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Systemische Beschwerden nach Botox-Injektion

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Jeanette22  fragt am 27.02.2017
Hallo,

meine Botox-Behandlung liegt bereits über 3 Jahre zurück. Danach haben sich bei mir systemische Beschwerden eingestellt, d.h. Jochbein- und Lymphknotenschwellung, Sicca-Symptomatik, Urtikaria, Gelenkbeschwerden, der Nasenknorpel verändert sich, Beulenbildung Unterhaut, Druckempfindlichkeit Hautgewebe, Palmarerythem, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Licht- und Sonnenempfindlichkeit, Juckreiz, Purpura und noch einiges mehr. Speicheldrüsen, Gefäße sowie Muskeln im Kopf-/Halsbereich sind lt. MRT ebenfalls verändert.
Zwei Professoren sind nun der Meinung, dass ich das sog. ASIA-Syndrom entwickelt hätte. Eine Reaktion auf fremde Stoffe (Botox), die mein Immunsystem dazu veranlasst haben, die eigenen Körperzellen anzugreifen. Angeblich hätte der Körper das Botox nach der langen Zeit abgebaut. Meine Recherchen haben jedoch ergeben, dass es wohl auch Formen des chronischen Botulismus gibt.
Da mir bisher keines der zur Verfügung gestellten Medikamente wirklich helfen konnte, um den Prozess einzudämmen, bitte ich um hilfreiche Rückmeldungen. Vielleicht hat ein Mediziner eine Idee, wo ich hingehen bzw. was mir helfen könnte.
Des Weiteren würde mich interessieren, ob es ähnliche Fälle von Betroffenen gibt.
Für Rückmeldungen wäre ich sehr dankbar.
Portrait Dr. med. Darius Alamouti, Privatärztliche Praxis in der Haranni-Clinic, Herne, Hautarzt
Dr. Alamouti  sagt am 27.02.2017
Sehr geehrte Frau Jeanette
ich gehöre seit über 10 Jahren zu den Ausbildern der Deutschen Gesellschaft für Botulinum (DGBT) und weiß, dass es seit 35 Jahren über 15.000 Publikationen aus der ganzen Welt zu Botulinum (Botox) gibt.
Mir ist nicht bekannt, dass es bei normaler Dosierung systemische Nebenwirkung gibt, denn das Protein Botulinum wird nach ca. 1 h abgebaut.
Es kann gut möglich sein, dass zeitgleich zu ihrer Botulinum Behandlung eine Erkrankung begonnen hat und sie deshalb einen Zusammenhang sehen, aber das wäre wie Lotto spielen...fast unmöglich.
Bitte suchen sie nicht nach einem Medikament zur Neutralisierung von Botox nach 3 Jahren. Jeder seriöse und gute Wissenschaftler wirken ihnen versichern, dass das Protein Botulinum schon längst weg ist.
Konzentrieren sie sich eher auf die Erkrankung und suchen hierfür eine Koryphäe.
Viel Erfolg
mfg
Ihr
Dr. D. Alamouti
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praxis@[Link anzeigen]
02323-9468 110
 
Jeanette22  sagt am 27.02.2017
Sehr geehrter Herr Dr. Alamouti,

vielen Dank für Ihre Rückmeldung.
Meine Erkrankung wurde durch die Botox-Injektion ausgelöst. Das ist die Meinung renommierter Professoren, nach einer Ärzteodyssee von mehreren Jahren. Das Jochbein, an dem zu viel gespritzt wurde, wie auch der Lymphknoten am Hals rechts, sind am Tag nach der Unterspritzung angeschwollen und das bis heute. Ebenfalls haben sich rote Papeln am Gesicht und Hals gezeigt. Die Augen haben die Tränenproduktion eingestellt und nach und nach kam immer mehr dazu.

Ich gehe davon aus, dass der Unterspritzer unerfahren war (wenngleich es in einer Klinik durchgeführt wurde) und evtl. den Muskel verfehlt hat und das Toxin in die Blutbahn gelangt ist. Das würde die systemischen Reaktionen erklären, die sich nach und nach verstärkt haben. Eine deutlichere Sprache kann der Körper kaum sprechen.

