Riss der Supraspinatussehne

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Maja26  sagt am 18.09.2011
Hallo Arnim,

Du hast geschrieben, gezieltes Training ist wichtig .- meinst Du da ein bestimmtes? ich mache jetzt seit drei Jahren (vor dem Riss und nach Trainingspause nach dem Riss) Kieser-Training.. das geht ganz langsam, ohne Reissen, da dürfte ja eigentlich nichts passieren, denke ich...
 
marrai  sagt am 01.12.2011
Hallo
Ich habe ein paar Fragen. Habe schon länger (3 Jahre) schmerzen in den Schulter bis bizebssehne. Also ging ich zu spezielisten. Die Diagnose!! Verdacht auf ACG Arthritis dann verdacht auf Degeneration lange Bizebssehene dan verdacht auf ruptur der supraspinatussehene und gesichert war certivikales facettensymdrom! So er will jetzt eine athroskopie machen. Ich bin sportler und mache bodybuilding und kann eben nur noch eingeschrenckt trainieren.
Könnt ihr mir was dazu sagen? Durch das lesen in den Foren bekomme ich schon Angst!
 
marrai  sagt am 01.12.2011
Ich muss noch dazu sagen das ich 52 Jahre bin und schon musulös. Also ich möchte halt wieder normal trainieren können. Wie lange meit ihr bei meiner Diagnose muss ich pausieren?
 
Maja26  sagt am 02.12.2011
aus: [Link anzeigen]

".. Das Facettensyndrom gehört zu den degenerativen (verschleißbedingten) Erkrankungen der Wirbelsäule und beschreibt ein Komplex verschiedener Krankheitszeichen (Syndrom) bei fortgeschrittener Abnutzung der kleinen Wirbelgelenke (Spondylarthrose).

Die Spondylarthrose selbst kann entweder als eigenständiges, führendes Krankheitsbild auftreten, dann spricht man von einem Facettensyndrom, oder wiederum Verursacher anderer Krankheitsbilder sein (z.B. Spinalkanalstenose, Wurzelkompressionssyndrom; siehe Abschnitt Pathologie / Krankheitsentstehung)

Von einem Facettensyndrom sind vorwiegend Menschen über 50 Jahre betroffen. Ganz überwiegend tritt dieses Krankheitsbild im Bereich der unteren Lendenwirbelsäule auf, kann aber auch die Wirbelgelenke (Facetten) der Halswirbelsäule, am seltensten die der Brustwirbelsäule betreffen."

nur kurz zur Definition, da ich das Krankheitsbild bisher nicht kannte.. also nur damit wir uns verstehen: der Arzt hat gesagt, Du hast dieses - obig beschriebenes - Facettensyndrom? (Cervical bedeutet: die Halswirbelsäule betreffend) in dem Fall .. also es waren drei Verdachtsfälle da, aber dann doch das cervicale Facettensyndrom oder?

Wenn ja, brauchts dafür keine Arthorskopie, da es "nur" Verschleisserscheinungen sind, die man sowieso nicht beheben kann, sondern nur die Symptome nur mildern mit nicht zu krassem Training ;)
Da Du schreibst, dass Du Bodybuilding gemacht hast, gehe ich davon aus, dass Du hart trainiert hast.-. das nimmt der Körper natürlich irgendwann mal übel, wenn er älter wird.. ist leider so.. hm.. ich würde mal anfangen, gezielt Dehnübungen (sehr wichtig) zu machen und leichtere Gewichte nehmen.. vielleicht ist Dein Bizeps und Schulter einfach nur überstrapaziert..Operieren (auch eine Arthroskopie ist eine Operation!) würde ich mich nur, wenn es nicht anders geht.. (siehe meine Beiträge oben)

alles Gute und gute Besserung!
 
