 Tagen wurde ich relativ beschwerdefrei entlassen. 3 Wochen nach der Divertikulitis hatte ich leider wieder eine. Auch diese wurde mit Antibiotika behandelt. Bei der Entlassung nach 6 Tagen ging es mir aber nicht so gut wie beim 1. Schub. Ich bin jetzt über eine Woche zuhause, aber leider habe ich immer noch Probleme mit dem Stuhlgang (unregelmäßig, häufig dünn, gelblich). Schon bei der 1. Entzündung wurde mit eine OP epmpfohlen, nach der 2. natürlich erst recht. Wer hat Erfahrung mit so einer OP (Erholung, Folgen, etc.)? Und sollte man wirklich operieren?
Portrait Dr. med. Franz Huber, Chirurgische Praxis Dr. Huber im Isar Klinikum, München, Chirurg, Visceralchirurg
Dr. Huber  sagt am 19.01.2013
Bei einem Divertikulitis Schub wird die Darmwand stark geschädigt. Auch nach der Ausheilung bleibt eine Vernarbung, die den nächsten Schub schon fast prädestiniert. Mit jedem Entzündungsschub wird die Darmwand schlechter, häufig entsteht eine Verengung des Dickdarmes. Das kann man am besten mit einer Computertomographie mit rektalem Kontrastmittel feststellen.
Man versucht heute nicht mehr bereits nach dem ersten Entzündungsschub zu operieren. Wenn sich die Schübe aber häufen, muss man eine Operation empfehlen, da sonst schwerwiegende zusätzliche Komplikationen zu befürchten sind. Auf jeden Fall versucht man heute einen Notfall Eingriff zu vermeiden und eine Operation in einem entzündungsfreien Intervall zu machen. Damit wird der Eingriff sehr viel einfacher und auch für den Patienten weniger belastend. Auch braucht man bei einem elektiven Eingriff keinen künstlichen Darmausgang, was in einer Notfallsituation, z.b. bei einem massiven Darmdurchbruch mit kotiger Bauchfellentzündung durchaus auch heute noch der Fall sein kann. Bei einem elektiven Eingriff gelingt heute fast immer eine laparoskopische Operation bzw. eine laparoskopisch assistierte Operation. Auch das erleichtert die Situation erheblich für den Patienten.
 
tuborg  sagt am 24.04.2013
Nicht im südharz Krankenhaus zur o.p.

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