Die Muskeln im Kopfbereich , wie auch die Nervenleitfähigkeit der Gliedmaßen sind nachweislich verändert. Alles Hinweise darauf, dass das Toxin verantwortlich ist für mein körperliches Leiden. Einige Tage hatte ich auch keine Stimme mehr und Angst um die Atmung.

Wobei es mir darum geht Hilfe zu finden. Sofern Sie mir eine Koryphäe benennen können, die Abhilfe bei Botox-Folgeschäden leisten kann, wäre ich Ihnen wirklich dankbar. Selbst wenn sich das Toxin abgebaut hat (wie Sie schreiben), so hat es eine Reaktion in meinem Körper ausgelöst. Ob das Toxin noch in meinem Körper befindet, ließe sich letztendlich aber nur durch einen Test feststellen. Nur, wer macht den?

Nach meiner Auffassung, müssten auch die Ärzte (Schönheitschirurgen), die die Unterspritzung vornehmen in der Lage sein, Abhilfe zu schaffen, wenn solche gravierenden Symptome auftauchen. Aber das können sie offensichtlich nicht und deshalb wird einfach so getan, als gäbe es diese Reaktionen nicht und schon ist es vom Tisch. Sorry, aber das ist meine Meinung. Klar, gehöre ich zu den Seltenen, aber das heißt doch nicht, dass es das nicht gibt.

Eine andere Erkrankung, die zufällig nach der Botoxinjektion, solche Symptome macht, wurde in meinem Falle ausgeschlossen (das hat 3 Jahre gedauert). Ich weiß allerdings, dass solche Reaktionen sehr selten sind. Aber es gibt sie. Wenngleich ich natürlich wünschte, es hätte nicht mich getroffen.

Wenn es diese Fälle in Ihrer Praxis nicht gibt, spricht es sicherlich dafür, dass Sie ein guter, erfahrener Behandler sind.

In den USA gab es mehrere Klagen, die den Gegenstand systemischer Erkrankungen nach Botox-Injektionen zu klären hatten. Zufall?
Ebenso gibt es eine botoxsupportcommunity, mit vielen Fällen, die ähnlich gelagert sind. Menschen, die nach Botox-Injektionen leiden, weil sich körperliche Veränderungen einstellen. Auch beim Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte in Deutschland sind solche Fälle registriert. Alles Zufall?
Ich habe mich aus der Not heraus wirklich sehr umfassend informiert.

Sollte es also Ihr Bestreben sein, mir zu helfen und sei es auch nur mit einer hilfreichen Adresse, sehr gerne.

Mit besten Grüßen
Jeanette
Portrait Dr. med. Darius Alamouti, Privatärztliche Praxis in der Haranni-Clinic, Herne, Hautarzt
Dr. Alamouti  sagt am 28.02.2017
Sehr geehrte Frau Jeannette
Das ASIA-Syndrom:
"das Auftreten oder die Verschlimmerung von Autoimmunerkrankungen (Erkrankungen, bei denen das Abwehrsystem des Körpers sich gegen körpereigenes Gewebe richtet) im engen zeitlichen Zusammenhang mit Impfungen beschreiben".

Hier steht die Impfung unter Verdacht, dass sie die bestehende Autoimmunerkrankung gefördert hat.
Ich versuche, dass sehr bildlich zu erklären.
Diese Neigung war da und sie hätte auch durch etwas anderes geweckt werden können.
Meine Kinder sind gegen viele Sachen allergisch und wenn ich ihnen helfen will, dann muss ich mich um die Immunreaktion kümmern und nicht um die Nüsse auf die sie vor 3 Jahren ausgeschlagen haben.
Bitte versuchen sie mit einem sehr guten Arzt spezialisiert auf Autoimmunreaktionen zu sprechen. Und bitte nicht ihr Kausalitätsbedürfnis zu befriedigen, denn hierfür wir es keine optimale Antwort geben.
viel Glück
mfg
ihr
Dr. D. Alamouti
[Link anzeigen]
praxis@[Link anzeigen]
02323-9468 110
 
Jeanette22  sagt am 28.02.2017
Sehr geehrter Herr Dr. Alamouti,

in meinem Falle steht eben nicht eine Impfung im Verdacht, sondern das Toxin (Botox) ist ursächlich für meine Erkrankung. Dies ist übrigens nicht meinem Gedankengang entsprungen, sondern 2 renommierte Professoren aus dem Bereich der Rheumatologie/Immunologie haben diesen Zusammenhang hergeleitet (unabhängig voneinander). Entsprechend ist es auch in den Arztberichten dokumentiert. Ich habe schließlich kein Medizinstudium absolviert.

