Schultergelenk, Aktivierte Omarthrose mit Chondropathie

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bemmi  fragt am 15.09.2009
Ich habe eine schwerte Arthrose im rechten Schultergelenk und benötige ein Schultergelenkersatz. Eine Rotationsmanschette ist nicht mehr möglich. Wer hat Erfahrung mit einem neuen Schultergelenk und wer kann mir eine gute Klinik nennen.
 
rudiadabei  sagt am 30.09.2009
Hallo,
hab gerade eine OP hinter mir, es wurde eine schaftfreie Schulterprothese eingesetzt. OP wurde am 3.Sept. durchgeführt, 7 Tage Krankenhaus, schon am ersten Tag Krankengymnastik, kann mittlerweile die alltäglichen Dinge selbst erledigen, bis auf autofahren. Nach 6 Wo kann man mit Muskelaufbautraining beginnen. Bis jetzt bin ich mit dem Verlauf der OP zufrieden.
Weitere Fragen beantworte ich gern.
Gruss von R.K.
 
bemmi  sagt am 01.10.2009
Hallo, vielen Dank für Ihre Antwort; ich habe mich sehr gefreut.
In welchem Krankenhaus wurden Sie operiert und wie ALT sind Sie? Ich binb 60 und die Ärzte sagen mir, daß ich noch zu "jung" für so eine schwierige OP bin. Schultergelenke halten nicht so lange wie z.B. Hüftgelenke. Zwei Krankenhäuser hier in Berlin haben eine OP bei mir wegen des Schwierigkeitsgrades abegelehnt. Das Virchowkrankenhaus wäre bereit. Herzliche Grüße aus Berlin
 
adabei  sagt am 01.10.2009
Hallo nach Berlin,
werde im Jan. 60 und die OP wurde im Klinikum Fulda durchgeführt. Mein Operateur wollte mich schon vor 3 Jahren operieren, man sollte auch nicht zu lange warten denn die Bewegungen die man schon verloren hat kommen auch nicht mehr wieder und wenn der Knochen schon zu abgenutzt ist kann man nur eine Prothese mit Schaft implantieren und dann ist eine Nachoperation in 10 - 15 Jahren sehr schwierig.
Viele Grüße aus Fulda von r.k.
 
bemmi  sagt am 01.10.2009
Herzlichen Dank. Ich melde mich, wenn ich alles überstanden habe. Zuerst fahre ich aber noch einmal in Urlaub. Herzliche Grüße aus Berlinbemmi
 
rockymann  sagt am 21.11.2009
Hallo nach Berlin
Bin 62 und kann den Arm nicht mehr heben oder gar mir die Haare kämmen. War beim Arzt und dieser teilte mir mit, das keine OP in Frage kommt, denn nach einem Jahr schon, nach der OP könnte es passieren, dass alles noch Schmerzhafter verläuft.
Diagnose: Überbelastung durch Gehilfen, da ich einen Unfall hatte, Tibiakopffraktur seit dem 1.4.09.
Welche Möglichkeiten habe ich noch um den Arm "etwas" wenigstens nach oben bewegen zu können?
 
bemmi  sagt am 30.11.2009
hallo, ich bin gerade aus dem krankenhaus gekommen. die op ist gut verlaufen. der arm ist nun 6 wochen in einer schlinge, danach geht es zur reha. suchen sie sich ein krankenhaus was eine schultersprechstunde anbietet und lassen sie sich dort beraten. mein arzt war auch immer gege eine op. in berlin war ich im virchow-krankenhaus, dr. scheibel. ich hoffe ich konnte ihnen helfen. alles gute und eine schön adventszeit wünsche ich ihnen. herzliche grüße
 