Maja26  sagt am 02.12.2011
Hallo Marrai -der obige Beitrag ist für Dich...und: hab noch was vergessen: drei Jahre ist eine zu lange Zeit.. aber ich kenn das, man schludert oftmals mit seinem Körper.. ;(
drei Jahre - das ist das schon chronisch.. schwierig, wieder weg zu bekommen, wird lange dauern.. ansonsten s.o. probier's vielleicht mal mit Traumeel (homöopathisches, sehr gutes Mittel) und Wobenzym (da Du wahrscheinlich eine chronische Entzündung drin hast)
 
marrai  sagt am 03.12.2011
Hallo
Natürlich könnte ich es so aushalten. Aber ich habe eben immer leichte schmerzen am Oberarm (Bizebs) und beim Armhochheben ist immer ein sehr unangenehmes Gefühl an der schulter. Vom Training her müsste ich es sowieso machen lassen, den da merkt man die probleme sehr. Mit der Bizebssehne muss ja irgenwas faul sein,sonst würde sie doch nicht sogar in Ruhe oft weh tun? Ich hab halt einfach nur muffel vor dieser Arthroskopie.
 
Maja26  sagt am 04.12.2011
Hallo Arnim,

hattest Du schon ein MRT - da kann man sehr gut sehen, was genau an Deiner Schulter oder Bizeps los ist. Das würde ich auf jeden Fall vor einer Arthroskopie machen lassen - frag mal Deinen behandelnden Arzt.
 
Jakob60  sagt am 11.12.2011
Anfang September bekam ich Schmerzen in der linken Schulter. Nach Röntgen sollte ich lt. Orthopäden zum MRT. Bekam aber kurzfristig als Kassenpatient trotz Anfragen bei über 20 Praxen keinen Termin. In den Herbstferien wurde es immer schlimmer, am 17.10. wurden die Schmerzen so stark, dass ich mich morgens bei unserem Schulleiter (ich bin Lehrer) dienstunfähig melden musste. Er war darüber nicht sehr erfreut. Noch am selben Tag wurde ich wegen anhaltender Schmerzen krank geschrieben. Durch Zufall fand ich übers Interne eine Praxis, die am nächsten Tag einen MRT machen konnte. Fazit: OP am 14.11.11 im Krankenhaus der Barmherzigen Brüder in Trier mit stationärem Aufenthalt. Folgendes konnte ich dem vorläufigen Entlassbrief entnehmen: Diagnose: Impingementsyndrom er linken Schulter mit Bursitis subacromialis, ausgeprägtem intraartikulärem Reizerguss mit Synovitis sowie Partialruptur der Supraspinatussehne. Therapie bzw. Verlauf der OP (Kurzform): Arthroskopie der linken Schulter mit arthroskopischer subakromiale Dekompression und Bursektomie sowie Synovektomie des Glenohumeralgelenkes und gründlicher Spülung. Bei o. g. Eingriff zeigte sich ein längs verlaufender Einriss im oberen Anteil der Supraspinatussehne (dieser wurde wohl nicht genäht). Die Begriffe habe ich im "Originalton" übernommen, kann diese nur teilweise interpretieren. Für die Nachbehandlung wurde „viel Krankengymnastik bis zur Schmerzgrenze“ empfohlen und Einnahme entsprechender Schmerzmittel. Außerdem keine aktive Abduktion gegen Widerstand oder Schwerkraft für 4 Wochen. Die 4 Wochen sind jetzt vorbei, ich habe immer noch Schmerzen bei Dreh-/Außenbewegung, oder wenn der Arm zu lange in einer Stellung ist. Auch bin ich noch krank geschrieben – zum Leidwesen meines Chefs. Der Orthopäde meinte vorletzte Woche dass ich nicht damit rechnen sollte, dieses Jahr noch mal den Dienst aufzunehmen. Die Krankengymnastik läuft. Ist diese lange Arbeitsunfähigkeit (insgesamt mit Vorlaufzeit vor OP jetzt schon 8 Wochen) bei o. g. OP normal - mir ist das meinen Kollegen und Chef gegenüber peinlich und ich habe ein schlechtes Gewissen? Andere mit ähnlichen OP’s können bereits nach 4 Wochen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Hat das evtl. mit dem Längsriss der Sehne zu tun? Vielleicht hat ja jemand ähnliche Erfahrungen und kann Tipps geben. Danke und Gruß – Jakob60
 