Ein ASIA-Syndrom ist nicht zwingend durch eine Impfung bedingt, sondern auch ein Gift (Botox) kann Ursache dafür sein. Auch Brustimplantate können eine solche Reaktion hervorrufen. Auch dies weiß ich nur von den Ärzten, die meinen Fall betreuen (betrifft mich allerdings nicht). Der Körper kann auf fremde Stoffe reagieren. Es wundert mich allerdings, dass Ihnen dies als Dermatologe offensichtlich nicht bekannt war. Sonst hätten Sie mir doch sicher einen Hinweis gegeben.

Ich hatte vor der Unterspritzung keinerlei Autoimmunreaktion, sondern war beruflich wie sportlich sehr aktiv und gesund. Das ist jetzt nicht mehr möglich. Auch in meiner Familie sind keine derartigen Symptome bekannt.

Auch Ihre These "die Neigung war da" überzeugt mich nicht. In Spanien sind nach dem Giftöl-Skandal viele Menschen gestorben oder sie haben überlebt und eine Autoimmunerkrankung entwickelt. Auslöser war auch hier ein Gift! Ohne Gift wären sie weder frühzeitig gestorben, noch hätten sie eine Autoimmunerkrankung entwickelt.

Da ich keine klassisch einzuordnende Autoimmunerkrankung habe, sondern eine durch das Toxin ausgelöste, gestaltet sich die Behandlung schwierig. Ich hatte mir hier durch Experten Hilfe erhofft. Aber da Sie offensichtlich der Einzige sind, der dazu Stellung bezieht, wird diese Hoffnung offensichtlich nicht erfüllt.

Es geht auch nicht darum irgend ein Kausalitätsbedürfnis zu befriedigen (Unterstellung!), sondern ich hatte mir Hilfe zur Behandlung erhofft.

Alleine hier im Forum gibt es recht viele Beiträge von Botox-Geschädigten, wenngleich die Symptomatik nicht so umfassend ist, wie bei mir. Es wird grundsätzlich behauptet, die Symptome müssten von einer anderen Erkrankung kommen (zufällig zeitgleich eingetreten). Schon mehr als dubios. Sicher gibt es viele, die gut damit zurecht kommen und sich mit Botox ein wenig verjüngen. So sollte es ja auch sein. Bei mir ist es leider komplett in die andere Richtung gelaufen. Wobei ich in meinem Fall auch davon ausgehe, dass hier Fehler gemacht wurden.

Alles Gute!

Mit besten Grüßen

Jeanette
 
Eleina  sagt am 11.04.2018
Hallo Jeanette22...
...hoffe diese Nachricht erreicht dich noch...
...ich kann dich voll und ganz verstehen...denn leider erging es mir nach meiner ersten und einzigen Botox Behandlung im Oktober 2015 genauso!
...ich fühle mich wie ein körperliches Wrack mit Anfang 30!
...bei mir wurde auch zuviel am Jochbein gespritzt...mittlerweile schließt sogar mein Kiefer nicht mehr richtig!
...niemand will einem glauben...alles ist natürlich nur Einbildung und...na ja...der natürliche Alterungsprozess!
...bin am verzweifeln...
 
Jeanette22  sagt am 11.04.2018
Liebe Eleina,
schön, dass du dich gemeldet hast.
Du bildest dir das nicht ein. Mittlerweile kenne ich einige Problemfälle. Es ist allerdings schwierig Hilfe zu finden.
Was genau wurde denn gespritzt und wie viele Einheiten? Bei mir war es Vistabel, Dysport hat aber bei einigen auch zu starken Problemen geführt. Hast auch du Probleme mit den Augen, Haut, Trockenheit, Nervenschmerzen? Das Feld ist sehr breit und jeder Körper reagiert etwas anders.
Bei vielen geht's auch gut. Hier spielen wieder einige Faktoren eine Rolle. Ich habe einige Kliniken aufgesucht. Würde mich über einen weiteren Austausch freuen.
Liebe Grüße
Jeanette
 
Alice81  sagt am 14.08.2018
Liebe Jeanette,

vielleicht erreicht dich diese Mail noch, dein Post ist ja bereits einige Zeit her.