Paula1  sagt am 15.01.2010
Hallo, ich bin 48,w. und man sagt mir dass ich bald ein künstliches Schultergelenk am rechten Arm benötige. Ich bin schon 3 Mal opereriert worden und nach einem Reitunfall vor 25 Jahren und ständigen Luxationen kamen noch Arthrose und Verwachsungen dazu. In Heidelberg soll es eine sehr gute Klinik dafür geben Prof. Habermann, wurde mir empfohlen. Jedoch lebe ich in Norddeutschland und das ist mir zu weit. Weiss jemand im Norden eine Klinik, die ausreichend Erfahrungen mit künstlichem Schulterersatz hat. ???? Ich bin nsehr besorgt und scheue mich vor der Operation. Danke und Grüsse Paula1
 
bemmi  sagt am 17.01.2010
Hallo Paula, von Norddeutschland bis Berlin ist es ja nicht sehr weit. Ich empfehle Ihnen Dr. Scheibel im Virchowkrankenhaus (Charite). Donnerstags ist dort immer Schultersprechstunde. Herzliche Grüße Bemmi
 
Paula1  sagt am 19.01.2010
Hallo Bemmi,
vielen Dank aber nun habe ich Münster entdeckt, das ist doch noch näher als Berlin.Aber ich hätte noch Fragen an Sie. Was ist aufgrund der Bewegungseinschränkungen mit der Schultergelenksprothese nicht mehr möglich ? Z.B kommt man mit dem Arm noch an den eigenen Rücken ? Kann man den Arm hochnehmen zum Haare fönen ? Was ist möglich und was ist hinterher nicht mehr möglich an Tätigkeiten ? Das sind die Dinge die einem der Arzt wahrscheinlich nicht sagen kann.
Ich würde mich freuen darüber noch etwas zu lesen.
Vielen Dank Paula
 
annerk  sagt am 30.01.2010
Hallo Paula,
durch einen Unfall im April 08 habe ich eine doppelte Humeruskopffraktur, also beide Seiten sind gebrochen (Trümmerbrüche) und man hat mir im UKE (Universitätsklinik Eppendorf) rechts ein neues Gelenk eingesetzt und links habe ich einen Marknagel bekommen. Obwohl ich heute noch Krankengymnastik bekomme und auch selbst sehr viel Hantel-Training betreibe, kann ich weder mit dem linken noch rechten Arm an meinen Rücken kommen. An selbstständiges Haare föhnen ist auch nicht zu denken. Ich halte den Kopf dann immer nach unten. Wäsche aufhängen und abnehmen bereitet mir auch Schwierigkeiten, aber es gibt ja Wäscheständer. 1/2 Jahr mußte ich auch auf das selbstständige Auto fahren verzichten. Der Arzt im UKE hat mich allerdings darauf aufmerksam gemacht, dass der rechte Arm (Prothese) nicht wieder 100%-ig funktionieren wird. Aber damit habe ich mich nun abgefunden, da es ja noch weitaus schlimmere Sachen gibt. Ich bin übrigens 59 Jahre alt und weiblich. Für Sie alles Gute und TOI, TOI, TOI! Gruß Annerk
 
Paula1  sagt am 31.01.2010
Danke sehr, für die mir sehr wichtige Auskunft. Noch eine Frage: wie hält man es denn dann mit der Toilettenhygiene. ?
Entschuldigen Sie bitte die Frage, aber darüber zerbreche ich mir jetzt vor der OP den Kopf.
Liebe Grüsse und weiterhin gute Besserung
 
Paula1  sagt am 31.01.2010
Liebe Annerk, Wie geht es mit dem bügeln ? Ist das noch möglich ?
Wenn Sie mir vielleicht an kajaxyz@[Link anzeigen] schreiben möchten ? Ich wäre sehr dankbar .
Vielen Dank
Paula
 
rudiadabei  sagt am 31.01.2010
Hallo Zusammen,
es ist wohl so dass die Beschwerden nach der OP sehr unterschiedlich sind. Ich wurde im September operiert mit einer schaftlosen Schulterprothese, es wurde nötig da meine Bewegungsfreuheit stark eingeschränkt war und ich durch die Athrose nicht mehr schmerzfrei war. Ich konnte bereits nach 2 Wochen meinen Alltag bewältigen, d.h, kochen usw. Heute bin ich absolut schmerzfrei und die Bewegungsfähigkeit ist besser als vorher.
Mache aber viel KG und gehe mittlerweile 2x die Woche schwimmen, 45 min Brustschwimmen ist mittlerweile auch möglich.
Bin letzte Woche 60 geworden.
Viele Grüße von R. Küchler

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