Maja26  sagt am 11.12.2011
Die Arbeitsunfähigkeit erscheint mir einigermaßen normal - Schultersachen dauern sehr lange - ich bin zu früh wieder arbeiten gegangen und musste es dann büßen, indem ich eine Schleimbeutelentzündung bekam.. aber bei Ihnen wurde der Schleimbeutel (Bursektomie) ja entfernt. Was mich wundert, dass nicht gleich die eingerissene Supraspinatussehne genäht wurde, wenn die eh schon da sind??? Naja, wie schon oben ausführlich beschrieben, habe ich auch zwei (eine nach der OP wieder) Supraspinatussehnen und ich kann damit leben, indem ich regelmäßig - nicht zu hart - trainiere. Diese Schultersachen dauern ewig -- aber wichtig: immer in Bewegung bleiben. Viel Erfolg!
 
peter49  sagt am 20.12.2011
ich bin vor 5 wochen gestürtzt,hatte danach immer schmerzen in der rechten schulter und konnte den arm nicht mehr wie 90 grad nach oben bewegen. mrt termin erst nach 2 wochen. befund: riß der supraspinatussehne. überweisung zum orthopäden. dieser rit von einer operation ab, dies könne man später immer noch machen. jetzt bekomme ich erstmal Ultraschall.
hat jemand erfarung mit einer konservativen behandlung.
ist diese überhaupt möglich?
da ich erst 49 jahre bin und einen beruf mit hohen körperlichen anstrengungen ausübe,befürchte ich das später noch größere schäden entstehen können.
vieleicht hat jemand damit schon erfahrung und kann mir einen rat geben.
 
Maja26  sagt am 20.12.2011
oben habe ich schon ausführlich darüber geschrieben - lies Dir einfach alles mal durch. Größere Schäden gibt es wahrscheinlich keine. Die Kraft beim Heben über Kopf ist eingeschränkt. Ich lebe jetzt schon seit 2 Jahren mit zwei gerissenen Supraspinatussehnen. Muss halt immer trainieren (ich bin bei Kieser-- finde ich sehr gut) trotzdem schaffe ich bei bestimmten Maschinen nur weitaus weniger als vor dem Unfall.. damit muss man leben - operieren geht später höchstwahrscheinlich nicht mehr, aber ist eh egal, da die Sehnen oft nach der OP wieder reissen können.. dann ist eh schon wurscht ;(
 
anonym  sagt am 28.12.2011
Hallo, nach einem Sturz vom Fahrrad am 4.9.11 hatte ich starke Scherzen im Arm. Ich dachte erst an eine Prellung und bin weiter arbeiten gegangen - habe dann aber doch am 16.9.11 einen Arzt aufgesucht der mich sofort zum einem Schulterspezialisten weiter überwies.Das Röntgenbild ergab keinen Befund, also zum MRT mit dem Verdacht einer Sehnenruptur.( wofür ich übr. extra nach Hamburg gefahren bin, da hier ein Termin erst in 3 Wochen möglich war ). Befund : Teilabriß der Supraspinatussehne, ich konnte das große Loch auf den MRT Bildern sehen. Ambulante OP am 23.9.11. Ich erinnere mich gut, dass ich nach dem aufwachen wahnsinnige Scherzen im Oberarm im Bereich des Bizeps hatte, wie ganz stark verkrampft. Ich habe 14 Tage eine Gilchrist Bandage getragen und bekam eine Motorschiene. Dazu bis heute andauernde Krankengymnastik. Die Wiederherstellung der Beweglichkeit meines Arm ging sehr langsam voran, bzw. stagnierte, ich hatte mindestens 20 Stunden am Tag Schmerzen. Dazu war es ausgerechnet der linke Arm und ich bin allein stehend und habe keine Hilfe. Erst vor ca.4 Wochen ließ der starke Krampf im Oberarm nach und ich konnte den Arm auch wieder gut nach vorne heben, seitlich ging es schlechter. Meine Physiotherapeuten waren schon ganz verzweifelt - aber der Arzt sagte immer, im Arm KANN weiter nichts kaputt sein und es ist ein ganz normaler Krankheitsverlauf. Jetzt, 14 Wochen nach der OP werden die Schmerzen wieder schlimmer, ich mache in der Krankengymnastik jetzt so " fiese " Übungen wie den Arm auf den Rücken drehen oder nach hinten kippen - das tut viehisch weh, es fühlt sich an als wäre das Innenleben des Arm straff gespannt und ich will dagegen an. Außerdem ein ständig verspannter Nacken und die Kraft im Arm hat deutlich nachgelassen. Wir haben den 28.12. - meine OP war am 23.9. - ist das noch im Rahmen eines normalen Verlaufs ?
Ach ja, ich bin 52, relativ sportlich und mit guter Kondition und arbeite größtenteils körperlich - auch viel einseitig mit dem Arm und viel über Kopf und muß zum Teil schwer heben.
 