Als ich deinen Fall las, habe ich einige Parallelen zu meinem Krankheitsverlauf entdeckt.
Ich habe im April 2017 Botox in die Stirn spritzen lassen; hierbei machte die Ärztin einen Fehler und injizierte mir an einem Injektionspunkt ein wenig Botox in eine zwischen Stirn und Nase verlaufende Vene. Ich musste damals eine halbe Stunde nach der Injektion liegen, weil mir direkt schwarz/blau vor Augen wurde und ich das Gefühl hatte, mich übergeben zu müssen (über einen Zeitraum von zwei Wochen hatte ich ein dickes Hämatom oberhalb der Nase).
Im Anschluss an die Behandlung war nichts mehr wie vorher:
Zwei Tage nach der Botoxspritze bekam ich Atembeschwerden auf der rechten Seite meines Brustkorbs, es folgten Reizhusten, eine - wie ich sie bisher nie erlebt habe - Abgeschlagenheit mit Lymphknotenschwellung im Kopf-Hals-Nackenbereich. Ende April war ich dann für eine Woche krankgeschrieben, ich bekam Fieber, Nachtschweiß und weitere grippeähnliche Symptome. Der Reizhusten und die Lymphknotenschwellung hielten noch eine weitere Woche an, dann folgte ein symptomfreies Intervall. Ab Anfang Juli begannen neue Probleme: ich bekam Halsschmerzen, Ulzerationen und knotige Veränderungen an der Mundschleimhaut, diese halten - wie auch die Lymphknotenschwellungen - bis heute an und der Mund fühlt(E) sich ausgetrocknet und brennend an. Es folgten weitere Infekte: Blasenentzündung mit Glomerulonephritis im Oktober, dann verfärbte sich meine Zunge vollständig weiß und die Oberfläche veränderte sich. Die Speicheldrüsen verdickten sich knötchenartig und man diagnostizierte Fibrome. Eine Schleimhautmykose, ein bakterieller Befall sowie sämtliche Infektionskrankheiten (HIV, Hepatitis, CMV, EBV, HPV etc.) wurden ausgeschlossen. Nach einer Ärzteodyssee ist nun die Verdachtsdiagnose autoimmune Rheumatoide Erkrankung - hier stehen nun weitere Untersuchungen an.
Alles startete nach der Injektion und auch ich stelle einen möglichen Kausalzusammenhang her, wenngleich mir bewusst ist, dass es auch Zufall sein könnte. Aber auch ich war vorher gesund und sehr leistungsfähig und kannte Beschwerden dieser Art nicht. Mir ist klar, dass das Botox längst abgebaut ist, aber deine Hypothese mit dem ASIA-Syndrom hört sich plausibel an.

Ich hoffe, dir geht es inzwischen besser. Wenn du magst, können wir uns gerne einmal austauschen. Die Meinung deines Rheumatologen würde mich sehr interessieren.

Viele Grüße
Alice
 
Jeanette22  sagt am 15.08.2018
Liebe Alice,
das tut mir sehr leid. Wir haben sehr viele Parallelen. Bedingt durch den Umstand, dass ich schon viel länger im Ärzterundlauf bin, kann ich dir einige hilfreiche Hinweise dazu geben. Ich möchte auch vermeiden, dass du falsch therapiert wirst. Das ist mir nämlich passiert. Mittlerweile bin ich auch im internationalen Austausch mit weiteren Betroffenen.

Mir wäre allerdings ein Austausch per mail, außerhalb des Portals lieber.
Schreib mir doch bitte unter Sonntagbc@[Link anzeigen], wenn du magst.
Freue mich von dir zu hören.

