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Transiente Osteoporose

4 Beiträge - 58 Aufrufe
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Bine25  fragt am 17.05.2019
Hallo,
seit ca 5 Wochen laufe ich mit Schmerzen in der Leiste. War dann jetzt dich beim Arzt und der MRT Bericht lautet wie folgt:

Ausgedehntes Knochenmarködem des gesamten Femurkopfes rechts und des Schenkelhalses mit mittelgradig ausgeprägtem Gelenkerguss. Eine Frakturlinie demarkiert sich nicht, unmittelbar subchondral jedoch etwas signalgeminderte Strukturen des Femurkopfes. Hyaliner Knorpel ohne Auffälligkeiten. Regelrechte Taillierung des Schenkelhalses mit normalem Alphawinkel. Linkes Hüftgelenk unauffällig.

Sehr ausgedehntes Markraumödem des rechten Femurkopfes und des Schenkelhalses, in erster Linie passend zum Aspekt einer ausgeprägten transienten Osteoporose. Assoziierter Gelenkerguss.
Kein Anhalt für relevante Chrondropathie, Impingement oder labrale Rissbildung.

Der Arzt sagt, mein Hüftknochen verabschiedet sich gen Himmel und wenn ich jetzt nicht zuhause bleibe und Ruhe benötige ich bald ein neues Gelenk.

Behandlung ist Arbeitsunfähigkeit bis Ende Juni und Schmerzmittel. Kann das wirklich alles sein, was da zu machen ist?
Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 18.05.2019
Knochendichtemessung ist erfolgt?
Auf alle NSAID und Coxx-II Hemmer wie Ibuprofen oder Diclofenac oder Arcoxia eher verzichten (hier ist die Datenlage nicht eindeutig, aber die Knochenheilung wird durch diese Stoffgruppe schlechter.
Man Jan so etwas auf anbohren-manchmal mit sehr guter Schmerzlinderung.
Grüße und gute Besserung aus der Orthopädischen Klinik Hessisch Lichtenau, TR
 
Bine25  sagt am 18.05.2019
Hallo und herzlichen Dank für die Antwort.

Eine Knochendichte Messung ist jetzt nicht erfolgt, die hatte ich vor Jahren mal und da wurde eine Osteoporose festgestellt.

Jetzt aktuell soll der Vitamin D3 Wert getestet werden, der mich 34,- kostet sagte der Arzt.

Er meinte auch man könnte vielleicht nochmal einen Arzt aus einem Krankenhaus zu Rate ziehen.

Auf meine Frage, ob Ruhe und Schmerzmittel zur Heilung/Besserung führen, sagte er mir mit Chance ja. Eine Alternative Behandlung hat er mir nicht vorgeschlagen.

Von der Bohrung habe ich auch bereits gelesen.

Lieben Gruß
Portrait Tobias Radebold, Orthopädische Klinik Hessisch Lichtenau, Hessisch Lichtenau, Chirurg, Facharzt für Handchirurgie, , Facharzt für spezielle Unfallchirurgie
T. Radebold  sagt am 19.05.2019
Die 34€ würde ich ausgeben. Man hat sonst keine Idee, wieviel Defizit man anfangs ausgleichen muss.
Aber auch eine neue Knochendichtemessung machen-vielleicht reicht vitamin D als Therapie nicht aus.

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