anonym  sagt am 28.12.2011
Ich rate dir unbedingt zu einer Operation und verstehe gar nicht, dass der Arzt das nicht tut. Umso später operiert wird, umso mehr zieht sich die gerissene Sehne zurück - also umso eher, desto besser. Sowas wächst nicht von alleine wieder an und muß operiert werden.
 
anonym  sagt am 28.12.2011
PS - meine Antwort war für peter 49 !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Russi  sagt am 29.01.2012
Hat jemand Erfahrung über Behandlung Arthroskopie der Privatklinik Kreuzschwestern in Graz ?
Hatte Anfang Jänner auf Glatteis einen sturz auf meine rechte Schulter.
Diagnose nach MRT : Nahezu vollständige Kontinuitätstrennung der Supraspinatussehne
ansatznahe, erhalten sind lediglicheinzelne dorsale Sehnenanteile.
Verschiedene Fachärzte mit unterschiedlichen Meinungen für Weiterbehandlung ( OP oder alternativ ).
Bewegung hat sich etwas verbessert dabei ohne Schmerzen
Bin 64 Jahre, sportlich und bisher mit guten Heilungseigenschaften.
Welche Berspektiven habe ich ohne OP bzw. wäre OP sinnvoller ?
 
anonym  sagt am 29.01.2012
Ich habe zu meinem Problem (siehe Bericht oben) selbst die Lösung gefunden . Ich wurde in der Physiotherapie falsch behandelt !!! Eine frisch operierte Schulter darf man nicht mit Strom oder / und Ultraschall behandeln, das verschlimmert die Scherzen und das verkrampfen der Muskeln. Die Titanstifte mit denen die Sehne fixiert ist werden in Schwingung versetzt ! 1 Tag nach der Physiotherapie ging es mir immer dreckig - kein Wunder. Es hilft nur eins wie man es von Sport kennt : turnen, turnen, turnen... auch wenn es Folter ist. Ich habe direkt nach der 1. Krankengymnastik in einer anderen Praxis eine deutliche Verbesserung der Beweglichkeit erfahren.
 
Mopsy100  sagt am 02.02.2012
Hallo. ich habe eine OP Akromioplastik im Dezember 2011 gehabt. danach super. außer das der Arm ziemlich lahm war. Die Schmerzen waren weg. 2 Wochen lang, dann hat der Physiotherapeut versucht unter dem Schulterdach mit seinen HÄnden etwas Platz zu schaffen. Es knackte und schmerzte schlimm, MRT nun Patialruptur der Supraspinatussehne, fürchterliche Schmerzen seit Wochen, trotz Tilidin 100. Orthopäde sagte nochmals Vorstellung in der Klinik. Cortisonspritzen habe ich auch schon erhalten, Physiotherapie ist ratlos.
 