Ganz liebe Grüße
Jessica
 
Jeanette22  sagt am 16.08.2018
Liebe Alice,
es wäre schön, wenn du dich meldest. Ich kann dir einige Internetseiten nennen, dann wird dir vieles klarer.
Ich erkenne mich in so vielen Symptomen wieder, Niere, Speicheldrüsenveränderung, Lymphknotenschwellung etc
Es ist zudem wichtig, dass wir uns mit diesem seltenen, komplexen Krankheitsbild vernetzen.
Würde mich sehr freuen von dir zu hören
Liebe Grüße
Jessica
 
Mrsdh  sagt am 14.11.2018
Hallo, ich hoffe, ihr könnt meinen Beitrag noch lesen. Ich hatte im August eine Botox Injektion und bei mir werden die Probleme auch immer größer und die Ärzte sind ratlos.
Ich würde mich gerne mit euch austauschen und hoffe, ihr antwortet mir.
Lieber Gruß Daniela
 
BettiePage  sagt am 03.01.2019
Hallo ihr Lieben!
Ich bin durch die Schlagwörter "Botox" und "autoimmun" auf diesen Thread gestossen, da ich die Beseitigung meiner Zornesfalte in Betracht ziehe. Zunächst muss ich sagen, dass ich 41 bin, als Kind rheumatisches Fieber hatte, welches eben zu den Autoimmunkrankheiten gehört. Ich hatte jedoch das grosse Glück, bisher (noch) keine nennenswerten oder lebenseinschränkenden Spätfolgen verzeichnen zu können. Zudem habe ich seit der Jugend eine Hypothyreose, die wohl in Zusammenhang mit dem Rheumatischen Fieber steht. Medikamente nehme ich noch keine, aber wirklich belastende Symptome habe ich jetzt, sodass jetzt was an Medi kommen wird. Ich habe in den letzten 5 Jahren zwei Hyaluronbehandlungen am Mund erhalten. Jeweils nach dem Spritzen war ich für ca.3-4 Tage leicht fiebrig, matt und hatte Gliederschmerzen. Meine Halslymphknoten schwollen an und der Spuk war nach 4 Tagen vorbei und Lippen toll. Da ich Ärzte nicht gleich bei jeder Reaktion meines Körpers aufsuche, sondern erstmal auf Selbstregulation warte und durch meine Arbeit in der Anästhesie, auch so Austausch mit Ärzten habe: Fokussiere ich mich nicht auf alle Reaktionen meines Körpers. Das ist aber nicht immer wirklich klug, denn die Summe meiner Symptome wie Ödeme im Gesicht, speziell um die Augen, trockene, gereizte Augen, teigige, supertrockene Haut im Wangenbereich, plötzlich auftretende Ödeme an den Beinen, innere Unruhe, Herzrasen, Händezittern, Juckreiz, leichtes Fieber, Neigung zu Harnwegsinfekten bis zur heftigen Nierenbeckenentzündung...Beobachte ich vermehrt, wenn mein Körper irgendeinen zugeführten Stoff nicht richtig einsortieren kann. Das Hyaluron an sich wird das sicher nicht gewesen sein; aber mein Immunsystem ist halt eh fehlgeleitet, so grob. Ein Trigger genügt da eigentlich. Was ich sagen will, ist, dass selbst wenn der TSH Wert im Blutbild gut aussieht( was bei mir zumindest IMMER der Fall ist, trotz diagnostisch gesicherter Unterfunktion!); es trotzdem sein kann, dass eine solche vorliegt. Viele Ärzte schicken Einen entweder wieder heim- trotz klarer Symptomatik, weil sie sich am okayen TSH festbeissen. Was seeeehr, sehr blöde ist, da es Faktoren gibt, die den Wert falsch negativ ausfallen lassen. Da reicht schon Koffein... Ich empfehle Euch daher, zu einem Endokrinologen zu gehen! Das Botox war möglicherweise tatsächlich ein Trigger für die Schilddrüse, auch wenn ihr fitte Mädels ward bis dato! Ich leide weder an Übergewicht, noch bin ich optisch an der klassischen Vorstellung einer Unterfunktionspatientin zu messen. Ausser ein Fremdstoff wird injeziert oder sonstwie. Soo, das war jetzt seehr viel geschrieben, aber ich hoffe, Ihr findet Hilfe. Lg, Bettie aus Heidelberg

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