Leidender  sagt am 23.02.2012
Schönen Tag der Leidensgemeinschaft !
Habe mir im Dezember 2009 bei einem Treppensturz Schulter und Rücken verletzt. Im Krankenhaus wurde "Schulterprellung" mittels Ultraschall diagnostiziert ( MRT wurde verweigert )Erst Wochen später wurden MRT angefertigt- das Ergebnis:
Schulter links : Teilruptur der Supraspinatussehne , Teileinriss der Bizepssehne sowie der Subscapularissehne
Rechte Schulter : Ruptur der Supraspinatussehne sowie der Subscapularissehne, Knochenmarksödem usw.
Hernach zuerst OP - Schulter links 6 Wochen Abduktionskissen 6 Wochen REHA anschließend OP rechte Schulter 6 Wochen Abbduktionskissen 4 Wochen Reha
Bei der 2. Reha meinte der Therapeut a kräftiger BUrsch wir können gleich mit Muskelaufbau beginnen und lies mich mit Langhantel ( 40 kg ) trainieren - auch gehörten Liegestütze udgl. zum Therapieprogramm. Das Ergebnis waren Rerupturen an beiden Schultern ,
nun wurde wieder zuerst die linke Schulter operiert ( 8 Wochen Abduktionskissen ) danach die rechte Schulter neuerlich operiert ( 6 Wochen Abduktionskissen ) diesmal wrden beide Schultern offen operiert - also keine Athroskopie.
Insgesamter Zeitaufwand 12 Monate und 12 Monate arbeitsunfähigjkeit !!!
Nunmehr habe ich aufgrund anhaltender Schmerzen neuerlich MRT´s anfertigen lassen und Überraschung:
Schulter links - neuerliche Ruptur über ca. 2,5
Schulter rechts - Totalruptur der Supraspinatussehne , Totalabriss der Supraspinatusmuskels sowie eine komplette Humeruskopfglatze usw.
Meine Aussichten bzw. zur Zeit empfohlen: Schulter links neuerliche OP um wenigstens eine Schulter zu retten ,
Schulter rechts irreparabel beschädigt evtl. Bizepssehne kappen und möglicher weise in ca. 10 Jahren Schultergelnksprotese rechts !!!
Bin tief beeindruckt ...
P.S. Mittlerweile sind 3 Gerichtsverfahren anhängig - 6 verschiedene Gutachter haben Bericht erstattet 6 verschiedene Meinungen
Bin mänl. 42 Jahre selbstständiger Dienstleister und kämpfe seither um meine Existenz

Wichtig !!! Augen auf bei der Wahl des Operateurs !!!
 
Maja26  sagt am 23.02.2012
Erst einmal mein tiefes Bedauern für diesen langen Leidensweg!!

Ich hab auch zwei gerissene Supraspinatussehnen, wobei die rechte operiert wurde, aber sich - nach einer Kortisonspritze in die selbige - wieder auflöste... auch 3 Monate Pein umsonst... die Spritze da rein, bekam ich übrigend vom Operateur... die linke habe ich dann nicht mehr operieren lassen - wozu? wenn sie sich dann doch wieder auflöst oder reissen kann.. ich lebe gut damit, trainiere viel und betreibe Muskelaufbau, damit die übrigen Muskeln die Arbeit des nun ausser Gefecht gesetzten Supraspinatusmuskels mit übernehmen - es geht alles, nur muss ich kontinuierlich trainieren, ansonsten fangen die Schultern wieder an zu schmerzen.

Leidender - alles Gute!
 
Leidender  sagt am 29.02.2012
Aber Hallo ! wer gedacht hätte es wäre nunmehr vorbei ( bisher 4 Schulter OP´s ) der irrt !!!

Neuester MRT - Befund vom 21.02 bzw. 22.02.2012

Rechte Schulter Totalruptur der Supraspnatussehne , hochgradige Athropie Supraspinatusmuskel , völlige Humeruskopfglatze ...
rechts total irreparabel

linke Schulter - Teilruptur (ca. 2,5 - 3 cm ) der Supraspinatussehne
neuerliche OP ( um wenigstens 1 Schulter zu retten ) für 08.05.2012 angesetzt ...

... glaube nur sterben ist schöner ...

... anscheinend hat hier die Medizin ihre Grenzen erreicht - weiß nicht mehr was ich tun und wem ich glauben soll... ????
 
Inesh76  sagt am 05.03.2012
Hallo,

habe nunmehr seit einigen Wochen sehr starke Schmerzen in der rechten Schulter. War letze Woche zur MRT und die diagnostizierten kleinere Teilläsion der Supraspinatussehne im vorderen Zügel.

Der Arzt dort meinte ich sollte anfangen mit Rudern. Nur bei mir gibts weit und breit kein Wasser. Ich habe auch keine Zeit und kein Geld um regelmäßig ins Fitneßstudio zu gehen.

Von meinem Hausarzt bekam ich ein Rezpt für 6x Krankengymnastik und eine Überweisung zum Orthopäden, der Termin ist jetzt am Donnerstag. Angeblich soll ich da eine Spritze bekommen und danach soll alles weg sein. Aber nachdem ich jetzt hier alle Mails gelesen habe bekomme ich Angst. Das sind ja wirklich soll dauerhaft penetrante abartigen Schmerzen, manchmal habe ich das Gefühl ich bin kurz vorm durch drehen. Es ist egal ob man auf der Arbeit ist oder zu Hause im Bett liegt man hat einfach nur fast immer Schmerzen.

Also so wie ich das jetzt verstehe ist die einzige Möglichkeit gegen diese blödenSchmerzen Sport Sport Sport.

Soll ich mir diese Wunder Spritze beim Orthopäden geben lassen?

 
Maja26  sagt am 06.03.2012
Hallo Inesh,

erst einmal mein herzliches Beileid.. hatte auch monatelang Schmerzen in beiden Schultern, da beide Supraspinatussehnen ganz gerissen waren. Nachdem die eine operiert wurde, bekam ich da eine Cortisonspritze rein, was zur Folge hatte, dass sie sich auflöste!
Kläre vorher ab, was für eine Spritze und lass sie Dir nicht direkt in die Sehne geben, weil dadurch die Teilläsion ganz kaputt gehen kann..
 
Maja26  sagt am 06.03.2012
Hallo Inesh,

erst einmal mein herzliches Beileid.. hatte auch monatelang Schmerzen in beiden Schultern, da beide Supraspinatussehnen ganz gerissen waren. Nachdem die eine operiert wurde, bekam ich da eine Cortisonspritze rein, was zur Folge hatte, dass sie sich auflöste!
Kläre vorher ab, was für eine Spritze und lass sie Dir nicht direkt in die Sehne geben, weil dadurch die Teilläsion ganz kaputt gehen kann..
 
anonym  sagt am 06.03.2012
Hallo Maja,

- sorry, deine Antworten vom 23.2. und vom 6.3. sind totaler Blödsinn - eine Sehne kann sich nicht einfach auflösen. Ich nehme an, es wurde Triamcinolon gespritzt, das ätzt keine Sehnen weg .............
Und ja, ich weiß wovon ich rede, ich habe beruflich mit Krankenhauspharmazie zu tun.
Leute sucht euch einen vernünftigen Schulterspezialisten, laßt MRT machen und wartet nicht zu lange mit eurer Zustimmung zu einer Operation. Danach einen vernünftigen Physiotherapeuten auswählen, ( der Arzt kennt meist jemanden ) und den Muskel trainieren aus wenn s weh tut - ohne gerade weil es weh tut. Dann lieber Schmerztablette ( Ibuprofen, evt. Katadolon oder Tilidin ) aber weiter die Übungen machen und nicht aussezten.
Ich war 20 Wochen in der Sache krank geschrieben und habe dann stundenweise im Rahmen einer Wiedereingliederung begonnen zu arbeiten.
Allen beste Wünsche !!!!!!!!
 
Maja26  sagt am 07.03.2012
@Angelika, ich weiss auch, wovon i C h rede:

siehe hierzu folgenden Link:
[Link anzeigen]

etwas weiter unten: Dr. L., München

er hatte mich leider nicht operiert (hatte keine Termine frei) , sondern sein Kollege - bei Dr. L. war ich zur Nachuntersuchung, weil die Schmerzen nicht weg gingen. Dr. L. w ö r t l i c h (nach einer Ultraschalluntersuchung) : "Oh Gott" -- -ich natürlich sehr besorgt:

"Was ist denn" Er: w ö r t l i c h :"die Sehne hat sich aufgelöst" ich: "wie kann sich denn eine Sehne auflösen" Er: "kann ich auch nicht sagen"
also, bevor Du Leuten unterstellst, dass sie "Blödsinn" verzapfen, lieber erst nochmal nachfragen!!

Das mit der Kortisonspritze habe ich dann im Nachhinein von einer Arzthelferin erfahren, die es seinerzeit auch von einem anderen Chirurgen hatte. OK. Was genau gespritzt wurde, weiss ich natürlich nicht, ich mutmaße es, weil bei dieser Arzthelferin es auch so gewesen war.
Du kannst sicher sein, dass ich keinen Blödsinn erzähle, ich habe 6 Semester Medizin studiert und jahrelang in einer Arztptraxis gearbeitet.

(Beitrag editiert - Die Redaktion)

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